Die Eispiraten Crimmitschau haben auch das dritte Spiel in dieser Woche nicht siegreich gestalten können und zudem ihre erste Heimniederlage in der Saison 2023/24 einstecken müssen. Mit 3:4 unterlagen die Westsachsen den Krefeld Pinguinen am heutigen Abend.
Auch im Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine musste Cheftrainer Jussi Tuores weiter auf die verletzten Oleg Shilin und auf Scott Feser verzichten. Ebenfalls nicht mit an Bord war Tamás Kánya, der sich gegen Rosenheim am Freitag eine leichte Oberkörperverletzung zuzog. Auch ohne die drei Akteure sah der finnische Cheftrainer einen disziplinierten Auftritt seiner Mannschaft im ersten Drittel, welches jedoch nur wenige Höhepunkte für die 2.229 Fans im Sahnpark mit sich brachte. Die beste Möglichkeit für die Eispiraten vergab Hayden Verbeek, der frei im Slot nur die Latte traf. Kurz vor der Pause schlugen dann die Gäste aus Krefeld zu. Maximilian Söll nahm den Schuss von der blauen Linie. Der Puck flog zwischen Freund und Feind vorbei und landete letztlich in den Maschen des Crimmitschauer Tores – 0:1 (19.).
Die Pinguine bauten auf dieser Führung auf und nahmen auch zu Beginn des zweiten Durchgangs das Heft des Handelns in die Hand. Schließlich bekam Christian Kretschmann im Drittel der Eispiraten zu viel Platz und bestrafte dies mit seinem Schuss in den Winkel – 0:2 (30.). Die Mannschaft von Jussi Tuores wirkte in dieser Phase ziemlich konfus, fand aber dennoch die perfekte Antwort. Nach einem Bullygewinn von Colin Smith war es nämlich Vinny Saponari, der mit seinem Schuss über die Matte von Krefelds Goalie Felix Bick zum 1:2 verkürzen konnte (32.). Die Eispiraten waren nun zurück im Spiel und drängten, mit der lautstarken Unterstützung ihrer Fans, auf den Ausgleich, verpassten jedoch mehrere gute Chancen auch in Tore umzumünzen. Auf der Gegenseite war aber auch Christian Schneider gefragt, welcher in den Schlussminuten ein ums andere Mal bärenstark parierte.
Den Schwung aus dem zweiten Drittel nahmen die Westsachsen mit in das letzte Drittel. Und hier war es eine der ersten Möglichkeiten, die zum 2:2 führte. Thomas Reichels Hereingabe in den Slot verwertete Ladislav Zikmund, der nach 43 Minuten zum nicht unverdienten Ausgleich einschoss. Die Crimmitschauer hatten nun Aufwind und begaben sich in eine Drangphase. Ausgerechnet in dieser schlugen die eiskalten Krefelder aber erneut zu. Wieder war es Christian Kretschmann, der vor dem Tor nicht zu stoppen war und zum 2:3 einschoss (48.). Die Eispiraten zeigten sich davon zunächst unbeeindruckt und hatten alsbald im Powerplay die große Chance, das Spiel erneut auszugleichen. Unglücklicherweise rutschte Mario Scalzo in eben jener numerischen Überzahl weg und machte so unfreiwillig den Weg für Leon Niederberger frei. Der ehemalige Nationalspieler nutzte seinen Breakaway und verwandelte zum 2:4 (52.).
Den Eispiraten rannte nun die Zeit davon und die Pinguine verteidigten ihren Zwei-Tore-Vorsprung nun clever. Einmal mehr zog Jussi Tuores seinen Schlussmann Schneider zugunsten eines weiteren Feldspielers. Diesem Druck konnten die Krefelder letztlich nicht standhalten. Thomas Reichel fälschte eine Hereingabe von Henri Kanninen mit dem Schlittschuh unhaltbar ab und traf so zum 3:4 (59.). Der Anschlusstreffer kam aber zu spät. Zwar rannten die Hausherren noch einmal an, schafften es aber nicht, den Defensivblock der Krefelder und ihren starken Schlussmann Felix Bick ein weiteres Mal zu knacken.
