Für die Eispiraten Crimmitschau steht das letzte Spiel des Jahres 2025 auf dem Programm. Am heutigen Dienstagabend (30.12.2025 – 19:30 Uhr) geht es für die Westsachsen nach Nordhessen zu den Kassel Huskies. Die Gastgeber rangieren aktuell mit 55 Punkten aus 29 Spielen auf dem dritten Tabellenplatz der DEL2 und zählen auch in dieser Spielzeit wieder zum engeren Favoritenkreis auf die Meisterschaft.
Mit breiter Brust gegen die Saisonbilanz
Die Eispiraten reisen jedoch mit breiter Brust nach Kassel. Zuletzt präsentierte sich das Team von Cheftrainer Jussi Tuores extrem formstark, insbesondere im heimischen Sahnpark. Einem überzeugenden 5:3-Erfolg über den EC Bad Nauheim folgte ein emotionaler 3:2-Derbysieg gegen die Lausitzer Füchse vor ausverkauften Rängen. Diese positive Energie wollen die Crimmitschauer nun auch auswärts aufs Eis bringen – nicht zuletzt, um die bislang negative Saisonbilanz gegen die „Schlittenhunde“ aufzubessern. In den bisherigen beiden Duellen setzte es zunächst eine knappe 0:1-Niederlage in Kassel, ehe man sich zu Hause erst im Penaltyschießen mit 3:4 geschlagen geben musste.
Die Huskies mussten zuletzt allerdings einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Am vergangenen Wochenende unterlag das Team von Todd Woodcroft zunächst bei der Düsseldorfer EG mit 2:4, ehe es auch im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg eine 2:4-Niederlage setzte. An Qualität mangelt es den Nordhessen dennoch nicht: Topscorer ist Tyler Benson mit 28 Punkten, dicht gefolgt von Hunter Garlent (26). Bester Torschütze ist Tristan Keck, der als einer der schnellsten Spieler der Liga gilt. Zudem sollte man ein Auge auf Verteidiger Bode Wilde haben, der seine Offensivqualitäten auch schon gegen die Eispiraten unter Beweis gestellt hat.
Augenmerk auf einige Rückkehrer an alter Wirkungsstätte
Ein besonderes Augenmerk liegt möglicherweise auch auf Oleg Shilin. Der ehemalige Eispirat steht seit dieser Saison im Kader der Huskies und könnte auf sein Ex-Team treffen. Familiär wird es ohnehin: Mit Denis Shevyrin, Mario Scalzo, Louis Brune, Dominic Walsh und Tim McGauley stehen gleich mehrere Akteure im Aufgebot der Eispiraten, die bereits das Trikot der Kasseler trugen. Auch Vinny Saponari, der weiterhin verletzt fehlt, spielte in der Vergangenheit für die Huskies.
Personell bleibt die Situation bei den Eispiraten fast unverändert. Neben Saponari fehlen Christian Schneider, der nach einem grippalen Infekt zwar wieder auf dem Eis steht, aber noch nicht einsatzfähig ist, sowie die Langzeitverletzten Ralf Rollinger, Tim Lutz, Till Michel und Ladislav Zikmund. Zudem stehen Nikolas Biggins (hartnäckige Entzündung) sowie die beiden Förderlizenzspieler Justin Büsing und Rayan Bettahar nicht zur Verfügung. Wieder im Aufgebt ist dafür Ole Olleff, der gegen Weißwasser mit einem Infekt fehlte.
Positiv stimmt die aktuelle Formkurve gleich mehrerer Leistungsträger. Neben den drei besten Scorern Corey Mackin, Dominic Walsh und Dylan Wruck überzeugten zuletzt auch die Verteidiger Adam McCormick und Mirko Sacher mit auffälligen Leistungen und Torerfolgen. Mit dieser Mischung aus Selbstvertrauen, Intensität und Teamgeist wollen die Eispiraten das emotionale und verrückte Jahr 2025 in Kassel erfolgreich abschließen – und gemeinsam mit einigen Auswärtsfahren am Ende des Tages feiern.
Spiele in der DEL2 live verfolgen
Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
Kanadier sichert sich den Titel zum Spieler der Woche
Nach den Spielen gegen Rosenheim, Bad Nauheim und dem Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse blicken die Eispiraten Crimmitschau auf eine insgesamt erfolgreiche Woche zurück. Am Dienstag vor Heiligabend musste man sich auswärts in Rosenheim noch knapp mit 3:4 geschlagen geben. In den darauffolgenden Heimspielen zeigte das Team jedoch seine ganze Stärke: Gegen den EC Bad Nauheim feierte man einen verdienten 5:3-Erfolg, ehe man sich im mitreißenden Sachsenderby vor ausverkauftem Stadion mit 3:2 gegen die Lausitzer Füchse durchsetzen konnte. Wie gewohnt wählten die Fans ihren StaroftheWeek – insgesamt wurden 870Stimmen abgegeben.
