Tobias Lindberg und Colin Smith bleiben Eispiraten

Tobias Lindberg und Colin Smith bleiben Eispiraten

Die beiden besten Eispiraten-Scorer der Saison 2023/24 verlängern ihre Verträge

Den Eispiraten Crimmitschau ist es gelungen, die beiden punktbesten Spieler der Saison 2023/24 für ein weiteres Jahr an den Club zu binden. Sowohl Tobias Lindberg (28) als auch Colin Smith (30) haben ihre Verträge bis 2025 verlängert und werden auch zur kommenden Spielzeit das Trikot der Westsachsen tragen. Mit den beiden Stürmern halten die Eispiraten zwei absolute Leistungsträger in Crimmitschau.

Tobias Lindberg kam im vergangenen Sommer vom tschechischen Extraliga-Club HC Vítkovice nach Crimmitschau. Der Schwede, der unter anderem auch sechs NHL-Partien für die Toronto Maple Leafs bestritt, brauchte keine lange Anlaufzeit und konnte während der Hauptrunde ganze 23 Tore und 31 Assists in 51 Spielen verbuchen. In den Playoffs knüpfte der Linksschütze nahtlos an seinen Leistungen an und hatte mit acht eigenen Treffern und zehn weiteren Assists einen riesigen Anteil am erstmaligen Erreichen des Playoff-Halbfinals seines Teams.

„Ich bin sehr glücklich darüber, berichten zu können, dass ich meinen Vertrag um eine weitere Saison verlängert habe“, erklärt Tobias Lindberg. „Ich habe viele gute Erinnerungen sammeln dürfen und freue mich, weiter mit meinen Teamkollegen und Trainern und bin schon jetzt aufgeregt, alle Fans im Stadion wiedersehen zu können“.

Colin Smith, einer der besten Freunde von Tobias Lindberg, kam ebenso vor der Saison 2023/24 nach Crimmitschau. Nach zahlreichen Stationen bei Topclubs in Nordamerika und Europa entschloss sich der mittlerweile 30-Jährige nach einem spielfreien Jahr dafür, in Crimmitschau erneut Eishockey zu spielen. Der spielintelligente Angreifer, der ebenso schon Erfahrung in der NHL vorweisen kann, bewies dabei eindrucksvoll, wie wichtig er für das Offensivspiel der Westsachsen ist. Neben elf Treffern gelangen dem Deutsch-Kanadier ganze 50 Assists in lediglich 47 Haupt- und Endrundenpartien. „Ich wollte mich bei allen für diese großartige Saison in Crimmitschau bedanken. Es ist an nun an der Zeit, die Sommerpause zu genießen. Ich hoffe, dass wir uns nächstes Jahr alle wieder im Stadion sehen“, erklärte Colin Smith in einer Videobotschaft an die Eispiraten-Anhänger.

Auch Ronny Bauer, Teammanager und Gesellschafter der Eispiraten Crimmitschau, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Tobias Lindberg und Colin Smith: „Uns war es sehr wichtig, Tobias und Colin weiter an uns zu binden. Während uns dies mit Colin bereits im November gelang, ist praktisch die Tinte von Tobias noch nicht ganz trocken. Ich denke wir setzen mit dieser Weiterverpflichtung ein wichtiges Signal an Spieler, Sponsoren und Fans, denn es erwartet uns eine schwere Saison in der DEL2, in welcher niemanden die Punkte geschenkt werden!“

Der derzeitige Eispiraten-Kader für die Saison 2024/25
Tor: –
Abwehr: Ole Olleff,
Angriff: Dominic Walsh, Colin Smith, Tobias Lindberg (A)

Eispiraten mit ersten Personalentscheidungen für die Saison 2024/25

Eispiraten mit ersten Personalentscheidungen für die Saison 2024/25

Dominic Walsh und Ole Olleff verlängern Verträge – Willy Rudert beendet Profi-Karriere

Die Eispiraten Crimmitschau haben zur heutigen Saison-Abschlussveranstaltung im Kultur- und Kongresszentrum Gera vor zahlreichen Partnern, Sponsoren und Fans die ersten Personalentscheidungen für die Saison 2024/25 bekanntgeben können. Die langjährigen Akteure Dominic Walsh und Ole Olleff bleiben auch eine weitere Spielzeit an Bord der Westsachsen. Das 22-jährige Eigengewächs Willy Rudert wird seine Profi-Karriere aus beruflichen Gründen allerdings beenden.

Playoff-Viertelfinale. Spiel 7. Zweite Overtime. Nach ganzen 88 Minuten war es Dominic Walsh, der die Eispiraten unter tosendem Applaus der Crimmitschauer Anhänger zum ersten Mal in der Clubgeschichte in das Halbfinale der DEL2-Endrunde schoss. Der Deutsch-Brite, der seit 2013 das Trikot der Westsachsen trägt, ist damit nicht nur der dienstälteste Spieler des Eishockey-Zweitligisten, sondern spätestens seit zwei Wochen auch eine der größten Legenden am Standort.

