Der langjährige NHL-Angreifer Wayne Simmonds hat gestern sein Karriereende bekannt gegeben. Der mittlerweile 35-jährige Kanadier spielte während des Lockouts 2012 neun Mal für die Eispiraten, erzielte dabei vier Tore und zehn Vorlagen.
Zuletzt spielte Simmonds für die Toronto Maple Leafs. Insgesamt kann der Offensivmann auf 1.090 Spiele in der NHL zurückblicken. Wir gratulieren dem “Wayne Train” zu einer unglaublichen Karriere und blicken voller Stolz auf die kurze, aber wahnsinnig schöne Zeit zusammen in Crimmitschau zurück. Wir werden dich nicht vergessen, Simmer!
Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Freitagabend den dritten Sieg in Folge eingefahren und die Ravensburg Towerstars mit 4:2 geschlagen. Die Westsachsen konnten sich nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem großen Kampf beim Vorjahresmeister der DEL2 durchsetzen und stehen nun mit 66 Zählern auf dem dritten Tabellenplatz.
Nachdem Jussi Tuores in dieser Woche noch erkältet ausfiel und Assistenztrainer Esbjörn Hofverberg die Trainingseinheiten im Sahnpark übernahm, konnte der Cheftrainer doch die Auswärtsreise nach Ravensburg antreten. Nicht mit dabei waren hingegen Colin Smith, der nach seiner Adduktorenverletzung zwar schon wieder mit dem Team trainiert, aber noch nicht ganz beschwerdefrei ist, sowie Justin Büsing und Lucas Böttcher.
Die Eispiraten erwischten dennoch einen guten Start. Tobias Lindberg, Henri Kanninen und Dominic Walsh konnten sich schnell gute Möglichkeiten herausspielen, scheiterten aber noch am ehemaligen Crimmitschauer Ilya Sharipov im Tor der Towerstars. Nach acht Minuten war der deutsch-russische Schlussmann aber machtlos. Thomas Reichel bediente Vinny Saponari, der mit seinem Direktschuss in den Winkel zur verdienten 1:0-Führung traf. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in welchem auch Oleg Shilin immer wieder seine Klasse unter Beweis stellen musste. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs waren es aber wieder die Gäste aus Westsachsen, die sich für einen ordentlichen Auftritt im Startdrittel belohnen konnten. Vinny Saponari umkurvte das Tor der Towerstars und bediente Ladislav Zikmund mustergültig. Der tschechische Offensivmann blieb eiskalt und schoss zum 2:0 ein (20.).
Die Ravensburger wurden im Mitteldrittel allerdings besser. Zwar konnten die Crimmitschauer in Person von Lindberg und Walsh kurz nach dem Wiederbeginn wieder hochkarätige Torchancen verbuchen, blieben dabei aber jeweils nur zweite Sieger gegen Sharipov. In der Folge drängten die Hausherren aber auf den schnellen Anschluss und durften nach 26 Minuten erstmals jubeln. Luigi Calce überwand Oleg Shilin im Nachschuss – 1:2. Die Westsachsen legten in der Folge ein diszipliniertes Defensivspiel an den Tag, wenngleich die Towerstars alles in die Waagschale warfen, um das Spiel auszugleichen. Dennoch konnten sich die Eispiraten zwei Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels aber wieder etwas Luft verschaffen. Hayden Verbeek zündete den Turbo und vollendete einen blitzsauberen Konter mit seinem Treffer zum 3:1 – Ilya Sharipov blieb dabei erneut machtlos (38.).
Mit dem Start des dritten Drittels gab es auf dem Eis ein paar personelle Veränderungen. Hayden Verbeek und Oliver Granz lieferten sich beim Gang vom Eis in die Kabine einen Fight – für beide war die Partie noch vor dem Start des letzten Durchgangs somit beendet. Dem Spiel tat dies aber keinen Abbruch. Die 2.586 Zuschauer sahen weiter eine schnelle und intensive Partie beider Teams, auch wenn die Gastgeber mittlerweile wieder mehr Spielanteile hatten. Die Crimmitschauer stemmten sich lange gegen einen weiteren Gegentreffer, in der 49. Minute konnte Nick Latta mit seinem Handgelenkschuss in den Winkel aber auf 2:3 verkürzen. Die Spannung in der Ravensburger CHG-Arena nahm so noch einmal drastisch zu, doch der Vorjahresmeister der DEL2 schwächte sich kurz vor dem Ende selbst. Nick Latta erhielt gleich mehrere Strafen- in Überzahl war es schließlich erneut Vinny Saponari, der im dritten Anlauf ins verwaiste Tor der Towerstars einschoss und somit in der 59. Minute den 4:2-Endstand besorgte.
Die Eispiraten behielten letztlich also die Oberhand beim Vorjahresmeister der DEL2 und konnten zugleich den dritten Sieg in Serie einfahren. Dieser dürfte ordentlich Selbstvertrauen geben. Im Kampf um die direkten Playoffs treffen die Crimmitschauer nun am Sonntag als Tabellendritter im Sahnpark auf die Selber Wölfe (28.01.2024 – 17.00 Uhr).