So mussten die Eispiraten auch im dritten Spiel innerhalb einer Woche eine Niederlage hinnehmen und sich erstmals in dieser Spielzeit im heimischen Sahnpark geschlagen geben. Diesen Negativtrend gilt es nun schnell aufzuarbeiten – so stehen am kommenden Wochenende wichtige und prestigeträchtige Spiele gegen die Lausitzer Füchse und die Kassel Huskies an.
Torfolge (0:1, 1:1, 2:2):
0:1 Maximilian Söll (Philipp Kuhnekath, Alexander Weiß) 18:57 0:2 Christian Kretschmann (Philip Riefers, Alexander Ruuttu) 29:29 1:2 Vincent Saponari (Colin Smith) 31:22 2:2 Ladislav Zikmund (Thomas Reichel, Justin Büsing) 42:15 2:3 Christian Kretschmann (Josh MacDonald, Alexander Ruuttu) 47:32 2:4 Leon Niederberger (Felix Bick, Maximilian Adam) 51:26 – SH1 3:4 Thomas Reichel (Henri Kanninen, Tobias Lindberg) 58:03 – EA
Gute Nachrichten für die Anhänger der Eispiraten: Die Fantrikots sind heute eingetroffen und zum morgigen Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine bereits im Fanshop im Kunsteisstadion Crimmitschau vorrätig. Der Preis für die Trikots (Heim-, Auswärts-, und Warmup-Trikots) beträgt 79,95 Euro.
Wunschtrikots, also Jerseys in unterschiedlichen Größen oder mit personalisierten Nummern und Namen, kosten, wie auch in der Vorsaison, 84,95 Euro. In Kürze werden die Fantrikots auch im Onlineshop der Eispiraten Crimmitschau erhältlich sein. Zu finden sind diese wahrscheinlich ab Dienstag hier…
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihre heutige Auswärtspartie bei den Starbulls Rosenheim mit 3:6 verloren. Die Westsachsen, die frühzeitig mit 2:0 in Führung gehen konnte, bleiben somit zum zweiten Mal in Folge ohne Punktgewinn und rutschen so auf den vierten Tabellenplatz in der DEL2 ab. Am Sonntag steht das nächste Heimspiel für die Eispiraten gegen die Krefeld Pinguine an (08.10.2023 – 17.00 Uhr).
Jussi Tuores, der weiterhin auf die verletzten Scott Feser und Oleg Shilin verzichten musste, sah einen guten Auftakt seines Teams. Hayden Verbeek verpasste kurz nach dem Start die schnelle Führung. Die Eispiraten überstanden folglich eine Unterzahl und konnten mit Ablauf dieser auch den Torreigen dieser Partie eröffnen. In einem gut vorgetragenen Konter legte Vinny Saponari quer, Verteidiger Max Balinson erzielte mit seinem vierten Saisontreffer schließlich das 1:0 (6.). Auch der zweite Treffer der spielstarken Crimmitschauer sollte nicht lange auf sich warten. Sören Sturms Schlenzer von der blauen Linie landete etwas überraschend im Winkel des Rosenheimer Gehäuses, Goalie Christopher Kolarz blieb dabei ohne Sicht – 2:0 (9.).
Die heimstarken Rosenheimer bewiesen allerdings Comeback-Qualitäten. Kevin Handschuh blieb nach 13 Minuten eiskalt und schloss in einer unübersichtlichen Situation vor Christian Schneider zum 1:2 ab. Thomas Reichel verpasste kurz darauf die große Möglichkeit, auf 3:1 zu erhöhen. Er scheiterte völlig frei vor Christopher Kolarz. Dies sollte sich rächen. Norman Hauner beförderte die Scheibe aus spitzem Winkel ins Kreuzeck uns stellte in der 20. Minute auf 2:2.
Die Starbulls übernahmen nun nach und nach auch die optische Überlegenheit in diesem Spiel. Die Mannschaft von Jussi Tuores fand zu selten Wege, in das Drittel der Oberbayern einzudringen und sich gefährliche Aktionen zu erspielen. Die Starbulls präsentierten sich dagegen auch in numerischer Überzahl konsequent. Bastian Eckl war es, der nach 30 gespielten Minuten einfach mal abzog und Christian Schneider, dem die Sicht von mehreren Mit- und Gegenspielern versperrt war, zum 2:3 überwand.