Adam McCormick sichert sich in dieser Woche verdient den ersten Platz. Der Verteidiger zeigte sich in beeindruckender Torlaune und bewies einmal mehr seinen außergewöhnlichen Offensivdrang. Mit vier Treffern in nur zwei Spielen sowie einer weiteren Vorlage war er einer der entscheidenden Faktoren für die Erfolge am Wochenende. McCormick überzeugt nicht nur mit seinem Abschluss, sondern auch mit Spielintelligenz und Präsenz in den wichtigen Momenten.
Auf Rang zwei folgt Corey Mackin, der erneut unter Beweis stellte, wie wichtig er für das Spiel der Eispiraten ist. Spielerisch auf höchstem Niveau, lenkt er das Offensivspiel und sorgt immer wieder für Gefahr. Besonders entscheidend war sein Treffer zum 3:2 im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse, den er technisch stark und eiskalt vollendete.
Den dritten Platz belegt Torhüter Kevin Reich, der einmal mehr ein sicherer Rückhalt für sein Team war. Mit Ruhe, Konstanz und wichtigen Paraden gab er der Mannschaft die nötige Stabilität. Eine Fangquote von 91% über diese drei Spiele unterstreicht seine zuverlässigen Leistungen – bei Kevin Reich weiß man, dass man sich jederzeit auf ihn verlassen kann.
Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche
Sahnpark zum letzten Heimspiel des Jahres mit 5.222 Zuschauern ausverkauft
Die Eispiraten Crimmitschau haben das letzte Heimspiel des Jahres 2025 erfolgreich gestaltet und das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse mit 3:2 für sich entschieden. Dabei bewiesen die Westsachsen vor ausverkauftem Haus große Moral: Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores vor 5.222 Zuschauern eindrucksvoll zurück und feierte den sechsten Heimsieg in Folge. Doppelpacker Adam McCormick sowie Goldhelm Corey Mackin sorgten für die Treffer der Eispiraten.
Olleff mit Infekt nicht im Kader – torloses erstes Drittel
Personell konnte Cheftrainer Tuores nahezu auf das gleiche Aufgebot zurückgreifen wie in den Partien gegen Rosenheim und Bad Nauheim. Lediglich Ole Olleff fehlte krankheitsbedingt. Die Eispiraten fanden gut in die Partie und versuchten von Beginn an, das Spielgeschehen zu kontrollieren und spielerische Lösungen zu finden. Dies erwies sich jedoch als schwierig, da die Lausitzer Füchse sehr kompakt verteidigten und nur wenig Raum für viele klare Torchancen zuließen.
Dennoch wurde es vor beiden Toren immer wieder gefährlich. Sowohl Eispiraten-Keeper Kevin Reich als auch sein Gegenüber Anthony Morrone zeigten starke Paraden und hielten ihre Mannschaften im Spiel. So ging es torlos in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel entwickelte sich anschließend zu einer turbulenten Phase. Zwar erwischten die Eispiraten keinen schlechten Start, doch die Füchse nutzten ihre Chancen eiskalt. Lennard Nieleck eröffnete vier Minuten nach Wiederbeginn mit einem Treffer unter die Querlatte den Torreigen (24.). Die Gäste nahmen das Momentum mit und legten nur drei Minuten später nach: Clarke Breitkreutz vollendete per Bauerntrick zum 0:2 und ließ den Sahnpark kurzzeitig verstummen (27.).
Die Eispiraten fanden jedoch zurück ins Spiel. In der 35. Minute zog Adam McCormick aus der zweiten Reihe ab, und der Puck schlug, zwischen Freund und Feind hindurch, sehenswert im Winkel zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Mit diesem Tor waren sowohl die Eispiraten als auch die Fans im Sahnpark wieder voll da. Nur wenig später folgte der schnelle Ausgleich: Erneut war es McCormick, der – wie bereits im Heimspiel gegen Bad Nauheim – doppelt traf und die Scheibe zum nicht unverdienten 2:2 in das Tor von Morrone hämmerte, der erneut ohne Abwehrchance blieb.
