Die Versteigerung der Retro-Game-Worn-Trikots, die bei den Spielen gegen Landshut und Regensburg getragen wurden, war erneut ein großer Erfolg. Insgesamt erzielten die besonderen Jerseys eine Gesamtsumme von 6.766 Euro. Am gestrigen Abend um 20.00 Uhr endete die Auktion offiziell.
Die Fans beteiligten sich mit zahlreichen Geboten und sicherten sich die getragenen Trikots ihrer Lieblingsspieler. Das höchste Gebot entfiel dabei auf das Jersey von Corey Mackin mit 478 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Trikots von Dominic Walsh mit 406 Euro sowie Dylan Wruck mit 395 Euro.
Die Retro-Trikots sind dabei quasi Originale direkt aus dem Spielbetrieb: Sie wurden von den Spielern in den Partien getragen, weisen entsprechende Gebrauchsspuren auf und besitzen gerade dadurch einen besonderen Sammlerwert. Zusätzlich wurden alle Jerseys von den jeweiligen Spielern signiert.
Die ersteigerten Retro-Trikots werden nun inklusive Echtheitszertifikat und Unterschrift zeitnah versendet oder können nach vorheriger Rücksprache mit dem Fanshop-Team in der Geschäftsstelle abgeholt werden.
Informationen für Gästefans der Lausitzer Füchse zum heutigen Spiel bei den Eispiraten
Liebe Gästefans der Lausitzer Füchse,
für das heutige Spiel bei den Eispiraten möchten wir euch einige organisatorische Hinweise für euren Stadionbesuch geben.
Die Frauentoiletten im Hauptgebäude sind nach Rücksprache mit der Security auch für Gästefans nutzbar. Für männliche Besucher stehen drei Dixie-Toiletten sowie zusätzliche Urinale im Außenbereich des Stadions zur Verfügung.
Bitte beachtet außerdem, dass keine Gästekarten an der Abendkasse erhältlich sind. Tickets für den Gästebereich sind weiterhin verfügbar und können ausschließlich online über den bereitgestellten Gästelink erworben werden. Zu den Gästetickets.
Zur besseren Versorgung der Gästefans wird es zusätzliche Cateringmöglichkeiten außerhalb des Stadions hinter dem Gästeblock geben. Dort stehen ein Grillstand sowie ein Bierstand bereit, um die Verpflegung im Gästebereich sicherzustellen.
Aufgrund der angespannten Verkehrs- und Parkplatzsituation rund um das Stadion bitten wir euch um eine rechtzeitige Anreise.
Wir wünschen allen Fans eine gute Anreise und ein spannendes Spiel #2 der Pre-Playoff-Serie zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Lausitzer Füchsen.
Westsachsen mit Serienrückstand nach Niederlage in der ersten Overtime
Die Eispiraten Crimmitschau starten mit einer Niederlage in die Pre-Playoff-Runde gegen die Lausitzer Füchse. Zum Start der Qualifikationsserie zum Playoff-Viertelfinale mussten die Westsachsen, die im ersten Drittel sogar mit 2:0 führten, ein bitteres 2:3 hinnehmen. Die Entscheidung fiel dabei in der 69. Minute, also in der ersten Overtime.
Füchse egalisieren Eispiraten-Führung mit Doppelschlag
Die Eispiraten, die im Gegensatz zum letzten Hauptrundenspiel in Freiburg wieder auf Mario Scalzo und Kevin Reich setzten, erwischten einen guten Start in das Pre-Playoff-Duell bei den Lausitzer Füchsen. Zwar hatten zunächst die Gastgeber ihre Chancen, doch Kevin Reich zeigte sich früh aufmerksam und parierte unter anderem stark gegen Saakyan, der nach einem Scheibenverlust an der blauen Linie allein vor dem Eispiraten-Tor auftauchte. Auf der Gegenseite setzten auch die Westsachsen schnell offensive Akzente. Eine Doppelchance blieb zunächst noch ungenutzt, ehe die Eispiraten in der achten Minute erstmals jubeln konnten: Adam McCormick setzte sich stark durch und bediente Benjamin Corbeil im Slot, der zur nicht unverdienten 1:0-Führung einschob (8.).