Die Crimmitschauer rannten nun einem Rückstand hinterher und setzten gerade zum Beginn des letzten Drittels alles daran, den Spielstand zu egalisieren. Dabei boten sich den Gastgebern immer wieder Räume. Reid Duke wusste dies nach 47 Minuten zu nutzen und erhöhte für die Rosenheimer weiter – 2:4. Einmal mehr in Unterzahl mussten die Westsachsen dann den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Wieder war es Reid Duke, der nach einer sehenswerten Passstafette zum 2:5 abschloss (51.). Jussi Tuores zog nun alle Register und schickte für Christian Schneider einen sechsten Feldspieler auf das Eis. Und im Powerplay sollte tatsächlich noch ein Crimmitschauer Treffer fallen. Henri Kanninens Hereingabe ließ der gebürtige Rosenheimer Thomas Reichel gekonnt abtropfen und überwand Christopher Kolarz so zum 3:5 (56.). An der Punkteverteilung sollte dies allerdings nichts mehr ändern. Manuel Strodel erzielte nach 59 Minuten den Empty-Net-Treffer zum 3:6 und sorgte so für den Endstand und enttäuschte Gesichter bei den Spielern und zahlreich mitgereisten Fans auf Seiten der Eispiraten.
Torfolge (2:2, 1:0, 3:1):
0:1 Max Balinson (Vincent Saponari) 05:40 0:2 Sören Sturm (Lucas Böttcher, Willy Rudert) 08:48 1:2 Kevin Handschuh (Sebastian Cimmerman, Tyler McNeely) 12:28 2:2 Norman Hauner (Shane Hanna, Dominik Daxlberger) 19:13 3:2 Bastian Eckl (Maximilian Vollmayer, Norman Hauner) 29:43 – PP1 4:2 Reid Duke (Lukas Laub, Marius Möchel) 46:14 5:2 Reid Duke (Sebastian Streu, C.J. Stretch) 50:03 – PP1 5:3 Thomas Reichel (Henri Kanninen) 55:55 – EA – PP1 6:3 Manuel Strodel 58:06 – EN
Die Eispiraten Crimmitschau sind auch an diesem Wochenende wieder in der DEL2 gefragt. Nachdem die Westsachsen am Dienstag in Regensburg erstmals punkt- und torlos blieben, wollen sie am morgigen Freitag bei den Starbulls Rosenheim (06.10.2023 – 19.30 Uhr) und am Sonntag im Sahnpark gegen die Krefeld Pinguine (08.10.2023 – 17.00 Uhr) wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Auch wenn man die 0:2-Niederlage bei den Eisbären Regensburg als kleinen Stimmungsdämpfer werten könnte, stehen die Eispiraten auf ihrem dritten Tabellenplatz in der DEL2 weiter gut da. Um sich weiter an der Tabellenspitze festzusetzen, gilt es für die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores nun, wieder fleißig zu punkten. Der Finne weiß dabei auch genau, woran seine Mannschaft weiter arbeiten muss: „Wir müssen besser mit dem Puck spielen, mehr Unterstützung und Qualität bei den Spielzügen bekommen. Wir haben eine wirklich gute Führung in der Kabine und ich bin mir sicher, dass wir wieder auf dem Niveau spielen werden, das wir uns wünschen“.
Dabei muss der Headcoach aber auch an diesem Wochenende auf den verletzten Oleg Shilin verzichten. Ein Einsatz von Scott Feser, der an einer Unterkörperverletzung laboriert, ist zumindest am Freitagabend ebenso unwahrscheinlich, wie der von Verteidiger Gregory Kreutzer, der vorerst wieder nach Bremerhaven abgereist ist und dort eine durch Verletzungspech gerissene Lücke schließen soll. Wieder auf dem Eis stand in den letzten Tagen allerdings Jannis Kälble, der zuletzt mit einer Erkältung pausieren musste.
