Podcast: “Wir haben es geschafft – der 1. Podcast im Jahr 2026” – mit Norman Pilling und Jussi Tuores

Podcast: “Wir haben es geschafft – der 1. Podcast im Jahr 2026” – mit Norman Pilling und Jussi Tuores

Episode 26 – Saison 2025/26

“Welcome 2026” – Im aktuellen Podcast lassen Norman, Steve und Trainer Jussi Tuores die letzten 8 Spiele noch einmal Revue passieren und schauen auf die Ausbeute der Eispiraten. Die drei analysieren die Spiele der Eispiraten und schauen ob die Reihenumstellung wirklich Wirkung gezeigt hat. Des Weiteren blicken die Norman, Steve und Jussi auf die weiterhin wachsende Verletzen-Liste und blicken einmal voraus auf die kommende Partie gegen Regensburg.

Michel kehrt ins Team zurück – Saisonaus für Sacher

Michel kehrt ins Team zurück – Saisonaus für Sacher

Sowohl erfreuliche als auch bittere Personalnachrichten für Westsachsen

Stürmer Till Michel kehrt nach mehrwöchiger Verletzungspause zurück in den Kader der Westsachsen. Der 22-Jährige hatte sich am 30. Oktober im Heimspiel gegen den EHC Freiburg eine schwere Oberkörperverletzung zugezogen und musste seitdem pausieren. In dieser Woche absolvierte Michel wieder das vollständige Teamtraining und dürfte somit auch wieder als Option für den Spieltagskader zur Verfügung stehen.

Weniger erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen von Mirko Sacher. Der Verteidiger hatte sich am 30. Dezember 2025 im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies ebenfalls eine schwere Oberkörperverletzung zugezogen. Zunächst war bei dem 34-Jährigen von einer Ausfallzeit von rund zehn Wochen ausgegangen worden. Nach weiteren medizinischen Untersuchungen steht nun jedoch fest, dass eine Operation unumgänglich ist. Damit wird Sacher in der laufenden Saison nicht mehr für die Eispiraten Crimmitschau auf dem Eis stehen können.

Die Eispiraten wünschen Mirko Sacher eine schnelle und vollständige Genesung. Gleichzeitig freut sich der Club über die Rückkehr von Till Michel und wünscht ihm einen guten und verletzungsfreien Wiedereinstieg.

25. Januar: Eispiraten richten 4. Blaulicht-Tag aus

25. Januar: Eispiraten richten 4. Blaulicht-Tag aus

Eispiraten laden Hilfs-, Pflege- und Ehrenamtsorganisationen zum Heimspiel ein

Die Eispiraten Crimmitschau werden das Heimspiel am 25. Januar 2025 (17:00 Uhr) gegen den EHC Freiburg erneut unter dem Motto „Blaulicht-Tag“ stellen, um sich somit bei allen Einsatzkräften, Pflegekräften, Erziehern und ehrenamtlichen Helfern für ihren täglichen Einsatz zu bedanken. Die Schirmherrschaft dieses besonderen Spieltages wird dabei erneut Freiberger Brauhaus, langjähriger Partner des DEL2-Clubs, übernehmen.

Nach dem überwältigenden Zuspruch im vergangenen Jahr setzen wir den Blaulicht-Tag auch in diesem Jahr fort. Mit dieser Veranstaltung möchten wir erneut ein starkes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die tägliche Arbeit all jener setzen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für unsere Gesellschaft engagieren. Eingeladen sind neben Feuerwehr, Polizei, Rettungs- und Sanitätsdiensten sowie weiteren Hilfsorganisationen auch Pflegekräfte und Erzieher. Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und stehen im Mittelpunkt dieses besonderen Tages.

