Die Eispiraten haben den Klassenerhalt und somit die Pre-Playoffs “fast” sicher und können die zwei letzten Spieltage der Hauptrunde etwas entspannter angehen. In der aktuellen Podcast-Folge sprechen Norman und Steve über das letzte Wochenende, die Verpflichtungen am “Deadline Day” und sie blicken auf das kommende Wochenende voraus.
Natürlich haben die beiden auch einen Gast: Eispirat Philipp Kuhnekath verrät, warum er nach Crimmitschau gekommen ist, wie seine ersten Spiele verlaufen sind und was er von Ronnys Wunsch, noch einmal gegen Krefeld in den Playoffs spielen zu wollen, hält.
Westsachsen wollen gegen Kaufbeuren und Freiburg die Pre-Playoffs auch rechnerisch fix machen
Das letzte Hauptrunden-Wochenende der Saison an: Zunächst empfangen die Eispiraten am Freitag um 19:30 Uhr den ESV Kaufbeuren im heimischen Sahnpark. Zwei Tage später wartet dann die weiteste Auswärtsfahrt der Saison: Am Sonntag um 17:00 Uhr gastiert das Team von Cheftrainer Jussi Tuores in der Echte Helden Arena beim EHC Freiburg. Tickets für das Heimspiel gegen Kaufbeuren sind weiterhin online sowie an der Abendkasse erhältlich.
Gute Ausgangslage für die Eispiraten
Nach der knappen 3:2-Niederlage nach Penaltyschießen bei den Ravensburg Towerstars am Freitagabend meldeten sich die Eispiraten eindrucksvoll zurück. Am Sonntag feierten sie einen fulminanten Schlussspurt beim 5:2-Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden und machten damit einen großen Schritt in Richtung Pre-Playoffs. Mit sechs Punkten Vorsprung auf den direkten Konkurrenten aus Freiburg und einer deutlich besseren Tordifferenz von +28 stehen die Westsachsen kurz davor, den letzten Pre-Playoff-Platz auch rechnerisch zu sichern.
Ziel ist es nun, am letzten Hauptrunden-Wochenende endgültig alles klarzumachen. Neben den wichtigen Punkten geht es für die Eispiraten auch darum, die beiden verbleibenden Spiele positiv zu gestalten und mit einem guten Gefühl in die anstehende Endrunde zu starten.
Nach 180 Tagen Verletzungspause: Tim Lutz gibt sein Comeback
Personell gibt es dabei einige positive Nachrichten: Tim Lutz steht 180 Tage nach seiner schweren Oberkörperverletzung vor seinem Comeback und könnte erstmals seit seiner Verletzung im Testspiel gegen Lausitzer Füchse wieder im Lineup stehen. Auch Neuzugang Benjamin Corbeil (Bild) ist seit Mittwoch im Mannschaftstraining und steht vor seinen ersten Einsätzen im Trikot der Eispiraten.
Neu im Teamtraining ist zudem Nick-Jordan Vieregge, der erst gestern angereist ist und ebenfalls am Deadline Day verpflichtet wurde. Ob er bereits am Wochenende im Kader stehen wird, ist derzeit noch offen. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen dagegen Vinny Saponari und Robin Veber.
Der ESV Kaufbeuren zu Gast im Sahnpark
Der ESV Kaufbeuren steht aktuell mit 40 Punkten auf Tabellenplatz 14. Nach einem starken Sechs-Punkte-Wochenende vor zwei Wochen konnten die Buron Joker den Schwung zuletzt nicht mitnehmen und verloren beide Partien am vergangenen Wochenende: Auf eine 0:2-Heimniederlage gegen die Krefeld Pinguine folgte eine 2:5-Auswärtsniederlage beim EV Landshut.
Ähnlich wie die Eispiraten hatte auch Kaufbeuren über die gesamte Saison hinweg mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Unterstützung erhalten die Joker jedoch von ihrem Kooperationspartner aus München. Topscorer der Allgäuer ist der Kanadier Tyson McLellan, der bislang 35 Scorerpunkte sammeln konnte. Augenmerk ist jedoch auch auf Neuzugang Travis Turnbull gelegt. Der 39-jährige Offensivmann kam zuletzt aus Dresden nach Kaufbeuren.