Torfolge (0:2, 1:1, 1:1):
0:1 Vincent Saponari (Thomas Reichel) 07:37 0:2 Ladislav Zikmund (Vincent Saponari, Thomas Reichel) 19:30 1:2 Luigi Calce (Tim Gorgenländer, Maximilian Hadraschek) 25:52 1:3 Hayden Verbeek (Max Balinson) 37:65 2:3 Nickolas Latta (Niklas Hübner, Lukas Mühlbauer) 48:24 2:4 Vincent Saponari (Tobias Lindberg) 58:15
Westsachsen reisen nach Ravensburg und empfangen Selb im Derby
Die Eispiraten Crimmitschau haben nach ihrem Sechs-Punkte-Wochenende, verbunden mit den Siegen über Landshut und Dresden, reichlich Selbstvertrauen gesammelt und wollen ihren Positivtrend auch am kommenden Wochenende fortsetzen. Dabei reisen die Crimmitschauer zunächst zum Vorjahresmeister nach Ravensburg (26.01.2024 – 20.00 Uhr), am Sonntag steht dann das Heimderby gegen die Selber Wölfe auf dem Plan (28.01.2024 – 17.00 Uhr).
Den Eispiraten ist es am vergangenen Wochenende gelungen, sich aus einem kleinen Formtief zu befreien. Nach der bitteren 4:5-Overtime-Niederlage in Rosenheim zeigte das Team von Cheftrainer Jussi Tuores eine bemerkenswerte Reaktion und gewann zunächst am Freitag mit 3:0 gegen den EV Landshut. Beim Sachsenderby in Dresden behielten die Westsachsen ebenfalls die Oberhand und konnten sich mit einem defensiv kontrollierten und disziplinierten Auftritt die nächsten wichtigen Punkte sichern. Die Pleißestädter stehen somit aktuell mit 63 Zählern auf dem fünften Tabellenplatz und wollen ihren Positivtrend weiter fortsetzen, um sich im Rennen um die direkten Playoff-Spots eine weiterhin gute Ausgangssituation zu erarbeiten.
Vor den Partien gegen Ravensburg und Selb gibt es dabei gute Nachrichten: Jussi Tuores kann weiter auf einen proppenvollen Kader bauen und auch Colin Smith konnte in den letzten Tagen voll mit seinen Teamkameraden trainieren. Ob er schon morgen in Ravensburg auflaufen wird, ist aber noch fraglich. Inwieweit die Crimmitschauer auf Unterstützung ihres Kooperationspartners aus Bremerhaven bauen können ist indes noch nicht klar und wird sich erst noch entscheiden. Gregory Kreutzer trainierte heute allerdings schon mit den Eispiraten und wird wohl auch an diesem Wochenende für die Westsachsen auflaufen.
Eispiraten beim Vorjahresmeister gefordert
Am morgigen Freitag geht es für die Eispiraten zur nächsten schweren Aufgabe. Das Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars, dem Vorjahresmeister der DEL2, steht auf dem Programmplan der Westsachsen. Der Tabellendritte konnte in bislang 40 Spielen 66 Punkte einfahren und hat somit drei Zähler mehr auf dem Konto als die Eispiraten. Gegen Kassel, Bad Nauheim und Krefeld standen für die Puzzlestädter zuletzt drei Niederlagen zu Buche, mit 39 Zählern aus 22 Heimspielen sind die Towerstars jedoch das zweitbeste Heimteam der laufenden Saison – und die Eispiraten damit gewarnt.
Mut machen dürften dabei aber die bisherigen Auftritte gegen die Ravensburger. Zweimal konnten die Crimmitschauer schon gegen die Baden-Württemberger gewinnen. Jeweils vor heimischen Publikum behielten die Westsachsen mit 5:4 (OT) und 6:2 die Oberhand. In der CHG-Arena zogen die Eispiraten am 29. Oktober zwar den Kürzeren, verkauften sich bei der knappen 1:2-Niederlage aber durchaus positiv.
Mit insgesamt 43 Scorerpunkten kristallisiert sich im Team von Cheftrainer Gergely Majaross der Goldhelm aktuell klar heraus. Charlie Sarault erzielte bislang zwölf eigene Treffer und gab zudem 31 Assists. Bester Torschütze ist hingegen Nick Latta, der den Puck bereits 22 Mal im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Zum Wiedersehen kommt es derweil mit den Ex-Piraten Robby Czarnik und Ilya Sharipov. Letztgenannter konnte sich mittlerweile als klare Nummer eins etablieren und zum absoluten Leistungsträger der Baden-Württemberger avancieren.
