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EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Heimspiel gegen Löwen Frankfurt abgesagt

Die Eispiraten Crimmitschau bestreiten am Sonntag (10.01.2020 – 18:30 Uhr) ihre nächste DEL2-Partie bei den Heilbronner Falken. Zuvor können die Westsachsen noch etwas Kraft tanken und durchatmen, denn das für Freitag angesetzte Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt wurde aufgrund eines Corona-Falls im Team der Hessen abgesagt.

Nachdem die Eispiraten mit einem 7:6-Sieg gegen Kaufbeuren in das neue Jahr starteten, setzte es am Dienstag zuletzt eine 2:4-Niederlage beim vermeintlichen Favoriten aus Bietigheim. Ärgerlich, wie Mario Richer findet: „Wenn wir gegen solche starken Truppen wie Bietigheim punkten oder gewinnen wollen, gerade auswärts, brauchen wir vier Reihen. Auch wenn wir bis zum 3:2 gut gespielt haben und gehofft hatten, etwas mitnehmen zu können“. Der Gegentreffer zum 2:3 war dann der Bruch der Partie.

Nach den Steelers sollte es dann eigentlich zum nächsten Duell mit einem Top-Club der DEL2 kommen. Als vermeintlicher Underdog hätten die Crimmitschauer am heutigen Freitagabend die Löwen aus Frankfurt empfangen. Aufgrund eines Corona-Falls im Kader der Frankfurter, wurde das Spiel jedoch abgesagt. Wann das Spiel nachgeholt wird, ist noch offen. Sicher ist hingegen, dass die Eispiraten die nicht eingeplante Pause gut gebrauchen können. Nach einigen verletzungsbedingten Ausfällen und vielen Spielen in einem kurzen Zeitraum, merkte man den Pleißestädtern zuletzt an, dass ihnen die Frische etwas abgegangen ist. Auch deshalb hat Richer den Trainingsplan abgeändert. „Der freie Tag gibt uns etwas Zeit, um uns noch intensiver auf Heilbronn vorzubereiten. Am heutigen Donnerstag haben wir trainiert, wie sonst an einem Dienstag, wenn wir ein Freitag-Spiel haben. Nach dem Eistraining, gab es noch einen Kraftzirkel. Einige Spieler haben individuell auf oder neben dem Eis zusätzlich arbeiten können“.

Gastspiel beim angeschlagenen Boxer

Mit frischen Beinen und einem klaren Kopf wollen die Eispiraten am Sonntag dann nach Heilbronn reisen. In der Kolbenschmidt-Arena geht es um weitere wichtige Punkte im Kampf um einen Playoff-Platz, welchen Richer und sein Schützling Timo Gams zuletzt noch einmal als Saisonziel des Teams verkündeten. Leicht wird die Aufgabe jedoch nicht. Zwar stehen die Falken mit gerade einmal acht Punkten auf dem letzten Platz, doch drei von diesen Zählern fuhren die Schwaben im Sahnpark ein (3:4 am 29. November 2020). Und auch in ihrem letzten Spiel gegen den EV Landshut sprang ein Sieg heraus – mit 8:4 gewann man gegen die Bayern. Ein Ausrufezeichen eines zuletzt angeschlagenen Boxers?

Dass viel Potenzial im Team der Baden-Württemberger schlummert, ist ohnehin unbestritten. Nur schwer lässt sich deshalb der Leistungseinbruch des Vorjahresvierten erklären. Allen voran die Offensivmaschine um Topscorer Stefan Della Rovere und früheren DEL-Legionär Dylan Wruck ist nun gefordert, um den „Karren aus dem Dreck zu ziehen“. Denn auch wenn sich in der defensivabteilung große Namen wie Kevin Maginot oder Brock Maschmeyer tümmeln, so kassierten die Falken mit 4,5 Gegentreffern pro Spiel die meisten aller DEL2-Clubs. Hinzu kommt, dass Heilbronn mit 211 Strafminuten nach Bietigheim (222) auch das zweitunfairste Team der Liga ist. So sollten sich gerade im Powerplay Chancen ergeben, die spielentscheidend sein könnten. Das Heimspiel gegen Kaufbeuren sollte so als Paradebeispiel dienen. Ganze vier Treffer wurden da nämlich in numerischer Überzahl erzielt.

„Bei Hudson, Olleff und Pohl schauen wir von Tag zu Tag“

Zu den verletzten Spielern konnte Chefcoach Mario Richer zuletzt noch nichts genaues sagen. Lediglich Vincent Schlenker (Unterkörperverletzung) und Lukas Lenk (Reha nach Schulter-OP) werden keinesfalls zum Kader für die Sonntags-Partie gehören. „Bei Hudson, Olleff und Pohl schauen wir von Tag zu Tag“, erkläre Mario Richer, welcher insgeheim schon hoffen dürfte, dass seine Leistungsträger bald wieder mitmischen können. Nachdem zuletzt auch Lucas Böttcher (grippaler Infekt) ausfiel, brachte der kanadische Eishockeylehrer gerade einmal drei Reihen auf das Eis – wobei mit Lukáš Vantuch noch ein Importspieler nachlizenziert wurde.

Heilbronn-Spiel live und exklusiv bei Sprade.TV verfolgen

Aufgrund der coronabedingten Bestimmungen, werden die Eispiraten weiterhin vor leeren Rängen spielen müssen. Unterstützen können alle Fans ihr Team aber weiterhin über die Streaming-Plattform Sprade.TV. Für 9,90 Euro können sich die Anhänger die Begegnung (ab 18:30 Uhr) live und exklusiv im hochwertigen Livestream anschauen. Jetzt das Spiel buchen auf www.sprade.tv