Erstmalige Rückkehr nach Rosenheim seit 2016
Am morgigen Freitagabend steht für die Eispiraten Crimmitschau das Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim an. Das Aufeinandertreffen mit den Alpenvorländern wird dabei das erste seit 2016 sein. Damals stiegen die Niederbayern aus der DEL2 ab – ausgerechnet in der letzten Playdown-Runde gegen die Westsachsen. Die Zuschauer im ROFA-Stadion können sich so also auf ein interessantes Wiedersehen zwischen dem Oberliga-Aufsteiger und den Crimmitschauern freuen.
Mit zehn Punkten aus sieben Spielen rangieren die Starbulls aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Dabei konnten zuletzt wichtige Punkte gegen die Aufstiegsaspiranten aus Kassel (2:1), Krefeld (6:3) und Bietigheim (4:1) eingefahren werden – jedes Mal auf heimischen Eis. Ohnehin gilt das Team von Aufstiegstrainer Jari Pasanen als unglaublich heimstark – eine große Aufgabe, zugleich aber auch eine tolle Challenge für die Eispiraten!
Goldhelm der Rosenheimer ist aktuell C.J. Stretch. Der US-Amerikaner konnte bislang noch keinen einzigen Treffer erzielen, steuerte jedoch bereits sieben Torvorlagen bei. Ihm folgen Reid Duke und Manuel Strodel mit jeweils fünf Scorerpunkten. Zum internen Spieler des Monats ist indes Bastian Eckl von den Rosenheimer Fans gevotet worden. Der 23-Jährige, der in den Vorjahren viel Erfahrung in der DEL und in der Champions Hockey League sammeln konnte, steht aktuell bei drei Treffern und einem Assist.
Eispiraten peilen Heimdreier gegen kriselnde Krefelder an
Eispiraten-Heimspiele stehen aktuell für viel Spaß, Spannung und Action bis über die reguläre Spielzeit hinaus. Gerade das dürfte den ein oder anderen Fan aber auch ärgern. So verlor man trotz des Overtime-Sieges und dem Gewinn des Zusatzpunktes über die Wölfe Freiburg einen wichtigen Zähler. Drei Punkte sollen nun am Sonntag im Sahnpark bleiben, auch wenn das Unterfangen für die Westsachsen sicher kein leichtes wird.
Die Krefeld Pinguine, gecoacht von Boris Blank, stehen nämlich bereits zu Beginn der Saison mit dem Rücken zur Wand und mit lediglich acht Punkten aus sieben Spielen ordentlich unter Druck. Der langjährige DEL-Club und eigentliche Aufstiegsaspirant rangiert so aktuell nur auf dem zwölften Platz – eindeutig zu wenig für die hohen Erwartungen rund um das Team aus Nordrhein-Westfalen. Gegen Rosenheim, Dresden und Kaufbeuren setzte es in den letzten drei Spielen drei Niederlagen. Ein Negativtrend, welchen die Eispiraten mit einem munteren Auftritt und ihrem fantastischen Publikum gern bekräftigen wollen.
Vorsicht ist dennoch geboten – denn angeschlagene Boxer sind sprichwörtlich die gefährlichsten. Und eine Menge Qualität bringt der Traditionsclub ohnehin mit. So trägt mit Jonathan Matsumoto ein langjährigen Top-Spieler aus der DEL den Goldhelm in Krefeld. Drei Tore und sechs Vorlagen konnte der Deutsch-Kanadier schon erzielen – somit hat er genau so viele Scorerpunkte wie Eispirat Henri Kanninen. Der prominenteste Spieler in Krefeld ist zweifelsohne Christian Ehrhoff. Der 41-jährige Abwehrmann gab im Sommer seinen Rücktritt vom Rücktritt bekannt und soll mit seiner unglaublichen Erfahrung aus zahlreichen NHL-, DEL- und Nationalspielen zu einem absoluten Leistungsträger avancieren. Ein Mann, auf dem sich die Fans der Eispiraten, auch wenn er auf der falschen Seite spielt, sicher freuen können!