Kurz vor der ersten Pause überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst staubte Philipp Kuhnekath eine freie Scheibe unter dem Schoner von Morrone zum zweiten Treffer der Eispiraten ab und traf zum 2:0 (17.), die Gastgeber antworteten jedoch umgehend: Nach einem Rebound traf Adam Brady zum 1:2-Anschluss (18.), wenig später glich Clarke Breitkreuz mit seinem Schuss auf das lange Eck aus (19.). Innerhalb von nur wenigen Sekunden war die zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung der Eispiraten somit egalisiert.
Partie bleibt intensiv – Eispiraten erarbeiten sich Mehrzahl an Hochkarätern
Auch im zweiten Drittel blieb die Partie intensiv. Die Lausitzer Füchse starteten druckvoll und prüften Kevin Reich mehrfach, während die Eispiraten immer wieder gefährliche Nadelstiche setzten. Chancen auf beiden Seiten prägten das Spiel – unter anderem scheiterte Corey Mackin mit der Rückhand an Füchse-Hüter Anthony Morrone, während auf der Gegenseite Kyle Havlena und Clarke Breitkreuz gute Möglichkeiten für die Hausherren hatten, Kevin Reich aber nicht überwinden konnten.
Im weiteren Verlauf übernahmen die Eispiraten zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Chancen. Corbeil setzte einen Schuss aus dem hohen Slot über das Tor und besonders im Powerplay entwickelten die Schützlinge von Chefcoach Jussi Tuores viel Druck. Greg Kreutzer traf mit einem Schlagschuss von der blauen Linie kurz vor Drittelende sogar den Pfosten, während Morrone erneut gegen Mackin und Wruck glänzend reagierte.
Eispiraten weiter mit besseren Chancen – Havlena mit Entscheidung nach 69 Minuten
Im dritten Drittel entwickelte sich eine weiterhin intensive und umkämpfte Partie. Die Eispiraten hatten in der Schlussphase sogar die große Möglichkeit zur Führung. Zunächst wurde ein Pass von Corey Mackin auf den freistehenden Dylan Wruck in letzter Sekunde abgefangen, kurz darauf versprang Adam McCormick vor dem nahezu offenen Tor die Scheibe. Auch Louis Brune verpasste es, seinen absoluten Hochkaräter im Tor unterzubringen und traf stattdessen das Bein von Kyle Havlena.
Damit ging das erste Pre-Playoff-Spiel direkt in die Verlängerung. In der Overtime übernahmen zunächst die Lausitzer Füchse etwas mehr die Spielkontrolle, während die Eispiraten auf ihre Konterchancen lauerten. Schließlich fiel die Entscheidung zugunsten der Ostsachsen durch einen Schlagschuss von der blauen Linie: Kevin Reich war die Sicht versperrt, die Scheibe schlug im oberen Eck ein – die Lausitzer Füchse sicherten sich damit den 3:2-Erfolg in der 69. Minute und gingen in der „Best-of-three“-Serie folgerichtig mit 1:0 in Führung.
Für die Eispiraten bietet sich jedoch bereits am Freitag (13. März 2026 – 19.30 Uhr) die Chance zur Antwort: Im Sahnpark steigt Spiel zwei der Serie, wo vor sicher mehr als 5.000 Zuschauern der Ausgleich erzwungen werden soll.
Foto: Thomas Heide
Torfolge (2:2, 0:0, 0:0, 1:0):
0:1 Benjamin Corbeil (Adam McCormick, Denis Shevyrin) 07:28 0:2 Philipp Kuhnekath (Louis Brune) 17:07 1:2 Adam Brady (Georgiy Saakyan, Tom Knobloch) 17:49 2:2 Clarke Breitkreutz (Lane Scheidl, Kyle Havlena) 18:03 3:2 Kyle Havlena 68:26 – OT1
Nur noch wenige Stunden bis zum Anbully in Weißwasser – das erste Pre-Playoff-Spiel unserer Eispiraten in der Saison 2025/26 steht an. Zeit für Moderator Steve und Norman, um sich einmal den Gegner – die Lausitzer Füchse – anzuschauen. Unterstützt wurden die beiden mit Sprachnachrichten von Coach Jussi Tuores und den Spielern Denis Shevyrin und Louis Brune.
