Dorf aktiviert 157 Zuschauer zum Eispiraten-Heimspiel
Die Eispiraten Crimmitschau haben am vergangenen Freitagabend, zur 0:3-Niederlage gegen die Bietigheim Steelers, das vierte Dorf zur Eispiraten-Dorf-Challenge im Sahnpark begrüßen dürfen. Schlunzig konnte dabei 157 Dorfbewohner auf das Eis ins Kunsteisstadion Crimmitschau bringen. Beim Torwandschießen wurden zudem drei von zehn Pucks im Tor untergebracht.
Bereits in der vergangenen Woche konnten die Schlunziger über ihr eingesendetes Bewerbungsvideo Punkte sammeln. Am Freitag hat das Dorf dann noch einmal ordentlich nachgelegt. Zwar bleibt Frankenhausen mit nunmehr 19 Punkten in Führung, Schlunzig belegt nun allerdings gemeinsam mit Langenreinsdorf vor Langenbernsdorf (vierter Platz) den zweiten Platz (je 17 Punkte). Das nächste Dorf, welches in den Sahnpark kommt, ist Pölzig am 5. Januar 2024 zum Heimspiel der Eispiraten gegen den ESV Kaufbeuren.
Schlunzig in der Übersicht
157 Besucher auf dem Eis
Challenge auf dem Eis: Torwandschießen 3/10
*Bis zum Ende der Eispiraten-Dorf-Challenge kann das Dorf-Video auf unseren Social Media Plattformen zudem weiter fleißig geliked werden (hier können weitere wichtige Punkte für den Gesamtsieg gesammelt werden)
Die Dörfer im Vergleich
Platz
Dorf
Besucher / %
Challenge
Video-Likes
Punkte
1.
Frankenhausen
227 / 27,54 % (5 Pkt)
5/10 (7 Pkt)
8.776 (7 Pkt)
19
2.
Langenreinsdorf
232 / 30,40 % (6 Pkt)
3/10 (6 Pkt)
1.487 (5 Pkt)
17
2.
Schlunzig
157 / 54,14 % (7 Pk)
3/10 (6 Pkt)
1.167 (4 Pkt)
17
4.
Langenbernsdorf
358 / 9,17 % (4 Pkt)
3/10 (6 Pkt)
2.279 (6 Pkt)
16
4.
Pölzig
4.
Gösau
4.
Lauenhain
*Die Punkteanzahl (maximal 7 anhand der Dorf-Anzahl) variiert bis nach der letzten Dorf-Aktion und bestimmt letztlich das Ranking.
Geschäftsstelle des Eishockey-Zweitligisten erhält Zuwachs
In der Geschäftsstelle der Eispiraten Crimmitschau gibt es Zuwachs. Seit dem 1. Dezember 2023 unterstützt Lotta Kohlmeyer die Verwaltung des Eishockey-Zweitligisten und kümmert sich fortan um das Partnerschulprojekt Eispiraten@School und den Eispiraten Kids Club, welcher im Sommer dieses Jahres gegründet wurde. Zudem soll die 19-jährige Sportmanagement-Studentin dabei helfen, die Strukturen der GmbH noch weiter zu verbessern.
„Schon in der Schule habe ich stets versucht, meine Leidenschaft Eishockey mit meinen Mitschülern zu teilen und sie mit der Begeisterung für den Sport anzustecken. Deswegen freue ich mich umso mehr über die Möglichkeit, die Projekte Eispiraten@School und den KidsClub mitzugestalten“, sagt Lotta Kohlmeyer, die Neuste im Bunde der Eispiraten-Verwaltung. Die 19-Jährige, die schon lange mit dem Eishockeysport in Crimmitschau verbunden ist, unterstützte die Eispiraten schon in der Vergangenheit bereits bei zahlreichen Projekten und arbeitet zudem ehrenamtlich im Kampfgericht des DEL2-Clubs.