Tickets für Heimspiel gegen Krefeld sichern
Tickets für das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen wird selbstverständlich live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Westsachsen müssen erste richtige Saisonniederlage einstecken
Foto: Melanie Feldmeier
Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Dienstagabend die erste richtige Saisonniederlage einstecken müssen. Bei den Eisbären Regensburg unterlagen die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores mit 0:2 und blieben somit erstmals in dieser Spielzeit punkt- und torlos. Am Freitag steht das nächste Gastspiel für die Crimmitschauer an. Dann gastieren die Eispiraten bei den Starbulls Rosenheim.
Jussi Tuores, der weiter auf die verletzten Scott Feser und Oleg Shilin sowie auf den erkälteten Jannis Kälble verzichten musste, sah einen schwierigen Start seines Teams. Die Eispiraten taten sich von Beginn an unglaublich schwer in das gegnerische Drittel einzudringen und hatten defensiv ordentlich Probleme. Immer wieder liefen die Regensburger an, fanden aber zumeist ihren Meister in Christian Schneider, der ein ums andere Mal stark parierte und sein Team vor einem nicht unverdienten Rückstand bewahrte. Erst nach dem Powerbreak wurden die Westsachsen aktiver, schafften es aber nur selten, Gefahr vor dem Eisbären-Gehäuse zu erzeugen.
Kurz nach dem Wiederbeginn wurden die Eispiraten dann bestraft. Nikola Gajovskis Pass durch die Beine fand nach 21 Minuten den mitgelaufenen Richard Divis, der frei vor Christian Schneider eiskalt blieb und zum 0:1 einschoss. Das frühe Gegentor im Mitteldrittel sollte allerdings eine Art „Hallo-Wach-Effekt“ sein. Die Crimmitschauer, angetrieben von zahlreichen Auswärtsfans im Gästeblock, gestalteten das Spiel nun offener und kamen selbst zu guten Gelegenheiten. Die beste verwertete tatsächlich Goldhelm Henri Kanninen in numerischer Überzahl – sein Treffer wurde allerdings mit dem Schlittschuh erzielt und fand nach dem Videobeweis keine Anerkennung.
Es ging also mit einem knappen 0:1-Rückstand in den dritten Durchgang. Die Eispiraten versuchten nun mehr und mehr Kontrolle über das Spielgeschehen zu bekommen, während die Eisbären defensiv stark standen und alles daran setzten, kaum Gegnerdruck zuzulassen – auch wenn der Regensburger Goalie Thomas McCollum kurzzeitig eine Einladung verschickte, die Kanninen jedoch nicht in ein Eispiraten-Tor ummünzen konnte. Einer von lediglich vier bayrischen Schüssen im Schlussabschnitt fand nach 52 Minuten schließlich den Weg ins Tor. Ein Schlenzer von Jakob Weber wurde vor dem Tor noch abgefälscht und flog schließlich an Schneider vorbei zum 2:0 ins Tor.
Die Eispiraten rannten in der Folge noch einmal an, zogen den Torhüter für einen sechsten Feldspieler, fanden aber einfach kein Durchkommen. Es sollte letztlich beim 0:2 aus Sicht der Eispiraten bleiben. Die Westsachsen konnten in der DEL2-Spielzeit 2023/24 somit erstmals keinen eigenen Treffer erzielen und blieben ebenso erstmals ohne Punkte.
Torfolge (0:0, 1:0, 1:0):
1:0 Richard Divis (Nikola Gajovsky, Tomas Schwamberger) 20:49 2:0 Jakob Weber (Abbott Girduckis, Andrew Yogan) 51:10
Stürmer sichert sich erstmals Titel beim Fan-Voting
Ein weiteres Punktspielwochenende in der DEL2 ist vergangen und die Eispiraten sind, zumindest in der regulären Spielzeit, weiterhin ungeschlagen. Einer 3:4-Niederlage im Penaltyschießen beim EC Bad Nauheim folgte am Sonntag ein 3:2-Sieg über die Wölfe Freiburg. Die Fans hatten auf Facebook wieder die Möglichkeit, ihren „Freiberger – Star of the week“ zu wählen.