Heimderby gegen die Selber Wölfe
Denkt man an die Worte Heimderby und Selb muss man zwangsweise auch an den 27. Oktober 2023 denken. Damals gewannen die Crimmitschauer mit 4:1 gegen die Wölfe. Und das vor 5.222 Zuschauern – also im ausverkauften Sahnpark. Auch vor dem nächsten prestigeträchtigen sächsisch-fränkischen Aufeinandertreffen wird eine tolle Kulisse im Sahnpark erwartet. Und auch wenn sich die Eispiraten bereits zwei Mal erfolgreich gegen die Selber Wölfe durchsetzen konnten, sitzt der Stachel nach der vergangenen Niederlage in der NETZSCH-Arena noch tief. Mit 1:4 mussten sich die Crimmitschauer am zweiten Weihnachtsfeiertag geschlagen geben – nun soll vor dem eigenen Publikum die Wiedergutmachung gelingen.
Dabei war unter dem neuen Chefcoach Ryan Foster zuletzt ein klarer Aufwärtstrend der Franken zu erkennen. Von den letzten vier Spielen konnten die Wölfe drei gewinnen und mussten am vergangenen Sonntag nur eine knappe Niederlage im Penaltyschießen gegen die Eisbären Regensburg, dem Team der Stunde in der DEL2, einstecken.
Topscorer und somit Goldhelm der Selber Wölfe ist ein ehemaliger Crimmitschauer. Jordan Knackstedt konnte bereits 16 Tore und 19 Vorlagen verbuchen. Ihm folgen die beiden Nordamerikaner Mark McNeill (12, 21) und Nick Miglio (16, 13). Zum Wiedersehen kommt es unterdessen auch mit Michael Bitzer, Steve Hanusch und Fedor Kolupaylo, die allesamt bereits das Trikot er Eispiraten trugen. Weiterhin verletzt und nicht im Kader ist Lukas Vantuch.
Tickets für Heimspiel gegen Selb sichern
Tickets für das Heimspiel gegen die Selber Wölfe sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen die Franken wird selbstverständlich auch live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Dorf aktiviert 210 Zuschauer zum Eispiraten-Heimspiel
Die Eispiraten Crimmitschau haben am vergangenen Freitagabend, zum 3:0-Heimsieg gegen den EV Landshut, das siebte und letzte Dorf zur Eispiraten-Dorf-Challenge im Sahnpark begrüßen dürfen. Lauenhain konnte dabei 210 Dorfbewohner auf das Eis ins Kunsteisstadion Crimmitschau bringen. Beim Torwandschießen wurden zudem vier von zehn Pucks im Tor untergebracht.
Bereits in der vergangenen Woche konnten die Lauenhainer über ihr eingesendetes Bewerbungsvideo Punkte sammeln. Am Freitag hat das Dorf dann noch einmal ordentlich nachgelegt und belegt mit 15 Punkten nun den dreigeteilten zweiten Platz mit Frankenhausen und Pölzig. Auf dem ersten Platz liegt aktuell Gösau mit 16 Punkten. Schlunzig nimmt mit 11 Punkten den fünften Platz ein, Langenreinsdorf mit 10 Punkten den sechsten Platz und Langenbernsdorf mit 9 Punkten den siebten Platz.
Das aktuelle Tabellenbild ist jedoch noch nicht endgültig. Zeitnah werden die Eispiraten Crimmitschau weitere Informationen zur Abschluss-Challenge geben, in welcher die Ortsvorsteher oder Bürgermeister für ihre Dörfer Zusatzpunkte sammeln können.
Lauenhain in der Übersicht
210 Besucher auf dem Eis
Challenge auf dem Eis: Torwandschießen 4/10
*Bis zum Ende der Eispiraten-Dorf-Challenge kann das Dorf-Video auf unseren Social Media Plattformen zudem weiter fleißig geliked werden (hier können weitere wichtige Punkte für den Gesamtsieg gesammelt werden)
Die Dörfer im Vergleich
Platz
Dorf
Besucher / %
Challenge
Video-Likes
Punkte
1.
Gösau
69 / 65,71 % (7 Pkt)
8/10 (7 Pkt)
1.587 (3 Pkt)
17
2.
Frankenhausen
227 / 27,54 % (2 Pkt)
5/10 (6 Pkt)
8.775 (7 Pkt)
15
2.
Lauenhain
210 / 35,77 % (5 Pkt)
4/10 (5 Pkt)
2.697 (5 Pkt)
15
2.
Pölzig
397 / 30,82 % (4 Pkt)
4/10 (5 Pkt)
3.653 (6 Pkt)
15
5.
Schlunzig
157 / 54,14 % (6 Pkt)
3/10 (4 Pkt)
1.315 (1 Pkt)
11
6.
Langenreinsdorf
232 / 30,40 % (3 Pkt)
3/10 (4 Pkt)
1.493 (2 Pkt)
10
7.
Langenbernsdorf
358 / 9,17 % (1 Pkt)
3/10 (4 Pkt)
2.286 (4 Pkt)
9
*Die Punkteanzahl (maximal 7 anhand der Dorf-Anzahl) variiert bis nach der letzten Dorf-Aktion und bestimmt letztlich das Ranking.