Ab sofort übernimmt Lotta Kohlmeyer jegliche Aufgaben rund um das Projekt Eispiraten@School und unterstützt ebenso beim Eispiraten Kids Club, dessen Aktionen bis zuletzt von Aaron Frieß, Head of Communication, und Mitgliedern der Fanorganisation FanICE organisiert wurden. Gerade da die Eispiraten mit einer schlanken Organisations-Struktur arbeiten, laufen diverse Bereiche fließend ineinander.
Verteidiger sichert sich ersten Platz beim Fanvoting
Die Eispiraten Crimmitschau konnten am vergangenen Wochenende keine Zähler einfahren. Sowohl gegen die Bietigheim Steelers (0:3) als auch gegen den EV Landshut (1:3) mussten die Westsachsen Niederlagen einstecken. Dennoch hatten alle Fans die Möglichkeit, über Facebook ihren „Freiberger – Star of the week“ zu wählen.
Den ersten Platz belegt dabei Max Balinson mit 62 Stimmen. Dabei zeigen sich die Fans der Eispiraten solidarisch mit dem deutsch-kanadischen Abwehrmann, der an diesem Wochenende nur kurz zum Einsatz kam. Gegen die Bietigheim Steelers wurde der Verteidiger nach einem Check im Kopfbereich gegen Jack Doremus mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt und zusätzlich für das Gastspiel in Landshut gesperrt. Die Anhänger des Eishockey-Zweitligisten untermauern mit dieser Geste, dass sie auch weiterhin hinter dem treffsichersten Verteidiger, der zudem die beste Plus/Minus-Statistik in der DEL2 aufweist, stehen.
Auf dem zweiten Platz landete in dieser Woche Ladislav Zikmund. Der tschechische Importstürmer konnte sich zwar nicht in die Torschützenliste eintragen, gefiel allerdings einmal mehr in der Rolle des harten Arbeiters, der sich für keinen Zweikampf zu schade ist und auch die Defensivarbeit nicht vernachlässigt. Zikmund erhielt von Seiten der Fans ganze 49 Stimmen.
Mit 46 Stimmen schaffte Henri Kanninen den Sprung auf Platz 3. Der Finne, der in der Vorwoche noch mit Problemen im Unterkörperbereich aussetzen musste, kehrte an diesem Wochenende in das Lineup von Chefcoach Jussi Tuores zurück. Dabei konnte der großgewachsene Linksschütze im Auswärtsspiel beim EV Landshut das zwischenzeitliche 1:0 und somit seinen sechsten Saisontreffer erzielen.
Eispiraten-Sponsor Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche
Die Eispiraten Crimmitschau blieben an diesem Wochenende ohne Punkte. Beim EV Landshut mussten sich die Westsachsen, die bereits am Freitagabend gegen Bietigheim das Nachsehen hatten, mit 1:3 geschlagen geben. Henri Kanninen erzielte mit der zwischenzeitlichen 1:0-Führung den einzigen Crimmitschauer Treffer.
Cheftrainer Jussi Tuores musste vor dem Gastspiel in Landshut Kreativität beweisen. Dem Finnen fehlten neben dem Langzeitverletzten Scott Feser auch Max Balinson, der von der DEL2 für ein Spiel gesperrt wurde, und der angeschlagene Kapitän Mario Scalzo. Wieder mit dabei war hingegen Hayden Verbeek.
Die Eispiraten starteten ordentlich in die Partie und konnten sich in der Fanatec-Arena zunächst mehr Spielanteile erarbeiten, ohne dabei hochkarätige Chancen zu kreieren. Dennoch gelang es den Gästen nach 13 Minuten mit 1:0 in Front zu gehen. Henri Kanninen vollendete einen schnellen Konter der Eispiraten und drückte die Scheibe am langen Pfosten über die Torlinie. Auch danach blieben die Westsachsen das aktivere Team, verpassten es jedoch, den starken Sebastian Vogl im Tor des EVL erneut zu überwinden. Auf der Gegenseite rettete Oleg Shilin ebenfalls immer wieder stark.