Den ersten Platz sicherte sich dabei der Schwede Tobias Lindberg. Der Offensivmann, der mit hohen Erwartungen nach Crimmitschau kam, entwickelt sich immer mehr zum absoluten Leistungsträger im Team von Jussi Tuores und hatte gerade am Heimsieg gegen den EHC Freiburg einen großen Anteil. Erst schoss er das 1:0, in der Verlängerung sorgte der Ex-NHLer dann für den 3:2-Siegtreffer. Mit 162 Stimmen habt ihr den Mann mit der Trikotnummer 7 erstmals zum Spieler der Woche auserkoren.
Den zweiten Platz sichert sich in dieser Woche Christian Schneider. Der Goalie tritt nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Oleg Shilin in große Fußstapfen, erledigte bis dato aber einen tollen Job. Sowohl in Bad Nauheim als auch gegen Freiburg zeigte der Torhüter starke Paraden und sicherte seinen Farben am vergangenen Wochenende drei Punkte. Mit 134 Stimmen belegt Schneider den Silberplatz.
Platz drei geht in dieser Woche an Henri Kanninen! Der finnische Stürmer trägt aktuell den Goldhelm bei den Eispiraten und konnte sich auch im Heimspiel gegen die Freiburger auf das Scoreboard bringen. So traf der Offensivmann zum zwischenzeitlichen 2:0 und steht, neben vier weiteren Akteuren, mit neun Punkten auf Platz eins der punktbesten Spieler in der DEL2.
Westsachsen am Tag der deutschen Einheit gefordert
Die Eispiraten Crimmitschau sind auch am Tag der deutschen Einheit gefordert. Im Rahmen des siebten DEL2-Spieltages der Saison 2023/24 treffen die Schützlinge von Jussi Tuores am heutigen Dienstag (17.00 Uhr) auf die Eisbären Regensburg. Dabei gilt es für den Tabellenzweiten, die Punkteserie weiter auszubauen.
In der zweiten Liga geht es weiter Schlag auf Schlag. Nachdem die Eispiraten bisher in jedem Spiel punkten konnten, steht für die Crimmitschauer heute das nächste Gastspiel an. Dabei fahren die Westsachsen, die ihre Tabellenführung mittlerweile an Dresden abgeben mussten, sicherlich mit einer breiten Brust an die Donau. So konnten die Pleißestädter, die in Bad Nauheim am Freitag ihre erste Saisonniederlage im Penaltyschießen einstecken mussten, am Sonntag prompt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren – gegen die Wölfe Freiburg gelang ein 3:2-Overtime-Sieg, der die nächsten zwei Punkte bescherte.
Mit neun Punkten aus den ersten sechs Saisonspielen stehen die Regensburger aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz in der DEL2. Dabei sprangen für die Bayern neben drei Niederlagen auch drei Siege heraus. Einem 4:2-Erfolg über die Bietigheim Steelers folgte zuletzt ein wahres Eishockey-Spektakel. Vor heimischem Publikum drehte das Team von Trainer Max Kaltenhauser, der selbst einmal Spieler des ETC Crimmitschau war, zuletzt einen zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand gegen die Ravensburg Towerstars und gewann letztlich mit 7:5 – der erste Heimsieg der Eisbären in dieser Saison.
Der Goldhelm der Regensburger heißt aktuell Abbott Girduckis. Der Angreifer konnte bislang drei Tore selbst erzielen und vier weitere Vorlagen beisteuern. Mit jeweils sechs Punkten folgen ihm der US-Amerikaner Andrew Yogan und der Kanadier Corey Trivino, der schon im Vorjahr zu den absoluten Leistungsträgern in der Donau-Arena zählte. Eine weitere Importstelle besetzt in dieser Spielzeit auch der Torhüter Thomas McCollum. Der US-Boy konnte gleich in der Anfangsphase der neuen DEL2-Saison rechtfertigen, dass seine vergebene Kontingentstelle absolut sinnhaft ist. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Petr Pohl. Der Deutsch-Tscheche spielte während der Spielzeit 2020/21 für die Eispiraten und erzielte für diese 16 Tore und 19 Vorlagen. Für die Eisbären erzielte er bislang einen Treffer in vier Partien.