Corey Mackin sorgt für die Entscheidung
Im Schlussabschnitt erwischten die Lausitzer Füchse, auch begünstigt durch ein Powerplay, zunächst den besseren Start. Gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Crimmitschauer und den starken Kevin Reich im Tor gelang ihnen jedoch kein weiterer Treffer. Zudem scheiterten die Gäste gleich dreimal an Latte oder Pfosten. In der Folge konnten die Eispiraten wieder mehr Druck ausüben und belohnten sich – angetrieben von immer lautstärker werdenden Fans – schließlich für ihren Einsatz.
Nach 52 Minuten bediente Maxim Trépanier Corey Mackin sehenswert. Der Goldhelm zog in den Slot und vollendete eiskalt unter die Querlatte zum viel umjubelten 3:2-Führungstreffer. Dieses Tor sollte die Entscheidung sein, denn in den Schlussminuten verteidigten die Eispiraten die Angriffe der Gäste konsequent. Mackin selbst verpasste seinen Doppelpack nur knapp, als er das verwaiste Tor mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel hauchdünn verfehlte.
Vor 5.222 Zuschauern feierten die Eispiraten Crimmitschau somit ihren sechsten Heimsieg in Serie. Mit diesem Erfolg belohnten sich die Westsachsen für ein turbulentes Jahr 2025 und gehen nun mit Rückenwind in das letzte Spiel des Jahres am Dienstag, den 30. Dezember 2025, bei den Kassel Huskies.
Prestigeträchtiger Abschluss des Heimspieljahres: Der Sahnpark wird voll
Die Eispiraten Crimmitschau schließen das Eishockeyjahr 2025 mit einem echten Highlight ab: Am Sonntag, den 28. Dezember 2025, empfangen sie um 17.00 Uhr die Lausitzer Füchse zum mit Spannung erwarteten Sachsenderby im Sahnpark. Es ist zugleich das letzte Heimspiel des Jahres – und nach einem turbulenten, intensiven Jahr verspricht dieses Duell einen stimmungsvollen Abschluss vor heimischem Publikum.
Zeichen stehen auf ausverkauft
Die Zeichen stehen auf ausverkauft: Am Samstagmittag waren nur noch rund 1.000 Tickets verfügbar, wenige Restkarten werden an der Abendkasse vorgehalten. Die Verantwortlichen rechnen mit einem vollen Haus und einer Derby-Atmosphäre, die dem Anlass gerecht wird. Tickets sind weiterhin online verfügbar.
Sportlich gehen die Eispiraten mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen in die Partie. Erst am Freitagabend setzten sich die Westsachsen mit 5:3 gegen den EC Bad Nauheim durch. Es war ein Sieg, der weniger durch spielerische Dominanz, dafür umso mehr durch Moral und Kampfgeist überzeugte. Die Mannschaft steckte nie auf, glaubte bis zum Schluss an sich und belohnte sich am Ende – ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Aktuell rangieren die Eispiraten auf Tabellenplatz fünf und sorgen mit ihrer Spielweise für Vorfreude rund um den Sahnpark. Der Kader dürfte im Vergleich zum Freitagabend zudem unverändert bleiben.
Gäste kommen mit Rückenwind zum Derbykracher
Doch auch die Gäste aus der Lausitz reisen mit Rückenwind an. Die von Christof Kreutzer trainierten Füchse stehen mit 41 Punkten auf Rang sechs, nur einen Platz hinter den Eispiraten. Auffällig ist jedoch ihre Auswärtsbilanz: Mit lediglich 13 Punkten in der Fremde sind sie das drittschwächste Auswärtsteam der DEL2. Das macht Mut – ebenso wie die starke Heimstatistik der Eispiraten, die das zweitbeste Heimteam der Liga stellen. Bereits am vierten Spieltag bekamen die Füchse dies zu spüren, als Crimmitschau das Derby im Sahnpark knapp mit 2:1 für sich entschied. Das letzte direkte Duell ging jedoch an Weißwasser, die sich auf eigenem Eis mit 5:2 durchsetzten.
Im Kader der Füchse stehen einige bekannte Gesichter: Zwar ist Lane Scheidl mit 23 Scorerpunkten der beste Punktesammler der Lausitzer. Bester Torschütze ist jedoch Alexis D’Aoust, der bereits das Eispiraten-Trikot trug und bislang elf Treffer erzielte. Mit Georgiy Saakyan, Simon Stowasser und Torhüter Anthony Morrone stehen zudem drei weitere ehemalige Eispiraten im Aufgebot der Gäste, wobei Morrone sich als Stammgoalie der Füchse etabliert hat.
Emotional, intensiv und richtungsweisend: es ist angerichtet!
Auch Weißwasser kommt mit Erfolgserlebnissen nach Crimmitschau: Zuletzt siegten die Füchse mit 3:2 gegen den ESV Kaufbeuren, am Freitagabend bei den Blue Devils Weiden gewann man in der Overtime mit 3:4.