Die Landshuter wurden mit Beginn des Mitteldrittels dann aber besser und machte den Eispiraten das Leben ordentlich schwer. Ein Missverständnis in der westsächsischen Hintermannschaft sorgte schließlich für das 1:1 – Samir Kharboutli traf nach 23 Minuten sehenswert. Die Crimmitschauer konnten das Gegentor nicht so schnell abschütteln. Landshut wirkte nun agiler und spielfreudiger und kam sogar zum Führungstreffer. Simon Stowasser, der als Förderlizenzspieler einst auch wenige Einsätze im Trikot der Eispiraten verbuchen konnte, traf von der blauen Linie aus zum 1:2 (28.). Das Team von Jussi Tuores hätte in der Folge aber ausgleichen können, scheiterte zu oft aber an Sebastian Vogl oder aber an der eigenen Chancenverwertung. So lupfte Colin Smith den Puck mit der Rückhand aus aussichtsreicher Position über das Tor.
Mit einem knappen Rückstand und ordentlich Wut im Bauch kamen die Pleißestädter schließlich aus der zweiten Pause. Und der Beginn des Schlussdrittels sollte auch den Eispiraten gehören, die nun ordentlich Druck ausübten und auf den Ausgleich drängten. Jubeln durften in der Folge aber nur die Landshuter. John Rogl traf zum 1:3 – ein Tor mit einem bitteren Beigeschmack. So wurde Oleg Shilin vorher zu Fall gebracht und ins Tor geschoben. Auch mit dem Videobeweis nahmen die Referees dieses Tor aber nicht zurück.
Eine undankbare Situation für die Gäste, die nun noch einmal alles in die Waagschale warfen und versuchten, den Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen. Drangphasen und zwingende Chancen blieben aber zumeist aus. Die Landshuter trafen schließlich noch einmal in den verwaisten Kasten, jedoch fand das vermeintliche 1:4 keine Anerkennung, da bereits zuvor die Schlusssirene ertönte und die lautstarken Crimmitschauer Anhänger enttäuscht in der Fanatec-Arena zurückließ.
Torfolge (0:1, 2:0, 1:0):
0:1 Henri Kanninen (Gregory Kreutzer) 12:26 1:1 Samir Kharboutli 22:15 2:1 Simon Stowasser (Jakob Mayenschein, Alex Tonge) 27:42 3:1 John Rogl (Alex Tonge , Julian Kornelli) 46:59
Spieler erhielt eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe
Gem. § 1 (3) Disziplinarordnung wurde gegen den Spieler Balinson, Max ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Spieler wurde im Spiel Eispiraten Crimmitschau gegen Bietigheim Steelers am 15.12.2023 in der 25. Spielminute gemäß DEL-Regel 48 mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt.
Es lagen als Beweismittel vor:
Spielbericht und Zusatzmeldung vom 15.12.2023
Videoaufzeichnung
Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:
Die Situation ereignet sich bei Spielzeit 24:09 im Drittel der Bietigheim Steelers. Nach einem Angriff der Eispiriaten Crimmitschau kommt der Puck in Richtung des Spielers der Bietigheim Steelers #21 Doremus, Jack-Olin. Der Spieler der Eispiraten Crimmitschau #58 Balinson, Max checkt den Spieler der Bietigheim Steelers #21 Doremus, Jack-Olin, was die Schiedsrichter gemäss DEL-Regel 48 Check zum Kopf- und Nackenbereich werten und eine 5+ Spieldauerdisziplinarstrafe aussprechen. Der Spieler der Bietigheim Stellers #21 Doremus, Jack-Olin konnte nach kurzer Behandlung wieder am Spiel teilnehmen.
Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 48 vorliegt.
