Saisonaus für Stürmer Maxim Trépanier

Saisonaus für Stürmer Maxim Trépanier

Büsing kommt aus Bremerhaven – Comeback von Tim Lutz verzögert sich

Die Befürchtungen haben sich leider bestätigt: Maxim Trépanier wird den Eispiraten Crimmitschau in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Der kanadische Angreifer zog sich im Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim eine schwere Unterkörperverletzung zu und muss rund zwölf Wochen pausieren. Der 26-jährige Flügelstürmer mit der Rückennummer 19 war erst Ende November nachverpflichtet worden und erzielte in bislang 19 Einsätzen drei Tore und drei Vorlagen.

Ein Überblick zum Eispiraten-Lazarett

Die Verletztenliste der Eispiraten wächst damit weiter. Neben Ralf Rollinger, Mirko Sacher und Dominic Walsh, die in dieser Saison ebenfalls nicht mehr eingreifen können, verzögert sich auch das Comeback von Tim Lutz nach Rücksprache mit den Ärzten weiterhin. Zuletzt fehlten auch Nikolas Biggins, Robin Veber und Torhüter Christian Schneider, die nach ihren Blessuren jedoch vor der Rückkehr ins Teamtraining stehen.

Für positive Nachrichten sorgen Vinny Saponari und Corey Mackin. Beide machen nach ihren Verletzungen gute Fortschritte und stehen bereits wieder auf dem Eis. Während Saponari nach seiner Oberkörperverletzung kontinuierlich an seinem Comeback arbeitet, ist bei Corey Mackin aktuell noch offen, ob es bereits am kommenden Wochenende für einen Einsatz im Spieltagskader reicht. Zudem wird in dieser Woche Justin Büsing vom Kooperationspartner aus Bremerhaven in Crimmitschau erwartet, um das Team personell zu unterstützen.

Foto: Tommy Valdivia Castro

2:1! Eispiraten mit wichtigem Auswärtssieg in Weiden

2:1! Eispiraten mit wichtigem Auswärtssieg in Weiden

Crimmitschauer verschaffen sich Luft im Rennen um Pre-Playoffs

Die Eispiraten Crimmitschau haben bei den Blue Devils Weiden einen enorm wichtigen 2:1-Auswärtssieg eingefahren. In einem intensiven und phasenweise hart umkämpften DEL2-Spiel präsentierten sich die Westsachsen vor allem defensiv äußerst diszipliniert. Da zeitgleich alle direkten Konkurrenten patzten, verschafft dieser Erfolg den Eispiraten spürbar Luft im Rennen um die Pre-Playoffs. Die Treffer für Crimmitschau erzielten Till Michel und Louis Brune bereits im ersten Drittel.

Erster DEL2-Treffer von Till Michel bringt frühe Führung

Trotz der Ausfälle von Maxim Trépanier und Robin Veber sowie einer weiterhin langen Verletztenliste setzten die Eispiraten von Beginn an offensive Akzente. Nach nicht einmal drei Minuten nutzten sie einen Fehler der Blue Devils an der Bande eiskalt aus: Till Michel setzte vor dem Tor energisch nach und stocherte die Scheibe zum 0:1 über die Linie. Es war der erste DEL2-Treffer des jungen Angreifers, der sich nach zuletzt starken Leistungen nun auch auf der Anzeigetafel belohnen konnte.

Die frühe Führung verlieh den Eispiraten sichtlich Sicherheit. Crimmitschau blieb das griffigere Team und erarbeitete sich längere Druckphasen im Drittel der Gastgeber. Abschlüsse von Streu, Wruck und McGauley sorgten für Unruhe vor Weidens Schlussmann Felix Noack. Die Blue Devils agierten defensiv teils zu nachlässig und fanden offensiv kaum Mittel gegen die gut organisierte Abwehr der Gäste. In der 16. Spielminute legten die Eispiraten nach: Louis Brune verpasste zunächst den Tap-in, reagierte im Anschluss jedoch am schnellsten und bugsierte die Scheibe zum 2:0 über die Torlinie.