Bis Dienstag, den 20. Januar, haben Organisationen, Ortsverbände, Einrichtungen und Unternehmen die Möglichkeit, sich per E-Mail anzumelden. Nach erfolgreicher Anmeldung werden Freikarten zum symbolischen Preis von einem Euro an der Abendkasse hinterlegt. Einsatzkräfte sind herzlich eingeladen, ihre Einsatzkleidung im Stadion zu tragen. Auch in diesem Jahr besteht wieder die Möglichkeit, Einsatzfahrzeuge im Stadionumfeld zu präsentieren. Hierfür ist jedoch eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Personenanzahl sowie gegebenenfalls der Fahrzeuge an:
n.zipfel@eispiraten-crimmitschau.de

Gerne darf diese Einladung innerhalb der jeweiligen Organisationen oder Unternehmen weitergegeben und an weitere Standorte verteilt werden. Alle relevanten Informationen, unter anderem zur Anmeldung und zu geplanten Aktionen für Jugendorganisationen, werden ebenfalls über die genannte Kontaktadresse bereitgestellt.

Wir bedanken uns bereits jetzt herzlich bei allen Einsatzkräften, Pflegekräften und Erziehern für ihren täglichen Einsatz und freuen uns darauf, sie zum Blaulicht-Tag in unserem Eisstadion begrüßen zu dürfen.

Vinny Saponari im Reha-Prozess: „Mental war es nicht immer einfach!“

Vinny Saponari im Reha-Prozess: „Mental war es nicht immer einfach!“

Der Eispiraten-Stürmer im Exklusiv-Interview

Nach seiner schweren Oberkörperverletzung im Spiel gegen die Kassel Huskies am 16. November 2025 arbeitet Vinny Saponari, der von Teamarzt Dr. Baum im SRH Wald-Klinikum Gera erfolgreich operiert wurde, derzeit intensiv an seinem Comeback. Der Stürmer spricht im Interview über die Verletzung, die Operation, den Reha-Alltag und seine Motivation, in dieser Saison wieder für die Eispiraten Crimmitschau auf dem Eis zu stehen.

Vinny, du hast dir eine Oberkörperverletzung zugezogen, die schließlich operiert werden musste. Kannst du uns schildern, wie es zu der Verletzung kam und was genau diagnostiziert wurde?

Die Verletzung ist im Spiel gegen Kassel im Sahnpark passiert. Ich habe einen Kontakt abbekommen und bin rückwärts in die Bande gefallen. Leider bin ich dabei sehr ungünstig gegen die Bande geprallt. Nach den Untersuchungen war ziemlich schnell klar, dass eine Operation die einzige Möglichkeit ist, um wieder zu 100 Prozent einsatzfähig zu sein. Der Eingriff ist sehr gut verlaufen und alles konnte erfolgreich repariert werden.

Die OP wurde von unserem Mannschaftsarzt Dr. Hendrik Baum durchgeführt. Was hat für dich den Ausschlag gegeben, diesen Schritt mit ihm zu gehen, und wie zufrieden bist du bisher mit dem Ablauf und der Betreuung?

Dr. Baum war von Anfang an eine große Hilfe für mich. Er hatte direkt einen klaren Plan, wie die Verletzung behandelt werden kann. Zum Glück ist alles sehr gut verlaufen, und ich konnte bereits einen Tag nach der OP wieder nach Hause. Auch im weiteren Heilungsprozess schaut Dr. Baum regelmäßig nach meinem Befinden – und bisher läuft alles sehr positiv.

Wie geht es dir aktuell körperlich und mental nach der Operation?

Körperlich geht es mir von Tag zu Tag besser. Ich merke, dass Kraft und Beweglichkeit langsam zurückkommen. Mental war es dagegen nicht immer einfach. Es ist hart, die Jungs spielen zu sehen – gerade mit einem kleinen Kader – und selbst nichts tun zu können, um zu helfen. In so einer intensiven Phase mit vielen Spielen möchte man einfach zurück aufs Eis, aber man muss geduldig bleiben.

Wie sieht dein Alltag momentan aus? Woran arbeitest du aktuell und welche Inhalte stehen in der Reha im Fokus?