Für die Eispiraten Crimmitschau beginnt am morgigen Mittwoch die heiße Phase der Saison. Die Westsachsen, die die Hauptrunde der DEL2 auf dem zehnten Tabellenplatz abschlossen, treffen in den Pre-Playoffs auf keinen geringeren Gegner als die Lausitzer Füchse. In der „Best-of-three“-Serie, in welcher zwei Siege für das Weiterkommen in das Playoff-Viertelfinale benötigt werden, steht zum Auftakt am Mittwochabend (11.03.2026 – 19.30 Uhr) das erste Sachsenderby in der Eisarena Weißwasser auf dem Programm.
Eispiraten sichern sich Pre-Playoffs am letzten Wochenende
Die Eispiraten beendeten die Hauptrunde mit 68 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und sicherten sich damit den letzten noch verfügbaren Pre-Playoff-Platz. Während die Westsachsen zu Beginn der Saison als Underdog mehrfach für Überraschungen sorgten, wurde der positive Lauf im weiteren Verlauf immer wieder von großem Verletzungspech gebremst. Vor allem einige Leistungsträger mussten zwischenzeitlich pausieren, was sich auch auf die Ergebnisse auswirkte.
Dennoch zeigte das Team von Cheftrainer Jussi Tuores in den entscheidenden Wochen großen Charakter. In den letzten fünf Hauptrundenpartien punkteten die Crimmitschauer jeweils und bewahrten sich damit die Chance auf die Endrunde. Am vorletzten Spieltag machten die Pleißestädter mit einem spektakulären 5:4-Overtime-Erfolg gegen den ESV Kaufbeuren den direkten Klassenerhalt sowie die Teilnahme an den Pre-Playoffs endgültig perfekt. Am letzten Spieltag folgte zwar noch eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung beim EHC Freiburg, sportlich ging es in dieser Partie allerdings um nichts mehr.
Insgesamt erzielten die Eispiraten in der Hauptrunde 135 Tore, mussten jedoch auch 153 Gegentreffer hinnehmen. Während man im heimischen Kunsteisstadion regelmäßig starke Leistungen zeigte, tat sich das Team auswärts deutlich schwerer – lediglich sechs Siege gelangen in der Fremde.
Lausitzer Füchse verpassen direkte Playoffs knapp
Die Lausitzer Füchse hingegen schlossen die Hauptrunde mit 79 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz ab und verpassten den direkten Einzug in das Playoff-Viertelfinale nur knapp. Das Team von Cheftrainer Christof Kreutzer wusste in dieser Spielzeit immer wieder zu überraschen und etablierte sich lange Zeit im oberen Tabellendrittel.
Vor allem im eigenen Stadion präsentierten sich die Lausitzer äußerst stabil: Mit 17 Heimsiegen und einem Punkteschnitt von 2,04 zählen die Füchse zu den heimstärksten Mannschaften der Liga. Auswärts hingegen zeigte sich ein deutlich anderes Bild – dort gelangen lediglich neun Siege im Saisonverlauf. Insgesamt erzielte das Team aus Weißwasser 154 Tore bei 152 Gegentreffern.
Heimteams dominieren die Derbyduelle
Ein Blick auf den direkten Vergleich der Hauptrunde zeigt ein klares Muster: In allen vier Aufeinandertreffen setzte sich jeweils das Heimteam durch. Die Eispiraten konnten ihre beiden Heimspiele im Kunsteisstadion mit 2:1 und 3:2 für sich entscheiden. Vor allem das Derby kurz nach Weihnachten entwickelte sich vor ausverkauftem Haus zu einer emotionalen und intensiv geführten Begegnung. In Weißwasser hingegen behielten die Füchse jeweils deutlich die Oberhand und gewannen ihre Heimspiele mit 5:2 und 6:2. Genau dort startet nun auch die Pre-Playoff-Serie.