Alles ist angerichtet für ein emotionales, intensives und richtungsweisendes Derby. Volle Ränge, zwei formstarke Teams und jede Menge Brisanz – das Sachsenderby verspricht einen würdigen Jahresabschluss im Sahnpark.
Spiele in der DEL2 live verfolgen
Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
Westsachsen entscheiden enges und spannendes Spiel für sich
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim mit 5:3 gewonnen und damit wichtige Punkte in der DEL2 eingefahren. Vor 2.354 Zuschauern im Sahnpark sahen die Fans eine spannende und umkämpfte Partie mit mehreren Führungswechseln und einigen Treffern. Für die Westsachsen trafen Adam McCormick doppelt sowie Gregory Kreutzer, Mirko Sacher und Dominic Walsh.
Gregory Kreutzer sorgt für die Eispiraten-Führung – Bad Nauheim mit Doppelschlag nach Wiederbeginn
Die Eispiraten traten mit der gleichen Aufstellung an wie zuletzt im Vorweihnachtsspiel bei den Starbulls Rosenheim und zeigten sich von Beginn an auf Wiedergutmachung aus. Die Partie begann ausgeglichen, ohne klare Vorteile für eines der beiden Teams. Chancen ergaben sich dennoch auf beiden Seiten. Eispiraten-Keeper Kevin Reich hielt sein Team mit einem starken Reflex im Spiel, ehe Crimmitschau in der achten Minute in Führung ging: Gregory Kreutzer zog aus der zweiten Reihe ab, Tim McGauley nahm Gästetorwart Jerry Kuhn die Sicht, und der Puck schlug zum 1:0 im Winkel ein.
Zu Beginn des Mitteldrittels verloren die Gastgeber jedoch kurzzeitig den Zugriff auf das Spiel. Nur 34 Sekunden nach Wiederbeginn glich Davis Koch im Slot zum 1:1 aus (21.), lediglich 26 Sekunden später sorgte Sebastian Bengtsson mit dem Doppelschlag für die 2:1-Führung der Gäste (22.). Bad Nauheim blieb anschließend spielbestimmend und setzte sich immer wieder im Drittel der Eispiraten fest, während das Team von Jussi Tuores nur vereinzelt zu Entlastungsangriffen kam.
Doch die Eispiraten bewiesen Moral. In der 34. Minute sorgte Mirko Sacher mit einer starken Einzelaktion für den Ausgleich: Mit viel Tempo zog er ins gegnerische Drittel und überwand Kuhn aus spitzem Winkel zum 2:2. Der Treffer wirkte wie ein Weckruf. Kurz vor der zweiten Pause drehte Crimmitschau die Partie schließlich erneut, als Adam McCormick von der blauen Linie abzog und zum 3:2 traf (38.).
Erneuter Ausgleich – McCormick und Walsh sorgen für den Heimsieg
Im Schlussdrittel drängte Bad Nauheim auf den Ausgleich und wurde in der 47. Minute belohnt. Erneut war es Davis Koch, der Kevin Reich mit einem Schuss durch die Schoner überwand – 3:3. In der Folge agierten die Eispiraten zunächst etwas zu passiv, fanden aber rechtzeitig zurück ins Spiel.
Die Vorentscheidung fiel dann im Powerplay: Adam McCormick packte erneut einen wuchtigen Blueliner aus und schnürte mit seinem zweiten Treffer des Abends den Doppelpack zur 4:3-Führung (55.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Kapitän Dominic Walsh, der zwei Gegenspieler sehenswert aussteigen ließ und per Rückhand ins verwaiste Tor zum 5:3-Endstand traf (58.).
Mit diesem Sieg festigen die Eispiraten Crimmitschau Rang fünf in der DEL2-Tabelle. Bereits am Sonntag geht es für die Westsachsen weiter, wenn die Lausitzer Füchse zum mit Spannung erwarteten Sachsenderby im Sahnpark gastieren.