Im Tor der Joker stand zuletzt Rihards Babulis, der den Eispiraten im Laufe dieser Saison bereits mehrfach große Probleme bereitete. Die bisherigen drei Saisonduelle zwischen beiden Teams waren allesamt nämlich hart umkämpft und gingen jeweils in die Overtime – zweimal konnten die Eispiraten dabei als Sieger vom Eis gehen.
Zum Abschluss geht’s nach Freiburg
Am Sonntag steht dann das Gastspiel bei den Wölfen aus Freiburg an, die zuletzt der wohl größte Mitkonkurrent um den letzten Pre-Playoff-Platz waren. Die Breisgauer stehen aktuell mit 59 Punkten auf Tabellenplatz 11. Um die Eispiraten noch von ihrem Platz zu verdrängen, benötigt Freiburg jedoch ein Sechs-Punkte-Wochenende und müsste zusätzlich eine Tordifferenz von 28 Treffern aufholen – eine äußerst schwierige Ausgangslage für das Team von Juraj Faith.
Am vergangenen Wochenende holten die Wölfe zunächst einen 5:4-Overtime-Sieg bei den Eisbären Regensburg, mussten sich anschließend jedoch den Ravensburg Towerstars vor heimischen Publikum mit 1:3 geschlagen geben – ein Ergebnis, das den Eispiraten zusätzlich in die Karten spielte. Die bisherigen drei Duelle zwischen beiden Teams waren stets ausgeglichen – zwei davon konnten die Eispiraten für sich entscheiden.
Topscorer der Freiburger ist der Schwede Fabian Ilestedt mit 56 Punkten. Dahinter folgen Nikolas Linsenmaier (42 Punkte) und Eero Elo (37 Punkte) – beide werden in dieser Spielzeit aber verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kommen können. Im Tor der Breisgauer stand zuletzt Patrik Červený, der aktuell eine Fangquote von 89,66 Prozent aufweist.
Spiele in der DEL2 live verfolgen
Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
Große Freude bei den Eispiraten: Stürmer Tim Lutz steht vor seinem Comeback. Am Freitag wird der Deutsch-Schweizer im Spiel gegen den ESV Kaufbeuren erstmals seit seiner schweren Oberkörperverletzung vom 7. September 2025 wieder im Kader stehen. Die Verletzung hatte sich Lutz damals im Spiel gegen die Lausitzer Füchse zugezogen.
Hinter ihm liegen rund 180 Tage voller Schmerz, Rückschläge und intensiver Reha-Arbeit. Insgesamt verpasste der Angreifer 50 Hauptrundenspiele der laufenden Saison. Nun ist die lange Pause endlich vorbei – und Lutz steht am letzten Hauptrundenwochenende in der DEL2 vor seiner Rückkehr aufs Eis.
Willkommen zurück, Lutzi! Wir gönnen dir diesen Moment von Herzen und freuen uns darauf, dich endlich wieder auf dem Eis zu sehen.
Goldsponsor bekennt sich langfristig zu den Eispiraten – Spielerpatenschaft für Felix Thomas übernommen
Die Eispiraten Crimmitschau dürfen sich über ein erweitertes Engagement eines langjährigen Partners freuen: Die Keilberg Gebäudesanierungs GmbH & Co. KG baut ihre Unterstützung weiter aus, verlängert ihr Engagement vorzeitig bis 2028 und übernimmt zudem die Spielerpatenschaft für Verteidiger Felix Thomas.