Der Spieler #21 Doremus, Jack-Olin befand sich in einer schutzlosen Position
Der Spieler #58 Balinson, Max unternahm eben nicht den Versuch zur Scheibe zu gelangen
Der Spieler #58 Balinson, Max nahm eine Verletzung des Gegners durch seine Aktion in Kauf
Der Disziplinarausschuss hält deshalb eine Sperre von einem (1) Spiel in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 48, den §§ 1, 4, 11, 16, 24 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.
Glücklose Westsachsen ohne Punkte im „back-to-back“-Spiel
Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich den Bietigheim Steelers am heutigen Freitagabend mit 0:3 geschlagen geben. Dabei agierten die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores, die schon früh in Rückstand gerieten, zumeist glücklos und rutschen nach ihrer Heimniederlage gegen die Ellentaler auf den vierten Tabellenplatz ab.
Zwar konnte Cheftrainer Jussi Tuores, welchem neben Scott Feser auch der erkältete Hayden Verbeek nicht zur Verfügung stand, wieder auf die zuletzt angeschlagenen und verletzten Henri Kanninen und Vinny Saponari bauen, sah jedoch einen Beginn, der ihm nicht ganz so gut gefallen sollte. So dauerte es gerade einmal 23 Sekunden, als Dominik Lascheit nicht entscheidend angegriffen wurde, mit seinem platzierten Schuss in die linke Ecke zum 0:1 einschoss und Christian Schneider, der nach seiner starken Vorstellung im Ellental erneut den Vorzug vor Oleg Shilin erhielt, überwand (1.).
Die Eispiraten taten sich auch danach schwer und fanden kaum Zugriff auf die Partie, in welcher nur selten ein ordentlicher Spielfluss zustande kam. Dabei blieben die Steelers weitestgehend die aktivere Mannschaft, Großchancen blieben auf beiden Seiten aber aus.
Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores konnte zu Beginn des zweiten Durchgangs schließlich etwas mehr Druck erzeugen. Ausgerechnet in numerischer Überzahl ließ sich Verteidiger Max Balinson zu einem Check im Kopf- und Nackenbereich gegen Jack Doremus hinreißen. Der Deutsch-Kanadier musste das Eis mit einer Spieldauerstrafe verlassen. Obendrein gab es eine Fünfminutenstrafe gegen die Hausherren, in welcher die Bietigheimer eiskalt zuschlugen. Cole MacDonald zog von der blauen Linie ab und bugsierte den Puck an Freund und Feind vorbei in die Maschen des Eispiraten-Gehäuses (28.).
Die Westsachsen schienen in der Folge glücklos und waren oft einen Schritt zu spät. Dennoch ergaben sich im weiteren Verlauf des Mitteldrittels hochkarätige Chancen für die Crimmitschauer. Sowohl Colin Smith als auch Dominic Walsh scheiterten am stark parierenden Olafr Schmidt, Thomas Reichel verpasste den Anschlusstreffer am langen Pfosten.
Auch zu Beginn des Schlussdrittels rückte Olafr Schmidt immer wieder in den Mittelpunkt. Der Goalie der Steelers konnte sich bei zahlreichen Schüssen der Gastgeber immer wieder auszeichnen – frustrierend für die Crimmitschauer, die nach 47 Minuten auch das dritte Gegentor hinnehmen mussten. Gregory Kreutzer geriet an der blauen Linie ins Stolpern, einen Zwei-auf-Null-Spielzug vollendete Alexander Preibisch schließlich mit seinem Tip-in zum 3:0. Ein gebrauchter Tag für die Westsachsen, die sich in der Folge nicht noch einmal aufrappeln konnten. Hinzu kam auch noch eine Fußverletzung von Mario Scalzo, der das Eis nach einem geblockten Schuss vorzeitig verlassen musste.
Viel Zeit zum Aufarbeiten haben die Eispiraten allerdings nicht. Bereits am Sonntag treffen die Pleißestädter in der Fanatec-Arena auf den EV Landshut, die am heutigen Freitag mit 1:3 bei den Eisbären Regensburg das Eis ebenso als Verlierer verließen.