Foto: Alexander Grimm
Torfolge (1:0, 2:2, 2:1):
1:0 Gregory Kreutzer (Mario Scalzo, Dylan Wruck) 07:35 1:1 Davis Koch (Justin Volek, Garett Pruden) 20:34 1:2 Sebastian Bengtsson (Parker Bowles) 21:00 2:2 Mirko Sacher (Corey Mackin) 33:53 3:2 Adam McCormick (Dylan Wruck, Tim McGauley) 37:38 3:3 Davis Koch (Christopher Fischer, Marius Erk) 46:34 4:3 Adam McCormick (Corey Mackin, Dylan Wruck) 54:10 – PP1 5:3 Dominic Walsh 57:45 – EN
Westsachsen treffen am zweiten Weihnachtsfeiertag auf den EC Bad Nauheim
Die Eispiraten Crimmitschau empfangen am zweiten Weihnachtsfeiertag (26.12.2025) um 17.00 Uhr den EC Bad Nauheim im heimischen Sahnpark. Wenn sich die beiden DEL2-Teams gegenüberstehen, wird die weihnachtliche Besinnlichkeit schnell zur Nebensache – schließlich geht es mitten im engen Kampf um die Playoff-Plätze um wichtige Punkte. Tickets dafür sind weiterhin online sowie an der Abendkasse erhältlich.
Mit großer Motivation vor stimmungsvoller Kulisse
Die Westsachsen dürften trotz der Feiertage mit einer ordentlichen Portion Wut und dem Willen zur Wiedergutmachung in das Heimspiel gehen. Der Tabellenfünfte musste sich am Dienstagabend, einen Tag vor Heiligabend, im ROFA-Stadion bei den Starbulls Rosenheim knapp mit 3:4 geschlagen geben. Eine bittere Niederlage, denn aus Sicht der Eispiraten wäre dort durchaus mehr möglich gewesen. Umso größer ist nun die Motivation, vor einer erneut stimmungsvollen Kulisse im Sahnpark wieder dreifach zu punkten und die Leistungen der bislang mehr als soliden Saison zu bestätigen. Zumal das Mittelfeld der DEL2-Tabelle immer enger zusammenrückt und jeder Zähler zählt.
Personell entspannt sich die Lage bei den Crimmitschauern zunehmend. Die Krankheitswelle der vergangenen Wochen scheint weitgehend überstanden, zuletzt kehrten von Spiel zu Spiel weitere Akteure in den Kader zurück. Weiterhin sicher ausfallen werden jedoch die Langzeitverletzten Ralf Rollinger, Vinny Saponari und Ladislav Zikmund. Auch Tim Lutz und Till Michel konnten zuletzt zwar wieder erste Einheiten auf dem Eis absolvieren und leicht skaten, für einen Einsatz im Spielbetrieb kommt ein Comeback in naher Zukunft jedoch noch nicht infrage.
Ein Heimspiel gegen die Saisonbilanz
Der EC Bad Nauheim reist mit 36 Punkten aus 26 Spielen als Tabellenzwölfter nach Westsachsen. Aus den letzten fünf Partien holten die Hessen zwei Siege, zuletzt setzten sie sich mit 4:3 nach Verlängerung gegen den EV Landshut durch. Zudem spricht die bisherige Saisonbilanz gegen die Eispiraten für das Team von Trainer Peter Russell: Beide bisherigen Duelle konnten die Kurstädter für sich entscheiden. Im Sahnpark unterlag Crimmitschau mit 2:4, in Bad Nauheim gab es eine knappe 2:3-Niederlage nach Overtime.
Offensiv ragen bei den Gästen vor allem Verteidiger Justin MacPherson als punktbester Spieler mit bislang 25 Zählern sowie Top-Torjäger Jordan Hickmott heraus, der bereits 17 Treffer erzielt hat. Im Tor setzt Trainer Russell meist auf Routinier Jerry Kuhn. Der 39-Jährige beweist mit einer Fangquote von über 92 Prozent eindrucksvoll, dass er auch im fortgeschrittenen Eishockey-Alter noch immer zu den verlässlichen Rückhalten der Liga zählt.
Alles ist angerichtet für ein intensives und emotionales Weihnachtsspiel im Sahnpark – mit der Hoffnung der Eispiraten, dass die Punkte diesmal in Crimmitschau bleiben.
Spiele in der DEL2 live verfolgen
Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
Westsachsen bleiben aufgrund zweier Doppelschläge ohne Ertrag bei den Starbulls
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Spiel vor Weihnachten knapp verloren. Vor 4.064 Zuschauern im ROFA-Stadion unterlagen die Westsachsen den Starbulls Rosenheim mit 3:4. Louis Brune, Robin Veber und Felix Thomas erzielten die Tore für die Crimmitschauer, die schon am 26.12.2025 im heimischen Sahnpark wieder gefordert sind – dann ist der EC Bad Nauheim um 17.00 Uhr zu Gast.
Bei Cheftrainer Jussi Tuores gab es vor dem Spiel weitere Entwarnung. Denis Shevyrin und Robin Veber kehrten nach überstandenen Erkältungen in den Spieltagskader zurück und erweiterten damit die personellen Optionen.