Gefährliche Offensive auf mehreren Schultern
Topscorer der Lausitzer Füchse ist der kanadische Angreifer Lane Scheidl, der in der Hauptrunde auf 16 Tore und 27 Vorlagen kam. Für eine der größten Überraschungen sorgte zudem der erst 22-jährige Lennard Nieleck, der mit 38 Punkten (16 Tore, 22 Assists) zu überzeugen wusste.
Bester Torschütze der Lausitzer ist Charlie Jahnke mit 17 Treffern, während Kapitän Clarke Breitkreuz ebenfalls 16 Tore erzielte. Die Offensivproduktion verteilt sich somit auf mehrere Schultern. In der Defensive ragt vor allem der kanadische Verteidiger Kyle Havlena heraus, der neben seiner physischen Spielweise auch offensiv Akzente setzt und mit neun Toren sowie 19 Assists punktbester Verteidiger seines Teams ist.
Mackin führt die Offensive der Eispiraten an
Bei den Eispiraten führt der US-Amerikaner Corey Mackin die interne Scorerliste an. Der wendige Angreifer entwickelte sich schnell zum Offensivmotor der Westsachsen und sammelte in der Hauptrunde starke 58 Punkte (20 Tore, 38 Vorlagen). Dahinter folgt der erfahrene Angreifer Dylan Wruck mit 16 Treffern und 34 Assists. Besonders bemerkenswert ist zudem die Ausbeute von Verteidiger Adam McCormick, der mit 15 Toren und 22 Vorlagen ebenfalls zu den offensivstärksten Verteidigern der Liga zählt.
Für frischen Schwung sorgte zuletzt auch Sebastian Streu, der während der Saison vom EHC Freiburg nach Crimmitschau wechselte und in den vergangenen Wochen immer stärker aufspielte. Ebenfalls im Fokus steht Neuzugang Benjamin Corbeil, der erst am Deadline Day verpflichtet wurde und in seinen ersten beiden Einsätzen direkt ein Tor sowie eine Vorlage beisteuerte.
Torhüterduell mit besonderer Geschichte
Auch auf der Torhüterposition verspricht die Serie Spannung. Bei den Lausitzer Füchsen ist der ehemalige Eispirat Anthony Morrone die klare Nummer eins. Der Kanadier erlebte in Weißwasser eine starke Saison und weist eine Fangquote von rund 92 Prozent auf.
Auf Seiten der Eispiraten absolvierte Kevin Reich den Großteil der Spiele und überzeugte mit einer Fangquote von 91,6 Prozent. Unterstützung erhält er von Christian Schneider, der zuletzt nach längerer Verletzungspause sein Comeback feierte, sowie von Nick-Jordan Vieregge, der im Saisonverlauf aus Stuttgart zum Team stieß.
Mit Blick auf das erste Spiel in Weißwasser zeigt sich Reich kämpferisch: „Wir haben noch offene Rechnungen mit Weißwasser, wir sahen in beiden Spielen dort nicht gut aus. Es wird wichtig sein, von Beginn an hellwach und fokussiert zu sein. Ich bin mir sicher, dass wir sie schlagen können – und natürlich wäre es cool, dann auch ein großes Team in dieser Liga zu ärgern.“
Heiße Derbystimmung garantiert
Zwischen Crimmitschau und Weißwasser liegen rund 220 Kilometer – eine Distanz, die auch für die Fans kein Hindernis darstellt. Zum Auftaktspiel in der Eisarena Weißwasser werden rund 160 Gästefans zugelassen sein, die ihr Team dennoch lautstark unterstützen wollen. Zum zweiten Spiel der Serie im Kunsteisstadion Crimmitschau werden hingegen erneut rund 5.000 Zuschauer erwartet.