„Die Verlängerung der Partnerschaft mit Keilberg Gebäudesanierung und die zusätzliche Übernahme der Spielerpatenschaft für Felix Thomas sind ein starkes Zeichen für das Vertrauen und die enge Verbundenheit mit unserem Standort“, sagt Stefan Steinbock, Sponsoringbeauftragter der Eispiraten Crimmitschau. „Es freut uns besonders, wenn unsere Partner ihr Engagement weiter ausbauen und zugleich den direkten Kontakt zur Mannschaft suchen. Solche persönlichen Begegnungen machen unsere Zusammenarbeit lebendig.“
Mit diesem Schritt unterstreicht das familiengeführte Unternehmen aus Glauchau seine enge Verbundenheit mit dem Eishockey-Standort Crimmitschau und dem Team. Die Patenschaft steht dabei nicht nur symbolisch für Unterstützung, sondern auch für persönlichen Austausch und gelebte Partnerschaft. Nach dem gestrigen Training kam es auf dem Eis zu einem gemeinsamen Foto sowie einem persönlichen Kennenlernen zwischen den Unternehmensvertretern und dem Defensivspieler.
Keilberg Gebäudesanierung ist seit 1979 im Bereich der Gebäude- und Fassadensanierung tätig und verfügt über umfassende Kompetenzen unter anderem in der Natursteininstandsetzung, Mauerwerkstrockenlegung, Betoninstandsetzung sowie Fassadenreinigung und Bautenschutz. Deutschlandweit steht das Unternehmen für Qualität, Fachkompetenz und nachhaltige Sanierungslösungen.
„Wir bleiben an Bord! Die Eispiraten stehen für Leidenschaft, Teamgeist und echte Verbundenheit zur Region – Werte, die auch uns als Unternehmen antreiben. Deshalb verlängern wir unser Engagement voller Überzeugung. Gemeinsam gehen wir weiter aufs Eis – mit Energie, Herz und klarer Zielrichtung“, erklären die beiden Brüder Immanuel und Karsten Keilberg.
Goldhelm sichert sich den Titel zum Spieler der Woche
Eine wichtige Woche liegt hinter den Eispiraten. Am Freitagabend in Ravensburg erkämpfte man sich nach dem Penaltyschießen einen Punkt. Am Sonntag folgte dann ein überzeugender 5:2-Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden, mit dem der theoretische Klassenerhalt gesichert werden konnte.
Wie gewohnt habt ihr abgestimmt – hier ist eure Wahl zum Star of the Week.
Unser Goldhelm Corey Mackin sichert sich mit deutlichem Vorsprung Platz eins. Der Spielmacher ist einmal mehr der offensive Motor der Mannschaft, übernimmt Verantwortung in entscheidenden Situationen und sorgt mit seiner Kreativität und Übersicht für Struktur im Angriffsspiel. Mackin geht voran – genau dann, wenn es darauf ankommt.
Louis Brune belegt Rang zwei. Gegen Weiden brachte er die Eispiraten mit seinem wichtigen Treffer zum 2:2 zurück ins Spiel und leitete damit die Wende ein. Mit Tempo, Einsatz und Zug zum Tor ist Brune aktuell ein enorm wichtiger Faktor in der Offensive.
Platz drei geht an Kevin Reich. Unser Goalie befindet sich weiterhin in starker Form und hatte großen Anteil an den Punkten am Wochenende. Mit wichtigen Paraden und viel Ruhe im Spiel gab er der Mannschaft die nötige Stabilität und Sicherheit – besonders im Heimspiel gegen Weiden.
Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche
Westsachsen sichern sich nochmals auf Torhüter-Position ab
Die Eispiraten Crimmitschau verstärken sich auf der Torhüterposition und verpflichten Nick-Jordan Vieregge. Mit Blick auf die anstehenden Pre-Playoffs und mögliche Playoffs ergänzen die Westsachsen ihr Goalie-Trio um Kevin Reich, Christian Schneider und Lex Kasakow. Der 1,87 Meter große Schlussmann wechselt aus der Oberliga Süd von den Stuttgart Rebels nach Crimmitschau und erhält die Rückennummer 35.
Vieregge bringt zudem DEL2-Erfahrung mit: Bereits bei den Dresdner Eislöwen stand er im Kader und absolvierte insgesamt 14 Partien in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Ausgebildet wurde er bei den HSV Young Freezers Hamburg sowie in Weißwasser, ehe er den nächsten Schritt nach Dresden ging. Dort schaffte er über den Nachwuchs den Anschluss an den Profikader und war mehrere Jahre Teil des Torhütergespanns.