Blue Devils erhöhen den Druck – Eispiraten-Defensive steht

Im Mittelabschnitt traten die Blue Devils deutlich aktiver auf und erhöhten das Tempo. Offensiv tat sich Crimmitschau nun etwas schwerer als noch im ersten Drittel, blieb jedoch defensiv äußerst aufmerksam. Torhüter Kevin Reich rückte vermehrt in den Fokus, entschärfte mehrere Abschlüsse sicher und ließ kaum Rebounds zu. Auch in Unterzahlsituationen zeigten sich die Eispiraten diszipliniert und überstanden diese mit viel Einsatz.

Weiden verkürzt – Eispiraten bringen knappen Vorsprung ins Ziel

Im Schlussabschnitt war klar, dass Weiden alles nach vorne werfen würde. Die Gastgeber setzten sich zeitweise im Drittel der Eispiraten fest, suchten schnelle Abschlüsse und trafen unter anderem den Pfosten. Crimmitschau verteidigte jedoch leidenschaftlich, blockte zahlreiche Schüsse und arbeitete geschlossen zurück. Gleichzeitig boten sich den Eispiraten Chancen zur Vorentscheidung: Ladislav Zikmund und Tim McGauley verpassten das dritte Tor nur knapp.

In den Schlussminuten nahm Weiden den Torhüter vom Eis. 62 Sekunden vor dem Ende fiel schließlich der Anschlusstreffer zum 1:2: Dominik Bohac fälschte einen Schuss von Cedric Schiemenz unhaltbar ab. Nach kurzer Überprüfung behielt der Treffer seine Gültigkeit. Die letzten Sekunden wurden noch einmal hektisch, doch Crimmitschau blieb ruhig, gewann wichtige Zweikämpfe und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Nach 60 umkämpften Minuten stand somit ein enorm wichtiger Auswärtssieg für die Eispiraten fest. Mit drei Punkten im Gepäck konnte sich das Team von Cheftrainer Jussi Tuores zunächst etwas Luft im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze verschaffen – auch, weil Freiburg und Bad Nauheim in ihren Begegnungen sieglos blieben.

Foto: Werner Moller

Torfolge (0:2, 0:0, 1:0):

0:1 Till Michel (Johannes Schmid, Ole Olleff) 02:29
0:2 Louis Brune (Ole Olleff) 15:45
1:2 Dominik Bohac (Cedric Schiemenz) 58:58 – EA

Zuschauer: 1.676

Eispiraten reisen zu den Blue Devils Weiden

Eispiraten reisen zu den Blue Devils Weiden

Westsachsen in der Oberpfalz gefordert – Maxim Tépanier und Robin Veber fallen aus

Am heutigen Dienstag (10.02.2026) steht für die Eispiraten Crimmitschau ein richtungsweisendes Auswärtsspiel in der DEL2 auf dem Programm. Um 20.00 Uhr gastiert das Team von Cheftrainer Jussi Tuores in der Hans-Schröpf-Arena bei den Blue Devils Weiden. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie sind die Westsachsen dringend auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis, um den aktuellen Abwärtstrend zu stoppen.

Dabei geht es in Weiden um weit mehr als nur zwei Punkte. Der Abstand zu den Playdown-Plätzen wird zunehmend kleiner, nicht nur die Freiburger befinden sich derzeit im Aufwind. Auch die Blue Devils könnten mit einem Heimsieg gefährlich nah an die Eispiraten heranrücken – ein Szenario, das es aus Crimmitschauer Sicht unbedingt zu vermeiden gilt.

Trépanier und Veber fallen aus – Positive Signale bei Mackin und Büsing

Personell bleibt die Lage angespannt. Keine guten Nachrichten gibt es weiterhin von der Verletztenfront: Maxim Trépanier hat sich beim Auswärtsspiel in Bad Nauheim verletzt und wird die Reise in die Oberpfalz nicht antreten. Weitere Untersuchungen stehen beim Kanadier noch aus, mehr Klarheit wird am morgigen Mittwoch erwartet. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Robin Veber, der sich ebenfalls in Bad Nauheim eine leichte Unterkörperverletzung zuzog.