Wie unangenehm die Atmosphäre im Sahnpark sein kann, mussten die Lausitzer Füchse bereits beim emotionalen Derby kurz nach Weihnachten erfahren. Die Bühne für ein intensives Sachsenderby in den Pre-Playoffs der DEL2 ist damit bereitet.
Neuzugang sichert sich den Titel zum Spieler der Woche
Ein intensives Wochenende liegt hinter den Eispiraten Crimmitschau. Am Freitagabend gelang zuhause ein spektakulärer 5:4-Overtime-Sieg gegen den ESV Kaufbeuren, ehe man sich am Sonntag auswärts beim EHC Freiburg nach Verlängerung knapp mit 2:3 geschlagen geben musste. Wie gewohnt habt ihr euren Star of the Week gewählt.
Der erste Platz geht in dieser Woche an unseren Neuzugang Ben Corbeil. Der gebürtige Kanadier, der aus Innsbruck zu den Eispiraten wechselte, zeigte vom ersten Moment an seine spielerische Klasse. Schnell integriert, technisch stark und mit viel Übersicht ausgestattet, setzte er direkt ein Ausrufezeichen: In seinem ersten Heimspiel erzielte er prompt seinen ersten Treffer für die Eispiraten. Ein Einstand nach Maß und ein Spieler, der sofort frischen Schwung ins Team bringt.
Rang zwei belegt Christian Schneider. Der Goalie sprang in Freiburg für Kevin Reich ein und zeigte eine sehr starke Leistung zwischen den Pfosten. Mit einer Fangquote von 93,8 Prozent war er ein sicherer Rückhalt und hielt seine Mannschaft lange im Spiel. Eine souveräne Vorstellung unter schwierigen Bedingungen.
Den dritten Platz sichert sich Sebastian Streu. Mit seinem sehenswerten Treffer zum 4:4-Ausgleich gegen Kaufbeuren leitete er die Overtime ein und hatte großen Anteil am Heimsieg. Auch darüber hinaus überzeugt Streu mit starken Leistungen, arbeitet sich immer besser ins Team hinein und entwickelt sich zunehmend zu einer wichtigen Säule der Offensive.
Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche
Exklusive Jerseys kommen heute bei eBay unter den Hammer
Am heutigen Montagabend (09.03.2026 – ab 20.00 Uhr) fällt der Startschuss für die Versteigerung der originalen und Retro-Trikots. Die Ausrüstungsgegenstände, die von den Spielern der Eispiraten Crimmitschau sowohl gegen Landshut als auch in Regensburg getragen wurden, suchen nun einen neuen Eigentümer. Zu finden sind die Auktionen hier.
Alle Interessenten können sich die Game Worn Jerseys sichern, indem sie bei der eBay-Auktion, die über drei Tage läuft, das höchste Gebot für diese besonderen „Schmuckstücke“ abgeben. Die Versteigerung beginnt heute ab 20.00 Uhr und endet am Donnerstagabend (12.03.2026) gegen 20.00 Uhr.
Die Trikots sind echte Unikate, besitzen einen hohen individuellen Wert und können nach ihren Einsätzen während zwei DEL2-Pflichtspielen durchaus markante Spuren vom Spielgeschehen aufweisen. Gerade diese Gebrauchsspuren machen den besonderen Reiz der getragenen Jerseys aus und unterstreichen ihre Authentizität.
Darüber hinaus wurden die Jerseys von den jeweiligen Spielern im Nachgang signiert und erhalten dadurch eine zusätzliche persönliche Note.
Nach dem abschließenden 52. Spieltag der Hauptrunde in der DEL2 steht fest: Die Eispiraten Crimmitschau treffen in den Pre-Playoffs auf die Lausitzer Füchse. Damit kommt es in der Best-of-Three-Serie zu den nächsten Sachsenderbys zwischen beiden Teams.
Das erste Spiel der Serie findet in Weißwasser statt. Spiel zwei wird am Freitagabend um 19.30 Uhr im Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau ausgetragen. Sollte nach den ersten beiden Partien noch keine Entscheidung gefallen sein, würde ein mögliches drittes Spiel erneut in Weißwasser stattfinden.