Ich habe fast täglich Termine bei der Physiotherapie – dort arbeiten wir immer wieder an neuen Übungen. Danach bekomme ich Programme, die ich mehrmals täglich auch zu Hause machen kann. Zusätzlich versuche ich, gerade jetzt im weiteren Verlauf der Reha, so gut wie möglich zu trainieren, um meine Fitness zu halten.

Wo absolvierst du deine Reha und wer begleitet dich in dieser Phase besonders eng?

Die Reha ist definitiv eine Herausforderung, vor allem weil sich alles sehr langsam anfühlt. Unsere Physios helfen mir sehr dabei, realistisch zu bleiben und mir zu versichern, dass der Zeitplan ganz normal ist. Sie machen einen großartigen Job – bei jeder Einheit bekomme ich ein Stück mehr Beweglichkeit zurück. Auch die zusätzlichen Übungen für zu Hause helfen mir enorm. Außerdem war meine Freundin eine riesige Unterstützung. Sie hat mich mental extrem aufgefangen und dafür gesorgt, dass ich in dieser Phase nicht den Kopf verliere.

Hast du dir bereits ein konkretes Ziel gesetzt, wann du wieder auf das Eis zurückkehren möchtest?

Es gibt keinen festen Zeitplan! Entscheidend ist, wann ich meine volle Kraft wieder habe und sicher zurückkehren kann. Ich setze mir da kein konkretes Datum – es hängt alles davon ab, wie stabil und belastbar die operierte Stelle wird. Ich arbeite jeden Tag dafür, so schnell wie möglich zurückzukommen. Im Moment ist das aber noch offen.

Möchtest du den Fans noch etwas mit auf den Weg geben, die dich in dieser Zeit unterstützen?

Die Fans in Crimmitschau sind einfach überragend – auch einer der Hauptgründe, warum ich all die Jahre hiergeblieben bin. Jedes Mal, wenn ich jemanden im Sahnpark treffe, bekomme ich Genesungswünsche und werde gefragt, wie es mir geht. Das bedeutet mir wirklich viel und motiviert mich zusätzlich. Auch deswegen hoffe ich sehr, bald wieder vor ihnen auf dem Eis stehen zu können.

Danke für diese Einblicke, Vinny. Wir wünschen dir weiterhin eine gute und rasche Genesung.

Fotos: Tommy Valdivia Castro (1, 3), Alexander Grimm (2)

Christian Schneider ist „Freiberger – Star of the week“

Christian Schneider ist „Freiberger – Star of the week“

Goalie sichert sich den Titel zum Spieler der Woche

Am vergangenen Wochenende standen für die Eispiraten zwei Spiele auf dem Programm. Am Freitagabend gelang zuhause ein umkämpfter 3:2-Overtime-Sieg gegen den ESV Kaufbeuren, am Sonntag musste man sich den Krefeld Pinguinen mit 1:3 geschlagen geben.

Insgesamt wurden 654 Stimmen abgegeben – daraus ergibt sich folgende Wahl zum Star of the Week.

Christian Schneider sichert sich den ersten Platz dieser Woche. Der Goalie stand am Sonntag gegen Krefeld zwischen den Pfosten und überzeugte trotz der Niederlage mit einer starken Leistung. Mit zahlreichen Paraden hielt er sein Team lange im Spiel und verhinderte eine höhere Niederlage. Ein ruhiger, konzentrierter Auftritt, der zeigt, wie wichtig er als Rückhalt für die Mannschaft ist.

Auf Rang zwei folgt Corey Mackin, der am Freitagabend gegen Kaufbeuren zum entscheidenden Faktor avancierte. Der Goldhelm war an beiden entscheidenden Toren direkt beteiligt und führte die Eispiraten mit seiner Kreativität, Übersicht und Spielintelligenz zum Overtime-Erfolg. Mackin bleibt der offensive Motor der Mannschaft und sorgt immer wieder für spielentscheidende Momente.

Den dritten Platz belegt Louis Brune. Der Angreifer erzielte am Sonntag gegen Krefeld den einzigen Treffer der Eispiraten und bestätigte erneut eine gute Form. Mit Einsatzfreude, Zug zum Tor und Abschlussstärke ist Brune ein wichtiger Bestandteil der Offensive und setzt immer wieder Akzente.

Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche

1. Christian Schneider (167)

2. Corey Mackin (128)

3. Louis Brune (71)

4. Dominic Walsh (50)

5. Dylan Wruck (47)  

1:3! Eispiraten mit Heimniederlage gegen Krefeld

1:3! Eispiraten mit Heimniederlage gegen Krefeld

Westsachsen ohne Ertrag im ersten Heimspiel des Jahres 2026

Die Eispiraten Crimmitschau konnten ihr erstes Heimspiel im Jahr 2026 nicht erfolgreich gestalten. Die Westsachsen unterlagen dem Tabellenführer aus Krefeld vor heimischer Kulisse im Sahnpark letztlich nicht unverdient mit 1:3. Den einzigen Treffer für die Eispiraten erzielte Louis Brune in einer Partie, die aufgrund mehrerer diskutabler Schiedsrichterentscheidungen für reichlich Gesprächsstoff sorgte.

Schneider startet im Eispiraten-Tor – Vandane bringt Krefeld früh in Front

Im Vergleich zum 3:2-Auswärtssieg in Kaufbeuren gab es nur eine personelle Änderung: Christian Schneider rückte für Kevin Reich zwischen die Pfosten des Eispiraten-Gehäuses. Die Fans sahen ein offenes Startdrittel, in dem die Crimmitschauer gut ins Spiel fanden. Nachdem Krefelds Davis Vandane zunächst den Pfosten traf, hatte Tim McGauley die Führung auf dem Schläger, scheiterte nach schöner Vorarbeit von Louis Brune jedoch an KEV-Torhüter Felix Bick.

Die Gäste gingen dennoch in Führung. Nach einem ungeahndeten Beinstellen an Dominic Walsh in der gegnerischen Zone schaltete Krefeld schnell um. Davis Vandane nutzte einen Rebound vor dem Crimmitschauer Tor und verwertete kaltschnäuzig zum 0:1 (7.). Die Eispiraten zeigten sich davon zunächst unbeeindruckt und suchten weiter ihr Heil in schnellen Angriffen. Trépanier wurde in aussichtsreicher Position am Abschluss gehindert, Brunes Distanzschuss verfehlte das Ziel nur knapp. Kurz vor Drittelende verhinderte Christian Schneider mit einem starken Save allerdings gegen Max Newton den zweiten Treffer der Gäste.

Krefeld übernimmt Spielkontrolle – Überraschender Ausgleich durch Brune

Im Mitteldrittel übernahmen die Krefelder zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Eispiraten verteidigten jedoch konsequent und konnten sich erneut auf einen starken Christian Schneider verlassen. Zudem nutzten die Westsachsen einen ihrer Entlastungsangriffe zum Ausgleich: Louis Brune zog ab, Felix Bick ließ den Puck prallen, und Krefelds Abwehrspieler Oliver Mebus fälschte die Scheibe unglücklich ins eigene Tor ab – 1:1 (24.).

Krefeld bleibt am Drücker – Dybowski und Santos treffen für die Pinguine

Auch im Schlussabschnitt blieben die Gäste das spielbestimmende Team und ließen nur wenige gefährliche Aktionen der Eispiraten zu. In der 44. Minute brachte Zach Dybowski Krefeld erneut in Führung und überwand damit den bis dahin überragenden Christian Schneider erneut. Immer wieder sorgten zudem strittige Schiedsrichterentscheidungen für Unruhe und erschwerten es den Crimmitschauern, Struktur in ihr Spiel zu bringen.

Nachdem eine eigene Überzahl ungenutzt blieb, sorgte Matt Santos in der 59. Minute für die Entscheidung. Der Krefelder lief frei auf das leere Tor zu und wurde von Mario Scalzo regelwidrig am Abschluss gehindert. Die Unparteiischen entschieden auf ein technisches Tor – der 1:3-Endstand im Sahnpark.