Positive Signale gibt es zumindest von Corey Mackin, der wieder auf dem Eis steht. Für das heutige Spiel ist er allerdings noch keine Option. Im Optimalfall sollen Mackin sowie auch Förderlizenzspieler Justin Büsing am kommenden Wochenende wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

Duell zweier formschwacher Teams

Die Blue Devils Weiden stehen aktuell mit 50 Punkten auf Rang 13 der DEL2-Tabelle. Nach einem recht ordentlichen Saisonstart befindet sich der Aufsteiger zuletzt jedoch in einem deutlichen Formtief. Auch die Entlassung des langjährigen Erfolgstrainers Sebastian Buchwieser brachte bislang keine Trendwende – zuletzt kassierten die Oberpfälzer unter der sportlichen Leitung von Jürgen Rumrich ebenfalls vier Niederlagen in Folge.

Die bisherige Saisonbilanz zwischen beiden Clubs ist ausgeglichen: Sowohl die Eispiraten als auch die Blue Devils konnten jeweils ihre Heimspiele für sich entscheiden. Bezieht man allerdings die vergangene Spielzeit mit ein, gilt es für die Westsachsen heute, die negative Auswärtsbilanz in der Hans-Schröpf-Arena aufzubessern – drei Gastspiele gingen dort seit dem Aufstieg der Weidener in die DEL2 verloren.

Neal Samanski aufgrund eines Kniechecks gesperrt

Punktbester Akteur der Weidener ist Alex-Olivier Voyer. Der Angreifer wechselte mitten in der Saison aus Ravensburg nach Weiden, besetzte dort die sechste Importstelle und kommt in dieser Spielzeit bereits auf 30 Scorerpunkte, 19 davon im Trikot der Blue Devils. Ihm folgen Tyler Ward sowie der ehemalige Crimmitschauer Luca Gläser mit jeweils 29 Punkten. Nicht mitwirken wird dagegen Neal Samanski: Der 27-jährige Stürmer wurde nach einem Kniecheck im Spiel gegen die Lausitzer Füchse für eine Partie gesperrt. Im Tor setzte Weiden zuletzt überwiegend auf den kanadischen Goalie Michael McNiven. In seinen bisherigen 13 Einsätzen musste dieser allerdings bereits zehn Niederlagen hinnehmen.

Für beide Teams ist das heutige Duell somit ein echtes Schlüsselspiel – mit enormer Bedeutung im Kampf um Abstand zur unteren Tabellenregion. Die Eispiraten sind gefordert, trotz angespannter Personalsituation eine Reaktion zu zeigen.

Spiele in der DEL2 live verfolgen

Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.

Foto: City-Press GmbH Bildagentur

Maxim Trépanier ist „Freiberger – Star of the week“

Maxim Trépanier ist „Freiberger – Star of the week“

Franko-Kanadier sichert sich den Titel zum Spieler der Woche

Die Eispiraten mussten am vergangenen Wochenende erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Am Freitagabend unterlag man zuhause den Starbulls Rosenheim mit 2:4, am Sonntag folgte eine 4:2-Niederlage in Bad Nauheim. In dieser schwierigen Phase habt ihr dennoch euren Star of the Week gewählt.


Maxim Trépanier sichert sich den ersten Platz. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten findet er immer besser ins Spiel und zeigt zunehmend, welche Qualitäten in ihm stecken. Mit mehr Sicherheit, Engagement und Präsenz bringt er sich stärker ein und setzt wichtige Akzente.

Auf Rang zwei folgt Kevin Reich. Der Torhüter bleibt ein verlässlicher Rückhalt und bewahrt sein Team mit starken Paraden immer wieder vor einem höheren Rückstand.


Den dritten Platz belegt Dylan Wruck. Mit seiner Spielintelligenz und Übersicht übernimmt er Verantwortung und versucht, dem Spiel der Eispiraten Struktur zu geben.

Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche

1. Maxim Trépanier (70)

2. Kevin Reich (45)

3. Dylan Wruck (38)

4. Adam McCormick (34)

5. Ladislav Zikmund (24)  

2:4! Eispiraten verlieren in Bad Nauheim

2:4! Eispiraten verlieren in Bad Nauheim

Westsachsen geben 2:1-Führung innerhalb von drei Minuten aus der Hand

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Gastspiel beim EC Bad Nauheim mit 2:4 verloren. Einen frühen Rückstand wandelten sie zunächst in eine 2:1-Führung um, ehe drei Gegentreffer innerhalb von nur drei Minuten im Schlussdrittel die vierte Niederlage in Folge besiegelten. Die Tore für die Eispiraten erzielten Tim McGauley und Adam McCormick.

