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EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Die Italienischen Alpen waren in der letzten Saison zu seiner Heimat geworden. Zur neuen Saison steuert Lemay dann erstmals Deutschland an. | Foto: Instagram @mathlemay

Das erste Interview von Mathieu Lemay als Eispirat

Mathieu Lemay ist der zweite Neuzugang der Eispiraten Crimmitschau für die neue Saison 2020/21 gewesen. Der 25-jährige Stürmer, der aus Sterzing an die Pleiße kommt, soll die Offensive der Westsachsen mit seinem Speed und seinem Torriecher beleben. Nun stand der Kanadier für ein kurzes Interview bereit und sprach sowohl über die Gründe für seinen Wechsel, seine Zielsetzung und einem Spieler, von welchem er viel lernen kann.

Schön, dass du dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst, Mathieu. Zu allererst: Wie geht es dir?

Mir geht es wirklich gut. Ich bin wieder zu Hause in Kanada und jetzt, wo die Arenen hier offen sind, kann ich auf das Eis gehen. Aufgrund von Corona konnte ich in dieser Sommerpause leider so viel reisen, wie ich es wollte.

Wie bereitest du dich aktuell auf die neue Saison vor?

Ich hatte Glück, dass ich die ganze Zeit im Fitnessstudio meines Bruders trainieren konnte, denn viele Fitnessstudios hierin der Nähe waren lange geschlossen. Und wie ich schon sagte, kann ich jetzt auch ein paar mal in der Woche auf das Eis gehen und mich so gut auf den Saisonstart vorbereiten.

Es dauert nicht mehr lange, bis die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt. Du kommst nun in ein neues Land und ein neues Team. Was war ausschlaggebend, dass du letztendlich zu den Eispiraten gewechselt bist?

Nach der letzten Saison war Deutschland eines der Länder, in denen ich unbedingt spielen wollte. Gerade nach den Gesprächen mit Mario Richer fiel mir die Wahl am Ende sehr leicht.

Welche Rolle hat Mario Richer, der neue Eispiraten-Trainer, denn bei deinem Wechsel gespielt?

Mario wollte mich schon im vergangenen Jahr in Frankreich unter Vertrag nehmen, aber am Ende hat das leider nicht geklappt. Als er mich dieses Jahr kontaktierte, hatte ich bereits viele gute Dinge über Crimmitschau und die DEL2 gehört, so dass er nicht viel sagen musste, um mich davon zu überzeugen, hier her zu kommen. Denn ich weiß auch, dass Mario ein sehr guter und erfahrener Coach ist.

Du hattest ein hervorragendes Jahr in der Alps Hockey League, konntest für Sterzing 35 Tore und 50 Vorlagen erzielen. War der Wechsel nun ein logischer Schritt?

Ich denke, es war irgendwie ein logischer Schritt, ja. Mein Ziel ist es, so gut wie möglich Eishockey zu spielen, und ich wusste, dass DEL2 eine sehr gute Liga ist. Ich denke, dass es vielleicht etwas anspruchsvoller sein kann. Aber genau das ist es, wonach ich gesucht habe.

Welche Ziele hast Du dir gesetzt?

Mein persönliches Ziel ist es, in der Offensive mein Bestes zu geben und mit der Mannschaft eine gute Saison zu spielen, um einen Playoff-Platz zu bekommen. Letzte Saison hatte ich leider nicht die Chance, in den Playoffs zu spielen. Deshalb möchte ich es in diesem Jahr unbedingt schaffen.

Wie würdest du dich als Spielertyp bezeichnen und besitzt du Vorbilder, an denen du dich orientierst?

Ich würde sagen, ich bin ein schneller Offensivstürmer und bringe gerne eine Menge Energie aufs Eis. Eigentlich habe ich keine bestimmten Spieler, von denen ich sagen kann, dass sie meine Vorbilder sind. Jedoch schaue ich mir immer wieder gerne Spieler wie Claude Giroux an und versuche von ihnen zu lernen, um mein Spiel zu verbessern.