Foto: Alexander Grimm

Torfolge (0:1, 1:1, 0:2):

0:1 Davis Vandane (Max Newton, Erik Buschmann) 06:29
1:1 Louis Brune (Tim McGauley) 23:10
1:2 Zach Dybowski (Matthew Santos, Max Newton) 43:34
1:3 Matthew Santos 58:17 – EN

Zuschauer: 2.421

3:2! Eispiraten mit Overtimesieg in Kaufbeuren

3:2! Eispiraten mit Overtimesieg in Kaufbeuren

Westsachsen starten im Jahr 2026 mit einem Sieg

Die Eispiraten Crimmitschau haben das erste Spiel des Kalenderjahres 2026 in der Verlängerung für sich entschieden. Mit 3:2 gewannen die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores beim Schlusslicht der DEL2 und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Doppelpacker Corey Mackin und Dylan Wruck erzielten die drei Crimmitschauer Treffer.

Vermeintliches 1:0 – dann der Rückstand in Unterzahl

Die Eispiraten erwischten einen furiosen Start und setzten den ESV Kaufbeuren von Beginn an stark unter Druck. Die Joker hatten große Probleme, sich aus der eigenen Zone zu befreien. Folgerichtig fiel früh das vermeintliche 1:0 für die Gäste durch Maxim Trépanier, doch die Schiedsrichter nahmen den Treffer wegen Torhüterbehinderung zurück – obwohl Corey Mackin zuvor selbst von Kaufbeurens Goalie Cody Porter geschoben worden war.

Fast im direkten Gegenzug schlug es dann auf der anderen Seite ein: Im Powerplay bekam Sami Blomqvist, der Goldhelm der Joker, zu viel Platz und überwand Kevin Reich mit einem Schuss durch die Beine zum 0:1 (9.). Das Spiel war damit auf den Kopf gestellt.

Auch danach blieben die Eispiraten das aktivere Team, scheiterten jedoch immer wieder am stark aufgelegten Cody Porter. Mackin, Streu, Shevyrin und Trépanier vergaben teils beste Möglichkeiten. Kurios wurde es in einem Powerplay der Crimmitschauer, als Porter sein Tor verschob. Mehrere Spieler stellten das Spiel ein und warteten auf den Pfiff, doch die Schiedsrichter ließen Vorteil laufen, da ein Kaufbeurer mutterseelenallein auf Reich zulief. So oder so: Die Führung der Gastgeber war nach dem ersten Drittel durchaus glücklich.

Wruck netzt zum 1:1-Ausgleich ein – Mackin mit Sahnetor zur erstmaligen Führung

Der zweite Durchgang gestaltete sich ausgeglichener, doch in Überzahl schlugen die Eispiraten zu. Dominic Walsh legte quer auf den freistehenden Dylan Wruck, der direkt abzog und den Puck unhaltbar unter die Latte setzte – 1:1 (23.). Crimmitschau bewegte sich weiterhin gut in der Offensivzone, ließ die Scheibe laufen und erspielte sich die besseren Chancen. Maxim Trépanier scheiterte freistehend im Slot an Porter, auf der Gegenseite parierte Kevin Reich stark nach einem schnellen Breakout von Blomqvist.

Auch im Schlussabschnitt blieben die Eispiraten das dominantere Team und belohnten sich nach 47 Minuten endlich mit der erstmaligen Führung. Corey Mackin arbeitete stark zurück, stibitzte sich den Puck und marschierte Richtung Kaufbeurer Tor. Mehrere Joker ließ er stehen und krönte seinen Alleingang mit einem Beinschuss zum 2:1 – ein Treffer mit klarer Bewerbung für das „Tor des Monats“.

„Krummes Ding“ zum 2:2 – Mackin sorgt für den Zusatzpunkt

Tim McGauley verpasste anschließend das mögliche 3:1. Kaufbeuren blieb offensiv lange harmlos, kam aber in der 54. Minute mit viel Glück zum Ausgleich: Raedeke zog über außen vor das Tor, sein Rückhandschuss wurde abgefälscht und landete als krummes Ding zum 2:2 im Netz der Westsachsen.