Hinter den Eispiraten Crimmitschau liegen drei Spiele binnen weniger Tage. Nachdem die Westsachsen in Rosenheim noch eine bittere 4:5-Overtime-Niederlage einstecken mussten, gab es am Wochenende zwei wichtige Siege. Im Heimspiel gegen den EV Landshut setzten sich die Crimmitschauer mit 3:0 durch, in Dresden holte man einen 3:2-Derbysieg. Auch in dieser Woche hatten alle Fans auf Facebook die Möglichkeit, ihren „Freiberger – Star of the week“ zu wählen.
Mit 205 Stimmen landet dabei Oleg Shilin auf dem ersten Platz. Musste der Deutsch-Russe in Rosenheim noch fünf Mal hinter sich greifen, wuchs er sowohl gegen Landshut als auch gegen Dresden über sich hinaus. Immer wieder rettete der Schlussmann bärenstark. Gegen den EVL blieb Shilin nach 29 Saves ohne Gegentor, in Dresden hatte der Goalie mit insgesamt 30 Paraden erneut einen großen Anteil am Derbysieg. Zurecht kann sich Oleg Shilin also über den Titel zum „Freiberger – Star of the week“ freuen.
Platz zwei nimmt in dieser Woche Max Balinson ein. Der Verteidiger fand zuletzt, nach einem zwischenzeitlichen Formtief, zurück zu alter Stärke, spielt defensiv unglaublich diszipliniert und kann auch offensiv immer wieder glänzen. In Dresden besorgte er den wichtigen Treffer zum 2:0. Zudem stehen zwei weitere Vorlagen für Balinson zu Buche. Der Deutsch-Kanadier steht so schon bei 14 Treffern und 16 Vorlagen – als Defensivspieler.
Über den dritten Platz kann sich in dieser Woche Sören Sturm freuen. Der Verteidiger, der in den Vorjahren noch als Offensivspezialist mit reichlich Scoringtouch auffiel, stellte seinen Spielstil unter Jussi Tuores um und ist somit aktuell kaum verzichtbar. Immer wieder blockt der 34-Jährige Schüsse oder glänzt wie beim Sachsenderby in Dresden mit einer spektakulären Rettungstat auf der Torlinie. Erstmals in dieser Spielzeit kann der gebürtige Kölner einen Podestplatz beim Fanvoting einnehmen.
Eispiraten-Sponsor Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche Oleg Shilin (205) Max Balinson (123) Sören Sturm (83) Hayden Verbeek (67) Mario Scalzo (41)
Heimderby gegen Weißwasser am 25. Februar im Zeichen der Einsatz-Veteranen
Die Eispiraten Crimmitschau werden das Heimspiel am Sonntag, den 25. Februar 2024 (17:00 Uhr) gegen die Lausitzer Füchse unter dem Motto „Danke für Deinen Einsatz“ stellen und den bereits vierten Veteranen-Tag im Kunsteisstadion Crimmitschau abhalten. Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Westsachsen, gemeinsam mit dem Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V., ein DEL2-Heimspiel nutzen, um im Einsatz verwundeten Soldaten und Soldatinnen Tribut zu zollen und dabei erneut in speziell designten Camouflage-Trikots auflaufen.
„Wir freuen uns riesig darüber, dass der Veteranen-Tag im Rahmen eines Eispiraten-Heimspiels bereits eine tolle Tradition geworden ist und wir diesen auch in dieser Spielzeit durchführen können. Erneut wollen wir den Profisport als Plattform nutzen, um den Fokus auf den besonderen Dienst für die Gesellschaft zu lenken, den unsere Soldatinnen, Soldaten und Veteranen für die Gemeinschaft leisten“, erklärt Eispiraten-Pressesprecher Aaron Frieß. „Wir sind ebenso stolz, nun auch offizielle Vertreter der Bundeswehr, der in Sachsen beheimateten ‚Brigade 37 – Freistaat Sachsen‘ begrüßen zu dürfen. Es fanden hier bereits im Vorfeld zahlreiche positive Gespräche statt, mit dem Ergebnis, auch über den Veteranen-Tag hinaus ein starkes Zeichen zu setzen“.
„Wir freuen uns auf den vierten gemeinsamen Veteranen-Tag mit den Eispiraten und sind dankbar, einen starken Partner im Profisport gefunden zu haben, der die Gesellschaft dazu einlädt, den gefallenen Bundeswehr-Soldaten zu gedenken und den Soldaten und EinsatzVeteranen Danke für ihren Dienst zu sagen“, sagt David Hallbauer, stellvertretender Bundesvorsitzender des Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V.
Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores wird dabei erneut in extra designten Veteranen-Jerseys auflaufen, die im Anschluss der Begegnung wieder versteigert werden. Dabei soll ein Teil dem Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Grund ist die Spielkleidung nicht im Onlineshop käuflich und streng limitiert. Das Design der neuen Trikots wird erst kurz vor dem speziellen Spieltag präsentiert.
