Am heutigen Sonntagabend finden – nach dem Spiel der Eispiraten gegen den ESVK (Anbully: 15 Uhr) – das erste Weihnachtssingen im Sahnpark statt. Um optimal vorbereitet zu sein, stellen wir euch hier ein Dokument zur Verfügung, welches neben einem Grußwort von Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann auch einen Ablauf sowie die Liedtexte beinhaltet.
Westsachsen können sich für Aufwand nicht belohnen
Mit einer stark dezimierten Mannschaft mussten sich die Eispiraten Crimmitschau am Freitagabend bei den Wölfen Freiburg vor 2.509 Zuschauern knapp mit 0:1 geschlagen geben. Trotz eines engagierten und über weite Strecken überzeugenden Auftritts blieb das Ergebnis den Westsachsen nur bedingt gerecht, da die Eispiraten über weite Strecken die aktivere Mannschaft stellten, sich für ihren Aufwand jedoch nicht belohnen konnten.
Grippewelle reißt nicht ab – Erneut nur 13 Feldspieler im Kader
Die Eispiraten Crimmitschau mussten auch beim Gastspiel in Freiburg erneut mit einem stark dezimierten Kader antreten. Infolge der anhaltenden Grippewelle standen dem Trainerteam abermals nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Bereits in den Partien gegen Weiden und Ravensburg hatte Crimmitschau mit lediglich 15 beziehungsweise 13 Feldspielern agieren müssen. Neu im Line-up waren Mario Scalzo, Johannes Schmid, Tim McGauley und Justin Büsing, während Robin Veber, Alexander Schmidt, Denis Shevyrin und Felix Thomas im Vergleich zur Vorwoche fehlten.
Clevere Eispiraten in intensiver Begegnung
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und temporeiche Begegnung, in der beide Mannschaften zu guten Möglichkeiten kamen. Die Eispiraten zeigten sich trotz des kleinen Kaders gut organisiert und waren phasenweise um mehr Spielkontrolle bemüht. Besonders das kluge Konditionsmanagement machte sich bemerkbar. Corey Mackin und Dylan Wruck scheiterten früh am ehemaligen Eispiraten Fabian Hegmann im Freiburger Tor, während auf der Gegenseite Christian Schneider – pünktlich nach überstandener Erkältung wieder fit – mehrfach stark parierte und sein großes Potenzial unter Beweis stellte.
Auch im zweiten Drittel blieb die Partie körperbetont, aber stets fair. Schneider rückte nun noch stärker in den Fokus und entschärfte mehrere hochkarätige Chancen der Breisgauer – und das, obwohl er seit Sonntag kein Eistraining absolvieren konnte. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Eispiraten besser in die Partie, erspielten sich zeitweise ein Übergewicht und kamen zu guten Gelegenheiten. Die beste davon ließ Mirko Sacher liegen, dessen Schlagschuss jedoch zu ungenau angesetzt war.
Unglücklicher Gegentreffer kurz vor Schluss
Mit viel Energie kamen die Eispiraten ins Schlussdrittel und übernahmen sofort die Initiative. Früh setzten McCormick, Walsh und McGauley Akzente, doch Hegmann zeigte sich weiterhin in Bestform. Freiburg agierte in dieser Phase überraschend passiv und lauerte vor allem auf Konter, während Crimmitschau konsequent auf die Führung drängte. Wruck, erneut Sacher sowie McGauley fanden jedoch erneut ihren Meister im Freiburger Schlussmann, der seinem Gegenüber Schneider in nichts nachstand.
Als vieles bereits auf ein torloses Remis nach 60 Minuten hindeutete, fiel kurz vor Spielende der entscheidende Treffer für Freiburg: Eero Elo stocherte die Scheibe im Gewühl vor dem Tor an Schneiders Fanghand vorbei. Vom Schlittschuh von McCormick prallte der Puck unglücklich ins eigene Tor – 0:1 (56.).
In der Schlussphase warfen die Eispiraten noch einmal alles nach vorne, doch trotz weiterer guter Chancen und eines insgesamt überlegenen Auftritts im letzten Drittel blieb Crimmitschau ohne Torerfolg. Am Ende stand eine bittere und unglückliche 0:1-Niederlage, die dem engagierten Auftritt der dezimierten Eispiraten nur bedingt gerecht wurde.
