Den Rückenwind mitnehmen

Mrz 25, 2021 | Allgemein, Hauptnews

Eispiraten spielen gegen Heilbronn und Frankfurt

Die Eispiraten Crimmitschau stehen im Endspurt der DEL2-Hauptrunde vor einem weiteren schweren Wochenende. Zunächst gastieren die Mannen von Cheftrainer Mario Richer am Freitag bei den Heilbronner Falken (26.03.2021 – 20:00 Uhr), am Sonntag kommen dann die Löwen Frankfurt in den Sanpark (28.03.2021 – 17:00 Uhr).

„Heilbronn und Frankfurt sind zwei der besten Teams der Liga“, warnt Mario Richer, welcher um die Formstärke beider Kontrahenten weiß: „Seitdem beide Mannschaften ihre Trainer ausgetauscht haben, spielen sie stark auf und sind nur schwer zu schlagen“. Ohnehin konnten die Crimmitschauer weder gegen die Falken, noch gegen die Löwen in dieser Saison einen Punkt holen. Ilya Andryukhov, zuletzt starker Rückhalt der Eispiraten und ehemaliger Goalie der Löwen Frankfurt schaut den kommenden beiden Partien indes positiv entgegen: „Unsere Aufgabe ist ziemlich einfach: Gewinnen und unsere Fans zufriedenstellen“. Klingt erst einmal einfach, doch der Kampf um die Playoffs wird alles andere als leicht.

Formstarke Bad Boys

Sie gelten als die Bad Boys der Liga und hatten insbesondere zu Beginn dieser Spielzeit arge Probleme. Bill Stewart, erst seit wenigen Wochen Trainer bei den Heilbronner Falken, hat den Motor der Baden-Württemberger aber wieder zum Laufen gebracht und aus den Falken eines der formstärksten Teams der DEL2 gemacht. Mit 56 Punkten aus 44 Partien rangieren die Unterländer aktuell auf dem zehnten Platz und die Playoffs, die beinahe schon abgehakt wurden, sind wieder ein reichbare Nähe gerückt.

Um die Endrunde in der DEL2 zu erreichen, geben die Heilbronner Vollgas, konnten ihre letzten drei Begegnungen gegen Landshut, Bayreuth und Bad Tölz gewinnen. Verantwortlich zeigen sich dafür allen voran Topscorer Dylan Wruck (20 Tore, 49 Vorlagen), Bryce Gervais (19, 22) und Stefan Della Rovere (18, 16), welche sich neben Spielwitz auch absolute Torgefahr ausstrahlen. Verteidiger Kevin Maginot konnte immerhin auch schon 33 Scorerpunkte sammeln, hat sich vor allem in der Defensive zu einem wichtigen Baustein entwickelt. Einen weiteren Vorteil spricht Mario Richer an: „Heilbronn hat mit Mannheim einen starken Kooperationspartner und kann immer wieder auf deren Spieler bauen. Verletzte Spieler können so schnell ersetzt werden“.

Drei Mal trafen die Falken und die Eispiraten in dieser Saison schon aufeinander – und die Crimmitschauer blieben in diesen Begegnungen immer ohne Punkte. Dies soll sich schon am morgigen Freitag ändern. Immerhin kommen die Westsachsen mit reichlich Rückenwind nach Heilbronn, um in der Kolbenschmidt Arena wichtige Zähler im Kampf um die Playoffs zu ergattern.

Löwen Frankfurt erstmals im Sahn zu Gast

Am Sonntag gastieren die Löwen Frankfurt dann das erste Mal in dieser Runde im Crimmitschauer Kunsteisstadion. Aufgrund von Corona-Fällen im Team konnten die Hessen in der aktuellen Spielzeit noch nicht an die Waldstraße kommen, hingen im Spielplan der DEL2 allgemein lange hinterher. Mit 77 Zählern aus 43 Partien liegen die Mainstädter aktuell auf Platz 5 der DEL2, jedoch mit nur drei Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Bad Tölz.

Die Löwen haben also ordentlich aufgeholt und einige Plätze in der Tabelle gutgemacht. Auch dank zweier Siege über die Eispiraten, welche das Team von Franz-David Fritzmeier in der heimischen Eissporthalle feiern konnte. Fritzmeier selbst ist eigentlich Teammanager, übernahm im Dezember aber den Posten des Finnen Olli Salo, der nach nicht einmal zwei Monaten wieder seinen Hut nehmen musste.

Ähnlich wie auch bei den Eispiraten, haben die Frankfurter über die gesamte Saison hinweg arge Verletzungsprobleme. Auch für Kapitän und Topscorer Adam Mitchell ist die Saison bereits vorzeitig beendet. Für das Toreschießen müssen sich nun andere Spieler verantwortlich zeigen. So zum Beispiel Kale Kerbashian, der kurz vor dem Ende der Transferfrist als Topscorer der Lausitzer Füchse nach Frankfurt wechselte. In bisher elf Einsätzen für seinen neuen Arbeitgeber erzielte der Kanadier drei Tore und sieben Vorlagen, kommt insgesamt auf 48 Punkte in dieser Saison. Neben ihm gelten sicherlich auch Stephen MacAuley (15, 19) sowie Sebastian Collberg (12, 19) als verlässliche Scorer.

Lukas Lenk kehrt in das Eispiraten-Aufgebot zurück

Erfreuliche Nachrichten übermittelte am heutigen Donnerstag Cheftrainer Mario Richer. Lukas Lenk, zu Beginn der Saison noch mit einem Probevertrag ausgestattet und aufgrund einer Schulterverletzung fast vier Monate außer Gefecht gesetzt, kehrt der 1,74 Meter große Strahlemann an diesem Wochenende wieder in den Kader zurück und soll schon gegen Heilbronn sein Comeback feiern.

Weiterhin verletzt sind Felix Thomas (Unterkörperverletzung) und Carl Hudson (Augenverletzung). Für Vincent Schlenker und Scott Timmins ist die Saison bereits vorzeitig beendet.

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