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EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

2:3! Eispiraten holen einen Zähler

2:3! Eispiraten holen einen Zähler

Westachsen unterliegen Frankfurt im Penaltyschießen

Die Eispiraten Crimmitschau haben gegen die Löwen Frankfurt nur einen Punkt einfahren können. Im Penaltyschießen musste sich das Team von Daniel Naud mit 2:3 geschlagen geben, obwohl es dem Tabellendritten der DEL2 über weite Strecken einen ordentlichen Kampf lieferte und zwischenzeitlich verdient mit 2:0 führte.

Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem konnten zum Heimspiel gegen die Löwen wieder auf André Schietzold bauen, welcher sich nach einer Grippeerkrankung wieder fit meldete. Weiterhin aussetzen musste aber Julian Talbot mit Rücken- und Handproblemen. Fortschritte im Heilungsprozess sind hingegen bei Kuchejda und Kosianski erkennbar, die jedoch nicht im Aufgebot standen. Im Tor startete Michael Bitzer.

Im ersten Durchgang sahen die 1.774 Zuschauer im Sahnpark nur ein Team, welches den Ton angab. Und das waren die Eispiraten! Die Schützlinge von Cheftrainer Danny Naud nahmen sich einiges vor und agierten gegen den Tabellendritten sehr mutig. Dabei sprangen schon früh richtig gute Gelegenheiten für die Gastgeber heraus. Zunächst verpasste Adrian Grygiel im Slot, dann scheiterten auch Walsh und Klöpper knapp. Die Eispiraten-Führung lag in der Luft und fiel letztlich in der zehnten Minute. In numerischer Überzahl verzögerte Walsh in zentraler Position und hämmerte den Puck anschließend in den Winkel – 1:0! Stadionsprecher Patrick Augustin hatte die Führung gerade noch verkündet, da legten die forschen Westsachsen gleich nach. Löwen-Goalie Jimmy Hertel ließ den Puck nach vorn prallen, Lukáš Vantuch schaltete am schnellsten und erzielte das 2:0 (10.). Die Frankfurter fanden auch in der Folge nicht ins Spiel, doch die Eispiraten verpassten es nachzulegen. Immer wieder konnte Jimmy Hertel jedoch für seine Farben retten. Kurz vor der Pause und noch dazu in eigener Überzahl mussten die Crimmitschauer dann aber den ersten Gegentreffer hinnehmen. Stephen MacAuley schlich sich im Rücken des Verteidigers davon und erzielte mit seinem trockenen Abschluss den 2:1-Anschlusstreffer.

Die Rollen wurden im zweiten Durchgang dann etwas getauscht. Zwar hatten Carl Hudson und Lukáš Vantuch die ersten beiden großen Chancen im Mitteldrittel, doch die Löwen wurden besser. Die Eispiraten lieferten sich nun einen harten Fight und waren nun immer wieder in der Defensive gefragt. Bekräftigt wurde dies durch mehrere Unterzahlspiele, welche die Crimmitschauer zunächst durch ein gutes Penalty Kill schadlos überstanden. Nach 39 Minuten musste sich Michael Bitzer dann aber doch geschlagen geben – Zunächst parierte der Deutsch-Amerikaner stark, im Nachsetzen bugierte Frankfurts Topscorer Eddie Lewandowski dann aber doch ins Tor der Gastgeber.

Beide Mannschaften spielten im dritten Durchgang dann mit offenem Visier und hatten jeweils ihre guten Möglichkeiten, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Einmal mehr retteten die beiden Torhüter Michael Bitzer und Jimmy Hertel ihren Mannschaften am Ende einen Zähler – Es ging, wie schon in den letzten beiden Partien, in die Overtime, in welcher allerdings kein Sieger ausgemacht werden konnte.

Wie schon am Freitag musste die Entscheidung im Penaltyschießen her! Und dort sicherten sich die Gäste schließlich den Zusatzpunkt. Auf Seiten der Eispiraten konnte kein Schütze verwandeln, der ehemalige DEL-Veteran Eddie Lewandowski nutzte hingegen gleich den ersten Versuch und erzielte das entscheidende Game-Winning-Goal.