Foto: Achim Keller
Torfolge (0:0, 0:0, 1:0):
1:0 Ero Eelo (Samuel Schindler, Nikolas Linsenmaier) 55:44
Das erste 6-Punkte-Wochenende ist in den Büchern und die Weihnachtszeit mit 8 Spielen in 16 Tagen wirft ihre Schatten voraus. Die Eispiraten stehen auf einem starken 6. Tabellenplatz und wollen weiter punkten, doch die angespannte Situation im Kader macht die Sache nicht einfacher. Im aktuellen Podcast spricht Moderator Steve mit den Eispiraten-Verteidigern Adam McCormick und Mirko Sacher über das letzte Wochenende, die angespannte Personalsituation und die kommende Weihnachtszeit.
Weihnachtsmänner bekommen Fanshop-Gutscheine und werden Teil des Weihnachtssingens
Zum Heimspiel der Eispiraten Crimmitschau am Sonntag, 21. Dezember (15.00 Uhr) gegen den ESV Kaufbeuren dürfen sich die Fans wieder auf die beliebte Weihnachtsmann-Aktion freuen. Alle Besucher, die in einem vollständigen Weihnachtsmannkostüm erscheinen, erhalten einen 10-Euro-Gutschein für Fanartikel im Fanshop.
Im Anschluss an die Partie findet erstmals ein Weihnachtssingen im Kunsteisstadion statt, bei dem auch die verkleideten Weihnachtsmänner aktiv eingebunden werden. Die Eispiraten freuen sich auf zahlreiche rot-weiße Besucher und eine stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre im Sahnpark.
Westsachsen weiterhin personell angeschlagen – wichtige Punkte im Blick
Für die Eispiraten Crimmitschau stehen am kommenden Wochenende richtungsweisende Spiele an. Den Auftakt macht am morgigen Freitag (19.12.2025 – 19:30 Uhr) die lange Auswärtsfahrt ins Breisgau zu den Wölfen Freiburg. Am Sonntag (21.12.2025 – 15:00 Uhr) folgt dann das Nachmittagsheimspiel im Sahnpark gegen den ESV Kaufbeuren. Tickets dafür sind weiterhin online, an allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich. Direkt im Anschluss steigt dort auch das erste Weihnachtssingen im Sahnpark. Zwei Gegner aus dem Tabellenkeller – doch unterschätzen darf man keinen von beiden.
Stolz auf ein außergewöhnliches Wochenende
Ein Blick zurück auf den vergangenen Spieltag lässt die Eispiraten-Fans mit breiter Brust auf das kommende Wochenende schauen. Was das Team von Cheftrainer Jussi Tuores unter widrigsten personellen Umständen geleistet hat, war beeindruckend.
Mit lediglich 15 Feldspielern gelang am Freitag ein hart erkämpfter 2:1-Erfolg gegen Weiden, bei dem sich Dominic Walsh mit seinem Rekordspiel in die Geschichtsbücher eintrug. Zwei Tage später legten die Eispiraten sogar mit nur 13 Feldspielern nach und besiegten den amtierenden Vizemeister Ravensburg Towerstars auswärts mit 3:1. Zwei Siege, sechs Punkte, der sechste Platz wurde gesichert – und das unter Extrembedingungen. Genau an diese Mentalität gilt es nun anzuknüpfen.
Personelle Lage weiter angespannt
Entspannung gibt es im Lazarett jedoch weiterhin kaum. Zwar sind einige Akteure nach Erkältungen in den Kader zurückgekehrt, dafür haben sich andere Spieler erneut krankgemeldet. Wie der Kader für das morgige Auswärtsspiel in Freiburg letztlich aussehen wird, ist aktuell noch offen. Die Verantwortlichen der Eispiraten stehen hierzu im engen Austausch mit dem Ärzteteam.
Eispiraten reisen ins Breisgau
Am morgigen Freitag wartet die längste Auswärtsfahrt der Saison auf die Westsachsen. In der Echte-Helden-Arena treffen die Eispiraten auf den Tabellendreizehnten EHC Freiburg, der mit bislang 22 Punkten weiterhin tief im Tabellenkeller steckt.