Nach seiner Zeit in Dresden war Vieregge sowohl bei den Black Dragons Erfurt als auch bei den Stuttgart Rebels in der Oberliga als Stammtorhüter aktiv. Vor allem in der laufenden Saison zeigte er starke Leistungen – obwohl er teilweise die meisten Schüsse aller Oberliga-Goalies auf seinen Kasten bekam. Besonders herausragend: Im Spiel gegen den ECDC Memmingen Indians verzeichnete er beeindruckende 72 Saves in einer Partie.
Der Goalie wird am Mittwoch in Crimmitschau erwartet und soll dann zeitnah auch ins Teamtraining der Eispiraten einsteigen.
Kanadischer Angreifer kommt aus Innsbruck und besetzt letzte Importstelle
Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Montag auf dem Transfer-Deadline-Day noch einmal zugeschlagen und den kanadischen Stürmer Benjamin Corbeil verpflichtet. Der 24-jährige Rechtsschütze kommt vom HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck aus der ICEHL nach Westsachsen. In Crimmitschau besetzt Corbeil die sechste Importstelle und wird künftig mit der Trikotnummer 66 auflaufen. Erwartet wird der Offensivmann noch am heutigen Montagabend in Crimmitschau.
Corbeil wurde am 16. März 2001 in Granby, Québec geboren. Bereits in jungen Jahren machte er in kanadischen Nachwuchsligen mit starken Scoringwerten auf sich aufmerksam. Anschließend lief er drei Spielzeiten für die University of New Brunswick in der kanadischen USports-Liga auf. Dort stand er unter anderem gemeinsam mit Adam McCormick auf dem Eis.
Vor der laufenden Saison wagte Corbeil den Schritt nach Europa und schloss sich Innsbruck an. Für die „Haie“ erzielte er in 48 Spielen 16 Tore und bereitete 12 weitere Treffer vor. Mit 28 Scorerpunkten war er damit zweitbester Punktesammler seines Teams. Dabei kann der 24-Jährige teilweise sogar bessere Statistiken vorweisen als der aktuelle Eispiraten-Goldhelm Corey Mackin oder Yūshirō Hirano, die in ihrer Karriere ebenfalls für die Innsbrucker aktiv waren.
Bei den Crimmitschauern soll der Kanadier nun für noch mehr Durchschlagskraft und Offensivgefahr sorgen. Die Marschroute der Westsachsen ist nämlich klar und deutlich: „Wir wollen diese Saison noch einmal in Krefeld spielen und werden alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen“, erklärt Eispiraten-Teammanager Ronny Bauer.
Auch Neuzugang Benjamin Corbeil freut sich über den Wechsel nach Westsachsen: „Ich freue mich riesig darauf, nach Crimmitschau zu kommen, kann es kaum erwarten, für das die Eispiraten aufzulaufen und vor den tollen Fans zu spielen. Ich habe bislang wirklich nur Gutes über sie gehört“. Der 24-Jährige wird in Kürze in Innsbruck abgeholt und soll schon heute Abend am Kunsteisstadion im Sahnpark eintreffen.
Westsachsen holen vor 3.603 Zuschauern Big Points im Kampf um Pre-Playoffs
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel im Rahmen des 1. Jugend-Spieltages gegen die Blue Devils Weiden mit 5:2 gewonnen. Vor 3.603 Zuschauern im Sahnpark drehten die Westsachsen die Partie erst in den Schlussminuten und sorgten mit vier Treffern binnen sechs Minuten für einen umjubelten Heimsieg.
Cheftrainer Jussi Tuores konnte personell etwas durchatmen. Mit den wiedergenesenen Philipp Kuhnekath und Justin Büsing, aus Bremerhaven angereits, standen wieder mehr Optionen zur Verfügung. Zudem feierten die Neuzugänge Finn Fuchs und Leon Neiger ihre Heimdebüts, sodass Tuores vier komplette Reihen ins Rennen schicken konnte.
