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EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Spiel beim ESV Kaufbeuren fällt aus

Die Eispiraten Crimmitschau werden an diesem Wochenende ein weiteres schweres Spiel in der DEL2 bestreiten müssen. Am morgigen Freitagabend (20.11.2020 – 20:00 Uhr) empfangen die Westsachsen die Tölzer Löwen im Kunsteisstadion Crimmitschau. Das Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren, welches für Sonntag angesetzt war, muss hingegen auf den 15.12.2020 (19:30 Uhr) verschoben werden. Die Allgäuer haben mehrere positive Corona-Fälle im Team und befinden sich in Quarantäne.

Auf die Frage, ob die Eispiraten für das Spiel gegen die Tölzer Löwen nun mehr Energie haben, antwortete Cheftrainer Mario Richer trocken: „Wir haben immer Energie! Wir machen viel Training, arbeiten auch neben dem Eis hart und sind absolut in Form. Wir können über jedes Spiel 60 Minuten Vollgas geben“. Positive Vorzeichen vor dem Duell mit den Tölzer Löwen, welche morgen Abend im Sahnpark gastieren und dabei gleichzeitig der einzige Gegner an diesem Wochenende sind. „Sie haben ein gutes Team, welches sich aus einem erfahrenen Trainer, einem guten System und starken Importspielern zusammensetzt. Es wird eine Herausforderung für uns“, sagt Richer. Für den kanadischen Eishockeylehrer gibt es hingegen keine Essenz, wie man seine Gegner in der DEL2 schlägt: „Wir können jeden Gegner schlagen. Jeder kann Jeden schlagen! Aber wir müssen bereit sein, viel zu investieren, hart zu arbeiten und zu kämpfen. Das ist das Wichtigste im Eishockey“.

Steht nach überstandener Grippe wieder im Eispiraten-Aufgebot: Stürmer Patrick Pohl.

Drei Spiele haben die Tölzer Löwen bislang absolviert, in welchen die Bayern vier Punkte einfahren konnten. Das Team von Cheftrainer Kevin Gaudet steht somit auf Tabellenplatz 11, allerdings mit nur einem Punkt Unterschied zum fünften Platz – wo sich aktuell die Eispiraten mit fünf Zählern aufhalten. Zum Fixpunkt im Team der Bayern avancierte in den ersten Saisonspielen gleich wieder Lubor Dibelka, welcher neben zwei eigenen Treffern vier weitere auflegte und mit sechs Punkten aktuell auch bester Scorer seines Teams ist. Bester Torschütze ist hingegen der Kanadier Max French, welcher bereits in der vergangenen Saison zu den Tölzer Topspielern gehörte. Auffällig im Spiel der Schwarz-Gelben ist im Übrigen die schlechte Powerplay-Quote, welche mit 13,3 Prozent mehr als zehn Prozent unter dem Durchschnittswert der gesamten Liga liegt (23,8 %).

Gerade weil das Team von Kevin Gaudet nicht optimal aus den Startlöchern kam, wollen seine Löwen im morgigen Duell mit den Piraten sicherlich zubeißen. Im Kampf um die nächsten Punkte kann sein Gegenüber Mario Richer jedoch wieder auf Patrick Pohl bauen. Vincent Schlenker, Fixpunkt und Kapitän der Westsachsen, droht mit einer Unterkörperverletzung allerdings auszufallen. Sein Ausfall dürfte so schwer wiegen, wie der von Lukáš Vantuch, der weiterhin auf einen positiven Bescheid bezüglich seines deutschen Passes wartet.