Mit unverändertem Personal und weiterhin angespannter Personalsituation aufgrund zahlreicher verletzter Leistungsträger reisten die Eispiraten nach Hessen. Dennoch wollte man an den eigentlich starken Auftritt gegen Rosenheim am Freitagabend anknüpfen – und genau das gelang in den Anfangsminuten im Colonel-Knight-Stadion.

Crimmitschau übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel, verbuchte viel Zeit im Drittel der Gastgeber und erspielte sich mehrfach gute Torchancen. Während die Defensive kaum gefährliche Situationen zuließ und Kevin Reich erste, eher harmlose Abschlüsse der Bad Nauheimer sicher parierte, sorgten offensiv vor allem Dylan Wruck mit einem strammen Schuss sowie der auffällige Maxim Trépanier für Gefahr. Trépanier wurde bei seiner zweiten Großchance zunächst ungeahndet behindert und scheiterte anschließend am gut aufgelegten Jerry Kuhn.

Bad Nauheim präsentierte sich vor heimischem Publikum jedoch effizient und nutzte das einzige Powerplay des ersten Drittels eiskalt aus. Im anhaltenden Druck der Hessen traf Sebastian Bengtsson Kevin Reich mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:0-Führung (16.). Kurz darauf verhinderte Kuhn mit einer Glanzparade den möglichen Ausgleich und damit zugleich Dylan Wrucks 14. Saisontreffer.

Die Eispiraten ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken und setzten gleich zu Beginn des zweiten Drittels ein Zeichen. Nach nur 101 Sekunden trudelte der Puck zum 1:1-Ausgleich über die Linie. Eingeleitet von Ladislav Zikmund war es Tim McGauley, der die Scheibe letztlich über die Linie bugsierte.

Crimmitschau nahm den Schwung mit und blieb das aktivere Team. Justin McPherson vom EC Bad Nauheim erhielt nach einem regelwidrigen Check gegen Robin Veber eine Spieldauerstrafe, sodass die Eispiraten fünf Minuten in Überzahl agieren konnten. Zwingende Chancen blieben jedoch aus, auch weil nach einem Schubser von Kevin Reich ebenfalls eine Strafe gegen die Gäste ausgesprochen wurde.

Doch selbst ohne ausgenutztes Überzahlspiel klingelte es erneut im Tor der Hessen: Adam McCormick zog mit viel Tempo ins Drittel, ließ die Abwehr stehen und vollendete mit einem trockenen Handgelenkschuss in den Winkel zur nicht unverdienten 2:1-Führung (29.).

In der Folge wurden die Bad Nauheimer aktiver und erspielten sich ihre ersten längeren Drangphasen. Die Eispiraten hatten defensiv zunehmend zu kämpfen, konnten sich aber auf eine vielbeinige Abwehr und einen stark haltenden Kevin Reich verlassen, der mehrfach den Ausgleich verhinderte. Kurz vor der Pausensirene scheiterte Brune dann noch am Außennetz.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts waren die Gastgeber das zwingendere Team. Bad Nauheim entwickelte deutlich mehr Zug zum Tor, während die Eispiraten zunehmend entkräftet wirkten und kaum noch Entlastung fanden. Chance um Chance konnte zunächst noch abgewehrt werden, bis Garrett Pruden nach 50 Minuten am langen Pfosten lauerte und den Puck zum verdienten 2:2 über die Linie drückte.

Nun war der Knoten bei den Hausherren geplatzt. Nur zwei Minuten später traf erneut Sebastian Bengtsson im Powerplay zu seinem zweiten Treffer des Abends und brachte die Eispiraten wieder in Rückstand (52.). Das Momentum lag nun klar auf Seiten der Hessen, die nur eine weitere Minute später nachlegten: Justin Volek stellte in der 53. Minute auf 4:2 und entschied damit die Partie bereits sieben Minuten vor dem Ende. In den Schlussminuten gelang es den Eispiraten nicht mehr, genügend Druck zu entwickeln, um noch einmal für Spannung zu sorgen.