Die Termine
Spiel 1 – Mittwoch, 11. März, 19.30 Uhr – Weißwasser Spiel 2 – Freitag, 13. März, 19.30 Uhr – Crimmitschau Spiel 3 – Sonntag, 15. März – Weißwasser*
*unter Vorbehalt der sportlichen Notwendigkeit terminiert.
Ticket-Information
Der offizielle Vorverkauf für das Pre-Playoff-Heimspiel (Spiel #2) am Freitagabend startet am heutigen Montag um 12.00 Uhr über die Ticket-Plattform etix.com. Achtung:
Der Vorverkauf beginnt durch einen technischen Fehler auf der Ticketseite erst um 14.00 Uhr.
Der Vorverkauf für Gästetickets für das erste Auswärtsspiel in Weißwasser beginnt am morgigen Dienstag um 10.00 Uhr auf der Ticket-Seite der Lausitzer Füchse.
Westsachsen treffen in Pre-Playoffs auf die Lausitzer Füchse
Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Sonntagabend ihre letzte Hauptrundenpartie der Saison 2025/26 absolviert. Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores unterlag dabei dem EHC Freiburg in der Verlängerung mit 2:3. Die Westsachsen waren jedoch ohnehin bereits für die Pre-Playoffs qualifiziert. In diesen treffen die Eispiraten nun auf die Lausitzer Füchse. Mindestens zwei Sachsenderbys entscheiden also über das Weiterkommen ins Viertelfinale der Meisterschaftsrunde.
Schneider zurück im Tor – Streu gleicht spät im Startdrittel aus
Die Eispiraten, die heute mit Christian Schneider im Tor und Alexander Schmidt für Mario Scalzo ins Rennen gingen, starteten eher verhalten in die Partie und ließen zunächst die Gastgeber aus Freiburg das Spiel bestimmen. Chancen waren auf beiden Seiten zunächst Mangelware, da vor allem die Westsachsen offensiv mit angezogener Handbremse agierten.
Freiburg erhöhte im Laufe des Drittels den Druck und ging schließlich durch Christian Billich im Nachschuss mit 1:0 in Führung (18.). Kurz darauf nutzten die Eispiraten jedoch ein Powerplay konsequent: Sebastian Streu fälschte einen Schuss unhaltbar für Fabian Hegmann zum 1:1 ab und brachte seine Farben zurück ins Spiel. Insgesamt ging der Ausgleich zur Pause in Ordnung, auch weil Comebacker Schneider, der seit dem 20. Januar erstmals wieder zwischen den Pfosten stand, mehrfach stark parierte.
Freiburger erspielen sich Vorteile und treffen erneut
Das Spiel blieb insgesamt jedoch lange ereignisarm mit wenigen klaren Chancen. Die Eispiraten wurden im Verlauf des Drittels zwar etwas aktiver, konnten ihre Möglichkeiten – etwa durch McGauley – aber nicht nutzen. Ein Überzahlspiel der Westsachsen blieb ebenfalls ohne Erfolg. Freiburg zeigte sich insgesamt zweikampfstärker und erspielte sich leichte Vorteile. Dies mündete schließlich auch in der erneuten Führung der Gastgeber. Shawn O’Donnell fälschte in Überzahl einen Fernschuss von Sameli Ventelä unhaltbar ab – 1:2 (30.)
Eispiraten werden stärker – Till Michel sorgt für erneuten Ausgleich
Freiburg blieb auch in der Folge das aktivere Team und prüfte Christian Schneider immer wieder, der jedoch mit zahlreichen starken Paraden zur Stelle war. Die Gastgeber erspielten sich deutlich mehr Abschlüsse, doch Schneider erwies sich als sicherer Rückhalt der Westsachsen. Offensiv setzten die Eispiraten zunächst nur vereinzelte Nadelstiche – mit Verlauf des Schlussabschnitts wurden diese dann aber immer aktiver und gefährlicher. So kamen die Westsachsen dann zum wichtigen Ausgleich: Nach einem schnellen Angriff bediente Benjamin Corbeil seinen Mitspieler Till Michel, der im Slot zum 2:2 einschob. In der Schlussphase verteidigten die Eispiraten clever und retteten das Unentschieden trotz deutlicher Freiburger Schussüberlegenheit in die Verlängerung.