Zum dritten Mal im dritten Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams ging es in die Overtime – und dort spielten praktisch nur die Eispiraten. Dominic Walsh ließ zunächst noch die Riesenchance liegen, doch wenige Augenblicke später machte es Corey Mackin besser. Mit einem platzierten Handgelenkschuss in die lange Ecke erzielte er den 3:2-Endstand.

Die Eispiraten nehmen damit den Zusatzpunkt aus Kaufbeuren mit, sichern sich weiterhin Platz fünf und gehen mit Rückenwind ins Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine. Die Nordrhein-Westfalen kommen am Sonntagnachmittag nach Crimmitschau und gastieren ab 17.00 Uhr im Sahnpark.

Foto: Alex Winterholler

Torfolge (1:0, 0:1, 1:1, 0:1):

1:0 Sami Blomqvist (Brent Raedeke) 08:25 – PP1
1:1 Dylan Wruck (Dominic Walsh, Corey Mackin) 22:10 – PP1
1:2 Corey Mackin 46:17
2:2 Brent Raedeke 53:12
2:3 Corey Mackin (Dominic Walsh, Maxim Trépanier) 61:12 – OT

Zuschauer: 2.255

Zum Start in 2026: Eispiraten treffen auf Kaufbeuren und Krefeld

Zum Start in 2026: Eispiraten treffen auf Kaufbeuren und Krefeld

Westsachsen treffen auf Schlusslicht und Ligaprimus

Die Eispiraten Crimmitschau starten am heutigen Freitagabend in ihr erstes Punktspielwochenende des Jahres 2026. Zum Auftakt gastieren die Westsachsen beim Tabellenschlusslicht ESV Kaufbeuren (02.01.2026 – 19:30 Uhr), ehe am Sonntag das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine, den aktuellen Tabellenführer der DEL2, im Sahnpark auf dem Programm steht (04.01.2026 – 17.00 Uhr). Tickets dafür sind weiterhin online sowie an der Abendkasse erhältlich.

Die Eispiraten sind als Fünfter der Tabelle ins neue Jahr gerutscht. Auch wenn das letzte Spiel des vergangenen Jahres mit einer 1:3-Niederlage gegen die Kassel Huskies endete, hat sich das Team in den vergangenen Wochen und Monaten viel Respekt in der Liga erarbeitet. Immer wieder trotzten die Crimmitschauer widrigen Umständen und setzten mit starken Auftritten – wie dem Derbysieg gegen Weißwasser vor ausverkauftem Haus – deutliche Ausrufezeichen.

Nun will das Team von Cheftrainer Jussi Tuores diesen positiven Schwung mit ins neue Jahr nehmen. Dabei müssen die Eispiraten länger als erhofft auf Verteidiger Mirko Sacher verzichten, der sich im Spiel gegen Kassel eine Oberkörperverletzung zuzog und rund zehn Wochen pausieren muss. Sportlich wartet ein Wochenende der Gegensätze: Zunächst geht es zum Tabellenletzten, anschließend empfängt man den Ligaprimus im heimischen Sahnpark.

Gastspiel in Kaufbeuren

Das neue Jahr beginnt für die Pleißestädter mit einem Auswärtsspiel im Allgäu. Die Eispiraten sind zu Gast bei den Buron Jokern, die mit lediglich 24 Zählern auf Tabellenplatz 14 stehen und bereits zehn Punkte Rückstand auf den Vorletzten aus Freiburg haben.

Das Team von Interimstrainer Sebastian Osterloh hatte seit Saisonbeginn immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen – Verletzungen und Erkältungen prägten den Alltag. So kam der ESVK bislang nie richtig ins Rollen, trat zuletzt häufig mit zahlreichen U21-Spielern und teilweise sogar mit nur einem Importspieler an. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Eispiraten wissen aus eigener Erfahrung, was eine kleine, eingeschworene Einheit erreichen kann.