Beide Mannschaften starteten zunächst abtastend in die Partie, doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Starbulls immer stärker. Die Eispiraten hatten große Probleme, in die offensive Zone zu kommen, fanden kaum Lösungen im Spielaufbau und entwickelten wenig Durchschlagskraft.
Rosenheim übernimmt das Kommando
Rosenheim belohnte sich für das starke Auftaktdrittel früh: In der achten Minute bediente Stretch mustergültig Zwickl, der vor Kevin Reich keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschieben. Nur eine Minute später klingelte es erneut – der ehemalige Eispirat Scott Feser bekam im Zentrum zu viel Platz und traf zum 2:0 (9.).
Auch danach blieben die Starbulls spielbestimmend, während Crimmitschau kaum für Entlastung sorgen konnte. Lediglich Denis Shevyrin prüfte Rosenheims Goalie Christopher Kolarz erstmals ernsthaft, jedoch ohne Erfolg.
Starke Antwort der Eispiraten im zweiten Drittel
Kurz nach Wiederbeginn meldeten sich die Eispiraten eindrucksvoll zurück. Brune verkürzte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck auf 1:2 (21.). Danach war Crimmitschau das deutlich aktivere Team, Rosenheim kam kaum noch aus der eigenen Zone. In dieser Drangphase vergab Trépanier freistehend das leere Tor, wenig später scheiterte Brune völlig frei vor Kolarz – große Chancen blieben ungenutzt.
Dennoch zahlte sich der Druck aus: Robin Veber fasste sich in der 32. Minute ein Herz und ließ Kolarz mit einem Handgelenkschuss keine Abwehrchance – 2:2. Zwei weitere Überzahlsituationen der Eispiraten blieben ungenutzt, sodass es mit dem Unentschieden in die zweite Pause ging.
Bitterer Starbulls-Doppelschlag im Schlussdrittel
Auch im letzten Abschnitt kamen die Crimmitschauer zielstrebig aus der Kabine, konnten sich für gute Anfangsminuten jedoch nicht belohnen. Stattdessen leitete eine umstrittene Szene den erneuten Rückstand ein: Ein klares Abseits der Rosenheimer wurde nicht geahndet, Dominik Kolb traf zum 2:3 (44.). Nur eine Minute später nutzte erneut Scott Feser eine Direktabnahme zum 2:4 (45.). Die Partie wurde nun zunehmend zerfahren, hitziger und von vielen Zweikämpfen geprägt.
In Unterzahl sorgte Felix Thomas noch einmal für Spannung, als er im Slot aufgerückt zum 3:4 traf. Aufgrund einer aus Sicht der Eispiraten unglücklichen Strafenverteilung konnten die Westsachsen jedoch erst in der Schlussminute wieder in Vollzahl agieren. Der Schlussoffensive blieb der Ertrag verwehrt.
Weiter geht’s am 26. Dezember im Sahnpark
Eine ärgerliche Niederlage für die Eispiraten, die ab dem zweiten Drittel ein starkes Spiel zeigten und mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten. Die Eispiraten wünschen allen Fans ein frohes Weihnachtsfest. Weiter geht es am 26. Dezember 2025 um 17:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim.
Foto: Ludwig Schirmer
Torfolge (2:0, 0:2, 2:1):
1:0 Sebastian Zwickl (C.J. Stretch, Dominik Tiffels) 07:25 2:0 Scott Feser (Charlie Sarault, Teemu Pulkkinen) 08:51 2:1 Louis Brune (Dylan Wruck) 20:32 2:2 Robin Veber 31:10 3:2 Dominik Kolb 44:26 4:2 Scott Feser (Teemu Pulkkinen) 44:47 4:3 Felix Thomas (Denis Shevyrin) 53:57
Goalie sichert sich den Titel zum Spieler der Woche
Ein intensives Wochenende liegt hinter den Eispiraten Crimmitschau. Am Freitagabend musste man sich auswärts beim EHC Freiburg knapp mit 0:1 geschlagen geben. Am Sonntag folgte dann der verdiente Lohn: Vor heimischer Kulisse gewann man in der Overtime mit 2:1 gegen den ESV Kaufbeuren. Kurz vor Schluss sorgte Tim McGauley für den 1:1-Ausgleich, ehe Dylan Wruck nach einer Strafzeit der Gäste den Overtime-Winner erzielte. An beiden Treffern war Corey Mackin maßgeblich beteiligt.
Christian Schneider sichert sich verdient den ersten Platz. Der Goalie stand am Freitagabend in Freiburg zwischen den Pfosten und zeigte dort eine überzeugende Leistung. Mit starken Paraden, viel Ruhe und guter Übersicht hielt er die Eispiraten bis zum Schluss im Spiel und verdiente sich trotz der knappen Niederlage den Spitzenplatz.