Ilestedt trifft zwölf Sekunden vor Schluss für die Gastgeber
In der Verlängerung bot sich den Eispiraten zunächst eine gute Gelegenheit im Powerplay, doch mehrere Abschlüsse – unter anderem durch Tim McGauley und Adam McCormick – fanden ihren Weg nicht am Freiburger Torhüter Fabian Hegmann vorbei. Auf der anderen Seite blieb Schneider weiterhin der überragende Mann auf dem Eis und entschärfte weitere Chancen der Gastgeber. Kurz vor Ablauf der Verlängerung fiel jedoch die Entscheidung zugunsten der Breisgauer: Nach einem Gerangel an der Bande setzte sich Ilestedt mit dem Puck durch und traf zwölf Sekunden vor dem Ende zum Sieg für Freiburg – 2:3 (65.).
Die Eispiraten nahmen also einen Zähler bei den Wölfen mit und punkteten somit im fünften Spiel in Folge. Währenddessen kristallisierte sich auch der kommende Gegner in den Pre-Playoffs heraus: Mit den Lausitzer Füchsen werden sich die Westsachsen ab Mittwoch in einer Best-of-three-Serie um den Einzug ins Viertelfinale der Meisterschaftsrunde duellieren.
Foto: Achim Keller
Torfolge (1:1, 1:0, 0:1, 1:0):
1:0 Christian Billich (Tomas Schwamberger, David Trinkberger) 1:1 Sebastian Streu (Tim Lutz, Louis Brune) 18:34 – PP1 2:1 Shawn O’Donnell (Sameli Ventelä, Fabian Ilestedt) 29:21 – PP1 2:2 Till Michel (Benjamin Corbeil, Ole Olleff) 52:08 3:2 Fabian Ilestedt 64:48 – OT
Verrückter Spielverlauf vor 3.221 Zuschauern – Wruck mit Entscheidung in Verlängerung
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 5:4 nach Verlängerung gewonnen. Nachdem die Westsachsen eine zwischenzeitliche 3:0-Führung aus der Hand gegeben hatten, sicherten sich die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores in der Overtime dennoch den Zusatzpunkt. Mit dem Sieg machten die Eispiraten nicht nur den Klassenerhalt perfekt, sondern zogen gleichzeitig auch in die Pre-Playoffs ein.
Cheftrainer Jussi Tuores konnte personell aus dem Vollen schöpfen. Die Eispiraten liefen mit vier kompletten Reihen auf. Tim Lutz feierte nach 180 Tagen Verletzungspause sein Comeback, Ben Corbeil gab sein Debüt, und auch Goalie Nick-Jordan Vieregge, der ebenso erst am Montag am Deadline Day verpflichtet worden war, stand im Line-up.
Büsing und Mackin mit frühen Eispiraten-Toren
Die Eispiraten spielten von Beginn an wie entfesselt, mehr oder weniger ohne Druck und mit viel Spielfreude. Entsprechend dauerte es nicht lange, bis die Fans im lautstarken Sahnpark erstmals jubeln durften. Justin Büsing fasste sich ein Herz und ließ Gäste-Goalie Cody Porter mit einem platzierten Schuss in den Winkel keine Abwehrchance – 1:0 für Crimmitschau in der dritten Minute. Der Sahnpark stand Kopf, und auch Büsing war die Freude über sein erstes Saisontor deutlich anzusehen.
Die Eispiraten nahmen den Schwung direkt mit. Dylan Wruck legte kurz hinter der blauen Linie für Corey Mackin auf. Der US-Amerikaner tankte sich durch die gegnerische Abwehr, verzog vor Porter und schloss schließlich sehenswert zum 2:0 ab (5.). Crimmitschau blieb das griffigere Team, agierte offensiv deutlich agiler und gefährlicher, ließ defensiv jedoch kaum etwas zu. Goalie Kevin Reich musste lediglich zweimal ernsthaft eingreifen, da seine Vorderleute strukturiert, ruhig und besonnen verteidigten.