Torfolge (2:1, 0:1, 0:0 / 0:1)

1:0 Dominic Walsh (Lukáš Vantuch, Adrian Grygiel) 09:01 – PP1
2:0 Lukáš Vantuch (Adrian Grygiel, Felix Thomas) 09:38
2:1 Stephen MacAuley (Adam Mitchell, Maximilian Faber) 19:08 – SH1
2:2 Eduard Lewandowski (Maximilian Faber, Roope Ranta) 38:07 – PP1
2:3 Eduard Lewandowksi – GWS

Zuschauer: 1.774

5:4! Eispiraten siegen nach Penaltyschießen

5:4! Eispiraten siegen nach Penaltyschießen

Foto: © JMD Photographie

Westsachsen nehmen zwei Zähler aus Landshut mit

Die Eispiraten Crimmitschau haben zwei wichtige Auswärtszähler aus Landshut mitgenommen. Die Westsachsen setzten sich beim EVL nach Penaltyschießen mit 5:4 durch. Dabei hätten die Crimmitschauer auch gut und gerne drei Punkte mitnehmen können, doch Ex-Eispirat Robbie Czarnik traf sechs Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit noch zum 4:4.

Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem mussten in Landshut neben Julian Talbot, der sich noch immer mit Hand- und Rückenproblemen herumplagt, auf André Schietzold verzichten, der in der Vorwoche noch zum Matchwinner gegen Bietigheim avancierte. Auch David Kuchejda und Ben Kosianski, deren Heilungsprozesse erfolgreich verlaufen, konnten noch nicht mit nach Bayern reisen. Im Tor startete Michael Bitzer.

Die Landshuter, welche aufgrund ihres Stadionumbaus ihr erstes Heimspiel in dieser Saison bestritten, wirkten zu Beginn nervös. Die Eispiraten dagegen präsentierten sich von Beginn an stark und machten mächtig Dampf. Zunächst konnte Jaroslav Hübl noch die guten Möglichkeiten von Martin Kokes, Patrick Klöpper und Carl Hudson noch stark entschärfen, doch in der elften Minute war auch er machtlos. In doppelter Überzahl beförderte Alex Wideman den Puck maßgenau in den Winkel – 1:0! Doch auch in den kommenden Minuten konnten sich die Hausherren immer wieder bei ihrem starken Goalie bedanken, der eine höhere Führung der Crimmitschauer mehrfach vereitelte.

Die Mannschaft von Cheftrainer Danny Naud startete ebenso stark in den zweiten Durchgang. Körner und Schlenker scheiterten ebenso wie Walsh, der frei vor dem Gehäuse noch die beste Chance liegen ließ – Adrian Grygiel machte es besser! Nach starker Vorarbeit von Halbauer und Fyten drückte der Kapitän der Westsachsen die Hartgummischeibe zum 2:0 über die Torlinie (30.). Scheinbar der Weckruf für die Heimmannschaft, die im folgenden Powerplay zum Anschlusstreffer kamen. Tadas Kumeliauskas fälschte den Puck unhaltbar für Bitzer ab. 2:1 (32.). Und eine kleine Unachtsamkeit in der Defensive reichte auch für den zweiten Gegentreffer. Ex-Eispirat Robbie Czarnik kam aus zentraler Position frei zum Schuss und hämmerte die Scheibe in den Knick – 2:2.

Die Landshuter hatten nun etwas Oberwasser und wussten leichte Unstimmigkeiten der Eispiraten vor vollem Haus auszunutzen. Alexander Ehl war es schließlich, der Michael Bitzer nach 49 Minuten bezwang, auf 2:3 stellte und eine turbulente Schlussphase einleitete. Denn die Eispiraten kämpften sich zurück und erzielten durch Dominic Walsh, bedient von Christoph Körner das 3:3. Die Referees entschieden jedoch auf Abseits. Körner und Walsh vollbrachten es in der 57. allerdings noch einmal – Wieder bediente Körner seinen Kameraden, der den Puck mit Wut in die Maschen drosch und nun doch auf 3:3 stellte. Ein Konter brachte dann sogar die erneute Eispiraten-Führung. Patrick Klöpper bugsierte den Puck nach Zuspiel von Adrian Grygiel über die Linie. Die Freude hielt bis sechs Sekunden vor dem Ende. Mit einem Feldspieler mehr machten die Landshuter noch einmal richtig Dampf und Robbie Czarnik besorgte kurz vor dem Ende dann den 4:4-Ausgleichstreffer.

