Schlussoffensive der Westsachsen bringt keinen Ertrag
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Spiel im Kalenderjahr 2025 nicht erfolgreich gestalten können. Nach zwei Siegen in Folge unterlagen die Westsachsen den Kassel Huskies am heutigen Dienstagabend mit 1:3. Den einzigen Crimmitschauer Treffer erzielte Corey Mackin.
Die Eispiraten konnten vor dem Heimspiel auf das die gleiche Personal-Konstellation bauen, wie auch schon zuletzt gegen Weißwasser. Lediglich Ole Olleff kehrte in den Kader nach überstandenem Infekt zurück.
Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Danach profitierten die Huskies von einem Powerplay, in welchem die ersten guten Möglichkeiten für die Gastgeber heraussprangen. Die Hessen nutzten das Momentum auch in der Folge, doch Kevin Reich präsentierte sich in ausgezeichneter Form und parierte immer wieder stark.
Danach wurden auch die Crimmitschauer stärker und hatten durch mehrere Drangphasen und schöne Spielzüge die Möglichkeit selbst aufs Scoreboard zu kommen, scheiterten bei ihren Versuchen aber immer wieder an Ex-Eispirat Oleg Shilin, der im Spiel gegen seinen ehemaligen Club den Vorzug zwischen den Pfosten erhielt.
Zwar gingen die Eispiraten mit einer numerischen Überzahl ins Mitteldrittel, die beste Chance hatte aber zunächst Kassel mit einem strammen Schuss ans Gehäuse. In einer intensiven Partie blieben die Schlittenhunde anschließend spielbestimmend und konnten auch die besseren Möglichkeiten verbuchen. Zwar rettete Kevin Reich, ebenso wie sein Gegenüber Oleg Shilin, immer wieder stark, nach 35. Minuten musste er sich jedoch erstmals geschlagen geben.
Die Eispiraten bekamen den Puck nicht aus der Gefahrenzone geklärt, Jake Weidner machte sich anschließend mit einer Finte Platz und versenkte zum 0:1. Der nächste Treffer sollte nicht lange auf sich warten: Nach sehenswerter Vorarbeit von Münzenberger und Wilde konnte Kassels Topscorer nach 38 Minuten zum 0:2 einschießen.
Die Eispiraten, mittlerweile ohne den verletzten Mirlo Sacher, warfen im Schlussdrittel noch einmal alles nach vorne. Der Anschluss fiel jedoch erst spät im Schlussabschnitt. Nachdem Kevin Reich für Corey Mackin den Platz zwischen den Pfosten räumte, war es eben jener US-Boy der nach einem Abpraller von der Bande am schnellsten schaltete und zum 1:2 einschoss (57.). In der Folge verpassten gleich mehrere Eispiraten aus dem Gewühl heraus, auch den zweiten Treffer zum vermeintlichen Ausgleich zu erzielen. Dafür machte Tyler Benson den Deckel mit seinem Schuss in den verwaisten Kasten drauf – der 1:3-Endstand in der 60. Spielminute.
Foto: JMD Photographie
Torfolge (0:0, 2:0, 1:1):
1:0 Jake Weidner (Hunter Garlent, Andrew Bodnarchuk) 35:00
2:0 Tyler Benson (Bode Wilde, Luca Münzenberger) 37:28
2:1 Corey Mackin (Adam McCormick) 56:47
3:1 Tyler Benson (Andrew Bodnarchuk) 59:31 – EN
Zuschauer: 4.669

