Rang zwei geht an Tim McGauley, der erneut seine Qualität in entscheidenden Momenten unter Beweis stellte. Mit seinem späten Treffer rettete er die Eispiraten in die Overtime und war damit ein Schlüsselspieler für den Heimsieg. Ein Spieler, der Verantwortung übernimmt, wenn es darauf ankommt.
Den dritten Platz belegt Dylan Wruck. Mit seinem Overtime-Treffer bewies der Deutsch-Kanadier einmal mehr Abschlussstärke und Spielintelligenz. Er ist aktuell bestens in Form und ein wichtiger Faktor im Offensivspiel der Eispiraten.
Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche
Für die Eispiraten Crimmitschau steht am heutigen Dienstagabend (23.12.2025) das letzte Spiel vor den Weihnachtstagen auf dem Programm. Um 19.30 Uhr sind die Westsachsen auswärts im ROFA-Stadion bei den Starbulls Rosenheim gefordert – eine echte Standortbestimmung gegen eines der aktuell formstärksten Teams der DEL2.
Durchwachsenes, aber letztlich doch erfolgreiches Wochenende
Die Eispiraten blicken auf ein durchwachsenes, aber letztlich doch erfolgreiches Wochenende zurück. Am Freitag musste das Team erneut mit einem dezimierten Kader in Freiburg antreten, zeigte dort jedoch eine starke Leistung und hielt die Partie lange offen. Am Ende stand eine knappe 0:1-Niederlage. Zwei Tage später präsentierte sich das Line-up wieder deutlich voller, nachdem zahlreiche Spieler ihre Erkältungen auskuriert hatten. Gegen den ESV Kaufbeuren dominierten die Eispiraten über die komplette Spielzeit, ließen jedoch zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt. Der verdiente Lohn folgte schließlich in der Overtime: Mit 2:1 sicherte sich Crimmitschau den Zusatzpunkt.
Durch den Erfolg kletterten die Eispiraten nach exakt der Hälfte der Hauptrunde auf Tabellenplatz fünf und belegen mit 41 Punkten aktuell einen direkten Playoff-Rang – müssen in ihrem heutigen Gastspiel aber auch auf Justin Büsing verzichten, der wieder für die Fischtown Pinguins im Einsatz sein wird.
Gastauftritt beim Tabellendritten
Mit den Starbulls Rosenheim wartet nun allerdings ein echtes Topteam der Liga. Die Oberbayern stehen derzeit auf Rang drei und haben sich nach leichten Startschwierigkeiten zu einem absoluten Spitzenteam entwickelt. In 26 Spielen sammelte Rosenheim bereits 50 Punkte und befindet sich aktuell in bestechender Form. Die letzten vier Partien wurden allesamt gewonnen, drei davon in der Overtime. Am vergangenen Sonntag setzten sich die Starbulls zudem mit 4:3 gegen den EV Landshut durch und sicherten sich im Derby die vollen drei Punkte.
Mut macht den Eispiraten jedoch der Blick auf das erste Aufeinandertreffen im ROFA-Stadion: Dort gelang Crimmitschau ein 2:1-Auswärtssieg, bei dem Louis Brune mit einem Doppelpack zum Gamewinner avancierte. Das Rückspiel im Sahnpark ging allerdings mit 0:3 verloren, sodass beide Teams bislang je einen Auswärtssieg verbuchen konnten.
Besonders im Fokus steht bei den Starbulls Verteidiger Shane Hanna, der als Goldhelmträger und Topscorer seines Teams mit 23 Punkten (acht Tore, 15 Vorlagen) eine herausragende Rolle einnimmt. Direkt dahinter folgt mit Scott Feser ein langjähriger Eispirat, der bislang 22 Scorerpunkte sammelte. Bester Torschütze der Rosenheimer ist Ville Järveläinen mit zwölf Treffern. Im Tor setzt Rosenheim auf den Finnen Oskar Autio, der ligaweit zu den konstantesten und stärksten Schlussmännern der DEL2 zählt.
Für die Eispiraten gilt es, an die engagierten Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen und sich mit einem starken Auftritt in die Weihnachtspause zu verabschieden. Gegen formstarke Rosenheimer wartet jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe.
Spiele in der DEL2 live verfolgen
Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
Später Ausgleich durch McGauley – Wruck erzielt den Gamewinner
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:1 in der Overtime gewonnen und somit den Zusatzpunkt im Sahnpark behalten. Vor 3.830 Zuschauern trafen die Westsachsen, trotz bester Möglichkeiten, erst in der 60. Minute zum 1:1-Ausgleich. Dylan Wruck erzielte schließlich das 2:1 in der Verlängerung.