In der anschließenden Overtime fiel dann kein Treffer. Somit ging es für die Eispiraten erstmals in dieser Saison ins Penaltyschießen. Während Michael Bitzer alle drei Schüsse parieren konnte, traf Alex Wideman als einziger Spieler und sicherte seinen Farben somit den verdienten Zusatzpunkt.

Torfolge (0:1, 2:1, 2:2 / 0:1)

0:1 Alex Wideman (Patrick Pohl) 10:45 – PP2
0:2 Adrian Grygiel (Austin Fyten, Philipp Halbauer) 29:04
1:2 Tadas Kumeliauskas (Maximilian Forster, Stephan Kronthaler) 31:14 – PP1
2:2 Robbie Czarnik (Josh McFadden, Maximilian Brandl) 32:25
3:2 Alexander Ehl (Tadas Kumeliauskas, Maximilian Forster) 48:40 – PP1
3:3 Dominic Walsh (Christoph Körner, Austin Fyten) 56:19
3:4 Patrick Klöpper (Adrian Grygiel) 56:44
4:4 Robbie Czarnik (Josh McFadden) 59:54 – EA
4:5 Alexander Wideman – GWS

Zuschauer: 4.203

Den Wille mitnehmen

Den Wille mitnehmen

Eispiraten treffen auf Landshut und Frankfurt

Den 2:1-Overtimesieg gegen die Bietigheim Steelers könnte man durchaus als Willensleistung beschreiben. Zum Ende des Heimspiels wurden die Eispiraten immer stärker und sicherten sich dank des Jubilars André Schietzold hintenraus sogar den Zusatzpunkt. Nun gilt es, den Wille mit in die nächsten Spiele zu nehmen. Auf die Westsachsen warten nun der EV Landshut (18. Oktober – 19:30 Uhr) und die Löwen Frankfurt (20. Oktober – 17:00 Uhr).

Den Eispiraten steht morgen Abend nicht nur ein schweres, sondern auch ein besonderes Spiel bevor. Der kommende Gegner heißt EV Landshut und bestreitet erstmals in dieser Saison ein Heimspiel. „Wir sind das erste Team, welches in dieser Saison in Landshut spielt. Da werden sicherlich viele Zuschauer da sein und es wird von Beginn an ein energiegeladenes Spiel“, gibt Eispiraten-Trainer Danny Naud zu Protokoll. Bis zuletzt zogen sich die Umbauarbeiten am Eisstadion am Gutenbergweg. Deshalb konnten die Bayern bislang nur sechs Spiele in der DEL2 bestreiten. In diesen konnte das Team von Coach Axel Kammerer sieben Zähler einfahren, zuletzt sogar mit 7:6 gegen die Tölzer Löwen in der Verlängerung gewinnen. Die Westsachsen dürften somit vor der „Wundertüte“ der zweiten Liga gewarnt sein.

Foto: Valpix.de | Robbie Czarnik (l.) und Elia Ostwald (r.), hier im Eispiraten-Jersey, spielen nun gemeinsam für den EVL.

Zwar befindet sich der Oberliga-Meister, welcher nach vier Jahren Abstinenz zuletzt den ersehnten Wiederaufstieg in die DEL2 geschafft habt, noch nicht zu 100 Prozent im Rhythmus, Qualität haben die Niederbayern bei einem Blick auf den Kader allemal. Ins Auge stechen dabei sofort die drei ehemaligen Crimmitschauer Erik Gollenbeck, Elia Ostwald und Robby Czarnik, der in der vergangenen Saison gemeinsam mit Mathieu Pompei in Ravensburg die DEL2-Meisterschaft feierte. Beide heuerten nun beim Zweitliganeuling an.