Willy Rudert übergibt signiertes Trikot zum Weihnachtsbasar
Die Eispiraten Crimmitschau waren am gestrigen Donnerstagabend am Abendgymnasium Chemnitz zu Gast. Stürmer Willy Rudert hatte in diesem Sommer nach drei lehrreichen Jahren hier sein Abitur abgeschlossen. Pünktlich zum Weihnachtsbasar übergab der Stürmer seinen ehemaligen Lehrern ein eingerahmtes und signiertes Trikot und stand für nette Gespräche zur Verfügung.
Eine tolle Geste des ehemaligen Schülers. Vielen lieben Dank an Frau Steigert, die Direktorin des Abendgymnasiums, für den tollen Empfang!
Die Eispiraten Crimmitschau starten am morgigen Freitag in die zweite Saisonhälfte in der DEL2. Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores, welches aktuell auf dem dritten Tabellenplatz rangiert, trifft dabei am Freitagabend im „back-to-back“-Spiel auf die Bietigheim Steelers (15.12.2023 – 20.00 Uhr) und gastiert am Sonntag beim EV Landshut (17.12.2023 – 17.00 Uhr). Dabei wollen die Crimmitschauer die nächsten Bausteine für eine erfolgreiche Saison setzen und sich weiter in der Spitzengruppe der zweiten Liga festspielen.
Man muss festhalten: Kaum einer hätte die Eispiraten vor der Saison nach 26 Spielen in die Spitzengruppe der DEL2 gesehen. Mit 44 Zählern stehen die Crimmitschauer genau zur Hälfte der Spielzeit 2023/24 auf dem dritten Tabellenplatz und konnten dabei über weite Strecken mit attraktivem Eishockey begeistern. Dabei konnten die Schützlinge von Jussi Tuores kleine Niederlagenserien immer wieder kalt abschütteln. Die Verantwortlichen des DEL2-Clubs werden deshalb nicht müde zu sagen, dass die Eispiraten ein intaktes Team haben. Eben auch nach dem schmerzhaften Unfall zwischen Goalie Oleg Shilin und Vinny Saponari. Denn schon zwei Tage später konnte der Tabellendritte eine starke Reaktion zeigen und die Bietigheim Steelers mit einem 4:1-Auswärtserfolg in die Schranken weisen.
Nun steht der Beginn der zweiten Saisonhälfte an und so kommt es für die Eispiraten zum „back-to-back“-Spiel gegen die Steelers, welche morgen Abend in den Sahnpark kommen. Dabei können Jussi Tuores und Esbjörn Hofverberg wieder auf die Dienste von Gregory Kreutzer und Justin Büsing aus Bremerhaven bauen, die in den letzten Tagen noch mit den Fischtown Pinguins trainierten. Wieder mit von der Partie sind zudem die zuletzt angeschlagenen Oleg Shilin und Henri Kanninen, die voll mit dem Team trainiert haben. Nach zahlreichen Untersuchungen ist mittlerweile auch ein Einsatz von Vinny Saponari nicht mehr unrealistisch. Der Deutsch-Amerikaner trainierte heute bereits mit der Mannschaft und brennt trotz seiner schmerzhaften Gesichtsverletzung auf ein schnelles Comeback – ein Eishockeyspieler durch und durch!
„Back-to-back“-Spiel gegen die Steelers
Nur fünf Tage liegen zwischen dem letzten Duell und dem morgigen Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers. Das Team des ehemaligen Eispiraten-Coaches Danny Naud steht weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der DEL2, will sich aber durch kontinuierte Arbeit Stück für Stück aus dem Tabellenkeller befreien, auch wenn den Ellentalern scheinbar noch die Konstanz fehlt. Nach einem fulminanten 7:2-Auswärtssieg in Kaufbeuren, gewannen die Eispiraten am vergangenen Sonntag dank einer geschlossenen Teamleistung nicht unverdient mit 4:1 in der EgeTrans-Arena.