Die Reise des 34-jährigen Allrounders, der sowohl die Position des Stürmers als auch des Verteidigers begleiten kann, ist in seiner Wahlheimat aber noch nicht vorbei. Der Mann, dessen Trikot die Nummer 8 ziert, wird auch in der Spielzeit 2024/25 für die Crimmitschauer auflaufen – zu den mittlerweile 604 Partien für die Eispiraten kommen also noch ein paar weitere hinzu!

Ebenso weiter für die Eispiraten spielen wird Verteidiger Ole Olleff. Der physisch starke Abwehrmann avancierte in dieser Saison einmal mehr zu einem Leistungsträger in der Hintermannschaft der Westsachsen. Bislang bestritt der gebürtige Berliner in Crimmitschau 419 Pflichtspiele. Dabei gelangen dem eigentlichen „Stay-at-home“-Verteidiger zehn Tore und 61 Assists. Auch zur Spielzeit 2024/25 soll der Linksschütze eine tragende Rolle im Team von Cheftrainer Jussi Tuores, der gemeinsam mit Esbjörn Hofverberg weiter das Trainerduo bildet., einnehmen.

Auf der Abschlussveranstaltung in Gera wurde allerdings auch eine traurige Nachricht verkündet. Mit Willy Rudert wird ein echtes Crimmitschauer Eigengewächs von nun an nicht mehr zum Kader der Eispiraten zählen. Der 22-Jährige, der seine Ausbildung über viele Jahre beim ETC Crimmitschau und für zwei weitere Jahre in Finnland genoss, entschied sich dagegen, seine Karriere als Eishockey-Profi fortzusetzen und sich auf seine berufliche Laufbahn zu konzentrieren.

Die emotionale Verabschiedung war dabei bewusst vor den Fans und Sponsoren geplant – ein Abschluss den sich Rudert absolut verdient hat, reifte er in den vergangenen Jahren nicht nur zum absoluten Publikumsliebling, sondern auch zum Vorbild zahlreicher Crimmitschauer Kinder und Jugendlichen. Der gebürtige Werdauer bestritt seit der Spielzeit 2020/21 ganze 202 Spiele für die Eispiraten. Dabei erzielte er sieben Treffer und bereitete zehn weitere Tore vor.

Eispiraten verabschieden sich aus der Saison

Eispiraten verabschieden sich aus der Saison

Abschlussveranstaltung findet am Donnerstag statt, „Come Together“ am Samstag

Die Eispiraten Crimmitschau werden sich in den kommenden Tagen aus der Spielzeit 2023/24 verabschieden. Bereits am Donnerstagabend steht im Kultur- und Kongresszentrum Gera die offizielle Abschlussveranstaltung des Eishockey-Zweitligisten an. Zu dieser werden erstmals auch alle Fans teilnehmen können (Tickets hier sichern). Am Samstag findet im Kunsteisstadion Crimmitschau schließlich ein „Come Together“ statt, zu welchem die Mannschaft und die Fans ein letztes Mal zusammenkommen. Dabei spendiert Catering-Partner VPS Schwartz ganze 300 Liter Freibier.

Bereits am Donnerstag (11.04.2024) findet im Kultur- und Kongresszentrum Gera die offizielle Abschlussveranstaltung der Eispiraten Crimmitschau statt. Hierbei geben wir, neben allen Sponsoren und Saisonticket-Inhabern, auch allen anderen Fans die Möglichkeit, die Veranstaltung kostenfrei zu besuchen. Hierfür muss zuvor allerdings eine kostenfreie Eintrittskarte über unseren Ticket-Partner etix.com abgerufen werden. Insgesamt bietet das KuK Platz für knapp 1.700 Besucher. Start des Events ist 19.00 Uhr, der Einlass beginnt ab 18.00 Uhr. Die Tickets können sich alle Fans hier sichern.

Foto: Thomas Müller / Kultur- und Kongresszentrum Gera

Am Samstag (13.04.2024) haben alle Fans der Eispiraten schließlich die Möglichkeit, sich ein letztes Mal im Kunsteisstadion Crimmitschau vom Team zu verabschieden. Von 15:00 bis 18:00 Uhr findet im Sahnpark nämlich ein „Come Together“ statt, wo die Cracks der Eispiraten für Foto- und Autogrammwünsche sowie für das ein oder andere Gespräch zur Verfügung stehen. Für Speisen und Getränke wird zudem gesorgt sein. Unter anderem spendiert Catering-Partner VPS Schwartz 300 Liter Freibier.

2:6! Eispiraten verabschieden sich aus den Playoffs

2:6! Eispiraten verabschieden sich aus den Playoffs

Wacker kämpfende Westsachsen unterliegen in der Serie mit 2:4

Die Saison der Eispiraten Crimmitschau ist vorbei! Im sechsten Halbfinal-Spiel der DEL2-Playoffs 2024 unterlagen die Westsachsen den Eisbären Regensburg mit 2:6. Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores musste sich in der Serie mit 2:4 geschlagen geben, gab sich allerdings nie auf und durfte sich nach der erfolgreichsten Saison der Clubgeschichte gebührend vor den eigenen Fans auf dem Eis verabschieden.

Cheftrainer Jussi Tuores stand mit einer Ausnahme das gleiche Personal wie schon am Freitag zur Verfügung. Lediglich Henri Kanninen stieß wieder zum personell angeschlagenen Team dazu. Weiterhin nicht mit dabei waren neben Max Balinson und Hayden Verbeek auch die beiden Fölis Justin Büsing und Gregory Kreutzer.

Dass auch mit einer dünnen Personaldecke etwas geht, bewiesen die Eispiraten bereits am Freitagabend in Regensburg. Mit dem 3:2-Auswärtserfolg erzwangen die Crimmitschauer das dritte Heimspiel der Serie, in welchem sie allerdings gar keinen guten Start erwischten. Bereits nach … Minuten war es Andrew Yogan, seines Zeichens Goldhelm der Eisbären, der zur frühen Führung für seine Farben einschoss – 0:1. In der Folge war es vor allem Oleg Shilin zu verdanken, dass zunächst kein weiterer Gegentreffer fiel. Auf der Gegenseite schafften die Pleißestädter nur selten Entlastung und mussten nach einem schnellen Vorstoß schließlich auch die zweite Bude hinnehmen. Nach einem Foul an Henri Kanninen blieb die Pfeife der Referees stumm, im Gegenzug netzte Lukas Heger im langen Eck zum 0:2 ein (16.).

Und die Eispiraten sollten sich von diesem Treffer auch nicht erholen. Die Regensburger drückten auch im zweiten Durchgang extrem auf die Tube und ließen die Westsachsen nicht zurück ins Spiel kommen. Zwar warfen die Crimmitschauer, die erneut mit einem extrem dünnen Kader in die Partie gingen, alles in die Waagschale, doch zu selten wurde es vor Tom McCollum brenzlig. Auf der Gegenseite waren es erneut Andrew Yogan, der mit den Treffern zum 0:3 (23.) und 0:4 (26.) seinen Hattrick perfekt machte und Abbott Girduckis, der nach 35 Minuten auf 0:5 erhöhte.

Der Ausgang des Spiels war schon nach dem zweiten Drittel klar. Doch die Eispiraten gaben sich nicht auf und wollten ihre Fans, die erneut zahlreich ins Stadion strömten, für ihren unfassbaren Support bedanken. Während die rot-weißen Anhänger im Schlussdrittel komplett durchsangen, drückten die Crimmitschauer noch einmal auf den Kasten von Tom McCollum. Vinny Saponari war es nach 50 Minuten schließlich, der im Powerplay zuschlagen konnte und auf 1:5 stellte. Der Deutsch-Amerikaner hatte aber noch nicht genug und sorgte nach 56 Minuten auch noch für den zweiten Crimmitschauer Treffer. Während im Sahnpark eine vorsichtige Hoffnung einkehrte, nahm Jussi Tuores Christian Schneider, der zuvor für Oleg Shilin in den Kasten rutschte, aus dem Tor und setzte mit einem Feldspieler mehr alles auf eine Karte. Letztlich war es aber Andrew Yogan, der nach 59 Minuten ins leere Eispiraten-Tor einschob und den 2:6-Endstand besorgte.

Torfolge (0:2, 0:3, 2:1):

0:1 Andrew Yogan (Corey Trivino) 01:01
0:2 Lukas Heger (Andrew Schembri) 15:29
0:3 Andrew Yogan (Corey Trivino) 22:38
0:4 Andrew Yogan (Jakob Weber) 25:00
0:5 Abbott Girduckis (Tomas Schwamberger, Patrick Demetz) 34:33
1:5 Vincent Saponari (Thomas Reichel, Scott Feser) 49:52 – PP1
2:5 Vincent Saponari (Mario Scalzo, Tobias Lindberg) 55:00
2:6 Andrew Yogan (Corey Trivino) 58:08

Zuschauer: 4.236

3:2! Eispiraten erzwingen drittes Heimspiel

3:2! Eispiraten erzwingen drittes Heimspiel

Westsachsen verkürzen Serienstand auf 2:3

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg in dieser Spielzeit für sich entschieden. Mit 3:2 setzten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Westsachsen bei den Oberpfälzern durch und verkürzten die Halbfinal-Serie somit auf 2:3. Somit kommt es am Sonntagabend zum sechsten Aufeinandertreffen beider Teams und dem dritten Heimspiel der Eispiraten im Sahnpark. Anbully ist 17.00 Uhr, Tickets sind ab sofort online erhältlich.

Neben den verletzten Max Balinson und Hayden Verbeek musste Jussi Tuores zum fünften Duell mit den Eisbären auch auf Henri Kanninen und die beiden Förderlizenzspieler Justin Büsing und Gregory Kreutzer, die für Bremerhaven aufliefen, verzichten. Dafür wieder mit an Bord war Vinny Saponari, der gleich in der Anfangsphase eine entscheidende Rolle einnehmen sollte. Die Eispiraten trotzten nämlich allen Problemen und starteten stark in dieses Gastspiel. In numerischer Überzahl konnten die Crimmitschauer dann auch zuschlagen. Eben jener Vinny Saponari fälschte einen Schuss von Scott Feser unhaltbar ab und brachte seine Farben verdientermaßen in Front (11.). Die disziplinierten Westsachsen blieben auch danach das aktivere Team, konnten weitere gute Möglichkeiten aber nicht in Tore ummünzen. Die Bestrafung folgte prompt. Oleg Shilin konnte einen Schuss von Andrew Yogan nach 15 Minuten nicht festhalten, Jakob Weber stand parat und busgierte die Scheibe zum 1:1 über die Torlinie.

Während Ladislav Zikmund und Lucas Böttcher in der Folge am starken Tom McCollum scheiterten, waren es die Gastgeber, die im zweiten Durchgang den besseren Beginn verzeichnen konnten. Im Powerplay schlugen die Bayern dann auch gnadenlos zu. Corey Trivino war es, der einen Schuss von Abbot Girduckis abfälschte und Oleg Shilin somit ein zweites Mal überwand – 1:2 (23.). Dem deutsch-russischen Goalie der Westsachsen war es im Anschluss zu verdanken, dass die Eispiraten keinem höheren Rückstand nachjagen mussten. Immer wieder rettete Shilin bärenstark. Auf der Gegenseite verpasste es Thomas Reichel nach einem Breakaway kurz vor Drittelende auf 2:2 zu stellen.

Die personell dünn besetzten Crimmitschauer gaben sich aber nicht auf und nahmen es sich zum Ziel, den ersten Matchpuck der Regensburger abzuwehren. Einem schnellen Vorstoß über Colin Smith und Tobias Lindberg folgte schließlich auch der 2:2-Ausgleichstreffer durch Scott Feser, der den Puck im langen Eck platzierte und sein Team in dieses Spiel zurückbrachte (48.). Nur wenige Augenblicke später folgte eine Schlüsselszene dieser Partie. Bereits abgepfiffen war es Eisbären-Verteidiger Petr Heider, der Tamás Kánya mit einem unnötigen Kniecheck zu Fall brachte und dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte. Die folgende Überzahlsituation nutzten die Pleißestädter konsequent. Thomas Reichel überwand Tom McCollum mit seinem Beinschuss zum 3:2 und brachte die Eispiraten wieder in Führung (49.).

Die letzten Minuten dieser Partie sollten schließlich zu einer regelrechten Abwehrschlacht der Gäste werden. Oleg Shilin stand seinen Mann, seine Vorderleute räumten indes ordentlich ab und brachten, trotz einiger Schrecksekunden für die zahlreichen Eispiraten-Fans in der ausverkauften Donau-Arena, ihre knappe Führung über die Ziellinie. Somit wehrten die Schützlinge von Jussi Tuores den ersten Matchpuck ab und erzwangen das dritte Heimspiel dieser Halbfinal-Serie im Sahnpark. Anbully am Sonntag ist 17.00 Uhr. Tickets sind bereits jetzt online erhältlich.

Torfolge (1:1, 1:0, 0:2):

0:1 Vincent Saponari (Scott Feser, Colin Smith) 10:28 – PP1
1:1 Jakob Weber (Abbott Girduckis, Andrew Yogan) 14:57
2:1 Corey Trivino (Abbott Girduckis, Andrew Yogan) 22:55 – PP1
2:2 Scott Feser (Tobias Lindberg, Colin Smith) 47:03
2:3 Thomas Reichel (Tobias Lindberg, Colin Smith) 48:43 – PP1

Zuschauer: 4.712

2:5! Eispiraten müssen Heimniederlage gegen Regensburg hinnehmen

2:5! Eispiraten müssen Heimniederlage gegen Regensburg hinnehmen

Westsachsen liegen in der Serie 1:3 hinten

Die Eispiraten Crimmitschau haben auch in Spiel 4 der Halbfinal-Serie gegen die Eisbären Regensburg eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Oberpfälzer unterlagen die personell angeschlagenen Westsachsen im Sahnpark mit 2:5 und mussten somit die erste Heimniederlage gegen die Donaustädter hinnehmen. Weiter geht es am Freitagabend in Regensburg mit Spiel 5 – mit einem Sieg könnten die Eispiraten das dritte Heimspiel erzwingen, bei einer Niederlage würden die Eisbären in das Halbfinale einziehen.

Auch vor dem vierten Aufeinandertreffen zwischen Crimmitschau und Regensburg musste Cheftrainer Jussi Tuores personelle Veränderungen vornehmen. Neben Max Balinson und Hayden Verbeek fehlten ebenso Justin Büsing (in Bremerhaven) und Vinny Saponari. Wieder mit an Bord war dafür „Iron Man“ Gregory Kreutzer, der zuvor bereits zehn Spiele in 20 Tagen absolvierte – für Crimmitschau und die Fischtown Pinguins.

Trotz aller Personalsorgen erwischten die Eispiraten einen guten Start in diese Partie. Dominic Walsh bediente Tobias Lindberg diagonal, der leitete gleich auf Thomas Reichel weiter, welcher Tom McCollum mit seinem Lupfer am langen Pfosten ohne Abwehrchance ließ – 1:0 (4.). Die Crimmitschauer blieben danach spielbestimmend und druckvoll, konnten aus ihren guten Ansätzen allerdings kein weiteres Kapital schlagen. In Unterzahl mussten die Hausherren dann den Ausgleich hinnehmen. Tariq Hammonds Schuss prallte von der Bande aus zurück vor das Tor, von wo aus Marvin Schmid zum 1:1 einschießen konnte (11.). Aufgrund eines vermeintlich unerlaubten Körperangriffs musste kurze Zeit später auch Dominic Walsh in der Kühlbox Platz nehmen. Corey Trivino, der nach einem Zuspiel von Andrew Yogan frei vor Oleg Shilin auftauchte, ließ den Eispiraten-Schlussmann sehenswert aussteigen und vollendete zum 1:2 (16.).

Die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores war nach der ersten Drittelpause bemüht, den schnellen Ausgleich zu erzielen. Doch die weit mehr als 4.000 Zuschauer im Sahnpark mussten sich bis zu 30. Minute gedulden, ehe erneut gejubelt werden durfte. Colin Smith bediente Tobias Lindberg im Powerplay am langen Pfosten. Der Schwede blieb eiskalt und schob, wie schon so oft in dieser Situation, zum 2:2-Ausgleich ein. Die Westsachsen hatten danach augenscheinlich etwas mehr von der Begegnung, die Tore erzielten aber die Gäste aus Regensburg. Zunächst fälschte Andre Yogan gemeinsam mit Eispiraten-Abwehrmann Sören Sturm die Scheibe im Slot unhaltbar für Oleg Shilin zum 2:3 ab (34.), wiederum nur eine Minute später stellte Ex-NHLer David Booth seine ganze Klasse unter Beweis und bugsierte den Puck maßgenau ins lange Eck – 2:4 (35.).

Die Crimmitschauer gaben sich – ebenso wie ihre fanatischen Fans – nicht auf! Mit Start des dritten Durchgangs drückten die Pleißestädter noch einmal ordentlich auf das Gaspedal und warfen alles nach vorn, um ihren Zwei-Tore-Rückstand zu verkürzen. Während die vielbeinige Regensburger Verteidigung und Tom McCollum aber einen souveränen Job erledigten, war es erneut David Booth, der den Endstand markieren sollte. Nikola Gajovsky behielt nach einem schnellen Gegenstoß die Übersicht und bediente den 39-Jährigen, der ganz cool blieb und Oleg Shilin mit seinem Treffer zum 2:5 keine Abwehrchance (56.).

Die Eisbären aus Regensburg konnten in der Halbfinal-Serie der DEL2-Playoffs nun mit 3:1 in Führung gehen und benötigen nur noch einen Sieg, um den Einzug ins Finale perfekt zu machen. Die Eispiraten haben hingegen die Möglichkeit mit einem Sieg am Freitagabend in der Donaustadt auf 2:3 zu verkürzen und ein weiteres Heimspiel im Sahnpark zu erzwingen.

Torfolge (1:2, 1:2, 0:1):

1:0 Thomas Reichel (Tobias Lindberg, Dominic Walsh) 03:05
1:1 Marvin Schmid (Tariq Hammond) 10:17 – PP1
1:2 Corey Trivino (Andrew Yogan) 15:25 – PP1
2:2 Tobias Lindberg (Colin Smith) 29:14 – PP1
2:3 Andrew Yogan (Jakob Weber, Abbott Girduckis) 33:52
2:4 David Booth (Nikola Gajovsky) 34:29
2:5 David Booth (Nikola Gajovsky, Marvin Schmid) 55:31

Zuschauer: 4.261

Sparkasse Zwickau bleibt Partner der Eispiraten

Sparkasse Zwickau bleibt Partner der Eispiraten

Sponsoring-Verlängerung im Zuge des Playoff-Starts verkündet

Die Eispiraten Crimmitschau freuen sich, die seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehende Partnerschaft mit der Sparkasse Zwickau weiter fortführen zu können. Der langjährige Co-Sponsor hat seinen Vertrag bei dem Eishockey-Zweitligisten verlängert und setzt sein Engagement somit um ein weiteres Jahr fort. Verkündet wurde die Verlängerung des Sponsorings bereits zum ersten Playoff-Heimspiel gegen Krefeld auf dem Eis im Sahnpark.

Stefan Steinbock, Sponsorenbeauftragter der Eispiraten Crimmitschau: „Wir sind sehr glücklich und stolz darauf, dass wir die langjährige Partnerschaft mit der Sparkasse Zwickau weiter fortführen können. Durch das hohe Engagement können wir weiter auf einen der wichtigsten Eckpfeiler bauen und eine gute Basis für eine weitere erfolgreiche Spielzeit schaffen.“

„Seit nunmehr fast 180 Jahren sieht die Sparkasse Zwickau ihre Aufgabe nicht nur in der Betreuung ihrer Kunden in allen Finanzangelegenheiten, sondern auch im gesellschaftlichen Engagement für die Region. Deshalb freut es uns besonders, dass wir mit den Eispiraten seit so vielen Jahren eine erfolgreiche Mannschaft in unserem Geschäftsgebiet unterstützen können. Doch ohne die Treue unserer Kundinnen und Kunden wäre dies nicht machbar. Auf diesem Weg geben wir also gern etwas zurück – gemäß unseres Slogans: Weil‘s um mehr als Geld geht“, sagt Frau Rother, Leiterin Unternehmenskommunikation bei der Sparkasse Zwickau.

Das Ziel der Sparkasse Zwickau ist es, Menschen mit starkem sozialem Engagement und großer Leistungsfähigkeit in Sachen Geldanlage und Finanzierung zu unterstützen. Ihre Kundinnen und Kunden begleitet das Institut in allen Lebensphasen. Dabei legt die Sparkasse besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit ihrer Dienstleistungen sowie ihrer Produkte und beteiligt sich aktiv am Weg zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Die Sparkasse freut sich über zahlreiche Auszeichnungen, die sie in dieser Zielsetzung bestätigen und motivieren.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten engagiert sich die Sparkasse Zwickau als Unterstützer bei den Eispiraten Crimmitschau und hat als einer der größten Partner so seit geraumer Zeit auch den Status als Co-Sponsor inne. Sichtbar wird die Zusammenarbeit dabei unter anderem auf mehreren Werbeflächen und auf dem Bullypunkt auf der Eisfläche im Kunsteisstadion Crimmitschau. Außerdem ziert das Logo des Finanzpartners auch die Saisontrikots der Eispiraten.

4:8! Eispiraten unterliegen Regensburg deutlich

4:8! Eispiraten unterliegen Regensburg deutlich

1:2 in der Serie – Westsachen geraten erneut in Rückstand

Foto: Melanie Feldmeier

Die Eispiraten Crimmitschau haben am Montagabend einen gebrauchten Abend in Regensburg erwischt. Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores unterlag den Eisbären Regensburg im dritten Halbfinal-Duell in den DEL2-Playoffs mit 4:8. In der Serie liegen die Westsachsen nun mit 1:2 in Rückstand, haben aber schon am Mittwochabend die Möglichkeit, im heimischen Sahnpark wieder auszugleichen. Start von Spiel 4 ist 19.30 Uhr.

Cheftrainer Jussi Tuores musste vor dem dritten Aufeinandertreffen seiner Eispiraten und den Regensburgern erneut personell umbauen. Justin Büsing und Gregory Kreutzer standen im Aufgebot der Fischtown Pinguins, zudem fehlten weiterhin Max Balinson und Hayden Verbeek. Zudem gelang es den Crimmitschauern nicht, den Schwung aus dem 6:1-Heimerfolg am Samstagabend mitzunehmen. Die Eisbären wirkten waren vom Start weg gut im Spiel, während die Eispiraten kein Bein auf das Eis in der Donau-Arena bekamen.

Folgerichtig konnten Nikola Gajovsky (3.), Petr Heider (6.), Tariq Hammond (9.) und Andrew Yogan (16.) bereits früh auf 0:4 stellen. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs sendeten die Westsachsen aber noch ein Lebenszeichen. Lucas Böttcher fälschte Felix Thomas‘ Schuss im Slot zum 1:4 ab (20.). Noch zuvor ersetzte Christian Schneider den glücklosen Oleg Shilin.

Doch auch Schneider konnte sich nicht gegen die Oberpfälzer, die sich förmlich in einen Rausch spielten, stemmen. David Booth (22.), Corey Trivino (25.) und der doppelte Andrew Yogan (28./35.) sorgten mit einem Spielstand von 1:8 schon früh für eine klare Angelegenheit in der Donau-Arena. Zum Leidwesen von Jussi Tuores fielen außerdem Henri Kanninen und Vinny Saponari angeschlagen aus. Das einzig Positive: Der Support aus dem Gästeblock. Rund 600 mitgereiste Eispiraten-Fans ließen sich vom Spielstand nicht abbringen, sich selbst und ihr Team zu feiern.

Und ihr Support wurde im Schlussabschnitt noch einmal belohnt. Die Eispiraten zeigten noch einmal eine Reaktion und konnten immerhin das Schlussdrittel für sich entscheiden. Colin Smith traf kurz nach Wiederbeginn in numerischer Überzahl (42.) und verwertete nur zwei Minuten später einen Rebound, nachdem Jannis Kälble, der nun als Verteidiger auflief, den Blueliner abfeuerte (44.). Den Schlusspunkt setzte Scott Feser wenige Augenblicke vor der Schlusssirene. Bedient von Thomas Reichel ließ er Tom McCollum aus Nahdistanz keine Abwehrchance und netzte zum 4:8-Endstand ein (60.).

Torfolge (2:0, 2:1, 2:0):

1:0 Nikola Gajovsky (Petr Heider) 02:20
2:0 Petr Heider (Marvin Schmid, Nikola Gajovsky) 05:05
3:0 Tariq Hammond (Marvin Schmid) 08:57 – SH1
4:0 Andrew Yogan (Abbott Girduckis, Xaver Tippmann) 15:29
4:0 Lucas Böttcher (Felix Thomas) 19:34
5:1 David Booth (Andrew Schembri) 21:47
6:1 Corey Trivino (Andrew Yogan) 24:55 – PP1
7:1 Andrew Yogan (Jakob Weber, Abbott Girduckis) 27:25 – PP1
8:1 Andrew Yogan (Abbott Girduckis) 34:41
8:2 Colin Smith (Thomas Reichel, Mario Scalzo) 41:13 – PP1
8:3 Colin Smith (Jannis Kälble) 43:56
8:4 Scott Feser (Ladislav Zikmund, Felix Thomas) 59:16

Zuschauer: 4.712

6:1! Eispiraten gewinnen erstes Halbfinal-Heimspiel

6:1! Eispiraten gewinnen erstes Halbfinal-Heimspiel

Westsachsen gleichen Serie gegen Regensburg aus

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Heimspiel in einem Playoff-Halbfinale überzeugend für sich entschieden! In Spiel 2 der Serie gegen Eisbären Regensburg gewannen die Westsachsen mit 6:1. In der Serie steht es nun 1:1. Am Montag geht es in der Donau-Arena weiter mit Spiel 3. Anbully ist 17.00 Uhr.

Cheftrainer Jussi Tuores musste im heutigen zweiten Duell mit den Eisbären Regensburg weiter auf Max Balinson und Hayden Verbeek verzichten. Wieder mit dabei war der zuletzt angeschlagene Oleg Shilin, der auch zwischen den Pfosten startete. Zudem standen mit Justin Büsing und Gregory Kreutzer auch zwei Fölis aus Bremerhaven im Lineup.

Die 4.042 Zuschauer im Sahnpark sahen zu Beginn einen verhaltenen Start beider Teams ohne große nennenswerte Möglichkeiten. Mit Verlauf der Zeit wurden die Hausherren aber besser und konnten sich nach gut sechs Minuten für ihre Bemühungen auch belohnen. Mario Scalzo zog mit viel Tempo vor das Tor, scheiterte aber noch an Tom McCollum. Scott Feser stand aber goldrichtig und drückte die Scheibe zur 1:0-Führung über die Torlinie. Die Westsachsen nahmen den Schwung mit und kamen nur kurze Zeit später auch zum zweiten Treffer. Sören Sturm erarbeitete sich im gegnerischen Drittel den Puck, Henri Kanninen hatte schließlich viel Raum und Zeit und versenkte den Puck zum 2:0 im rechten unteren Eck (9.). Die Pleißestädter übernahmen nun vollends die Kontrolle über diese Partie, schafften es jedoch nicht, aus weiteren guten Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Oleg Shilin musste seine Qualitäten auf der Gegenseite nur selten unter Beweis stellen.

Die Eispiraten blieben auch im zweiten Durchgang am Drücker und konnten sich bereits 36 Sekunden nach dem Wiederbeginn erneut belohnen. Tobias Lindberg stibitzte sich in der Rundung den Puck und erzielte mit seiner eigentlichen Hereingabe den Treffer zum 3:0. Andrew Yogan, Goldhelm der Eisbären, fälschte die Scheibe mit seinem Schlittschuh noch unhaltbar ab (21.). Der Schwede hatte nun Blut geleckt und zeigte sich auch für den nächsten Treffer der Westsachsen verantwortlich. Nachdem Tom McCollum einen Weitschuss nur prallen lassen konnte war es erneut der Hauptrunden-Topscorer der Eispiraten, der am schnellsten schaltete und zum 4:0 einschob (34.). Die Regensburger meldeten sich kurz vor dem Ende des Mitteldrittels aber noch einmal zurück. Einem Fehler im Aufbauspiel von Greg Kreutzer folgte das 1:4 durch Corey Trivino, der Oleg Shilin nach Zuspiel von Andrew Yogan keine Abwehrchance ließ (40.).

Die Schützlinge von Jussi Tuores ließen die Gäste aus Bayern aber nicht zurück ins Spiel bekommen. Bereits nach fünf Minuten bediente Justin Büsing den eingelaufenen Scott Feser, der den mittlerweile eingewechselten Jonas Neffin mit seinem Flachschuss ins lange Eck überwand und mit seinem Tor zum 5:1 die Vorentscheidung erzielte (45.). Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte letztlich Ladislav Zikmund. Der Tscheche bugsierte die Scheibe aus dem Gewühl heraus über die Torlinie. Der Treffer zum 6:1 fand nach dem folgenden Videobeweis schließlich auch seine Anerkennung (57.).

Mit dem überzeugenden 6:1-Erfolg über die Eisbären steht es in der Halbfinal-Serie nun 1:1. Weiter geht es bereits am Ostermontag mit dem zweiten Gastspiel in Regensburg. Anspiel in der Donau-Arena ist 17.00 Uhr.

Torfolge (2:0, 2:1, 2:0):

1:0 Scott Feser (Mario Scalzo, Henri Kanninen) 05:36
2:0 Henri Kanninen (Sören Sturm) 08:02
3:0 Tobias Lindberg 20:36
4:0 Tobias Lindberg (Colin Smith, Dominic Walsh) 33:39
4:1 Corey Trivino (Andrew Yogan) 39:35
5:1 Scott Feser (Justin Büsing) 44:48
6:1 Ladislav Zikmund (Thomas Reichel, Vincent Saponari) 56:55

Zuschauer: 4.042

3:5! Eispiraten unterliegen Regensburg im ersten Halbfinalspiel

3:5! Eispiraten unterliegen Regensburg im ersten Halbfinalspiel

Aufholjagd der Westsachsen im Schlussdrittel wird nicht belohnt

Foto: Melanie Feldmeier

Die Eispiraten Crimmitschau haben das erste Playoff-Halbfinalspiel ihrer Clubgeschichte verloren. Am Gründonnerstag setzte es für die Westsachsen bei den Eisbären Regensburg eine 3:5-Niederlage. Nach einer verschlafenen Anfangsphase schafften es die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores, trotz einer Aufholjagd im Schlussdrittel, nicht, die Niederlage abzuwenden. Weiter geht es bereits am Ostersamstag im heimischen Sahnpark mit Spiel 2. Anbully ist dann 19.30 Uhr.

Während Jussi Tuores und Esbjörn Hofverberg weiter auf Oleg Shilin und Max Balinson verzichten mussten, fiel auch Hayden Verbeek für das Halbfinalspiel aus. Wieder mit dabei war dafür der genesene Justin Büsing. Dennoch erwischten die Crimmitschauer keinen guten Start in dieses Spiel. Bereits nach 48 Sekunden war es Corey Trivino, der einen Fehler im Aufbauspiel gnadenlos ausnutzte und zum 0:1 traf (1.). Die Eispiraten, denen man die 88 Minuten vom Dienstagabend durchaus anmerkte, kamen nicht wirklich in Fahrt. In numerischer Überzahl schlugen die Eisbären dann erneut zu. Keine zwölf Minuten waren vergangen, als Tariq Hammonds Blueliner in den Maschen des Crimmitschauer Tores einschlug (17.).

Eine schnelle Kombination über Vinny Saponari, Ladislav Zikmund und Thomas Reichel, der im Slot auf 1:2 stellen konnte, brachte nach 17 Minuten zwar den Anschluss, die Regensburger fanden jedoch eine schnelle Antwort. In Unterzahl war es Andrew Yogan, der allein auf Christian Schneider zuhielt und diesen mit einem Beinschuss zum 1:3 erneut überwand (20.).

Auch im zweiten Durchgang wirkten die Crimmitschauer meist zu passiv, während die Regensburger um Trainer Max Kaltenhauser das Spielgeschehen kontrollierten. Die Pleißestädter konnten kaum für Entlastung sorgen und mussten nach 29 Minuten den nächsten Gegentreffer durch Hauptrunden-Topscorer Andrew Yogan hinnehmen. Der Kanadier erhöhte auf 1:4.

Die Crimmitschauer taten aber eines, was sie über die ganze Saison hinweg immer wieder taten: Sie bewiesen Moral und Comeback-Qualitäten! In eigener Überzahl war es Tobias Lindberg, der von Scott Feser bedient wurde und aus zentraler Position zum 2:4-Anschlusstreffer einschoss (46.). Und die Eispiraten blieben am Drücker. Während Regensburg nur noch selten zum Zug kamen, war es Dominic Walsh, der die Crimmitschauer Playoff-Träume erst am späten Dienstagabend wahr machte und seine Farben mit dem Treffer zum 3:4 wieder an einen Sieg glauben ließ (54.). In der Folge schafften es die Gäste allerdings trotz mehrerer guten Möglichkeiten nicht, den Ausgleich zu erzielen. Andrew Yogan wusste dies eine Sekunde vor dem Ende zu bestrafen und schob den Puck zum 3:5-Endstand ins leere Tor.

Torfolge (3:1, 1:0, 1:2):

1:0 Corey Trivino 00:48
2:0 Tariq Hammond (Tomas Schwamberger, Marvin Schmid) 11:20
2:1 Thomas Reichel (Ladislav Zikmund, Vincent Saponari) 16:26
3:1 Andrew Yogan (Abbott Girduckis) 19:41 – SH1
4:1 Andrew Yogan (Kevin Slezak, André Bühler) 28:24
4:2 Tobias Lindberg (Vincent Saponari, Scott Feser) 45:35 – PP1
4:3 Dominic Walsh (Colin Smith, Tobias Lindberg) 53:38
5:3 Andrew Yogan (Xaver Tippmann) 59:59 – EN

Zuschauer: 4.413

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