Erstmals durchgeführt wurde der Veteranen-Tag im Jahr 2020. Die Initiatoren waren damals der ehemalige Sprade.TV-Kommentator und einstige Bundeswehr-Soldat Michael Gawenda sowie Eispiraten-Pressesprecher Aaron Frieß. Gemeinsam mit David Hallbauer, stellvertretender Bundesvorsitzender des Veteranenverbandes, und Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann wurde der offizielle Kooperationsvertrag beider Parteien, nach bisher drei durchgeführten Spieltagen im Zeichen der Einsatzveteranen, im vergangenen Sommer verlängert und der bereits vierte Veteranen-Tag im Sahnpark geplant.
Die Eispiraten erwarten nach den erfolgreich durchgeführten Veteranen-Tagen in den Vorjahren nun sogar einen noch größeren Zuspruch, welcher sich nicht nur medial, sondern auch im Zuschauerbereich widerspiegeln soll. Neben erfolgreichen Geboten auf die exklusiven Trikots im Tarnmuster, freuen sich die Verantwortlichen des Veteranenverbandes und der Eispiraten auf ein weiteres tolles und vor allem wichtiges Event im Sahnpark.
Westsachsen machen erstes 6-Punkte-Wochenende im Kalenderjahr 2024 perfekt
Foto: Thomas Heide
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes 6-Punkte-Wochenende im Kalenderjahr 2024 perfekt gemacht! Im Sachsenderby bei den Dresdner Eislöwen setzten sich die Westsachsen mit 3:2 durch und feierten damit ihren zweiten Saisonsieg in der Landeshauptstadt Sachsens. Dabei konnten die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores auch im Rennen um die direkten Playoff-Spots an Boden gutmachen und rangieren nun auf dem fünften Tabellenplatz.
Mit dem gleichen Personal wie auch schon in den vergangenen Spielen gingen die Eispiraten in ihr zweites Auswärtsderby bei den Dresdner Eislöwen. Die 4.412 Zuschauer in der JOYNEXT-Arena sahen zunächst ein chancenarmes Eishockeyspiel. Beide Teams tasteten sich lange ab, spielten defensiv sehr diszipliniert und ließen so nur wenige gute Möglichkeiten zu. Dennoch schafften es die Eispiraten, den neuen Eislöwen-Goalie Danny aus den Birken, seines Zeichens ehemaliger Nationalspieler und langjähriger Top-Schlussmann in der DEL, zu überwinden. Über Mario Scalzo und Max Balinson ging es schnell, Dominic Walsh zog im Slot direkt ab und busgierte die Hartgummischeibe zum 1:0 im Winkel (16.).
Die Mannschaft von Niklas Sundblad investierte im Mitteldrittel dann etwas mehr und kam folgerichtig auch zu guten Torabschlüssen. Oleg Shilin rettete kurz nach dem Wiederbeginn zwei Mal bärenstark und hielt somit die knappe Führung für seine Farben fest. In der Offensive zeigten sich die Eispiraten hingegen super effizient. Aus einer soliden Defensive heraus nutzten die Crimmitschauer einen Konter, welchen Max Balinson veredelte und nach 35 Minuten zum 2:0 einschoss.
Der Schlussabschnitt startete schließlich mit einer Schrecksekunde für die zahlreich mitgereisten Fans aus Westsachsen. Justin Florek traf zunächst den Pfosten und lenkte den Nachschuss schließlich zum vermeintlichen Anschluss über die Torlinie – dies tat er allerdings mit einem hohen Stock. Zurecht fand der Treffer keine Anerkennung. In der Folge waren die Gäste zumeist darauf bedacht, defensiv weiter kompakt zu stehen. Folgerichtig kamen die Crimmitschauer nur zu wenigen Hochkarätern, waren, wie schon in den ersten beiden Durchgängen, aber eiskalt. Hayden Verbeek war es schließlich, der nach einem seiner Tempovorstöße zum Abschluss kam und den Puck mit viel Wucht unter den Giebel knallte – 3:0 (52.).
Von einer Vorentscheidung konnte man aber noch lange nicht sprechen. Die Eislöwen rappelten sich noch einmal auf und zogen kurz vor dem Ende im eigenen Powerplay ihren Schlussmann Danny aus den Birken. Mit zwei Feldspielern mehr wuchs der Druck auf das Tor der Pleißestädter und Travis Turnbull stellte nach 58 Minuten auf 1:3. Die Crimmitschauer wackelten nun noch einmal kurz und mussten in der Schlussminute sogar das 2:3 durch Johan Porsberger einstecken (60.). Die Aufholjagd der Dresdner kam aber zu spät – die Eispiraten retteten ihren knappen Vorsprung in der Schlussminute nämlich über die Zeit und konnten drei wichtige Derbypunkte einfahren.
