„Jetzt gilt es, Charakter zu zeigen!“

Dez 2, 2021 | Allgemein, Hauptnews

Eispiraten treffen auf Spitzenreiter Nauheim und Schlusslicht Selb

Ein Wochenende der Kontroversen steht den Eispiraten aus Crimmitschau bevor. Das Team von Marian Bazany steht vor den Punktspielen gegen den Ligaprimus EC Bad Nauheim (03.12.2021 – 19:30 Uhr) und Schlusslicht VER Selb (05.12.2021 – 17:00 Uhr) und will nach der langen Zwangspause und der Niederlage in Freiburg auch endlich wieder einen Schritt nach vorn machen – und bestmöglich punkten.

Schnell abhaken! So lautete das Motto nach der 1:3-Niederlage am Dienstag beim EHC Freiburg. Stark dezimiert ging es nach langer Corona-Zwangspause wieder in der DEL2 ran. Der Ausgang der Partie war dabei fast zweitrangig. Es war kein einfaches Spiel für uns nach der langen Pause und der kurzen Vorbereitung auf die Partie. Hinzu kam die lange Busreise. Man hat schon gesehen, dass uns die Kraft und die Spielpraxis fehlt“, sagt Tamás Kánya. Er ergänzt: „Jeder hat dennoch sein Bestes gegeben“. Der 20-jährige Förderlizenzspieler kann nach einer langfristigen Verletzung und der folgenden Coronapause selbst endlich voll durchstarten und schaut den kommenden Aufgaben positiv entgegen: „Wir wollen zusehen, dass wir ordentlich punkten und werden auf jeden Fall alles raushauen“, powert der Deutsch-Ungar. „Klar, wir sind nach der langen Zwangspause noch nicht auf unserem alten Level. Deshalb gilt es jetzt, Charakter zu zeigen“.

Duell mit Tabellenführer aus Bad Nauheim

Dabei treffen die Crimmitschauer auf zwei Gegner, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was auch die jeweiligen Tabellensituationen aufzeigen. Während die Eispiraten, mit deutlicher weniger Spielen und nach der 1:3-Niederlage im Breisgau, mittlerweile auf den achten Platz abgerutscht sind, erwies sich der kommende Gegner aus Bad Nauheim zuletzt als Team der Stunde in der DEL2. Nach 18 Partien steht das Team von Chefcoach Harry Lange, mit einem Zähler Vorsprung auf die Löwen Frankfurt, auf Rang eins und avancierte mit vier Siegen aus den letzten fünf Partien außerdem zu einem der formstärksten Teams der Liga.

Die Sachsen und die Hessen duellierten sich bereits einmal in dieser Saison. Im Sahnpark behielten damals allerdings die Roten Teufel mit 3:2 knapp die Oberhand und fügten den Eispiraten ihre erste Saisonniederlage zu. „Sie spielen super Eishockey und sind sehr diszipliniert“, befindet Kánya und weiß: „Es wird kein einfaches Spiel. Sie haben unglaublich starke individuelle Spieler“. Dabei stechen vor allem die Importspieler raus. Tristan Keck ist mit bereits 18 Treffern bester Torschütze, auch Jerry Pollastrone gehört zu den stärksten Nauheimern. Schmerzlich vermissen werden die Hessen allerdings Taylor Vause. Der Topscorer (26 Scorerpunkte) wird den Roten Teufeln über Wochen fehlen. Ob das dem offensivstarken Ligaprimus in seinem Spiel einen Abbruch tut, wird sich zeigen. Die Mannschaft um Bazany, Sulzer und Hare ist in jedem Fall bereit, trotz aller Widrigkeiten, alles in die Waagschale zu werfen.

„Wollen zusehen, die drei Punkte zurück zu holen!“

Eine Marschroute, die auch am Sonntag entscheidend sein wird. Dann empfangen die Eispiraten nämlich die Selber Wölfe im Sahnpark. Der Tabellenletzte reist zum Derby nach Westsachsen, welches aufgrund der Corona-Auflagen ein Geisterspiel wird. Sicherlich hätten die rot-weißen Anhänger noch einmal einen extra Push gegeben, vor allem nach den bisherigen Saisonergebnissen gegen die Wölfe.

Zwei Vorbereitungsspiele und ein Ligaspiel haben die Crimmitschauer in dieser Spielzeit bereits gegen die Franken bestritten. Alle gingen verloren. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, denkt Tamás Kánya. „Das erste Duell in der DEL2 haben wir knapp mit 3:2 verloren. Jetzt wollen wir zusehen, dass wir die drei Punkte Zuhause zurückholen“. Gerade auch, weil die Mannschaft von Herbert Hohenberger selbst eine lange Coronapause hinter sich hat und ebenso wie die Eispiraten erst 14 Pflichtspiele bestritt. In diesen stachen vor allem die Angreifer Brett Thompson, Nick Miglio und Richard Gelke heraus. Letzterer erzielte im letzten Vergleich in der NETZSCH-Arena sogar zwei Unterzahltreffer für die Selber. Mit Lukas Vantuch, der kürzlich bei den Wölfen unterschrieb, kommt es außerdem zu einem Wiedersehen im Sahnpark. Der Tscheche spielte in den beiden zurückliegenden Spielzeiten für die Eispiraten und bestritt bei diesen zudem die Vorbereitung auf die laufende Serie.

Hoffnung auf breiterem Kader am Wochenende – alle Spieler stehen auf dem Eis

Auf Seiten der Eispiraten besteht die Hoffnung, morgen Abend schon mehr Spieler als noch am Dienstag wieder im Aufgebot zu sehen. Erstmals seit langer Zeit standen in der heutigen Einheit alle Spieler des Kaders auf dem Eis. Für einige Akteure dürfte ein Einsatz am Wochenende aber wohl noch zu früh kommen. Hoffnung hingegen besteht bei Patrick Pohl, welcher am Sonntag nach langer Verletzungspause eventuell sein Comeback geben kann.

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