Torlos in die erste Pause
Die Hausherren erwischten vor lautstarker Kulisse einen guten Start und waren das aktivere Team. Denis Shevyrin verpasste eine Hereingabe von Louis Brune knapp, Kuhnekath bekam im Slot den Puck nicht sauber kontrolliert und auch Neiger zielte nur haarscharf über das Tor. Defensiv präsentierten sich die Crimmitschauer in den ersten 20 Minuten strukturiert, aufmerksam und mit einem souveränen Kevin Reich zwischen den Pfosten. Der Schlussmann strahlte viel Ruhe aus und war bei insgesamt zehn Abschlüssen der Gäste zur Stelle.
Weiden schlägt im Powerplay zu –
Im Mittelabschnitt kamen die Oberpfälzer besser ins Spiel. Zwar verzeichneten Louis Brune und Corey Mackin erste Abschlüsse für die Hausherren, doch in der Folge häuften sich die Druckphasen der Gäste. Nachdem Tim McGauley im Slot aus aussichtsreicher Position noch gescheitert war, schlugen die Blue Devils im Powerplay zu: Tommy Muck traf in der 33. Minute zum 0:1 und versetzte den Sahnpark kurzzeitig in Schockstarre.
Die Eispiraten antworteten jedoch energisch. McGauley und Mackin arbeiteten hart hinter dem Tor von Michael McNiven, ehe Dylan Wruck den Puck in der 37. Minute zum verdienten 1:1-Ausgleich über die Linie drückte.
Dramatische Schlussphase – 4 Eispiraten-Treffer in sechs Minuten
Zu Beginn des Schlussdrittels musste Michael McNiven einen Schuss von Adam McCormick an den Pfosten lenken. Auf der Gegenseite war auch Reich mehrfach gefordert und entschärfte brenzlige Situationen – teils mit mutigen Ausflügen aus seinem Gehäuse. In der 50. Minute entschieden die Schiedsrichter nach Videobeweis jedoch auf Tor für Weiden. Ein Schuss von Noah Samanski, den viele im Sahnpark am Gestänge vermutet hatten, sprang aus dem Tor zurück ins Spiel – 1:2. Verwunderung und Niedergeschlagenheit machten sich breit.
Doch die Antwort der Eispiraten folgte prompt. Louis Brune traf in der 54. Minute im Nachschuss zum 2:2 und brachte den Sahnpark wieder zum Beben. Nun waren die Crimmitschauer klar am Drücker. Drei Minuten vor dem Ende landete eine hohe Hereingabe im High-Slot, wo Ladislav Zikmund goldrichtig stand und mit aller Entschlossenheit zum 3:2 einschob (57.). Gästecoach Alan Letang nahm daraufhin Michael McNiven für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis.
Doch die Entscheidung fiel zugunsten der Westsachsen: Corey Mackin stibitzte Tommy Muck den Puck und traf in der 59. Minute ins leere Tor zum 4:2. Elf Sekunden vor der Schlusssirene setzte Tim McGauley ebenfalls per Empty-Netter den Schlusspunkt zum 5:2-Endstand. Vier Treffer in nur sechs Minuten ebneten den Weg zu einem emotionalen Heimsieg. Mit diesen „Big Points“ im Kampf um die Pre-Playoffs gehen die Eispiraten nun mit Rückenwind in ihr letztes Hauptrundenwochenende in der DEL2.
Foto: Alexander Grimm
Torfolge (0:0, 1:1, 4:1):
0:1 Tommy Muck (Cedric Schiemenz, Noah Samanski) 32:12 1:1 Dylan Wruck (Corey Mackin, Tim McGauley) 36:15 1:2 Noah Samanski (Fabian Ribnitzky) 49:02 2:2 Louis Brune (Denis Shevyrin) 53:43 3:2 Ladislav Zikmund (Gregory Kreutzer, Denis Shevyrin) 56:18 4:2 Corey Mackin 58:07 – EN 5:2 Tim McGauley (Dylan Wruck Ole Olleff) 59:49 – EN
Am Mittwoch (04.03.2026) findet im Bildungszentrum Werdau wieder der alljährliche Aktionstag zur Berufsorientierung statt. Veranstaltet wird das Event von unserem Partner, dem bsw – Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft. Ab 8.30 Uhr haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich umfassend über Ausbildungswege zu informieren, Praxispartner kennenzulernen und erste Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen. Bereits mehr als 1.600 Jugendliche haben sich für den Aktionstag angemeldet.