Torfolge (0:1, 0:1, 2:1):
0:1 Dominic Walsh (Max Balinson, Mario Scalzo) 15:54 0:2 Max Balinson (Mario Scalzo, Ladislav Zikmund) 34:51 0:3 Hayden Verbeek (Scott Feser, Justin Büsing) 51:35 1:3 Travis Turnbull (Johan Porsberger) 57:42 – EA – PP1 2:3 Johan Porsberger (David Suvanto, Justin Florek) 59:18 – EA
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen den EV Landshut mit 3:0 gewinnen können. Die Mannschaft von Jussi Tuores belohnte sich dabei für eine starke Teamleistung und konnte die richtige Reaktion auf die letzte Niederlage in Rosenheim zeigen. Bester Mann auf Seiten der Hausherren war dabei Oleg Shilin, der mehrere starke Paraden zeigen und sich letztlich auch mit seinem zweiten Shutout belohnen konnte.
Cheftrainer Jussi Tuores konnte, wie auch schon in den vergangenen drei Spielen, auf einen recht vollen Kader bauen. Lediglich Colin Smith fiel mit seinen Adduktorenproblemen weiter aus. Jannis Kälble nahm als überzähliger Spieler auf der Tribüne Platz.
In diesen Tagen schon angekündigt, war es den Eispiraten wichtig, mehr Disziplin in das Heimspiel gegen Landshut einzubringen. Demnach konnten die Zuschauer zunächst kein Hurra-Eishockey erwarten. Beide Teams standen defensiv zunächst sehr geordnet und ließen nur wenige Großchancen zu. Mit Verlauf der Zeit entwickelte sich schließlich ein schnelles Spiel, in dem auf beide Seiten gute Möglichkeiten heraussprangen. Die dickeren Chancen hatte dabei das Team von Heiko Vogler. Mehrfach rettete Oleg Shilin stark, ein weiteres Mal konnte sich der Deutsch-Russe beim Pfosten bedanken. Tobias Lindberg und Max Balinson vergaben auf der Gegenseite die guten Möglichkeiten für die Hausherren.
Auch im zweiten Drittel neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Erst als Landshuts Goldhelm Julian Kornelli das leere Eispiraten-Tor nicht traf, entwickelte sich eine rasante Partie, in welcher sich die Crimmitschauer nach und nach mehr Feldvorteile erspielen konnten. Hayden Verbeek traf nur den Innenpfosten, von wo aus der Puck wieder vor die Linie sprang – spätestens dann begann der Sturmlauf der Gastgeber, die sich immer wieder gute Möglichkeiten erspielen und letztlich durch ihren Mannschaftskapitän erlösen konnten. Mario Scalzo zog von der blauen Linie einfach mal ab – der Puck flog zunächst an Freund und Feind und schließlich auch an Philipp Dietl vorbei ins Netz – das mittlerweile verdiente 1:0 für die Eispiraten (33.).
Die Landshuter kamen schließlich etwas besser aus der Kabine und machten ordentlich Druck. Oleg Shilin war es immer wieder zu verdanken, dass dem Team von Heiko Vogler letztlich doch nicht der Ausgleich gelang. Denn inmitten der EVL-Drangphase war es Henri Kanninen, der die Scheibe im gegnerischen Drittel abfing und humorlos zum 2:0 einschoss (44.). Die Crimmitschauer zogen den Bayern somit scheinbar den Stecker. Nur kurze Zeit später war es Vinny Saponari, der das Tor der Landshuter umkurvte und Thomas Reichel bediente. Der blieb ganz cool und schoss zum 3:0 ein (48.). In der Folge verteidigten es die Westsachsen konsequent und konnten über schnelle Gegenstöße immer wieder Nadelstiche setzen. Ein weiterer Treffer fiel aber auf beiden Seiten nicht. Auch, weil Oleg Shilin seine bärenstarke Leistung kurz vor dem Ende des Spiels noch einmal untermauerte und mit einem Monstersave seinen zweiten Shutout dieser Saison festhielt.
Es blieb letztlich also beim 3:0, den sich die Eispiraten in einem hart umkämpften Spiel durchaus erarbeitet und am Ende auch verdient haben. Damit konnte das Team von Jussi Tuores nicht nur die perfekte Reaktion auf das misslungene Auswärtsspiel in Rosenheim zeigen, sondern auch eine gute Ausgangssituation im Kampf um die direkten Playoff-Plätze erspielen.
Torfolge (0:0, 1:0, 2:0):
1:0 Mario Scalzo (Max Balinson, Tobias Lindberg) 32:54 2:0 Henri Kanninen 43:46 3:0 Thomas Reichel (Ladislav Zikmund, Vincent Saponari) 47:06
Die Eispiraten Crimmitschau stehen nur drei Tage nach der irren 4:5-Overtime-Niederlage in Rosenheim vor dem nächsten Punktspielwochenende in der DEL2. Dabei treffen die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores am morgigen Freitag zunächst im heimischen Sahnpark auf den EV Landshut (19.01.2024 – 20.00 Uhr). Am Sonntag steht für die Pleißestädter dann das Sachsenderby bei den Dresdner Eislöwen an (21.01.2024 – 17.00 Uhr).