Foto: Chuc Fotografie

Torfolge (1:0, 0:2, 3:0):

1:0 Sebastian Bengtsson (Parker Bowles, Davis Koch) 15:37 – PP1
1:1 Tim McGauley (Ladislav Zikmund, Louis Brune) 21:41
1:2 Adam McCormick (Ladislav Zikmund) 28:11
2:2 Garret Pruden (Davis Koch) 49:34
3:2 Sebastian Bengtsson (Garret Pruden) 51:41 – PP1
4:2 Justin Volek (Zach Kaiser, Simon Gnyp) 52:32

Zuschauer: 2.013

2:4! Eispiraten unterliegen Starbulls Rosenheim

2:4! Eispiraten unterliegen Starbulls Rosenheim

Westsachsen bleiben erneut ohne Punkte

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim mit 2:4 verloren. Zwar kämpften sich die Westsachsen nach einem frühen 0:2-Rückstand eindrucksvoll zurück und glichen die Partie zwischenzeitlich aus, blieben am Ende jedoch trotz großer Einsatzbereitschaft ohne Punkte. Die Treffer für die Eispiraten erzielten Felix Thomas und Maxim Trépanier.

Früher Doppelschlag der Starbulls – Thomas verkürzt

Die zum Sonntag personell unveränderten Eispiraten kamen eigentlich gut in die Begegnung gegen die Starbulls Rosenheim. Louis Brune und Johannes Schmid vergaben in der Anfangsphase erste gute Möglichkeiten, während sich die Gäste vor dem gegnerischen Gehäuse äußerst konsequent präsentierten. Nachdem Denis Shevyrin überspielt worden war, hatte Luigi Calce viel Platz und überwand Kevin Reich mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zur 0:1-Führung für Rosenheim (6.). Der frühe Gegentreffer zeigte Wirkung: Nur wenig später folgte der nächste Rückschlag. Lukas Laub bugsierte die Hartgummischeibe in den Slot, wo C. J. Stretch mustergültig abstaubte und auf 0:2 erhöhte (7.).

Die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores fand jedoch eine gute Antwort auf den schnellen Doppelschlag. Ein Schuss von Felix Thomas aus der zweiten Reihe verfehlte zunächst knapp das Gehäuse, doch der zurückspringende Puck rutschte schließlich – unter Mithilfe von Starbulls-Goalie Oskar Autio – über die Torlinie. Der Anschlusstreffer zum 1:2 brachte die Eispiraten zurück ins Spiel. Fortan agierten die Gastgeber wacher und erspielten sich weitere gute Chancen. Louis Brune und Dylan Wruck scheiterten jedoch im weiteren Verlauf des ersten Drittels mit ihren Abschlüssen.

Eispiraten nehmen Schwung mit – Trépanier gleicht sehenswert aus

Den Schwung nahmen die Crimmitschauer mit in den zweiten Durchgang und dominierten diesen über weite Strecken. Die Belohnung folgte prompt: Maxim Trépanier lauerte an der blauen Linie, wurde von Dylan Wruck bedient und blieb mit einem trockenen Abschluss eiskalt – der verdiente 2:2-Ausgleich (22.). Beim Torjubel war der aufgestaute Frust deutlich spürbar und schien die Marschroute vorzugeben. In der Folge ließen die Eispiraten jedoch zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Brune, Trépanier, wieder Brune sowie McGauley verpassten es, erstmals die Führung für Crimmitschau zu erzielen. Dabei wurde auch zweimal der Videobeweis angewandt – der zweimal gegen die Hausherren entschied.

Chancenverwertung wird zum Verhängnis – Rosenheim eiskalt

Dafür bekamen die Westsachsen früh im Schlussabschnitt die Quittung. Nur 33 Sekunden nach Wiederbeginn traf Charlie Sarault zum 2:3 und brachte die Gäste erneut in Führung (41.). Die Eispiraten rannten in der Folge unermüdlich an, um den Ausgleich zu erzwingen, doch beste Einschussmöglichkeiten blieben ungenutzt. Vladelchtchikov, Olleff sowie Veber mit ihren Schüssen aus der zweiten Reihe scheiterten allesamt.

Zwischendurch musste Kevin Reich auch mal wieder eingreifen und hielt seine Mannschaft nach einem kreuzgefährlichen Breakaway im Spiel. In den Schlussminuten setzten die Gastgeber alles auf eine Karte. Während eines Überzahlspiels zog Cheftrainer Jussi Tuores seinen Torhüter Kevin Reich zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers, doch auch der letzte Dauerdruck brachte keinen Erfolg mehr. Stattdessen sorgte Shane Hanna mit einem Schuss aus der eigenen Hälfte ins verwaiste Tor für die Entscheidung und stellte den 2:4-Endstand aus Sicht der Eispiraten her (60.).

Foto: Alexander Grimm

Torfolge (1:2, 1:0, 0:2):

0:1 Luige Calce (Dominik Kolb, Dominik Tiffels) 05:18
0:2 C.J. Stretch (Ville Järveläinen, Lukas Laub) 06:32
1:2 Felix Thomas 07:37
2:2 Maxim Trépanier (Dylan Wruck) 21:31
2:3 Charlie Sarault (Scott Feser) 40:33
2:4 Shane Hanna (Oskar Autio) 59:47 – EN

Zuschauer: 2.017

Der DEL2-Nachhaltigkeitsspieltag im Sahnpark

Der DEL2-Nachhaltigkeitsspieltag im Sahnpark

Carpool Challenge, QR-Code-Rallye und Co.

Beim heutigen Heimspiel der Eispiraten Crimmitschau gegen die Starbulls Rosenheim geht es nicht ausschließlich um Punkte auf dem Eis. Als Teil des ligaweiten Nachhaltigkeitsspieltags nutzen die Eispiraten die Begegnung, um das Thema umweltbewusstes Handeln im Profisport in den Vordergrund zu stellen. Schon im Vorfeld sind die Fans gefragt: Die Carpool-Challenge motiviert dazu, gemeinsam anzureisen und Fahrgemeinschaften zu bilden. Ziel ist es, den Verkehr rund um den Sahnpark zu reduzieren, Emissionen zu senken und zugleich das Gemeinschaftsgefühl unter den Anhängern zu stärken. Dazu könnt ihr uns gern Bilder und Videos schicken – wie reist ihr zum Heimspiel an?

Nachhaltigkeit sichtbar auf dem Eis

Auch auf dem Eis wird der Nachhaltigkeitsspieltag sichtbar: Während des Warm-ups und der Partie kommen grüne Spielpucks zum Einsatz. Diese besonderen Pucks werden im Anschluss an das Spiel versteigert oder verkauft – für den guten Zweck. Hierzu werden wir euch noch genauer informieren.

Mitmachen und entdecken: die QR-Code-Aktion

Am Spieltag selbst wartet mit der QR-Code-Aktion ein interaktives Angebot auf die Besucher. An verschiedenen Stationen im Stadion sind QR-Codes platziert, die gescannt werden können, um nach und nach Teile eines Lösungssatzes zu sammeln. Die Codes finden sich unter anderem am Einlass, an Pfandstellen und auf der LED-Wand in den Drittelpausen. So wird das Thema Nachhaltigkeit spielerisch vermittelt. Wer alle Hinweise gesammelt hat, kann diese online eingeben und nimmt automatisch an einem ligaweiten Gewinnspiel teil. Sollte der Handyempfang eingeschränkt sein, lassen sich die Codes problemlos abspeichern und später einlösen.

Eispiraten treffen auf Rosenheim und Bad Nauheim

Eispiraten treffen auf Rosenheim und Bad Nauheim

Wichtige Spiele stehen an – Zusammenhalt gefragt

Am kommenden Wochenende warten auf die Eispiraten Crimmitschau einmal mehr zwei anspruchsvolle Aufgaben: Am Freitagabend (06.02.2026 – 19.30 Uhr) empfangen die Eispiraten die Starbulls Rosenheim im Sahnpark, ehe am Sonntag (08.02.2026 – 18.30 Uhr) das Auswärtsspiel im Colonel-Knight-Stadion beim EC Bad Nauheim auf dem Programm steht. Tickets für das Heimspiel gegen die Rosenheimer sind weiterhin online sowie an der Abendkasse erhältlich.