Die Wölfe sind mit großen Schwierigkeiten in die Saison gestartet und konnten sich bislang nicht aus der Abstiegsregion befreien. Ein Trainerwechsel hat bereits stattgefunden – mit Juraj Faith steht inzwischen ein Slowake hinter der Freiburger Bande.
Zuletzt zeigten die Breisgauer jedoch aufsteigende Form: Gegen die Krefeld Pinguine zwang man den Tabellenführer beim 3:4 bis in die Overtime, am Sonntag folgte ein 3:1-Auswärtssieg bei den Eisbären Regensburg. Das letzte direkte Duell ging allerdings klar an die Eispiraten, die Freiburg am Halloween-Abend im Sahnpark mit 5:0 bezwangen.
Bester Scorer der Wölfe ist Fabian Ilestedt mit fünf Toren und 19 Vorlagen. Die treffsichersten Akteure sind Eero Elo und Nikolas Linsenmaier, die jeweils elf Treffer erzielten. Im Tor wusste zuletzt Fabian Hegmann zu überzeugen – ebenso wie Stammkeeper Patrik Červený mit Crimmitschauer Vergangenheit.
Nachmittagsheimspiel gegen den ESV Kaufbeuren
Am Sonntag folgt das nächste Nachmittagsheimspiel im Sahnpark. Um 15 Uhr empfangen die Eispiraten das Schlusslicht ESV Kaufbeuren, das bislang erst 20 Punkte sammeln konnte. Die Buron Joker sind in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt und mussten zahlreiche langfristige Ausfälle verkraften, wodurch die eigenen Erwartungen bislang deutlich verfehlt wurden.
Zuletzt kassierte Kaufbeuren vier Niederlagen in Serie, darunter eine deutliche 1:6-Heimpleite gegen Spitzenreiter Krefeld. Dennoch ist Vorsicht geboten: Das bisher einzige Duell in dieser Saison ging an den ESVK, der am zweiten Spieltag im Allgäu mit 4:3 nach Verlängerung gewann. Dafür wollen sich die Eispiraten nun revanchieren.
Personell hoffen die Joker auf die Rückkehr von Sami Blomqvist, einem ihrer verlässlichsten Scorer. Die beiden Stammgoalies Daniel Fießinger und Rihards Babulis fehlen weiterhin langfristig, weshalb mit Cody Porter ein Import-Torhüter verpflichtet wurde. Zudem reagierten die Verantwortlichen mit weiteren Nachverpflichtungen – unter anderem Brent Raedeke sowie der ehemalige Eispiraten-Kapitän Vincent Schlenker, der nun in den Sahnpark zurückkehrt. Gleiches gilt für Henri Kanninen, aktuell Goldhelm der Kaufbeurer, der mit elf Toren und zwölf Vorlagen Topscorer des ESVK ist und ebenfalls zwei Jahre das Trikot der Eispiraten trug.
Fokus behalten, Punkte holen
Zwei Spiele, zwei Kellerkinder – doch gerade solche Partien haben es in sich. Mit Kampfgeist, Leidenschaft und der zuletzt gezeigten Moral wollen die Eispiraten die nächsten wichtigen Punkte einfahren und sich kurz vor dem Weihnachtsfest weiter Luft im Kampf um die Playoff-Plätze zu verschaffen. Die Voraussetzungen sind schwierig – die Einstellung stimmt. Jetzt gilt es, diese erneut aufs Eis zu bringen.
Spiele in der DEL2 live verfolgen
Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
Co-Sponsor setzt Zusammenarbeit auch über die Saison hinaus fort
In einer sportlichen spannenden Phase können die Verantwortlichen der Eispiraten Crimmitschau kurz vor dem Weihnachtsfest 2025 äußerst positive Nachrichten aus dem Sponsorenkreis verkünden: Co-Sponsor EUBIOS hat seine Partnerschaft mit den Eispiraten vorzeitig verlängert – dies gleich bis zum Jahr 2027.