Ein Spiel, welches kaum in Worte zu fassen ist. Der Dienstagabend dürfte wohl alle, die es mit den Eispiraten halten, verwundert, verärgert und enttäuscht zurückgelassen haben. Nach einer zwischenzeitlichen 4:0-Führung verloren die Crimmitschauer letztlich in der Overtime mit 4:5. Für das Team der Westsachsen galt es nun, dieses Erlebnis schnellstmöglich abzuschütteln. Eine Reaktion soll am Wochenende gezeigt werden. Auch wenn die Aufgaben alles andere als leicht werden, wollen die Eispiraten weiter einen Platz in den Top 6 der DEL2 halten und ihre Ausgangsposition im Kampf um die direkten Playoff-Plätze wahren.
Dabei kann Cheftrainer Jussi Tuores erneut auf einen vollen Kader bauen. Tobias Lindberg erhielt nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Weißwasser keine Spielsperre und wird, wie schon bei den Starbulls, weiter auflaufen dürfen. Ein Fragezeichen steht derweil noch hinter dem Einsatz von Colin Smith. Seit Mittwoch befindet sich der Deutsch-Kanadier, der zuletzt mehrere Spiele aufgrund von Adduktorenproblemen verpasste, wieder im Teamtraining. Ob der technisch versierte Angreifer jedoch bereits am morgigen Freitagabend in das Lineup zurückkehrt, ist noch offen.
Landshut kommt in den Sahnpark
Nach 38 Partien in der zweiten Liga rangiert der EV Landshut aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und hat dabei fünf Punkte Vorsprung vor ihrem ersten Verfolger, den Eispiraten Crimmitschau. Die Landshuter zeigten sich in den letzten Wochen stark formverbessert und konnten zuletzt drei Spiele in Folge gewinnen. Dabei standen sowohl in Kassel als auch in Kaufbeuren zwei Siege im Penaltyschießen an.
Die Eispiraten und das Team von Cheftrainer Heiko Vogler, der beim EVL lange auch bei den eigenen Fans heftig in der Kritik stand, standen sich in dieser Saison bislang drei Mal gegenüber. Im ersten Spiel der Saison 2023/24 behielten die Westsachsen dabei ebenso wie am 22. Oktober im Sahnpark die Oberhand. Zuletzt mussten die Schützlinge von Jussi Tuores in der Fanatec-Arena aber eine 1:3-Niederlage einstecken.
Intern erlebte der EVL in den vergangenen Wochen und Monaten eine ganz schöne Personal-Rochade. Mehrere Leistungsträger fallen verletzt aus, darunter auch Ex-Eispiraten-Föli Simon Stowasser, dessen Kreuzbandriss gleichbedeutend auch das Saisonaus mit sich bringt. Zudem steht auch Marco Pfleger nicht mehr im Kader der Landshuter. Neu dabei sind dafür nun Luca Zitterbart vom ERC Ingolstadt und der finnische Stürmer Jesse Koskenkorva. Topscorer der Bayern ist weiterhin Samir Kharboutli, der mit 13 Toren und 17 Vorlagen aktuell den Goldhelm trägt.
Auswärtsderby bei den Dresdner Eislöwen
Mit Spannung erwartet, steht am Sonntag schließlich das nächste Sachsenderby für die Eispiraten auf dem Plan. Die Crimmitschauer reisen dabei zu den Dresdner Eislöwen, die aktuell mit 46 Zählern auf dem 13. und somit vorletzten Tabellenpatz stehen. Nachdem die Westsachsen bereits das erste Duell in der Landeshauptstadt mit 6:3 für sich entscheiden konnten und am vergangenen Sonntag der erste Derbysieg gegen Weißwasser eingefahren werden konnte, sollen bei den Eislöwen nun die nächsten Zähler folgen.
Die Dresdner haben sich nach ihrer durchwachsenen Saison zuletzt noch einmal verstärkt. Neben dem neuen Cheftrainer Niklas Sundblad kamen auch Travis Turnbull, der prompt neuer Kapitän wurde, Danny aus den Birken und Justin Florek an die Elbe. Unter Sundblad stehen bislang zwei Siege nach Penaltyschießen und eine Niederlage beim Vorjahresmeister Ravensburg zu Buche.
Mit elf Toren und 28 Assists ist Tomas Andres weiterhin der beste Scorer der Dresdner Eislöwen. Dem Deutsch-Tschechen folgen im internen Ranking vier Schweden hintereinander. Die Kontingentspieler Johan Porsberger, David Rundqvist, Simon Karlsson und David Suvanto gehören bereits seit längerer Zeit zur Achse der Elbstädter und stetig zu den besten Scorern der Blau-Weißen.
Tickets für Heimspiel gegen Landshut sichern
Tickets für das Heimspiel gegen den EV Landshut sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen die Bayern wird selbstverständlich auch live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Westsachsen unterliegen Rosenheim nach 0:4-Führung in der Overtime
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim mit 4:5 in der Overtime verloren. Nach einem starken Start konnten sich die Westsachsen eine verdiente 4:0-Führung herausschießen, verloren danach aber komplett den Faden und konnten so letztlich trotz eines komfortablen Vorsprungs nur einen Punkt einfahren.