Corbeil mit Premierentor beim Debüt – Kaufbeuren egalisiert das Spiel binnen weniger Minuten
Auch ins zweite Drittel starteten die Eispiraten fulminant. Gerade einmal 46 Sekunden waren gespielt, als Corey Mackin seinen neuen Teamkollegen Ben Corbeil bediente. Der Neuzugang schloss trocken zum 3:0 ab und erzielte damit in seinem ersten Spiel direkt seinen ersten Treffer für die Eispiraten (21).
Bis zur 25. Spielminute hatten die Westsachsen alles unter Kontrolle – dann jedoch gaben sie die Partie plötzlich aus der Hand. Kaufbeuren wurde deutlich aktiver, präsenter in den Zweikämpfen und kam durch Tyson McLellan zum 1:3-Anschluss. Keine Minute später traf Max Oswald mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie zum 2:3 (26.). In der 28. Minute vollendete Brent Raedeke schließlich sogar zum 3:3-Ausgleich. Die Crimmitschauer benötigten einen Moment, um sich von dieser kalten Dusche zu erholen, fanden zum Ende des Mitteldrittels jedoch wieder besser ins Spiel und setzten das Tor von Cody Porter mehrfach unter Druck – allerdings ohne weiteren Torerfolg.
Streu mit dem Ausgleich – Wruck bringt die Entscheidung in der Overtime
Auch im Schlussabschnitt erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start, mussten nach 47 Minuten jedoch den nächsten Rückschlag hinnehmen. Max Oswald überwand Kevin Reich zum vierten Mal und brachte die Allgäuer mit 4:3 in Führung (47.). Die Partie war damit komplett gedreht – doch die Westsachsen gaben sich nicht auf.
Eine starke Einzelaktion sorgte schließlich für den Ausgleich. Sebastian Streu drehte mehrere Runden im Drittel der Kaufbeurer, wurde nicht entscheidend angegriffen und krönte sein starkes Solo schließlich selbst: Sein Schuss ins lange Eck bedeutete in der 55. Minute das 4:4. Crimmitschau war nun klar am Drücker und hätte die Partie durchaus noch in der regulären Spielzeit entscheiden können. Die Entscheidung fiel schließlich in der Verlängerung: Bei angezeigter Strafe zog Dylan Wruck ab und jagte den Puck unter das Dach des Kaufbeurer Tores – 5:4 für die Eispiraten und der umjubelte Zusatzpunkt.
Damit machten die Westsachsen nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch die Teilnahme an den Pre-Playoffs perfekt, die bereits in der kommenden Woche beginnen. Nach dem Schlusspfiff kam es auf dem Eis zu ausgelassenen Jubelszenen: Mehr als 3.200 Fans im Sahnpark feierten ihr Team begeistert. Auch das Trainerduo Jussi Tuores und Esbjörn Hofverberg wurde dabei gebührend gefeiert. Am Sonntag steht für die Eispiraten noch das letzte Hauptrundenspiel an. Dann gastieren die Westsachsen zum Abschluss beim EHC Freiburg.
Foto: Thomas Heide
Torfolge (2:0, 1:3, 1:1, 1:0):
1:0 Justin Büsing (Ole Olleff, Sebastian Streu) 02:14 2:0 Corey Mackin (Dylan Wruck) 04:28 3:0 Benjamin Corbeil (Corey Mackin) 20:46 3:1 Tyson McLellan (Paul Mayer) 24:33 3:2 Max Oswald (Vadim Schreiner, Jere Laaksonen) 25:30 3:3 Brent Raedeke (Tyson McLellan, Jonny Tychonik) 27:14 3:4 Max Oswald (Nico Appendino, Yannik Burghart) 46:45 4:4 Sebastian Streu 54:46 5:4 Dylan Wruck 60:58 – OT – EA