2:3! Eispiraten mit nur einem Punkt in Dresden

Nov 2, 2021 | Allgemein, Hauptnews

Fotos: Thomas Heide

Westsachsen geben 2:0-Führung im Sachsenderby aus der Hand

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen mit 2:3 in der Verlängerung verloren. Nachdem das Team von Cheftrainer Marian Bazany zwischenzeitlich sogar mit 2:0 in Führung lag, geht letztendlich nur ein Punkt mit nach Crimmitschau.

Untypisch für ein Derby zwischen den Eislöwen und den Eispiraten, dauerte es bis zum Powerbreak, ehe die gut knapp 1.900 Fans in der Eisarena Dresden erste gute Möglichkeiten beider Teams zu sehen bekamen. Die Westsachsen konnten folglich mehrere gute Chancen nicht nutzen. Auf der Gegenseite war es hingegen Luka Gracnar, der seine Farben vorerst vor einem Gegentor bewahrte.

Seine Vorderleute kamen im zweiten Durchgang dann besser aus der Kabine. Die Schützlinge von Cheftrainer Marian Bazany waren bemüht, das Spielgeschehen zu kontrollieren und übten immer wieder viel Druck auf das Tor der Gastgeber aus. In Unterzahl war es dann Scott Feser, der im eigenen Drittel den Puck eroberte und nach seinem Alleingang am stark parierenden Janick Schwendener scheiterte. Luca Gläser macht er es nach 35 Minuten dann besser. Der Stürmer eroberte im Zusammenspiel mit Kapitän Vincent Schlenker den Puck an der Bande, zog nach innen und besorgte mit seinem trockenen, halbhohen Handgelenkschuss die nicht unverdienter 2:0-Führung für die Crimmitschauer.

Die Eispiraten hatten das Spiel nun weitestgehend im Griff. Tamás Kánya erhielt im Schlussdrittel dann aber eine Spieldauerdisziplinarstrafe, welche den Gästen schließlich viel Kraft kostete. Zunächst aber, konnten die Crimmitschauer ihre Führung weiter ausbauen. In der fünfminütigen Unterzahl bediente Mathieu Lemay den mitgesprinteten Scott Feser, der die Hartgummischeibe schließlich zum 2:0 über die Torlinie drückte (48.).

Nur zwei Minuten später, immer noch in Unterzahl spielend, musste Luka Gracnar dann aber erstmals hinter sich greifen. Simon Karlsson verkürzte mit seinem Blueliner auf 1:2 (49.). Die Eislöwen aus Dresden waren nun wieder besser im Spiel und konnten sich für ihren Einsatz schließlich auch belohnen. 4 Minuten vor der Schlusssirene, war es Arne Uplegger, der nach guter Übersicht von Yannick Drews zum 2:2 einschoss (56.).

Die Entscheidung dieses Sachsenderbys fiel schließlich in der Verlängerung. So war es Johan Porsberger, der nach einem Abpraller von der Bande am schnellsten schaltete und zum 2:3-Endstand einschoss (65.). Die Eispiraten, die das Spielgeschehen lange im Griff hatten und kurzzeitig auch mit 2:0 in Front lagen, konnten aus diesem Derby am Ende also nur einen Punkt mitnehmen und sind mit 20 Zählern nun, punktgleich mit Dresden, auf den vierten Platz abgerutscht.

Torfolge (0:0, 0:1, 2:1, 1:0):

0:1 Luca Gläser (Vincent Schlenker) 34:12
0:2 Scott Feser (Mathieu Lemay) 47:35 – SH1
1:2 Simon Karlsson (Johan Porsberger, Jordan Knackstedt) 49:53 – PP1
2:2 Arne Uplegger (Tom Knobloch, Yannick Drews) 55:31
3:2 Johan Porsberger 64:06 – OT

Zuschauer: 1.858

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