Angespannte Personalsituation bleibt bestehen

Personell gehen die Eispiraten unverändert in das Wochenende. Die Situation bleibt damit weiterhin angespannt. Vinny Saponari und Tim Lutz machen zwar gute Fortschritte in ihrer Rehabilitation und absolvierten bereits Einheiten auf dem Eis, stehen jedoch noch nicht zur Verfügung. Weiterhin fehlen Corey Mackin (Oberkörperverletzung), Christian Schneider, Nikolas Biggins (beide Unterkörperverletzung), Mirko Sacher sowie Dominic Walsh, die beide für den Rest der Saison ausfallen.

Auch Unterstützung aus Bremerhaven wird es vorerst nicht geben. Die Fischtown Pinguins kämpfen selbst mit erheblichen Verletzungssorgen und stecken mitten im Rennen um die direkten Playoff-Plätze. Abstellungen während der Olympia-Pause sind daher nicht möglich. Eine Ausnahme bildet Justin Büsing, der nach einer Gehirnerschütterung jedoch aktuell ebenfalls keine Option darstellt.

Am vergangenen Wochenende mussten die Eispiraten zwei Niederlagen gegen Kassel und Weißwasser hinnehmen. Im engen Rennen um die Pre-Playoffs gilt es nun mehr denn je, als eingeschworene Einheit aufzutreten. Gefordert ist dabei nicht nur die Mannschaft, sondern der gesamte Club – gemeinsam mit den Fans soll im Sahnpark wieder eine geschlossene Kraft entstehen, um wichtige Punkte einzufahren.

Starbulls Rosenheim zu Gast im Sahnpark

Mit den Starbulls Rosenheim kommt am Freitag ein echtes Topteam nach Crimmitschau. Die Oberbayern rangieren aktuell auf Tabellenplatz drei und haben mit 77 Punkten aus 41 Spielen beste Aussichten auf die Playoffs. Nach einer knappen 0:1-Niederlage in Regensburg setzten die Starbulls zuletzt ein deutliches Ausrufezeichen und bezwangen die formstarken Bietigheim Steelers mit 6:1 im heimischen ROFA-Stadion – ein klares Statement des Teams von Trainer Jari Pasanen.

In den bisherigen Saisonduellen konnten die Eispiraten einmal auswärts drei Punkte entführen, die letzten beiden Aufeinandertreffen gingen jedoch an die Rosenheimer. Zeit also, die Bilanz wieder auszugleichen – auch wenn es für das Team von Cheftrainer Jussi Tuores ein schweres Unterfangen wird.

Goldhelm und Topscorer der Starbulls ist dabei ein alter Bekannter: Scott Feser kommt bislang auf 15 Tore und 23 Vorlagen und blüht in Rosenheim regelrecht auf. Ihm folgen Verteidiger Shane Hanna mit 33 Punkten sowie Ville Järveläinen, der mit 17 Treffern bester Torschütze seines Teams ist und zuletzt mit der Düsseldorfer EG in Verbindung gebracht wurde. Im Tor ist Oskar Autio längst eine feste Größe, während Christopher Kolarz mehrfach unter Beweis stellte, dass er ein mehr als würdiger Backup des finnischen Schlussmannes ist.

Auswärtsspiel in Bad Nauheim – Neuer Trainer mit Crimmitschauer Vergangenheit

Am Sonntag folgt schließlich das Gastspiel beim EC Bad Nauheim, der aktuell auf Tabellenplatz zwölf rangiert. In dieser Woche stellten die Roten Teufel mit Antti Karhula einen neuen Cheftrainer vor. Der Finne ist in Crimmitschau kein Unbekannter: In der Saison 2006/2007 lief er selbst für den ETC Crimmitschau im Sahnpark auf. Nach der Entlassung von Peter Russell soll Karhula nun das Maximum aus seinem Team herausholen, das im bisherigen Saisonverlauf 48 Punkte sammeln konnte.