Das Team der Steelers ist somit sicher auf Wiedergutmachung im Sahnpark aus, könnte mit einem Dreier sogar zwei Plätze gut machen und somit nach Ewigkeiten auch die rote Laterne wieder abgeben. Dabei werden die Eispiraten erneut mit alten Tugenden und einer starken Defensivarbeit überzeugen müssen. So kommt mit dem DEL-Absteiger der Vorsaison zwar die schlechteste Abwehr (109 Gegentore), dafür mit bereits 90 erzielten Treffern auch die beste Offensive in das Kunsteisstadion Crimmitschau. Positiv anzumerken ist dabei, dass die Westsachsen in zwei Aufeinandertreffen bislang nur einen Gegentreffer hinnehmen mussten.
Topscorer der Baden-Württemberger ist weiterhin Jack Olin Doremus. Der US-Amerikaner erzielte bereits 16 Tore und 15 Vorlagen und hatte auch beim einzigen Gegentreffer der Eispiraten im letzten Duell als Assistent seine Finger im Spiel. Jackson Cressey und (26) und Cole MacDonald (25) folgen ihm in der internen Scorerliste. Schmerzhaft vermisst wird hingegen Max Prommersberger in der Verteidigung. Der Routinier fehlt die komplette Saison verletzungsbedingt – sicher ein Faktor für die zahlreichen Gegentore. Offen ist derweil, ob Leon Doubrawa oder Olafr Schmidt zwischen den Pfosten stehen.
Wie zum Start der Saison – Gastspiel in Landshut
Wir stellen einmal alles auf den Kopf und fangen von vorne wieder an. So oder so ähnlich könnte man den aktuellen Stand in der DEL2 bewerten, treffen die Eispiraten doch am Sonntag, wie schon zum ersten Spieltag der Hauptrunde, in der Fanatec-Arena auf den EV Landshut, der als Tabellenachter mit 39 Punkten weiter vor allem auf der Suche nach Konstanz ist.
Das Team von Trainer Heiko Vogler ist auch in dieser Saison schwer einzuschätzen. Zwar haben die Bayern einen sicheren Platz im Mittelfeld der DEL2-Tabelle inne, so richtig zufrieden ist man im Umfeld des EVL allerdings nicht wirklich. Oftmals fehlten den Landshutern nur Nuancen, um Spiele für sich zu entscheiden. Seit heute ist auch der Abgang des eigentlichen Top-Stürmers Marco Pfleger bekannt, der die Niederbayern mit hoher Wahrscheinlichkeit in Richtung eines anderen Zweitliga-Teams verlässt. Immerhin konnte der EV Landshut mit zwei Siegen gegen Bad Nauheim und Regensburg zuletzt ein Sechs-Punkte-Wochenende einfahren und dürfte so selbstbewusst und gut gewappnet in sein nächstes Punktspielwochenende gehen.
Topscorer des EVL ist aktuell Samir Kharboutli. Der 24-jährige Deutsch-Tscheche entstammt dem Nachwuchsprojekt zwischen Piratí Chomutov und den Chemnitz Crashers, sammelte schließlich viel DEL-Erfahrung in Ingolstadt und Augsburg und streift sich seit zwei Jahren des Jersey der Landshuter über. Elf Tore und 17 Vorlagen stehen für den Offensivmann bereits zu Buche. Ihm folgt der Kanadier Tyson McLellan, der bislang fünf Treffer und 14 Vorlagen erzielte. Im Tor hingegen können die Niederbayern das vielleicht stärkste Goalie-Duo der Liga aufweisen. So ergänzte Meistertorwart Jonas Langmann den ohnehin starken Rückhalt Sebastian Vogl, der vor zwei Jahren noch fester Bestandteil des DEL-Teams Straubing war.
Tickets für Heimspiel gegen Bietigheim sichern
Tickets für das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen die Steelers wird selbstverständlich auch live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Mit einer Verkehrssicherheitskampagne in den Sportstätten und Stadien des sächsischen Profisports ruft der Freistaat Sachsen alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr auf. Denn sowohl im Sport als auch im Straßenverkehr spielt das Einhalten von Regeln eine entscheidende Rolle.
