Hungrig in intensive Duelle

Sep 26, 2019 | Allgemein, Hauptnews

Eispiraten mit Punktspielen gegen Dresden und Ravensburg

Die Eispiraten sind hungrig. Hungrig auf Punkte! Auf dem furiosen Saisonstart, als man mit 6:2 in Heilbronn gewinnen konnte, folgten drei Niederlagen. Am kommenden Punktspielwochenende sollen endlich wieder Zähler auf das Konto der Crimmitschauer fließen. Dabei warten zwei intensive Duelle auf die Westsachsen. Am morgigen Freitag steht das erste Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen an (27. September – 19:30 Uhr), am Sonntag kommt der amtierende Meister Ravensburg in den Sahnpark (29. September – 17:00 Uhr).

„Derby ist Derby“

Im Lager der Eispiraten dürfte die Vorfreude auf das morgige Sachsenderby riesig sein. Bislang ist fast das komplette Kartenkontingent für die Gästefans ausgeschöpft, es wird mit einem Andrang von knapp 500 Anhängern der Crimmitschauer gerechnet. Dabei stehen sich zwei Teams gegenüber, welche zum Saisonstart durchaus geschwächelt haben. Während die Eispiraten mit drei Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz rangieren, hängt in der sächsischen Landeshauptstadt momentan die rote Laterne. Lediglich zwei Punkte konnten die Eislöwen aus den ersten vier Begegnungen, trotz hoffnungsvoller Transfers im Sommer einfahren. Aus diesem Grund entließen die Eislöwen-Verantwortlichen am Dienstag kurzerhand ihren Trainer Bradley Gratton und konnten heute Vormittag Rico Rossi, bekannt aus seiner Zeit bei den Kassel Huskies, als neuen Coach präsentieren. Zu allem Überfluss trat in diesem Zuge auch noch Sportdirektor Thomas Barth von seinem Posten zurück.

In Dresden rumort es vor dem Derby also ordentlich. Danny Naud will davon aber nichts wissen. „Neuer Trainer oder alter Trainer. Derby ist Derby!“, gibt der Cheftrainer der Eispiraten zu Protokoll. „Es wird sicherlich ein Spiel sein, welches einige Emotionen hervorruft, für uns wird es aber wichtig sein, einen kühlen Kopf zu bewahren und immer fokussiert zu sein. Ich interessiere mich nicht dafür, was in Dresden gerade drumherum passiert, wichtig ist, was auf dem Eis passiert“. Und da düfte es heiß hergehen. Beide Mannschaften wollen nach einem mäßigen Saisonstart punkten, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Im Fokus steht dabei auch wieder ein ehemaliger Crimmitschauer. Jordan Knackstedt, schon in der vergangenen Serie bester Scorer der Eislöwen, untermauerte seine Wichtigkeit für das Dresdner Spiel auch in dieser Saison mit bislang zwei Toren und einer Vorlage. Das die Elbstädter offensiv aber mehr als nur Knackstedt zu bieten haben, beweist der Blick auf den Kader. So tummeln sich neben den Leistungsträgern Dale Mitchell, Nick Huard und Thomas Pielmeier weitere brandgerfährliche Akteure, auf welche die Crimmitschauer obacht geben sollten.

Der amtierende Meister gibt sich die Ehre

Absolviert momentan ein TryOut in Ravensburg: Rob Flick, letztes Jahr noch im Trikot der Eispiraten.

„Natürlich hätte ich, wie auch die Spieler und die Fans, gern schon ein oder zwei Heimsiege eingefahren. Das ist aber nicht der Fall. Wir müssen akzeptieren, was bislang passiert ist, das abhaken und am Sonntag einen neuen Anlauf starten“, sagt Naud. Ein leichtes Vorhaben wird dies aber keinesfalls. Immerhin gibt sich mit den Ravensburg Towerstars der Vorjahresmeister die Ehre im Kunsteisstadion Crimmitschau. Zwar konnten die Puzzlestädter auch nur ein Spiel nach regulärer Spielzeit gewinnen und zwei weitere Punkte durch je eine Niederlage in Overtime und Penaltyschießen einfahren, doch die Mannschaft von Neu-Trainer Tomek Valtonen dürfte sichtlich motiviert sein. So wollen die Towerstars den Anschluss an die Spitzengruppe halten und haben sich dafür in dieser Woche noch einmal mit einem alten Bekannten verstärkt. Rob Flick, im Vorjahr noch bester Torschütze der Eispiraten, wurde gestern mit einem TryOut-Vertrag in Ravensburg ausgestattet und könnte schon am Wochenende seine ersten Pflichtspiele absolvieren. Geholt wurde er, um den Konkurrenzkampf unter den Kontingentspielern zu erhöhen. Unter diesen tummeln sich neben Jakub Svoboda auch die Neuzugänge Jeff Hayes (Lausitzer Füchse), Matias Haaranen und Tero Koskiranta, die bislang allesamt gut punkten konnten. Veränderungen gab es beim amtierenden Meister übrigens auch zwischen den Pfosten. Für den in die DEL abgewanderten Jonas Langmann kämpfen nun Olafr Schmidt, der im vergangenen Jahr maßgeblichen Anteil am Erfolg von Weißwasser hatte, und Marco Wölfl, der zuletzt beiden Schwenninger Wild Wings hielt, um den Platz im Gehäuse.

Auch wenn sich die Eispiraten, insbesondere Danny Naud, am Sonntag den ersten Heimsieg wünschen, gilt der Fokus zu allererst den Dresdner Eislöwen. „Der Hauptaugenmerk liegt auf morgen. Nach dem Spiel in Dresden werden wir die Mannschaft auf das Duell mit den Towerstars einstellen“.

Lazarett lichtet sich

Vor dem Sachsenderby gegen die Eislöwen entspannt sich zur Freude von Cheftrainer Danny Naud das Lazarett der Eispiraten. „Auch die Grippewelle, welche einige Spieler erwischte, hat in den letzten Spielen eine entscheidende Rolle gespielt“, sagt der 57-jährige Eishockeylehrer und schmunzelt: „Momentan geht es allen Spielern gut, nur ein Physio liegt mit einem Magen-Darm-Infekt flach“. Naud hatte vor den beiden schweren Aufgaben am Wochenende somit, bis auf Ole Olleff und David Kuchejda, volle Besatzung während des Trainingsbetriebes. Neben Lukáš Vantuch konnten auch Michael Bitzer und Carl Hudson normal trainieren. Hudson spielte zwar bereits gegen Bad Nauheim, war allerdings „nur bei 85 oder 90 Prozent“. Michael Bitzer wird wird morgen wieder zwischen den Pfosten stehen. Welcher der fünf Kontingentspieler nur die Zuschauerrolle ausfüllt, ließ Naud unterdessen noch offen: „Ich warte noch bis morgen ab und werde dann reagieren“.

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