Zuletzt gelang Bad Nauheim ein 3:2-Shootout-Erfolg gegen Krefeld, ehe man mit der deutlichen 1:6-Niederlage in Ravensburg einen Dämpfer hinnehmen musste. Zwei der bisherigen direkten Duelle gingen an die Hessen, das letzte Aufeinandertreffen im Sahnpark entschieden jedoch die Eispiraten mit 5:3 für sich – daran will man anknüpfen.

Die Offensivgefahr der Roten Teufel geht vor allem von ihren Importspielern aus. Bester Scorer ist Justin MacPherson mit 34 Punkten, bester Torschütze Jordan Hickmott mit bereits 20 Treffern. Auf dieses Duo wird besonders zu achten sein. Im Tor ist Jerry Kuhn auch im fortgeschrittenen Alter noch immer ein starker Rückhalt – ihn gilt es zu überwinden, um Zählbares aus der Wetterau mitzunehmen.

Spiele in der DEL2 live verfolgen

Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.

Foto: Tommy Valdivia Castro

Befürchtungen bestätigt: Saisonaus für Dominic Walsh

Befürchtungen bestätigt: Saisonaus für Dominic Walsh

Keine Operation notwendig – Kapitän konnte Krankenhaus schon wieder verlassen

Nach einer Oberkörperverletzung im Training haben weitere medizinische Untersuchungen nun Gewissheit gebracht: Mannschaftskapitän Dominic Walsh wird in dieser Saison nicht mehr für die Eispiraten Crimmitschau auf dem Eis stehen.

Die gute Nachricht: Es liegt keine schwerwiegende Verletzung vor, eine Operation ist nicht notwendig. Walsh konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Dennoch beträgt die voraussichtliche Dauer der Heilung rund drei Monate, womit ein weiterer Einsatz in dieser Spielzeit ausgeschlossen ist. In bisher 36 Spielen erzielte der neue Rekordspieler der Eispiraten 16 Tore und bereitete weitere 20 Treffer vor.

Trotz des bitteren Ausfalls überwiegt die Erleichterung, dass es zu keiner noch schlimmeren Verletzung gekommen ist. Wir wünschen unserem Kapitän alles erdenklich Gute für die kommende Zeit der Heilung und Regeneration sowie eine vollständige Genesung.

Come back stronger, Captain!

Foto: Tommy Valdivia Castro

Denis Shevyrin ist „Freiberger – Star of the week“

Denis Shevyrin ist „Freiberger – Star of the week“

Kapitän sichert sich den Titel zum Spieler der Woche

Am vergangenen Wochenende standen für die Eispiraten zwei schwere Aufgaben an. Am Freitagabend musste man sich den Kassel Huskies mit 2:3 geschlagen geben, am Sonntag folgte im Sachsenderby eine 2:6-Niederlage. Ihr habt erneut abgestimmt und euren Star of the Week gewählt.

Den ersten Platz sichert sich Denis Shevyrin. Der Verteidiger übernahm nach der Verletzung von Dominic Walsh die Kapitänsrolle und ging mit gutem Beispiel voran. Trotz der Niederlage im Derby zeigte er große Verantwortung und war offensiv auffällig. Mit zwei Treffern am Sonntag war Shevyrin einer der Aktivposten im Team und bewies Führungsstärke in einer schwierigen Phase.

Auf Rang zwei folgt Dylan Wruck. Der aktuelle Goldhelm überzeugt weiterhin mit hoher Spielintelligenz, Übersicht und Spielruhe. Auch an diesem Wochenende war er ein wichtiger Antreiber im Offensivspiel, forderte viele Pucks und versuchte, dem Spiel Struktur zu geben. Ein Spieler, der mit seiner Qualität jederzeit den Unterschied machen kann.

Den dritten Platz belegt Ladislav Zikmund. Der tschechische Stürmer ist ein absoluter Fighter, der in jeder Situation vorangeht. Mit seinem Einsatz, seiner Intensität und seiner Mentalität stemmt er sich gegen Widerstände und verkörpert genau das, wofür die Eispiraten stehen.

Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche

1. Denis Shevyrin (79)

2. Dylan Wruck (61)

3. Ladislav Zikmund (58)

4. Adam McCormick (36)

5. Johannes Schmid (21)  

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