Ein besonderes Highlight wartet ab 14 Uhr: In einem spannenden Workshop rund um das Thema Schweißtechnik erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in ein vielseitiges Berufsfeld.
Als langjähriger Partner freuen sich die Eispiraten über das Engagement des bsw und wünschen allen Besucherinnen und Besuchern einen erfolgreichen und inspirierenden Tag.
Westsachsen egalisieren bei Debüts von Fuchs und Neiger einen frühen 0:2-Rückstand
Die Eispiraten Crimmitschau haben sich bei den Ravensburg Towerstars nach verschlafenem Start eindrucksvoll zurückgekämpft und sich am Ende zumindest einen Punkt gesichert. Nach frühem 0:2-Rückstand erzwang das Team von Cheftrainer Jussi Tuores noch den Ausgleich, musste sich jedoch im Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben.
Erstmals im Trikot der Eispiraten liefen die Neuzugänge Finn Fuchs und Leon Neiger auf. Doch wie der Rest der Mannschaft erlebten sie eine kalte Dusche in der ersten Spielminute. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Julian Eichinger aus der Distanz abzog und zum 0:1 traf (1.). Kevin Reich blieb dabei ohne Sicht und konnte nicht entscheidend eingreifen. Die Towerstars präsentierten sich von Beginn an griffiger, während den Westsachsen nach der langen Anfahrt zunächst die Frische fehlte.
Ravensburg nutzte die Anfangsphase konsequent: Top-Torschütze Mark Rassell stocherte im Slot mehrfach nach und erhöhte auf 2:0 (5.). Die Eispiraten fanden offensiv kaum statt und erspielten sich nur selten zwingende Möglichkeiten. Auf der Gegenseite war Reich gemeinsam mit seiner Defensive weiter gefordert, um einen höheren Rückstand zu verhindern.
Im zweiten Durchgang kamen die Crimmitschauer deutlich verbessert aus der Kabine. Sie wirkten präsenter in den Zweikämpfen, aggressiver und erarbeiteten sich nun eigene Chancen. Nachdem Reich mit einem starken Save sein Team im Spiel hielt, sorgten Ladislav Zikmund – dessen Lupfer knapp über das Tor ging – und Luis Brune mit einem beinahe erfolgreichen Tip-in für erste Offensivakzente.
Das erste Powerplay brachte schließlich den Anschluss – und die Eispiraten bestätigten ihre aktuell starke Überzahlquote. Luis Brune überwand Nico Pertuch mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:2 (30.). Kurz darauf verpasste Corey Mackin mit einem Bauerntrick nur knapp den Ausgleich. Doch auch Ravensburg blieb gefährlich, Reich musste mehrfach stark parieren.
Im Schlussabschnitt bissen sich die Eispiraten endgültig in die Partie. Sie agierten gieriger, giftiger und erhöhten den Druck spürbar. Ein Pfostenschuss des Ex-Crimmitschauers Thomas Reichel hätte beinahe das 1:3 bedeutet. Während Ravensburg mit seiner Chancenverwertung haderte, erspielten sich die Gäste immer bessere Möglichkeiten – und wurden kurz vor Schluss belohnt: Nach starker Bewegung von Corey Mackin schloss dieser trocken auf das kurze Eck ab. Zwischen Pfosten und Schonern von Nico Pertuch rutschte die Scheibe zum 2:2 über die Linie (57.).
In der folgenden Overtime waren die Eispiraten das gefährlichere Team, verpassten es jedoch, gute Gelegenheiten – auch in numerischer Überzahl – zu nutzen. Das sollte sich rächen. Im Penaltyschießen traf für die Westsachsen lediglich Corey Mackin, während Kevin Reich die drei Versuche der Hausherren nicht entscheidend parieren konnte. So setzten sich die Towerstars letztlich mit 3:2 durch.
Die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores nimmt dennoch einen wichtigen Zähler mit nach Crimmitschau. Dort wartet am Sonntag (01.03.2026 – 17.00 Uhr) das Duell mit den Blue Devils Weiden – erneut geht es um wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs.