Eispiraten treffen auf Rosenheim und Bad Nauheim

Eispiraten treffen auf Rosenheim und Bad Nauheim

Wichtige Spiele stehen an – Zusammenhalt gefragt

Am kommenden Wochenende warten auf die Eispiraten Crimmitschau einmal mehr zwei anspruchsvolle Aufgaben: Am Freitagabend (06.02.2026 – 19.30 Uhr) empfangen die Eispiraten die Starbulls Rosenheim im Sahnpark, ehe am Sonntag (08.02.2026 – 18.30 Uhr) das Auswärtsspiel im Colonel-Knight-Stadion beim EC Bad Nauheim auf dem Programm steht. Tickets für das Heimspiel gegen die Rosenheimer sind weiterhin online sowie an der Abendkasse erhältlich.

Angespannte Personalsituation bleibt bestehen

Personell gehen die Eispiraten unverändert in das Wochenende. Die Situation bleibt damit weiterhin angespannt. Vinny Saponari und Tim Lutz machen zwar gute Fortschritte in ihrer Rehabilitation und absolvierten bereits Einheiten auf dem Eis, stehen jedoch noch nicht zur Verfügung. Weiterhin fehlen Corey Mackin (Oberkörperverletzung), Christian Schneider, Nikolas Biggins (beide Unterkörperverletzung), Mirko Sacher sowie Dominic Walsh, die beide für den Rest der Saison ausfallen.

Auch Unterstützung aus Bremerhaven wird es vorerst nicht geben. Die Fischtown Pinguins kämpfen selbst mit erheblichen Verletzungssorgen und stecken mitten im Rennen um die direkten Playoff-Plätze. Abstellungen während der Olympia-Pause sind daher nicht möglich. Eine Ausnahme bildet Justin Büsing, der nach einer Gehirnerschütterung jedoch aktuell ebenfalls keine Option darstellt.

Am vergangenen Wochenende mussten die Eispiraten zwei Niederlagen gegen Kassel und Weißwasser hinnehmen. Im engen Rennen um die Pre-Playoffs gilt es nun mehr denn je, als eingeschworene Einheit aufzutreten. Gefordert ist dabei nicht nur die Mannschaft, sondern der gesamte Club – gemeinsam mit den Fans soll im Sahnpark wieder eine geschlossene Kraft entstehen, um wichtige Punkte einzufahren.

Starbulls Rosenheim zu Gast im Sahnpark

Mit den Starbulls Rosenheim kommt am Freitag ein echtes Topteam nach Crimmitschau. Die Oberbayern rangieren aktuell auf Tabellenplatz drei und haben mit 77 Punkten aus 41 Spielen beste Aussichten auf die Playoffs. Nach einer knappen 0:1-Niederlage in Regensburg setzten die Starbulls zuletzt ein deutliches Ausrufezeichen und bezwangen die formstarken Bietigheim Steelers mit 6:1 im heimischen ROFA-Stadion – ein klares Statement des Teams von Trainer Jari Pasanen.

In den bisherigen Saisonduellen konnten die Eispiraten einmal auswärts drei Punkte entführen, die letzten beiden Aufeinandertreffen gingen jedoch an die Rosenheimer. Zeit also, die Bilanz wieder auszugleichen – auch wenn es für das Team von Cheftrainer Jussi Tuores ein schweres Unterfangen wird.

Goldhelm und Topscorer der Starbulls ist dabei ein alter Bekannter: Scott Feser kommt bislang auf 15 Tore und 23 Vorlagen und blüht in Rosenheim regelrecht auf. Ihm folgen Verteidiger Shane Hanna mit 33 Punkten sowie Ville Järveläinen, der mit 17 Treffern bester Torschütze seines Teams ist und zuletzt mit der Düsseldorfer EG in Verbindung gebracht wurde. Im Tor ist Oskar Autio längst eine feste Größe, während Christopher Kolarz mehrfach unter Beweis stellte, dass er ein mehr als würdiger Backup des finnischen Schlussmannes ist.

Auswärtsspiel in Bad Nauheim – Neuer Trainer mit Crimmitschauer Vergangenheit

Am Sonntag folgt schließlich das Gastspiel beim EC Bad Nauheim, der aktuell auf Tabellenplatz zwölf rangiert. In dieser Woche stellten die Roten Teufel mit Antti Karhula einen neuen Cheftrainer vor. Der Finne ist in Crimmitschau kein Unbekannter: In der Saison 2006/2007 lief er selbst für den ETC Crimmitschau im Sahnpark auf. Nach der Entlassung von Peter Russell soll Karhula nun das Maximum aus seinem Team herausholen, das im bisherigen Saisonverlauf 48 Punkte sammeln konnte.

Zuletzt gelang Bad Nauheim ein 3:2-Shootout-Erfolg gegen Krefeld, ehe man mit der deutlichen 1:6-Niederlage in Ravensburg einen Dämpfer hinnehmen musste. Zwei der bisherigen direkten Duelle gingen an die Hessen, das letzte Aufeinandertreffen im Sahnpark entschieden jedoch die Eispiraten mit 5:3 für sich – daran will man anknüpfen.

Die Offensivgefahr der Roten Teufel geht vor allem von ihren Importspielern aus. Bester Scorer ist Justin MacPherson mit 34 Punkten, bester Torschütze Jordan Hickmott mit bereits 20 Treffern. Auf dieses Duo wird besonders zu achten sein. Im Tor ist Jerry Kuhn auch im fortgeschrittenen Alter noch immer ein starker Rückhalt – ihn gilt es zu überwinden, um Zählbares aus der Wetterau mitzunehmen.

Spiele in der DEL2 live verfolgen

Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.

Foto: Tommy Valdivia Castro

Befürchtungen bestätigt: Saisonaus für Dominic Walsh

Befürchtungen bestätigt: Saisonaus für Dominic Walsh

Keine Operation notwendig – Kapitän konnte Krankenhaus schon wieder verlassen

Nach einer Oberkörperverletzung im Training haben weitere medizinische Untersuchungen nun Gewissheit gebracht: Mannschaftskapitän Dominic Walsh wird in dieser Saison nicht mehr für die Eispiraten Crimmitschau auf dem Eis stehen.

Die gute Nachricht: Es liegt keine schwerwiegende Verletzung vor, eine Operation ist nicht notwendig. Walsh konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Dennoch beträgt die voraussichtliche Dauer der Heilung rund drei Monate, womit ein weiterer Einsatz in dieser Spielzeit ausgeschlossen ist. In bisher 36 Spielen erzielte der neue Rekordspieler der Eispiraten 16 Tore und bereitete weitere 20 Treffer vor.

Trotz des bitteren Ausfalls überwiegt die Erleichterung, dass es zu keiner noch schlimmeren Verletzung gekommen ist. Wir wünschen unserem Kapitän alles erdenklich Gute für die kommende Zeit der Heilung und Regeneration sowie eine vollständige Genesung.

Come back stronger, Captain!

Foto: Tommy Valdivia Castro

Denis Shevyrin ist „Freiberger – Star of the week“

Denis Shevyrin ist „Freiberger – Star of the week“

Kapitän sichert sich den Titel zum Spieler der Woche

Am vergangenen Wochenende standen für die Eispiraten zwei schwere Aufgaben an. Am Freitagabend musste man sich den Kassel Huskies mit 2:3 geschlagen geben, am Sonntag folgte im Sachsenderby eine 2:6-Niederlage. Ihr habt erneut abgestimmt und euren Star of the Week gewählt.

Den ersten Platz sichert sich Denis Shevyrin. Der Verteidiger übernahm nach der Verletzung von Dominic Walsh die Kapitänsrolle und ging mit gutem Beispiel voran. Trotz der Niederlage im Derby zeigte er große Verantwortung und war offensiv auffällig. Mit zwei Treffern am Sonntag war Shevyrin einer der Aktivposten im Team und bewies Führungsstärke in einer schwierigen Phase.

Auf Rang zwei folgt Dylan Wruck. Der aktuelle Goldhelm überzeugt weiterhin mit hoher Spielintelligenz, Übersicht und Spielruhe. Auch an diesem Wochenende war er ein wichtiger Antreiber im Offensivspiel, forderte viele Pucks und versuchte, dem Spiel Struktur zu geben. Ein Spieler, der mit seiner Qualität jederzeit den Unterschied machen kann.

Den dritten Platz belegt Ladislav Zikmund. Der tschechische Stürmer ist ein absoluter Fighter, der in jeder Situation vorangeht. Mit seinem Einsatz, seiner Intensität und seiner Mentalität stemmt er sich gegen Widerstände und verkörpert genau das, wofür die Eispiraten stehen.

Eispiraten-Partner Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche

1. Denis Shevyrin (79)

2. Dylan Wruck (61)

3. Ladislav Zikmund (58)

4. Adam McCormick (36)

5. Johannes Schmid (21)  

DEL2 Nachhaltigkeitswoche: Herzblut für das Eishockey – Leidenschaft für die Zukunft

DEL2 Nachhaltigkeitswoche: Herzblut für das Eishockey – Leidenschaft für die Zukunft

Verschiedene Aktivierungen rund um die Spieltage am 6. und 8. Februar

Mit dem Beschluss eines ligaweiten Nachhaltigkeitskonzepts hat die DEL2 bereits im Sommer ein starkes Zeichen für ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung im Profisport gesetzt. Aufbauend auf diesem wegweisenden Schritt und dem klaren Bekenntnis aller Clubs folgt nun der nächste sichtbare Meilenstein: die DEL2 Nachhaltigkeitswoche.

Rund um das für den 6. und 8. Februar 2026 geplante Nachhaltigkeitswochenende wird Nachhaltigkeit für Fans, Clubs und Partner erlebbar. Ziel ist es, die im Konzept verankerten Werte in den Arenen sichtbar zu machen und die Fans aktiv einzubinden – vom bewussten Stadionbesuch bis hin zu gemeinsamen Aktionen vor Ort.

Die Nachhaltigkeitswoche steht dabei ganz im Zeichen dessen, was die DEL2 mit ihrem Maßnahmenkatalog verfolgt: Verantwortung übernehmen, Bewusstsein schaffen und gemeinsam positive Impulse über das Eis hinaus setzen.

In den kommenden Tagen folgen weitere Informationen zu den Aktionen und Mitmachformaten rund um das Nachhaltigkeitswochenende. Fans können sich auf ein großes Gewinnspiel, eine QR-Code Rallye in den Arenen, eine Carpool Challenge und speziell für die DEL2 Nachhaltigkeitswoche gestaltete Pucks freuen.

Pressemitteilung der DEL2 vom 02.02.2026

Volkswagen Group Services ist Sponsor der Eispiraten Crimmitschau

Volkswagen Group Services ist Sponsor der Eispiraten Crimmitschau

Die Volkswagen Group Services GmbH engagiert sich erstmals als Sponsor des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau und baut damit ihr gesellschaftliches Engagement am Standort Sachsen weiter aus. Die Partnerschaft ist Teil des neuen Sponsoringkonzepts des Unternehmens, das auf regionale Nähe, Mitgestaltung und Sichtbarkeit setzt.

Symbolische Trikotübergabe beim Heimspiel

Beim Heimspiel der Eispiraten gegen die Kassel Huskies am vergangenen Freitag übergab Jörg Buschmann, Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau, ein Trikot an Matthias Hensel, Leitung Operations bei der Volkswagen Group Services – als Zeichen einer starken Partnerschaft. „Ein Sponsor wie die Volkswagen Group Services ist für uns ein echter Gewinn“, sagt Jörg Buschmann. „Diese Partnerschaft hilft uns nicht nur, den Spielbetrieb auf hohem Niveau zu sichern, sondern stärkt auch unsere Nachwuchsarbeit und die Einbindung der Fans in der Region. Wir freuen uns sehr über diese neue Zusammenarbeit.“

Sachsen ist ein bedeutender Standort für Volkswagen Group Services

Matthias Hensel bekräftigt die Zusammenarbeit: „Für uns als Arbeitgeber in der Region ist der Schulterschluss mit den Eispiraten ein wichtiges Signal. Sachsen ist ein bedeutender Standort für unser Unternehmen – mit engagierten Teams und starken Wurzeln in der Region. Das Trikot steht für diese Verbindung: Es zeigt, dass wir nicht nur hier arbeiten, sondern Teil der Gemeinschaft sind und sie aktiv mitgestalten wollen.“

Die Volkswagen Group Services ist in Sachsen an vier Standorten vertreten: Zwickau, Chemnitz, Meerane und Dresden. Das Dienstleistungsspektrum reicht von technischen und logistischen Services über Data Engineering bis hin zu kaufmännischen Dienstleistungen.

Lokale Partnerschaften mit Wirkung

Die Kooperation mit den Eispiraten Crimmitschau steht exemplarisch für das neue Sponsoringkonzept der Volkswagen Group Services. Es fördert gezielt Sportvereine, kulturelle Veranstaltungen und soziale Projekte an den Unternehmensstandorten und stärkt die lokale Identifikation. Hartmut Rickel, Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Group Services, sagt dazu: „Sponsoring ist für uns mehr als ein Logo auf einem Trikot – es ist ein Ausdruck unserer Verantwortung für die Menschen und die Gemeinschaft, in der wir arbeiten. Wir möchten sichtbar machen, dass wir uns aktiv einbringen – nah an den Menschen, nah an der Region.“

Engagement über Wolfsburg hinaus

Neben Crimmitschau engagiert sich die Volkswagen Group Services auch an weiteren Unternehmensstandorten: In Wolfsburg, dem Hauptsitz des Unternehmens, werden beispielsweise die Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg, der Reit- und Fahrverein e.V. sowie der Drachenboot-Cup des Kanu-Clubs e.V. unterstützt. In Braunschweig erhalten unter anderem die MTV Braunschweig Handball GmbH und die Dance Company e.V. Förderung. Partnerschaften mit weiteren Eishockeyvereinen wie dem ERC Ingolstadt und den EC Kassel Huskies zeigen, dass das Engagement auch über regionale Grenzen hinauswirkt.

Mitarbeitende gestalten mit

Das Sponsoring richtet sich nicht nur nach Unternehmenszielen, sondern auch nach den Interessen der Mitarbeitenden. Viele von ihnen sind selbst aktiv – als Teilnehmende, Unterstützende oder ehrenamtlich Engagierte. „So wird unser Engagement erlebbar und stärkt das Wir-Gefühl im Unternehmen und unsere Identifikation mit Sachsen als Standort“, ergänzt Alexandra-Baum Ceisig, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin der Volkswagen Group Services.

Über die Volkswagen Group Services GmbH

Mit einem breiten Spektrum an Automotive-Dienstleistungen unterstützt die Volkswagen Group Services GmbH das Kerngeschäft von Volkswagen sowie weiterer Marken und Gesellschaften in der Volkswagen Group entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Tätigkeitsschwerpunkte sind Technik, Logistik, Business Operation Services, Consulting sowie kaufmännische und Verwaltungs-Dienstleistungen. An den zwölf deutschen und acht internationalen Standorten arbeiten aktuell mehr als 10.000 Beschäftigte, Hauptsitz des Unternehmens ist Wolfsburg. In diesem Jahr feiert die Volkswagen Group Services ihr 25-jähriges Bestehen.

2:6! Eispiraten mit Derbyniederlage in Weißwasser

2:6! Eispiraten mit Derbyniederlage in Weißwasser

Westsachsen müssen sich Lausitzer Füchsen geschlagen geben

Die Eispiraten Crimmitschau konnten ihr heutiges Auswärtsspiel gegen die Lausitzer Füchse nicht erfolgreich gestalten. Am 41. Spieltag der DEL2 unterlagen die Westsachsen ihrem Rivalen aus Ostsachsen mit 2:6. Denis Shevyrin erzielte beide Tore für die Eispiraten.

Trotz des weiterhin dezimierten Kaders fanden die Eispiraten ordentlich in die Partie. Das Startdrittel gestaltete sich optisch ausgeglichen, wobei Crimmitschau vor allem in den Anfangsminuten die etwas aktiveren Akzente setzte. Immer wieder erspielten sich die Crimmitschauer gute Druckphasen, blieben jedoch zunächst ohne Torerfolg. Die beste Möglichkeit hatte Adam McCormick, der nach starker Übersicht von Dylan Wruck jedoch nur den Pfosten traf.

In der zehnten Minute jubelte dann allerdings der Gästeblock: Denis Shevyrin zog von der blauen Linie ab und überraschte Füchse-Goalie Lennart Neiße, der dem Puck nur noch hinterherschauen konnte, als dieser im Winkel einschlug – die verdiente Führung für die Eispiraten. Doch die Freude währte nur kurz: Gerade einmal 29 Sekunden später nutzte Christoph Theodore einen Breakaway und überwand Kevin Reich zum schnellen 1:1-Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein weitestgehend offenes Spiel ohne große Höhepunkte – bis kurz vor der ersten Pause. John Broda setzte sich stark an der Bande durch, seine Hereingabe fand den Weg ins Tor der Westsachsen und brachte die Füchse mit 2:1 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Drittels übernahmen die Hausherren zunehmend die Kontrolle. In dieser Druckphase fiel auch das 1:3: Alexander Dorsch zog aus spitzem Winkel ab, Kevin Reich rutschte die Scheibe unglücklich aus der Fanghand, sodass sie über die Torlinie glitt (23.). Der Treffer zeigte Wirkung – die Eispiraten wirkten in der Folge verunsichert und hatten defensiv alle Hände voll zu tun. Offensiv kamen nur noch vereinzelt Akzente zustande, unter anderem durch McGauley und Thomas, doch Füchse-Goalie Neiße entschärfte beide Chancen souverän.

Die Pausenansprache von Cheftrainer Jussi Tuores schien Wirkung zu zeigen. Nur 16 Sekunden nach Wiederbeginn lenkte Denis Shevyrin einen Distanzschuss von Greg Kreutzer unhaltbar zum 2:3-Anschlusstreffer ab (41.). Mit neuem Schwung drängten die Eispiraten nun auf den Ausgleich, ließen jedoch ein eigenes Powerplay ungenutzt. Stattdessen schlugen erneut die Füchse zu: Clarke Breitkreutz vollendete am langen Pfosten und stellte auf 2:4 (47.).

Spätestens nach dem Treffer zum 2:5 durch Charlie Jahnke im Powerplay nach 54 Minuten war die Partie entschieden. Die Crimmitschauer fanden keinen Weg mehr zurück ins Spiel. Den Schlusspunkt setzte schließlich Lande Scheidl, der eine weitere Überzahlsituation nutzte und den 2:6-Endstand markierte (56.).

Foto: Thomas Heide

Torfolge (2:1, 1:0, 3:1):

0:1 Denis Shevyrin (Gregory Kreutzer) 09:31
1:1 Christopher Theodore 10:00
2:1 John Broda (Charlie Jahnke, Lennart Nieleck) 19:34
3:1 Alexander Dosch (Christopher Theodore) 22:44
3:2 Denis Shevyrin (Gregory Kreutzer, Mario Scalzo) 40:16
4:2 Clarke Breitkreutz (Lane Scheidl) 46:08
5:2 Charlie Jahnke (Lennart Nieleck, Lane Scheidl) 53:19 – PP1
6:2 Lane Scheidl (Adam Brady, Charlie Jahnke) 55:04 – PP1

Zuschauer: 2.975

2:3! Eispiraten unterliegen Kassel Huskies

2:3! Eispiraten unterliegen Kassel Huskies

Personell dezimierte Westsachsen ohne Ertrag gegen Tabellenzweiten der DEL2

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenzweiten der DEL2, die Kassel Huskies, trotz großem Kampf knapp mit 2:3 verloren. Vor 2.161 Zuschauern im Sahnpark zeigten die personell dezimierten Westsachsen eine engagierte und willensstarke Leistung, blieben am Ende jedoch ohne Punkte. Die Treffer für die Eispiraten erzielten Dylan Wruck und Tim McGauley.

Personelle Sorgen vor dem Spiel

Die personelle Situation stellte Cheftrainer Jussi Tuores erneut vor große Herausforderungen. Neben mehreren Langzeitverletzten fehlte weiterhin Robin Vöber. Zudem musste Dominic Walsh kurzfristig passen, nachdem er sich im Training verletzt hatte.

Starker Start der Eispiraten

Die Eispiraten erwischten einen optimalen Start und bestimmten in der Anfangsphase klar das Geschehen. Kassel hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, während Crimmitschau früh offensiv Akzente setzte. Tim McGauley und Dylan Wruck vergaben erste gute Chancen, scheiterten jedoch an Huskies-Goalie Philipp Maurer. Der erste Schuss der Gäste nach sieben Minuten stellte Kevin Reich im Tor der Eispiraten vor keine größeren Probleme.

Die erste Powerplay-Situation brachte schließlich die verdiente Führung: Dylan Wruck setzte sich energisch durch, bekam nach einem Doppelpass mit McGauley den Puck zurück und verwandelte nach einem ersten geblockten Versuch die freie Scheibe zum 1:0 (15.).

Auch danach blieben die Eispiraten am Drücker und erspielten sich in weiterer Überzahl mehrere gute Möglichkeiten. Louis Brune traf den Pfosten, Sebastian Streu wurde geblockt, McCormicks Schlagschuss pariert und Wruck verzog nur knapp. In diesen Druckphasen verpassten es die Gastgeber jedoch, den Vorsprung auszubauen.

Kassel übernimmt im zweiten Drittel das Spielgeschehen

Im zweiten Spielabschnitt wendete sich das Blatt. Die Huskies kamen deutlich besser aus der Kabine und erhöhten den Druck. Die Eispiraten waren nun vor allem defensiv gefordert, konnten sich aber mehrfach auf einen starken Kevin Reich verlassen. Auch ein weiteres Powerplay blieb ungenutzt.

Stattdessen nutzte Kassel eine Überzahlsituation eiskalt zum Ausgleich: Mitchell Hoelscher stand nach wenigen Sekunden goldrichtig und verwertete ein Zuspiel von Hans Detsch zum 1:1 (33.).

Spannender Schlussabschnitt

Im letzten Drittel hatte Louis Brune die große Chance, die Eispiraten erneut in Führung zu bringen, ließ diese jedoch ungenutzt. Kurz darauf schlugen die Huskies kaltschnäuzig zu: Hunter Garlent zog mit viel Tempo vor das Tor und überwand Reich sehenswert zum 1:2 (43.). Obwohl Kassel nun das spielbestimmende Team war, bewiesen die Eispiraten Moral. Erneut im Powerplay sorgte eine starke Kombination für den Ausgleich: Dylan Wruck bediente Tim McGauley mit einem präzisen Pass durch den Slot, den dieser direkt zum 2:2 verwertete (52.).

Die Freude währte jedoch nur kurz. Nur eine Minute später gingen die Huskies erneut in Führung, als der Puck in einer unübersichtlichen Situation vom Schlittschuh von Yannik Valenti zum 2:3 ins Tor sprang (53.). In der Schlussphase warfen die Eispiraten noch einmal alles nach vorne, fanden gegen die gut strukturierte Defensive der Nordhessen jedoch keine entscheidenden Lücken mehr. So entführten die Kassel Huskies am Ende die drei Punkte aus dem Sahnpark.

Foto: Tommy Valdivia Castro

Torfolge (1:0, 0:1, 1:2):

1:0 Dylan Wruck (Tim McGauley, Sebastian Streu) 14:49 – PP1
1:1 Mitchell Hoelscher (Hans Detsch) 32:39 – PP1
1:2 Hunter Garlent (Mitchell Hoelscher, Ben Stadler) 42:53
2:2 Tim McGauley (Dylan Wruck) 51:33 – PP1
2:3 Yannik Valenti (Hans Deutsch, Tyler Benson) 52:43

Zuschauer: 2.161

Weiterer Ausfall: Dominic Walsh mit Verletzung im Teamtraining

Weiterer Ausfall: Dominic Walsh mit Verletzung im Teamtraining

Mannschaftskapitän vor weiteren Untersuchungen

Mannschaftskapitän Dominic Walsh hat sich im gestrigen Teamtraining einen Trainingsunfall zugezogen und steht den Eispiraten Crimmitschau an diesem Wochenende somit nicht zur Verfügung.

Der Angreifer zog sich dabei eine Oberkörperverletzung zu und begab sich im Anschluss zu weiteren Untersuchungen ins Klinikum. In den kommenden Tagen wird sich Walsh zusätzlichen medizinischen Abklärungen unterziehen. Erst danach wird feststehen, wie lange der Kapitän ausfallen wird. Walsh blickt bislang auf eine starke Saison zurück. In 36 Spielen erzielte der Rekordspieler der Eispiraten 16 Tore und bereitete weitere 20 Treffer vor.

Die Eispiraten Crimmitschau informieren, sobald genauere Erkenntnisse zur Ausfalldauer vorliegen und wünschen Dominic Walsh bereits an dieser Stelle eine gute Besserung.

Kassel zu Gast im Sahnpark – Derbysonntag in Weißwasser

Kassel zu Gast im Sahnpark – Derbysonntag in Weißwasser

Westsachsen stehen vor nächstem Punktspielwochenende in der DEL2

Auf die Eispiraten Crimmitschau wartet ein weiteres richtungsweisendes Wochenende in der DEL2. Zwei Spiele binnen drei Tagen stehen an – zunächst das Heimspiel gegen die Kassel Huskies am morgigen Freitag (30.01.2026 – 19.39 Uhr), ehe am Sonntag das prestigeträchtige Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser folgt (01.02.2026 – 17.00 Uhr). Tickets für das Heimspiel gegen die Huskies sind weiterhin online sowie an der Abendkasse erhältlich.

Ordentliche Woche als Grundlage

Die Westsachsen konnten zuletzt eine ordentliche Woche verbuchen und sammelten fünf Punkte aus drei Spielen. Dem wichtigen 2:1-Heimsieg gegen Ravensburg folgte ein guter, aber unbelohnter Auftritt gegen Krefeld. Gegen Freiburg verlief die Partie letztlich zwar etwas frustrierend, dennoch nahmen die Eispiraten immerhin zwei Punkte mit. Auf diesen Leistungen will das Team von Cheftrainer Jussi Tuores nun aufbauen – auch, weil der Abstand zu den Playdown-Plätzen immer knapper wird und man gleichzeitig den Anschluss an die Playoff-Ränge nicht verlieren möchte. Tuores kann dabei aller Voraussicht nach auf das gleiche Lineup setzen wie am vergangenen Sonntag.

Kassel Huskies zu Gast beim Sachsenlotto-Gameday

Am morgigen Freitag steht bereits das nächste Heimspiel an. Im Rahmen des Sachsenlotto-Gamedays empfangen die Eispiraten die Kassel Huskies im Kunsteisstadion im Sahnpark. Die Huskies reisen als Tabellenzweiter mit 80 Punkten aus 39 Spielen nach Crimmitschau und spielen bislang eine starke Saison.

Zwar unterlag das Team von Trainer Todd Woodcroft zuletzt zuhause Bietigheim mit 4:5 nach Overtime, zeigte sich aber auswärts in Landshut beim 5:2-Erfolg äußerst souverän. Die bisherigen drei Saisonduelle gingen allesamt an die Hessen – höchste Zeit also für die Eispiraten, diese ernüchternde Bilanz aufzubessern und den ersten Sieg gegen die „Schlittenhunde“ einzufahren.

Topscorer der Kasseler ist der Kanadier Tyler Benson mit 17 Toren und 31 Vorlagen, dicht gefolgt von Hunter Garlent (16 Tore, 28 Assists). Beide haben ihre Verträge bei den Huskies bereits verlängert. Im Tor könnte es zu einem Wiedersehen mit Oleg Shilin kommen, der zwei Jahre das Trikot der Eispiraten trug. Stammtorhüter ist jedoch Philipp Maurer, der auf deutlich mehr Spielzeit im Gehäuse der Hessen kommt.

Wie auch in den Vorjahren wird Sachsenlotto als Spieltagspartner mit zahlreichen Aktionen für ein besonderes Rahmenprogramm sorgen. Geplant sind unter anderem ein Ehrenbully, Interviews sowie die exklusive Auszeichnung des Spielers des Spiels.

Sachsenderby mit enormer Bedeutung

Nur zwei Tage später geht es für die Eispiraten ins Sachsenderby nach Weißwasser. Am Sonntag treffen sie in der Eisarena Weißwasser auf die Lausitzer Füchse – ein Duell mit viel Prestige und enormer Bedeutung für die Tabelle. Zudem wird Verteidiger Ole Olleff voraussichtlich sein 500. Spiel für die Eispiraten bestreiten.

Beide Teams stehen aktuell bei 55 Punkten, wobei die Füchse ein Spiel mehr absolviert haben und auf Rang zehn liegen. Die Eispiraten belegen derzeit Platz neun. Das Team von Christof Kreutzer geht mit Selbstvertrauen in das Derby, nachdem zuletzt zwei Siege gegen Regensburg (2:1) und bei der Düsseldorfer EG (4:2) gelangen. In den bisherigen drei Saisonduellen konnte jeweils die Heimmannschaft gewinnen – zwei Mal die Eispiraten, einmal die Füchse. Ziel der Westsachsen ist es, die positive Derbybilanz weiter auszubauen.

Bester Scorer der Lausitzer ist der Kanadier Lane Scheidl mit 29 Punkten. Mit jeweils zwölf Treffern folgen Lennard Nieleck und Mannschaftskapitän Clarke Breitkreuz. Im Tor schloss zuletzt Lennart Neiße die Lücke, die durch den Ausfall von Anthony Morrone entstanden ist.

Spiele in der DEL2 live verfolgen

Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.