Stefan Steinbock, Sponsoringbeauftragter der Eispiraten Crimmitschau, zeigt sich dankbar: „Die vorzeitige Verlängerung unseres Partners EUBIOS bis 2027 erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Respekt. Dieses klare Bekenntnis alles andere als selbstverständlich und ein starkes Zeichen des Vertrauens in unseren Standort und unsere Arbeit.“
Auch auf Seiten von EUBIOS ist die Entscheidung für die weitere Zusammenarbeit bewusst getroffen worden. Frank Hauschild, Geschäftsführer der EUBIOS Reha-Fachklinik, erklärt: „Als Sponsor und Partner der Eispiraten Crimmitschau setzen wir unser Engagement auch im kommenden Jahr fort. Der professionelle Eishockeysport ist ein wichtiges Aushängeschild für die Region und bietet zusätzlich auch Kindern und Jugendlichen im Nachwuchsbereich attraktive sportliche Perspektiven. Deshalb ist es uns ein Anliegen, den Standort Crimmitschau und den Eishockeysport hier nachhaltig zu unterstützen.“
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird EUBIOS weiterhin mit mehreren Werbeflächen im Kunsteisstadion Crimmitschau präsent sein, unter anderem auf den Helmen der Eispiraten-Profis. Darüber hinaus engagierte sich der Co-Sponsor in der Vergangenheit und euch heute über klassische Werbeleistungen hinaus – etwa durch Spielerpatenschaften sowie durch die Unterstützung sozialer und schulischer Projekte. Dazu zählten unter anderem gemeinsame Aktionen im Rahmen von Eispiraten@School sowie Charity-Projekte, bei denen Trikots und Warmup-Jerseys zugunsten sozialer Einrichtungen versteigert wurden. Zuletzt richteten die Mitarbeiter der Eispiraten-Verwaltung außerdem ihr Quertalsmeeting in der Reha-Fachklinik in Thalheim aus.
Über EUBIOS
EUBIOS ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Sponsorenkreises der Eispiraten Crimmitschau. Das Unternehmen hat sich auf stationäre Rehabilitationsangebote sowie auf die ganzheitliche Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit spezialisiert. Der Name „eu bios“ steht sinnbildlich für ein gutes, gesundes und erfülltes Leben.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der stationären Rehabilitation von Kindern mit Sprach- und Sprechstörungen am Standort Thalheim. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch ambulante Therapieangebote in Crimmitschau, darunter Physiotherapie, Ergotherapie, Podologie sowie naturheilkundliche Behandlungen. Zusätzlich bietet EUBIOS über seine Akademie und das Kompetenzzentrum vielfältige Weiterbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte an. Das komplette Portfolio von EUBIOS findet ihr auf deren Homepage.
Marco Nowak beendet seine Karriere als Eishockeyspieler
Der 35-jährige Marco Nowak hat seine aktive Eishockeykarriere beendet. Dies gab sein Club, die Eisbären Berlin, heute bekannt. Der zweimalige DEL-Meister wird künftig im Management der Berliner tätig sein.
Der gebürtige Dresdner stand bereits in jungen Jahren auf dem Eis in Crimmitschau und durchlief dort mehrere Nachwuchsauswahlen. Später führte ihn sein Weg unter anderem nach Mannheim, Düsseldorf, Nürnberg und Berlin. Für die Eispiraten Crimmitschau absolvierte Nowak zwischen 2008 und 2010 per Förderlizenz 39 Spiele (4 Tore, 8 Assists) und lief während der Corona-Pandemie 2020 nochmals in der Vorbereitung für den Club auf.
Insgesamt bestritt Nowak 713 DEL-Spiele, war langjähriger Nationalspieler und zeitweise sogar Kapitän. Bis heute ist er ein enger Vertrauter der Eispiraten und ein gern gesehener Gast in Crimmitschau.
Glückwunsch zu einer beeindruckenden Karriere, Nowi!
Mischung aus klassischen Weihnachtsliedern und Fangesängen aus dem Sahnpark
Nach dem kommenden Heimspiel der Eispiraten Crimmitschau am Sonntagnachmittag gegen den ESV Kaufbeuren, mit vorgezogenem Spielbeginn um 15 Uhr, findet im Kunsteisstadion Crimmitschau eine ganz besondere Premiere statt. Erstmals lädt der Eishockey-Zweitligist im Anschluss an die Partie zu einem gemeinsamen Weihnachtssingen ein. Nach Spielende folgt in der “dritten Drittelpause” eine etwa 20minütige Eisbereitung sowie ein kurzer Aufbau, bevor wir in das rund einstündige Programm starten.