Mit Henri Kanninen droht nun allerdings auch der Topscorer der Allgäuer länger auszufallen. Der ehemalige Eispirat kommt bislang auf 26 Scorerpunkte. Ihm folgen Tyson McLellan (20) sowie Sami Blomqvist, der bislang 14 Punkte sammelte und seit Kurzem wieder zum Aufgebot der Kaufbeurer gehört. Ebenfalls bestens bekannt ist Goalie Rihards Babulis, der den Eispiraten Mitte Dezember große Probleme bereitete. Erst spät war der Schlussmann im Sahnpark, trotz bester Chancen, zu überwinden. Crimmitschau siegte damals mit 2:1 nach Overtime. Das erste Aufeinandertreffen der laufenden Saison ging allerdings an den ESVK, der sich ebenfalls in der Verlängerung mit 4:3 durchsetzte. Zeit also für die Eispiraten, im Allgäu den ersten Dreier gegen die Buron Joker anzupeilen.

Der Tabellenführer kommt in den Sahnpark

Am Sonntag kehren die Eispiraten schließlich in den heimischen Sahnpark zurück – und empfangen mit den Krefeld Pinguinen keinen Geringeren als den aktuellen Tabellenführer. Erinnerungen werden wach an den ersten Spieltag dieser Saison: Damals bezwangen die Eispiraten den favorisierten Gegner mit 4:1, obwohl die Pinguine mehr Spielanteile und zahlreiche Torabschlüsse verzeichneten. Schon dort zeigte sich die Mentalität der Westsachsen, die bis zur Schlusssirene aufopferungsvoll kämpften.

Auch beim zweiten Duell in Krefeld lieferten sich beide Teams einen engen Schlagabtausch, den die Pinguine knapp mit 4:3 für sich entschieden. Im direkten Vergleich steht es somit 1:1 gegen das Spitzenteam der Liga, welches auch in dieser Saison zu den Topfavoriten auf Meisterschaft und Aufstieg zählt. Die Pinguine führen die Tabelle mit 64 Punkten aus 31 Spielen an. Mit 114 erzielten Treffern stellt kein Team eine bessere Offensive, defensiv hat lediglich Rosenheim weniger Gegentore kassiert als der Ligaprimus (75). Zahlen, die die Qualität der Mannschaft von Cheftrainer Thomas Popiesch eindrucksvoll unterstreichen.

Die Nordrhein-Westfalen reisen zudem mit Rückenwind an: Zuletzt gewann Krefeld mit 1:0 nach Penaltyschießen in Weiden und feierte anschließend einen deutlichen 5:1-Heimsieg gegen Bad Nauheim. Topscorer der Pinguine ist Max Newton mit starken 20 Toren und 20 Assists, dicht gefolgt von Verteidiger Davis Vandane (35 Scorerpunkte). Ein nicht ganz so herzlicher Empfang dürfte Matthew Santos erwarten, der sich im vergangenen Duell durch zahlreiche Sticheleien nicht gerade in die Herzen der Sahnpark-Fans spielte.

Für zusätzliche Schlagzeilen sorgten die Pinguine heute Vormittag auch abseits des Eises: Mit Danny aus den Birken verpflichtete der Klub einen der renommiertesten Torhüter Deutschlands. Der Olympia-Silbermedaillengewinner und letztjährige Aufstiegstorhüter der Dresdner Eislöwen komplettiert ab sofort das Goalie-Trio am Rhein und wird in der kommenden Saison in das Trainerteam von Thomas Popiesch wechseln.

Spiele in der DEL2 live verfolgen

Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.

Foto: Tommy Valdivia Castro

Hiobsbotschaft: Mirko Sacher fällt rund zehn Wochen aus

Hiobsbotschaft: Mirko Sacher fällt rund zehn Wochen aus

Langwierige Oberkörperverletzung: Verteidiger verletzte sich in Kassel

Schlechte Nachrichten bei den Eispiraten Crimmitschau: Verteidiger Mirko Sacher hat sich im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies eine langwierige Oberkörperverletzung zugezogen. Weitere Untersuchungen in den vergangenen Tagen ergaben, dass der Abwehrmann rund zehn Wochen ausfallen wird. Besonders bitter: Sacher präsentierte sich zuletzt in Topform und zählte zu den absoluten Leistungsträgern der Mannschaft.