Fünf Rückkehrer im Spieltagskader
Mit deutlich entspannterer Personalsituation gingen die Eispiraten Crimmitschau in das Weihnachtsspiel im Sahnpark. Alexander Schmidt, Felix Thomas, Maxim Trépanier, Louis Brune sowie Torhüter Kevin Reich meldeten sich nach überstandener Grippe rechtzeitig zurück und standen – im Gegensatz zum Freitag – wieder im Spieltagskader. Cheftrainer Jussi Tuores gewann dadurch spürbar mehr Optionen, was sich vor allem in der Spielanlage seiner Mannschaft bemerkbar machte.
Eispiraten mit druckvollem Start – Nikitins stellt Spielverlauf auf den Kopf
Vor einer überragenden Kulisse erwischten die Eispiraten einen furiosen Start und setzten die Gäste aus Kaufbeuren von Beginn an massiv unter Druck. Die Westsachsen erspielten sich zahlreiche hochkarätige Torchancen und schnürten den ESVK phasenweise in dessen Drittel ein. Gästetorhüter Rihards Babulis stand dabei immer wieder im Mittelpunkt und konnte mehrere Abschlüsse nur nach vorne abwehren. Doch trotz bester Möglichkeiten durch McCormick, Sacher oder Brune wollte der Puck nicht über die Linie.
Wie es im Eishockey oft der Fall ist, bestraften die Gäste diese Chancenverwertung eiskalt. Mit ihrer ersten echten Offensivaktion ging Kaufbeuren in Führung. Pavel Nikitins, der an diesem Wochenende sein DEL2-Debüt feierte und viele Jahre im Crimmitschauer Nachwuchs ausgebildet wurde, nutzte einen Puckverlust von Ole Olleff und überwand Kevin Reich zum 0:1 (8.).
Eispiraten weiter tonangebend – aber ohne Ertrag
Auch im zweiten Drittel änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Eispiraten blieben die spielbestimmende Mannschaft, ließen Tempo und Einsatz nicht nach und drängten weiterhin auf den Ausgleich. Doch das Scheibenglück blieb ihnen treu. Trépanier traf nur den Pfosten, Mackin fehlte bei mehreren Abschlüssen das letzte Quäntchen Glück und McGauley scheiterte an Babulis, der mit einer starken Reaktion in der kurzen Ecke zur Stelle war.
Auf der Gegenseite wurde Kevin Reich nur selten geprüft, zeigte sich bei den wenigen Gelegenheiten jedoch gewohnt sicher und hielt seine Mannschaft im Spiel. Trotz klarer Vorteile und zahlreicher Chancen gingen die Eispiraten auch nach 40 Minuten mit einem knappen Rückstand in die zweite Pause.
Eispiraten gleichen spät aus – Wruck besorgt das Siegtor in Overtime
Der Spielverlauf änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht. Das brachte vor allem Frust mit sich, war man nicht nur die Mannschaft, die das Spiel größtenteils voll unter Kontrolle hatte, sondern auch die deutlich besseren Chancen generieren konnte. Rihards Babulis parierte dabei imemr wieder stark und brachte Team und Fans so fast zur Verzweiflung. So nahm er im Slot zahlreiche Schüsse weg und parierte auch gegen Maxim Trépanier, der eigentlich schon das freie Tor vor sich hatte, bärenstark.
Es brach schließlich die Schlussminute an, als der Puck dann doch endlich im Tor landete. Babulis konnte einen Schussversuch nur prallen lassen – Tim McGauley, mit dem Rücken zum Tor, stichelte die Hartgummischeibe schließlich zur Freude der mehr als 3.800 Fans zum 1:1 über die Linie (60.). Die Joker aus dem Allgäu schienen nun moralisch gebrochen, außerdem starteten die Westsachsen mit einer numerischen Unterzahl in die Verlängerung: In dieser dauerte es nur 47 Sekunden, ehe sich Dylan Wruck ein herz fasste und zum mehr als verdienten 2:1 einschoss (61.).
Foto: Alexander Grimm
Torfolge (0:1, 0:0, 1:0, 1:0):
0:1 Pavel Nikitins (Tyson McLellan, Alec Zawatsky) 07:44 1:1 Tim McGauley (Sebastian Streu, Corey Mackin) 59:00 – EA 2:1 Dylan Wruck (Corey Mackin, Adam McCormick) 60:47 – OT – PP1