Unterstützt wird das Weihnachtssingen von bekannten Musikern aus der Region. Mit dabei sind unter anderem Mr. Rod und Mazze Wiesner, außerdem werden Chöre aus der Umgebung für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung sorgen. Ziel ist es, am Ende alle Beteiligten und Fans zu einem großen gemeinsamen Chor zu vereinen. Gesungen wird eine besondere Mischung aus klassischen Weihnachtsliedern und bekannten Fangesängen aus dem Sahnpark. Untermalt wird dies mit dem mehrmaligen Zünden von Wunderkerzen, um eine besondere optische Atmosphäre zu schaffen.
Da es sich um das erste Weihnachtssingen dieser Art handelt, wird bewusst auf große Bühnentechnik verzichtet. Gesungen wird direkt auf dem Eis, während die Zuschauer ihre Plätze auf den Tribünen behalten können. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch sehr willkommen und kommen dem Kids Club der Eispiraten zugute. Dieser präsentiert sich an diesem Abend ebenfalls und sorgt mit einem großen gemeinsamen Weihnachtsbaumschmücken für zusätzliche weihnachtliche Stimmung.
Eispiraten verzichten auf Voting von einzelnen Spielern
Dieses Wochenende hat gezeigt, was Teamgeist wirklich bedeutet. Zwei Spiele, zwei Siege – und eine Mannschaft, die trotz zahlreicher Ausfälle enger zusammengerückt ist als je zuvor. Am Freitag gelang mit nur 15 Feldspielern ein hart erkämpfter 2:1-Sieg gegen Weiden, am Sonntag folgte mit sogar nur 13 Feldspielern ein starkes 3:1 in Ravensburg. Viele kranke und verletzte Spieler, wenig Rotation – aber maximaler Einsatz. Genau deshalb verzichten wir in dieser Woche bewusst auf ein Voting. Es gibt keinen einzelnen Spieler, den wir herausheben wollen. Unser “Freiberger – Star of the Week” ist das gesamte Team.
Beginnend bei Mannschaftsleiter Norman Markert, der gesundheitlich angeschlagen war und sich dennoch das ganze Wochenende voll für die Mannschaft aufgeopfert hat. Über die Trainer Jussi Tuores und Ebsjörn Hofverberg, die mit perfekt ausgearbeiteten Gameplans den Rahmen für diese beiden Siege geschaffen haben.
Auf dem Eis übernahmen unsere Leistungsträger enorme Verantwortung, nahmen unmenschlich viel Eiszeit, hielten das Tempo hoch und trugen ihre Reihen – Shift für Shift, Wechsel für Wechsel. Dahinter überzeugte Christian Schneider mit wichtigen Paraden, während Tim-Etienne Werner am Sonntagmorgen kurzfristig als Backup mit nach Ravensburg reiste und jederzeit bereit war.
Verteidiger sprangen als Stürmer ein, Rollen wurden neu verteilt. Robin Veber krönte seinen Einsatz am Freitag mit seinem ersten DEL2-Tor, Lars Hamori feierte unter besonderen Umständen sein DEL2-Debüt und Justin Büsing stellte sich mit einem geblockten Schuss kompromisslos in den Dienst der Mannschaft und nahm dafür eine Verletzung in Kauf.
Jeder stand für den anderen ein. Jeder ging über seine Grenzen. Eine Mannschaft. Eine Einheit.
Das gesamte Team ist unser “Freiberger – Star of the Week”. Danke für dieses Wochenende, Jungs!
Westsachsen sichern sich mit 13 Feldspielern das erste 6-Punkte-Wochenende
Mit einem absoluten Minikader haben die Eispiraten Crimmitschau bei den Ravensburg Towerstars eine taktisch reife und kämpferisch herausragende Leistung gezeigt und sich am Ende mit einem 3:1-Auswärtssieg belohnt. Was nach den Voraussetzungen kaum jemand erwartet hätte, wurde durch Disziplin und Cleverness von 13 aufopferungsvoll kämpfenden Feldspielern und einen überragenden Christian Schneider möglich.