Auf der Gegenseite musste Jussi Tuores zuletzt auf die verletzten Oleg Shilin und Scott Feser sowie auf den erkälteten Jannis Kälble verzichten. Ob diese gegen die Bayern schon wieder in den Spielbetrieb einsteigen, ließ der finnische Cheftrainer bis zuletzt offen. Eine finale Entscheidung darüber wird zeitnah erwartet.
Eispiraten wollen auf unglaubliche Dynamik aufbauen
Macht die Hütte voll! Wir, die Eispiraten Crimmitschau, rufen das große Ziel aus, zum Heimspiel am 27. Oktober gegen die Selber Wölfe 4.444 Zuschauer im Sahnpark begrüßen zu können. Gemeinsam wollen wir auf die unglaubliche Dynamik an unserem Eishockey-Standort aufbauen und die Leistung der Spieler in den letzten Wochen würdigen. Die Selber Wölfe hatten beim letzten fränkisch-sächsischem Derby 3.500 Zuschauer – das können wir doch locker toppen, oder?
4.444 Zuschauer – da werden schon Erinnerungen an längst vergangene Tage wach! Den Sahnpark wieder rappelvoll zu bekommen, ist unsere Mission. Bereits zu den letzten Heimspielen herrschte im Crimmitschauer Kunsteisstadion eine überragende Stimmung. Darauf wollen wir nun aufbauen, benötigen dafür aber die volle Unterstützung von allen Seiten – gemeinsam wollen wir die gesamte Region mobilisieren, Teil unserer Heimspielatmosphäre zu werden! Bereits jetzt könnt ihr euch in unserem Online-Vorverkauf eure Tickets sichern. Wir werden in regelmäßigen Abständen eine Wasserstandsmeldung abgeben, wie viele Eintrittskarten bereits verkauft wurden.
Kostenloser Eintritt für Kids Club Kinder und Wunderkerzenaktion
Kinder aus dem Eispiraten Kids Club werden an diesem Tag erneut freien Eintritt erhalten und können sich schon jetzt auf die nächste coole Aktion freuen. Also liebe Eltern, meldet eure Kinder jetzt noch in unserem Kids Club an und ermöglicht den jungen Fans ein einmaliges Erlebnis im Rahmen des Eispiraten-Heimspiels!
Um die besondere Atmosphäre auch bildlich zu untermauern, wollen wir das altehrwürdige Kunsteisstadion im Sahnpark mit einer Wunderkerzenaktion wieder in ein Lichtermeer verwandeln und schon zum Einlauf der Eispiraten-Spieler für eine absolute Gänsehautstimmung sorgen!
Wir freuen uns natürlich auch über jeden Fan aus Selb, der zu einer grandiosen Derbystimmung beitragen will. Wir haben euch den Gästeblock vollgemacht, schafft ihr das auch?
Westsachsen bleiben im Sahnpark weiter ungeschlagen
Die Eispiraten Crimmitschau bleiben zur Saison 2023/24 weiter im Sahnpark ungeschlagen! Die Westsachsen setzten sich gegen die Wölfe Freiburg am heutigen Sonntagabend mit 3:2 in der Overtime durch und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Den entscheidenden Treffer erzielte Tobias Lindberg. Das nächste Spiel für die Crimmitschauer steht schon am Dienstag an. Zum Tag der Deutschen Einheit gastieren die Eispiraten bei den Eisbären Regensburg.
Cheftrainer Jussi Tuores musste im Heimspiel gegen die Wölfe neben den weiterhin verletzten Oleg Shilin auch auf Scott Feser (Unterkörperverletzung) sowie auf den erkälteten Jannis Kälble verzichten. Wieder mit dabei war Gregory Kreutzer sowie Willy Rudert, welcher am Freitag noch für Leipzig in der Oberliga Nord auflief.