„Wir standen am Sonntag defensiv sehr gut und haben nach der Analyse nur acht gefährliche Schüsse aus dem Slot zugelassen. Das ist sehr wichtig, denn umso weniger Schüsse wir bekommen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Spiele auch gewinnen“, meint Danny Naud. Diese Marschroute gilt es nicht nur gegen den Ev Landshut umzusetzen, sondern auch gegen die Löwen Frankfurt. Der Vizemeister der vergangenen Spielzeit kommt am Sonntag in den Sahnpark. Bislang konnte das Team von Matti Tiilikainen 18 Zähler einfahren und rangiert somit, punktgleich mit den Towerstars, auf dem fünften Platz. Zwar mussten die Mainstädter am vergangenen Sonntag eine bittere 1:3-Pleite bei den Wölfen Freiburg hinnehmen, doch vor nicht allzu langer Zeit zeigten die Löwen beim 8:0 über Landshut, welche Offensivpower in ihnen steckt. Was die Scorerpunkte angeht, bestätigten zuletzt nicht nur Roope Ranta und Eddy Lewandowski (beide 13) ihre Top-Form, sondern auch Adam Mitchell und Stephen MacAuley, die wöchentlich Hintermannschaften der zweiten Liga vor große Herausforderungen stellen. Im Tor duellieren sich seit dieser Saison zwei neue Gesichter in der Mainmetropole. Jimmy Hertel und Patrick Klein, der auch ein Eispiraten-Spiel in seiner Vita verbuchen kann, beweisen beide bereits, dass sie zu den besten Goalies der Liga zählen. Bleibt zu hoffen, dass die Eispiraten hungrig auf Tore sind und den jeweiligen Schlussmann am Sonntag ordentlich prüfen werden.

Schietzold kränkelt – Talbot muss weiter aussetzen

Das vorerst letzte und eines der bedeutendsten Tore der Crimmitschauer Eishockey-Geschichte erzielte André Schietzold am vergangenen Sonntag. Ob er morgen in Landshut auflaufen kann, ist jedoch noch fraglich. Der Verteidiger konnte die beiden letzten Tage aufgrund einer Erkältung nicht trainieren. Schlenker und Halbauer, welche Anfang der Woche noch gesundheitliche Probleme hatten, sind hingegen wieder fit und werden im Aufgebot von Cheftrainer Naud stehen. Definitiv nicht dabei ist Julian Talbot, welcher schon am vergangenen Wochenende nicht spielen konnte. Dem Stürmer plagen neben Handproblemen (Überbelastung) auch Rückenprobleme, weshalb er in dieser Woche noch nicht mit seinen Kollegen auf dem Eis stand, sondern nur Athletikeinheiten absolvierte. Für ihn wird erneut Lukáš Vantuch spielen.

Fanprojekt schafft Kindern einmaliges Erlebnis

Fanprojekt schafft Kindern einmaliges Erlebnis

Foto: © Familienzentrum Gera

Am vergangenen Sonntag waren unter den knapp 1.800 Zuschauern auch Kinder und Betreuer des Familienzentrums Gera. Begleitet wurden die Kinder dabei vom Fanprojekt Crimmitschau, welches den Kindern nicht nur einen Spielbesuch ermöglichte, sondern auch einen rundum gelungenen Tag bieten konnte.

Foto: Familienzentrum Gera | Für die Kids ging es in die heiligen Hallen des Kunsteisstadions.

Empfangen wurde das Familienzentrum durch den Fanbeauftragten Norman Pilling, welcher die Gruppe zunächst in die Stadiongaststätte Captains Table führte, wo es für alle ein leckeres Mittagessen gab. Danach ging es, im Rahmen einer Stadionführung, in die heiligen Räume des Eisstadions. Geführt wurde die Besichtigung von Frank Hübschmann, welcher allerlei Fragen zu beantworten hatte und allen Anwesenden einen Einblick in die Historie des Crimmitschauer Eishockeys gab. Das Highlight war dabei natürlich der Besuch der Mannschaftskabine. Mannschaftsleiter Klaus Schietzold zeigte den Kindern die Spielerausrüstung und erklärte, welche wichtigen Regeln und Rituale es vor dem Spiel für die Spieler gibt.

Im Anschluss begab man sich wieder in die Stadiongaststätte, wo die Kinder sich bei selbstgebackenem Kuchen für das anstehende Spiel stärken konnten. Die Vorfreude auf das Spiel gegen die Bietigheim Steelers stieg immer mehr und damit alle Kids auch sichtbar als Eispiraten-Fans auftreten konnten, gab es für die Besucher aus Gera noch einen Schal der Eispiraten Crimmitschau.