Cheftrainer Jussi Tuores konnte auf das gleiche Personal bauen, wie auch schon gegen Kassel und Weißwasser. Dabei fiel Colin Smith weiterhin mit Beschwerden im Adduktorenbereich aus. Fraglich bis kurz vor Spielbeginn war zudem der Einsatz von Tobias Lindberg, der nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Weißwasser weiter auf sein Urteil von der DEL2 wartet, grünes Licht für die Partie bei den Starbulls bekam und wohl auch keine Spielsperre zu befürchten hat.
Die Crimmitschauer erwischten einen guten Start und schafften es scheinbar, den Schwung vom Derbysieg bei den Lausitzer Füchsen mitzunehmen. So dauerte es nicht einmal drei Minuten, ehe die Schützlinge von Jussi Tuores erstmals jubeln durften. Hayden Verbeek kam mit viel Geschwindigkeit in das Drittel der Rosenheimer, ließ seinen Gegenspieler sehenswert aussteigen und überwand Christopher Kolarz mit seinem Schuss in die kurze Ecke, wie die folgende Überprüfung im Videobeweis ergab – 1:0 (3.).
Die Gäste blieben am Drücker und konnten im Powerplay erneut zuschlagen. Dominic Walsh bediente den freistehenden Scott Feser mit seinem Querpass, der Deutsch-Kanadier hatte leichtes Spiel und vollendete zum 2:0 (7.). Die Pleißestädter konnten bestimmten auch in der Folge das Spiel und belohnten sich für ihren munteren Auftritt erneut. Wieder im Powerplay war es Scott Feser, der zum Onetimer ansetzte, Christopher Kolarz mit seinem Schuss in den Winkel keine Abwehrchance ließ mit seinem zweiten Treffer das 3:0 erzielte (13.).
Auch im zweiten Durchgang starteten die Eispiraten, die zunächst eine Unterzahlsituation überstehen mussten, gut. In eigener Überzahl war es schließlich Hayden Verbeek, welcher im Slot hart arbeitete und den Puck mit seinem dritten Nachschuss schließlich zum 4:0 über die Torlinie drückte (25.). In der gleichen Minute gelang den Gastgebern aber der Anschluss. Manuel Strodel zog einfach mal ab, Oleg Shilin rutschte der Puck zum 1:4 durch (25.). Die Rosenheimer wurden danach aktiver und wussten die positive Energie mitzunehmen. Reid Duke, der sehr auffällig spielte sorgte so nach 30 Minuten für den nächsten Starbulls-Treffer und stellte mit seinem Gewaltschuss unter den Giebel auf 2:4. Stephan Tramm bekam schließlich zu viel Platz und versenkte die Hartgummischeibe mit seinem Handgelenkschuss zum 3:4-Anschluss im Winkel (37.).
Die Eispiraten gaben das Spiel letztlich komplett aus der Hand und wirkten im Schlussabschnitt vor allem verunsichert. In einer doppelten Unterzahlsituation konnten sich die Westsachsen dem Ausgleichstreffer, der mittlerweile in der Luft lag, nicht widersetzen. Der bärenstarke Reid Duke, der nun wie entfesselt spielte, schloss ab und traf zum 4:4 (46.). Die Mannschaft von Chefcoach Jussi Tuores rappelte sich in der Folge noch einmal auf. In einem nun wieder ausgeglichenen Spiel schafften es die Gäste aber nicht, nochmals zu treffen.
Es ging also einmal mehr in die Verlängerung, in welcher beide Teams lange darauf bedacht waren, keine Fehler zu machen. Dennoch waren es die Starbulls, die den Eispiraten zwölf Sekunden vor dem Ende den Gnadenstoß zufügten. Auf Zuspiel des nimmermüden Reid Duke war es Dominik Kolb, der vor Oleg Shilin einschob und seine Farben für eine irre Aufholjagd belohnte – 4:5 (65.).
Torfolge (0:3, 3:1, 1:0, 1:0):
0:1 Hayden Verbeek (Felix Thomas, Mario Scalzo) 02:44 0:2 Scott Feser (Dominic Walsh, Henri Kanninen) 06:01 – PP1 0:3 Scott Feser (Henri Kanninen, Mario Scalzo) 12:40 – PP1 0:4 Hayden Verbeek (Dominic Walsh, Henri Kanninen) 24:11 – PP1 1:4 Manuel Strodel (Stefan Reiter, Maximilian Vollmayer) 24:29 2:4 Reid Duke (Stephan Tramm, Manuel Strodel) 29:10 3:4 Stephan Tramm (Tyler McNeely, Marius Möchel) 36:14 4:4 Reid Duke (Maximilian Vollmayer, C.J. Stretch) 45:25 5:4 Dominik Kolb (Reid Duke) 64:48 – OT