Olympia 2026: Leon Draisaitl steht zur Wahl als Fahnenträger für Team Deutschland

Olympia 2026: Leon Draisaitl steht zur Wahl als Fahnenträger für Team Deutschland

Am Montag (26.01.2026) hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die sechs Athletinnen und Athleten vorgestellt, die zur Wahl als Fahnenträger für Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele stehen. Zu den Nominierten gehört NHL-Stürmer Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), der für das deutsche Männer-Eishockeyteam in Mailand auflaufen wird. Ab sofort und noch bis zum 3. Februar 2026 können deutsche Fans mit abstimmen, wer aus dem Team Deutschland die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier am 6. Februar 2026 tragen darf.

Abgestimmt werden kann unter www.teamdeutschland.de.

Leon Draisaitl: „Natürlich ist es eine große Ehre und es erfüllt mich auch ein wenig mit Stolz, zu den drei nominierten Männern für die Wahl zum Flaggenträger zu gehören. Ich bin dem DOSB für die Nominierung sehr dankbar und habe mich über den Anruf von Otto Fricke (Anmerkung: Vorstandsvorsitzender Deutscher Olympischer Sportbund) sehr gefreut, der mich am Sonntag mit der Nachricht erreicht hat. Ich bin sehr gespannt auf alles, was in Mailand vor uns liegt, und kann es kaum erwarten, zusammen mit der Mannschaft für Deutschland auf dem Eis zu stehen.“

Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Es ist bereits eine große Auszeichnung, zum Kreis der Kandidaten für diese besondere Aufgabe zu gehören. Wir freuen uns für Leon Draisaitl, der durch seine herausragenden Leistungen in den vergangenen Jahren eine absolute Ausnahmepersönlichkeit unseres Eishockeysports ist. Insofern hoffen wir natürlich, dass er diese besondere Rolle für Team Deutschland übernehmen darf, und bauen dabei auf die Unterstützung unserer Eishockeyfans und Sportbegeisterten in Deutschland, die Leon wählen dürfen.“

DOSB-Präsident Thomas Weikert wird in der Meldung des DOSB folgendermaßen zitiert: „Das Team Deutschland bei Olympischen Spielen als Fahnenträgerin anführen zu dürfen, ist eine riesige Ehre, die nur sehr wenigen Menschen zuteilwird. Wir haben es uns mit der Auswahl der Kandidatinnen nicht leicht gemacht. Bei einem Team D mit über 180 Athletinnen, davon 37 olympische Medaillengewinnerinnen und viele prominente und verdiente Sportler*innen, hätte die Liste noch deutlich länger sein können. Die Wahl ist hiermit offiziell eröffnet und ich bin mir sicher, dass die Fans und das Team D gemeinsam wieder ein hervorragendes Duo auswählen werden, das unser Land würdig vertreten wird.“

Die Kriterien für die Vorauswahl der sechs Nominierten durch die Delegationsleitung des Team Deutschland waren:

Erfolg
Bisherige internationale, insbesondere olympische Erfolge

Vorbildfunktion
Populäre Athlet*innen, die nicht nur mit ihren Erfolgen, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit und Haltung einen fairen und manipulationsfreien Leistungssport verkörpern und Menschen begeistern und inspirieren, selbst Sport zu treiben und sportlichen Erfolg anzustreben

Vielfalt des Sports
Auswahl von Athlet*innen aus verschiedenen Sportarten und Disziplinen

Vorrang für die Wettbewerbe der Olympischen Spiele
Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier ist freiwillig und passt nicht immer in das Trainings- und Wettkampfprogramm der Athletinnen. Daher bedarf es einer Zustimmung von Athletin und Verband für eine Nominierung auf der Shortlist.

Seit den Olympischen Spielen in Rio 2016 können Öffentlichkeit und Fans gemeinsam mit den Athletinnen des Team D über die Fahnenträgerinnen abstimmen. Dabei werden die Stimmen der Athlet*innen des Team D und die der Fans mit jeweils 50 Prozent gewertet. Wer dann jeweils bei den Frauen und Männern die höchste Prozentpunktzahl hat, trägt die Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026.

Die Eröffnungsfeier der Winterspiele in Norditalien findet dezentral an vier Standorten statt. Neben dem Hauptstandort Mailand sind dies Cortina, Livigno und Predazzo. Aufgrund der verteilten Standorte ist es deshalb möglich, dass die Fahnenträgerinnen nicht am selben Ort sein werden. Der Einlauf der Mannschaften inkl. Fahnenträgerinnen soll an allen Standorten zeitgleich stattfinden, um ein gemeinschaftliches Gefühl herzustellen.

Foto: City-Press GmbH
Offizielle Pressemitteilung Deutscher Eishockey-Bund e. V.

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