Personalsorgen immer größer – 13 Feldspieler reisen mit nach Ravensburg
Bereits am Freitagabend schickte Jussi Tuores eine stark angeschlagene Mannschaft ins Rennen. Nach dem 2:1-Erfolg über Weiden verschärfte sich die personelle Situation jedoch weiter. Johannes Schmid fiel kurzfristig grippekrank aus, Justin Büsing stand nach seinem geblockten Schuss im Heimspiel noch nicht wieder zur Verfügung und auch Lars Hamori, der gegen die Blue Devils noch sein Debüt gefeiert hatte, trat die Reise nach Ravensburg nicht mit an.
Damit blieben den Eispiraten neben den beiden Torhütern Christian Schneider und Tim-Etienne Werner lediglich 13 Feldspieler. Besonders improvisiert zeigte sich dabei die dritte Sturmreihe, die mit Felix Thomas, Alexander Schmidt und Alex Vladelchtchikov ausschließlich aus gelernten Verteidigern bestand.
Eispiraten ziehen Gameplan durch – Walsh egalisiert Towerstars-Führung
Von Beginn an war klar, welchen Plan die Rot-Weißen verfolgten: tief stehen, wenig Risiko, Scheiben konsequent rausbringen und Ravensburg zu Schüssen von außen zwingen. Die Gastgeber hatten zwar erwartet mehr Puckbesitz, bissen sich aber immer wieder an der gut organisierten Defensive der Eispiraten die Zähne aus. Viele Abschlüsse kamen von der blauen Linie – eine dankbare Aufgabe für Christian Schneider im Tor der Eispiraten, der früh Sicherheit erneut ausstrahlte. Im ersten Drittel nutzte Ravensburg dennoch eine ihrer Überzahlmomente: Robbie Czarnik traf im Powerplay zur 1:0-Führung für die Towerstars (18.).
Viel mehr ließen die Eispiraten trotz des Drucks nicht zu, auch weil sie konsequent verteidigten und sich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Im zweiten Abschnitt belohnte sich Crimmitschau für den hohen Aufwand schließlich. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste mutiger, setzten Nadelstiche und kamen zu besseren Umschaltmomenten. Der verdiente Ausgleich fiel etwas überraschend, so aber nicht unlogisch: Nach einem abgefälschten Schuss schaltete Kapitän und Rekordspieler Dominic Walsh am schnellsten und staubte zum 1:1 ab (25.). Ravensburg blieb weiter bemüht, doch wirklich zwingende Ideen gegen das Bollwerk der Eispiraten fanden die Hausherren kaum.
Ravensburg erhöht Druck – Eispiraten mit Doppelschlag in der Schlussphase
Im Schlussdrittel spitzte sich die Partie zu. Die Towerstars erhöhten den Druck, doch Crimmitschau blieb diszipliniert, klärte immer wieder unter höchstem Einsatz und nahm mit Icing-Situationen bewusst Zeit von der Uhr. Als sich kurz vor Schluss die große Chance bot, schlugen die Eispiraten dann eiskalt zu: Nach einem Wechselfehler der Gastgeber nutzten die Westsachsen ihr Powerplay – Wruck legte clever auf Mackin, der von halblinks mit einem unglaublichen Dampfhammer zur 2:1-Führung traf (57.).
Ravensburg nahm daraufhin Goalie Ilya Sharipov vom Eis, kam aber auch mit sechs Feldspielern nicht entscheidend durch. Stattdessen machte Denis Shevyrin in der Schlussminute alles klar: Nach einem herausgechipten Puck setzte er sich energisch an der Bande durch, zog zum leeren Gehäuse der Gastgeber und schob einhändig zum 3:1-Endstand ins verwaiste Tor ein (60.).
Unterm Strich war es ein Sieg der Moral, der taktischen Disziplin und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Mit hohem Einsatzwillen und einem starken Christian Schneider im Tor verdienten sich die Eispiraten diesen Erfolg und sicherten sich so das erste 6-Punkte-Wochenende dieser Spielzeit. Auf dieses Team kann man – gerade unter diesen Umständen – deshalb nur stolz sein.