OFFIZIELLE WEBSITE DER

EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Letzter Doppelspieltag in der DEL2-Hauptrunde

Die Eispiraten nähern sich mit großen Schritten dem Endspurt der diesjährigen DEL2-Hauptrunde. Nur noch sechs Spiele stehen für die 14 Zweitligaclubs an. Für die Westsachsen geht es an diesem Wochenende gleich zwei Mal gegen die Bietigheim Steelers. Erst im Sahnpark, Sonntag dann in Baden-Württemberg.

Hartnäckige Defensive

Zweimal treffen die Eispiraten an diesem Wochenende auf die Bietigheim Steelers, dem Tabellenachten der zweiten Liga, der seinen eigenen Erwartungen in dieser Saison noch nicht wirklich gerecht werden konnte. „Bietigheim ist zurzeit wieder besser drauf“, warnt Eispiraten-Coach Danny Naud aber und weiß: „Bietigheim ist defensiv sehr stark“. In der Tat stellen die Baden-Württemberger mit gerade einmal 139 Gegentreffern die viertbeste Hintermannschaft der DEL2. Dafür zeigen sich neben Nicolai Goc auch der punktbeste Steeler Tim Schüle sowie Ex-Eispirat Benjamin Hüfner verantwortlich. Sein Übriges tut Stephon Williams. Der US-Amerikaner gehört zu den besten Torhütern der Liga und ließ Ilya Sharipov und Sinisa Martinovic in Bietigheim schnell vergessen.

„Wege finden, um unsere Tore zu machen“

„Wir müssen in beiden Spielen versuchen, Wege zu finden, um unsere Tore zu machen. Aber auch defensiv müssen wir gut stehen und, wie schon gegen Freiburg, versuchen Gegentreffer zu vermeiden“. Dafür müssen die Eispiraten-Verteidiger vor allem auf Matt McKnight aufpassen, der schon seit Jahren im Bietigheim-Trikot für Unheil vor dem gegnerischen Tor sorgt. Der Kanadier wird dabei tatkräftig von Benjamin Zientek, Brett Breitkreuz und die beiden nachverpflichteten Guillaume Leclerc und Myles Fitzgerald unterstützt.

Eispiraten wollen Heimsieg

Macht am Sonntag sein 300. Zweitligaspiel für die Eispiraten: Patrick Pohl.

Zweimal trafen die beiden Clubs in dieser Spielzeit bislang aufeinander. Dabei konnten sich zunächst die Eispiraten vor heimischen Publikum mit 2:1 nach Verlängerung durchsetzen. Damaliger Protagonist war André Schietzold, welcher in seinem 500. Eispiraten-Spiel das entscheidende Tor in der Overtime besorgte. Ein besonderes Jubiläum feiert am Sonntag übrigens auch Patrick Pohl. Der Crimmitschauer Publikumsliebling begeht dann sein 300. Eispiraten-Zweitligaspiel. Vielleicht gelingt es ihm dann auch, die bittere 0:4-Niederlage im Dezember vergessen zu machen.

Hudson und Vantuch fallen weiter aus

Länger als gedacht müssen die Eispiraten auf ihren tschechischen Angreifer Lukáš Vantuch verzichten. Der 32-Jährige konnten in dieser Woche zwar schon wieder mit seinen Kollegen trainieren, ist jedoch noch nicht bei 100 prozent und wird für die beiden Spiele gegen Bietigheim noch passen müssen. Ähnlich ist es bei Carl Hudson, der nach seiner langen Verletzungspause nun auch erstmals mit der Mannschaft trainieren konnte. Hier fehlt allerdings noch das letzte Ok der Ärzte. „Wir hoffen, dass er uns dann am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung steht“, sagt Trainer Danny Naud, der sich auch auf der Torhüterposition noch nicht festlegen wollte. „Ich habe lange mit Fabian gesprochen, jedoch wollen wir uns noch nicht festlegen, wer wann hält“.