Den Abschluss des Tages bildete der gemeinsame Spielbesuch und nach reichlich Daumen drücken konnte der so wichtige Heimsieg bejubelt werden. Dank der zahlreichen Becherspenden können wir dem Familienzentrum knapp 500 € spenden und hoffen damit, den Kindern auch weiterhin solche tollen Tage zu ermöglichen.

Das Fanprojekt bedankt sich ausdrücklich bei allen Helfern und Fans, uns bei dieser Aktion unterstützt haben, sowie bei FanICE und den Eispiraten für die Unterstützung der Becherpfandaktion!

Das Fanprojekt Crimmitschau

2:1! Schietzold entscheidet sein Jubiläum selbst

2:1! Schietzold entscheidet sein Jubiläum selbst

Jubilar mit Gamewinner beim 2:1-Sieg über Bietigheim

Besser hätte man diese Geschichte nicht schreiben können! André Schietzold hat am heutigen Sonntagabend den Siegtreffer gegen die Bietigheim Steelers erzielt. Der Jubilar, welcher heute sein 500. Pflichtspiel im Eispiraten-Dress absolvierte, traf in der Overtime zum 2:1-Endstand und sicherte seinem Team somit zwei wichtige Zähler.

Personal: Bei den Eispiraten mussten weiterhin David Kuchejda (Reha nach Rückenverletzung), Ben Kosianski (Reha nach Schulter-OP) und Julian Talbot (Handverletzung) passen. Ebenfalls nicht mit an Bord war der erkrankte Nachwuchsmann Viktor Braun. Wieder mit dabei war dafür Alex Wideman, welcher am Freitag aufgrund eines grippalen Infekts nicht mit nach Kaufbeuren fuhr. Die vierte Importstelle besetzte heute erneut Lukáš Vantuch. Im Tor begann Michael Bitzer.

André Schietzold mit seiner Freundin Clara und seinen beiden Töchtern Ida und Alma sowie Pressesprecher Aaron Frieß vor dem Heimspiel gegen Bietigheim.

In einem äußerst ausgeglichenem ersten Drittel konnten die Gäste aus Bietigheim-Bissingen zunächst den besseren Start verbuchen. Die Eispiraten, die anfangs auf eine kompakte Defensivarbeit aus waren, verteidigten aber gut, störten früh und konnten sich immer wieder auf Michel Bitzer verlassen, der stark parierte und teils tückische Schüsse vereiteln konnte. Die Westsachsen kamen aber immer besser in die Partie und tauchten nun auch immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf. Zunächst verpasste es Patrick Pohl einen Querpass über die Torlinie zu drücken, danach scheiterten Wideman und Hudson mit ihren aussichtsreichen Möglichkeiten an Cody Brenner und den Beinen der Steelers-Verteidiger.

Der drittplatzierte Bietigheim kam dann aber besser aus der Kabine und stellte die Westsachsen sofort wieder vor Problemen. Zunächst konnten sich die Eispiraten gegen die Angriffe der Baden-Württemberger noch stemmen, nach 29 Minuten besorgte Benjamin Zientek nach einem Dauerfeuer der Steelers das 0:1. Die Eispiraten gaben sich aber nicht auf, kamen fortan auch zu Chancen, gingen aber erneut ohne eigenes Tor in die Drittelpause. Zunächst scheiterte Patrick Klöpper nach seinem Alleingang an Brenner – Fyten und Schietzold blieben ebenso erfolglos.

Dennoch blieben die Eispiraten am Drücker. Zwar hatten die Schützlinge von Danny Naud lange mit dem Defensivverbund der Steelers zu kämpfen, doch Alex Wideman besorgte nach 53 Minuten schlussendlich den verdienten Ausgleichstreffer. Nach starker Vorarbeit von Vincent Schlenker beförderte der US-Amerikaner den Puck in den Winkel – 1:1! Beide Teams hatten in der Folge zwar noch die Chance das Spiel für sich zu entscheiden, doch es ging in die Overtime.