„Fairness, Gelassenheit und gegenseitige Rücksichtnahme auf unseren Straßen, Rad- und Fußwegen sind und bleiben wichtige Bestandteile für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Egal, ob Autofahrer auf Radfahrer treffen, ob Lkw-Fahrer auf Autobahnen an Baustellenfahrzeugen vorbeifahren oder spielende Kinder auf der Straße unterwegs sind. Es kann nur gut gehen, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen«, so Verkehrsminister Martin Dulig.
Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad oder mit dem Auto – Sachsens Verkehrsministerium setzt auf eine sichere und nachhaltige Mobilität. Das Ziel heißt Vision Zero. Das heißt, die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr auf null zu reduzieren. Schon jetzt engagiert sich der Freistaat mit zahlreichen Projekten für Verkehrs- und Infrastruktursicherheit ein. Zum Beispiel mit der erweiterten Möglichkeit zur Einrichtung von Fußgängerüberwegen, mit dem Bau von straßenbegleitenden Radwegen oder alternativen Radwegführungen, mit der Durchführung von »Fußverkehrs-Checks« unter Federführung des »wegebundes«, aber auch mit präventiver Verkehrssicherheitsarbeit in Kindergärten und Schulen.
Die Kommunikationskampagne »Bleib fair, auch im Verkehr.« ist ein weiterer Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit und richtet sich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Durch gegenseitige Rücksichtnahme können Verkehrsunfälle vermieden werden. Sensibilisiert wird durch Printmaßnahmen, wie Großflächen-, LED- und Bannerwerbung, an prominenter Stelle in den Sportstätten und Stadien des sächsischen Profisports. Die Kampagne erstreckt sich über die Spielsaison 2023/2024 in Sachsen.
Die Eispiraten haben nach ihren beiden Partien gegen Dresden und Bietigheim nun die Hälfte der Saison geschafft. Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores steht dabei auf dem dritten Tabellenplatz und konnte vor allem beim Gastspiel in Bietigheim vollends überzeugen. Nach dem 4-Punkte-Wochenende haben die Fans wieder ihre Möglichkeit genutzt, auf Facebook den „Freiberger – Star of the week“ zu wählen.
Der erste Platz geht dabei an Christian Schneider mit ganzen 166 Stimmen. Der junge Goalie rutschte am Sonntag für den leicht angeschlagenen Oleg Shilin zwischen die Pfosten und avancierte mit seiner Leistung zum Spieler des Spiels. Immer wieder konnte Schneider stark parieren und dabei 29 von insgesamt 30 Steelers-Abschlüssen abwehren. Mit einer Fangquote von 96.67 Prozent verhalf er seinen Farben so zum Auswärtssieg im Elltental.
Den zweiten Platz sichert sich Max Balinson (146). Der deutsch-kanadische Abwehrmann präsentiert sich aktuell in einer Topform und konnte am vergangenen Wochenende einmal mehr seine Scoringqualitäten unter Beweis stellen. Sowohl gegen Dresden als auch gegen Bietigheim war der torgefährlichste Verteidiger der DEL2 wieder erfolgreich und verhalf seinen Kollegen somit zu insgesamt vier von sechs möglichen Zählern.
Über den dritten Platz kann sich Dominic Walsh (129) in dieser Woche freuen. Der Allrounder konnte schon gegen die Dresdner Eislöwen am Freitagabend zwei Vorlagen verbuchen und sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 in Bietigheim für die Vorentscheidung. Dabei erzielte der Deutsch-Brite, der seit nunmehr elf Spielzeiten in Crimmitschau verweilt, sein 100. Tor im Eispiraten-Dress und erreichte somit einen grandiosen Meilenstein.
Eispiraten-Sponsor Freiberger präsentiert die Top-5 der Woche