Wir wünschen Mirko eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, ihn bald wieder auf dem Eis begrüßen zu können.

Foto: JMD Photographie

1:3! Eispiraten unterliegen Kassel zum Jahresabschluss

1:3! Eispiraten unterliegen Kassel zum Jahresabschluss

Schlussoffensive der Westsachsen bringt keinen Ertrag

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Spiel im Kalenderjahr 2025 nicht erfolgreich gestalten können. Nach zwei Siegen in Folge unterlagen die Westsachsen den Kassel Huskies am heutigen Dienstagabend mit 1:3. Den einzigen Crimmitschauer Treffer erzielte Corey Mackin.

Die Eispiraten konnten vor dem Heimspiel auf das die gleiche Personal-Konstellation bauen, wie auch schon zuletzt gegen Weißwasser. Lediglich Ole Olleff kehrte in den Kader nach überstandenem Infekt zurück.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Danach profitierten die Huskies von einem Powerplay, in welchem die ersten guten Möglichkeiten für die Gastgeber heraussprangen. Die Hessen nutzten das Momentum auch in der Folge, doch Kevin Reich präsentierte sich in ausgezeichneter Form und parierte immer wieder stark.

Danach wurden auch die Crimmitschauer stärker und hatten durch mehrere Drangphasen und schöne Spielzüge die Möglichkeit selbst aufs Scoreboard zu kommen, scheiterten bei ihren Versuchen aber immer wieder an Ex-Eispirat Oleg Shilin, der im Spiel gegen seinen ehemaligen Club den Vorzug zwischen den Pfosten erhielt.

Zwar gingen die Eispiraten mit einer numerischen Überzahl ins Mitteldrittel, die beste Chance hatte aber zunächst Kassel mit einem strammen Schuss ans Gehäuse. In einer intensiven Partie blieben die Schlittenhunde anschließend spielbestimmend und konnten auch die besseren Möglichkeiten verbuchen. Zwar rettete Kevin Reich, ebenso wie sein Gegenüber Oleg Shilin, immer wieder stark, nach 35. Minuten musste er sich jedoch erstmals geschlagen geben.

Die Eispiraten bekamen den Puck nicht aus der Gefahrenzone geklärt, Jake Weidner machte sich anschließend mit einer Finte Platz und versenkte zum 0:1. Der nächste Treffer sollte nicht lange auf sich warten: Nach sehenswerter Vorarbeit von Münzenberger und Wilde konnte Kassels Topscorer nach 38 Minuten zum 0:2 einschießen.

Die Eispiraten, mittlerweile ohne den verletzten Mirlo Sacher, warfen im Schlussdrittel noch einmal alles nach vorne. Der Anschluss fiel jedoch erst spät im Schlussabschnitt. Nachdem Kevin Reich für Corey Mackin den Platz zwischen den Pfosten räumte, war es eben jener US-Boy der nach einem Abpraller von der Bande am schnellsten schaltete und zum 1:2 einschoss (57.). In der Folge verpassten gleich mehrere Eispiraten aus dem Gewühl heraus, auch den zweiten Treffer zum vermeintlichen Ausgleich zu erzielen. Dafür machte Tyler Benson den Deckel mit seinem Schuss in den verwaisten Kasten drauf – der 1:3-Endstand in der 60. Spielminute.

Foto: JMD Photographie

Torfolge (0:0, 2:0, 1:1):

1:0 Jake Weidner (Hunter Garlent, Andrew Bodnarchuk) 35:00
2:0 Tyler Benson (Bode Wilde, Luca Münzenberger) 37:28
2:1 Corey Mackin (Adam McCormick) 56:47
3:1 Tyler Benson (Andrew Bodnarchuk) 59:31 – EN

Zuschauer: 4.669

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