Und diese Overtime wird man am Eishockeystandort Crimmitschau wohl nie vergessen. In der 62. Minute stibitzte Lukáš Vantuch den Puck und schickte André Schietzold auf die Reise. Der 32-Jährige behielt im eins-gegen-eins mit Cody Brenner die Nerven und erzielte in seinem 500. Eispiraten-Pflichtspiel den immens wichtigen Siegtreffer zum 2:1. Der Jubilar wurde anschließend gehörig von den Fans im Sahnpark gefeiert. Eines ist sicher: Der Verteidiger wird sicherlich noch eine Weile grinsen und diesen besonderen Tag niemals vergessen!

Torfolge (0:0, 0:1, 1:0, 1:0):

0:1 Benjamin Zientek (Norman Hauner, Frédéric Cabana) 28:00
1:1 Alex Wideman (Vincent Schlenker, Carl Hudson) 52:27
2:1 André Schietzold (Patrick Klöpper, Lukáš Vantuch) 61:36 GWG

Zuschauer: 1.738

2:5! Eispiraten verlieren in Kaufbeuren

2:5! Eispiraten verlieren in Kaufbeuren

Foto: © Benjamin Lahr

Keine Punkte beim Auswärtsspiel im Allgäu

Die ersatzgeschwächten Eispiraten Crimmitschau haben ihr Gastspiel beim ESV Kaufbeuren verloren. Die Westsachsen mussten sich dem ESV Kaufbeuren letztlich mit 2:5 geschlagen geben. Dominic Walsh und Lukáš Vantuch erzielten die beiden Tore für die Crimmitschauer.

Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem mussten im Vergleich zur Vorwoche auf Julian Talbot (Handverletzung) und den grippegeschwächten Alex Wideman verzichten. Ebenfalls nicht dabei waren David Kuchejda und Ben Kosianski. Wieder im Aufgebot war dafür Patrick Klöpper, der das letzte Gastspiel in Freiburg noch aufgrund einer Erkältung verpasste.

Die Eispiraten starteten nicht gut in die Partie. Kaufbeuren übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel und konnte schon recht früh zum ersten Torerfolg kommen. Max Lukes traf nach nicht einmal vier Minuten zum 0:1. Sami Blomqvist, bester Scorer der Allgäuer, konnte nur 17 Sekunden später erhöhen. Der Finne konnte Bitzer nach einem Breakaway überwinden und stellte schnell auf 0:2 (5.). Die Eispiraten verpassten es im Anschluss, zurück ins Spiel zu kommen und leisteten sich zu oft zu leichte Puckverluste. Dies wurde nach 17 Minuten erneut bestraft. Max Schmidle spitzelte die Scheibe im Powerplay an Bitzer vorbei in den Winkel – 0:3.

Im zweiten Durchgang wurden die Eispiraten besser, konnten sich nach vorn aber keine zwingenden Chancen erspielen. Zunächst scheiterte Grygiel, danach verpasste Dominic Walsh kurz vor dem Tor. Es ging also ohne Tor in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel dauerte es erneut nur drei Minuten, ehe Kerälä direkt von der Strafbank aus auf Bitzer zulief und diesen zum 4:0 überwand (43.). Die Messe war zu diesem Zeitpunkt schon gelesen, die Eispiraten konnten sich dennoch noch einmal auf das Scoreboard eintragen. Dominic Walsh traf mit seinem präzisen Schuss im Powerplay zum 1:4 (50.). Wenn man zu diesem Zeitpunkt noch von einem kleinen Funken Hoffnung sprach, dann war es Brandon Gracel, der diese in der 58. Minute vollends zerstörte und zum 1:5 einschoss. Der letzte Treffer gehörte dann den Eispiraten. Lukáš Vantuch bugsierte einen Querpass von Carl Hudson über die Torlinie (60.).

Torfolge (3:0, 0:0, 2:2):

1:0 Max Lukes (Sami Blomqvist, Valentin Gschmeißner) 03:56
2:0 Sami Blomqvist (Max Lukes) 04:13
3:0 Max Schmidle (Antti Kerälä, Sami Blomqvist) 16:39 – PP1
4:0 Antti Kerälä (Valentin Gschmeißner, Florian Thomas) 42:20
4:1 Dominic Walsh (Lukáš Vantuch, Austin Fyten) 49:49 – PP1
5:1 Branden Gracel (Ossi Saarinen, Julian Eichinger) 57:56
5:2 Lukáš Vantuch (Austin fyten, Carl Hudson) – PP1

Zuschauer: 2.368