Die 2.591 Zuschauer im Sahnpark sahen anfangs noch eine sehr zerfahrene Partie. Beide Teams starteten verhalten, ehe die Freiburger erstmals jubeln konnten. Dem Wölfe-Treffer in der zweiten Spielminute ging jedoch eine Torhüterbehinderung an Christian Schneider voraus – per Videobeweis wurde das vermeintliche Führungstor der Breisgauer von den Referees also folgerichtig aberkannt. Daraufhin nahmen schließlich die Eispiraten das Spiel in die Hand und setzten die Gäste immer wieder mit starken Offensivaktionen unter Druck. Bis zum ersten Treffer sollten allerdings knapp 14 Minuten vergehen. An der blauen Linie setzte Colin Smith seinen Sturmkollegen Tobias Lindberg schön in Szene. Der nutzte seinen Alleingang eiskalt aus und überwand Luis Benzing mit seinem Beinschuss zum 1:0. Die Mannschaft von Coach Jussi Tuores blieb auch danach das spielbestimmende Team. Hayden Verbeek, der mit den letzten Sekunden im ersten Durchgang den Turbo zündete, aber nur die Latte traf, verpasste schließlich das 2:0 nur knapp.
Die Eispiraten konnten dann aber kurz nach der Pause ihre Führung weiter ausbauen. Bei angezeigter Strafe war es Henri Kanninen, der nach einem Blueliner am schnellsten schaltete und den Puck zum 2:0 über die Torlinie bugsierte (22.). Die Freiburger hatten indes lange große Probleme, dem Druck der Hausherren standzuhalten – ein weiteres Tor der Eispiraten sollte trotz zahlreicher Möglichkeiten aber nicht fallen. Und dies sollte sich rächen! In numerischer Überzahl war es Calvin Pokorny, der ganz genau Maß nahm und die Hartgummischeibe und den Winkel drosch (34.). Tobias Lindberg traf in der Folge nur die Latte, Smith schob folglich zum vermeintlichen 3:1 ein. Der Treffer fand nach langer Überprüfung keine Gültigkeit. So konnten die Unparteiischen nicht hundertprozentig feststellen, ob der Puck die Linie vollständig überquerte.
Die Freiburger wurden im Schlussabschnitt dann etwas besser und schafften es, den Spielfluss der Eispiraten immer wieder erfolgreich zu unterbrechen. So wirkte die Partie im dritten Drittel lange etwas zerfahren. Auch größere Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. Gerade in einer Powerplay-Situation der Gastgeber waren es dann aber die Breisgauer, die den Westsachsen eine kalte Dusche verpassten. Nach einem Breakaway konnte Verteidiger Sören Sturm seinen Gegenspieler nur unfair stoppen – den fälligen Penaltyschuss verwandelte Nick Master für die Freiburger sicher zum 2:2 (51.). Mit diesem Remis ging es also, wie schon am Freitagabend in Bad Nauheim, in die Overtime.
Hier behielten die Crimmitschauer aber dieses Mal die Oberhand. Begünstigt durch eine numerische Überzahl, konnte Tobias Lindberg, bedient von Colin Smith und Vinny Saponari, zum viel umjubelten 3:2 (62.) einnetzen und sicherte seinen Farben somit den wichtigen Zusatzpunkt. Die Eispiraten bleiben im heimischen Sahnpark also weiterhin ungeschlagen, müssen ihre Tabellenführung vorerst aber wieder abgeben. Bereits am Dienstag treffen die Mannen von Cheftrainer Jussi Tuores auswärts auf die Eisbären Regensburg.
Torfolge (1:0, 1:1, 0:1, 1:0):
1:0 Tobias Lindberg (Colin Smith, Vincent Saponari) 13:12 2:0 Henri Kanninen (Sören Sturm, Hayden Verbeek) 21:23 – EA 2:1 Calvin Pokorny (Sameli Ventelä, Christian Billich) 33:53 – PP1 2:2 Nick Master 50:34 – PS 3:2 Tobias Lindberg (Colin Smith, Vincent Saponari) 61:39 – PP1
Westsachsen mit erster Saisonniederlage beim Vorjahres-Vizemeister
Foto: Chuc Fotografie
Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Freitagabend ihre erste Niederlage in der DEL2-Spielzeit 2023/24 hinnehmen müssen. Beim EC Bad Nauheim unterlagen die Westsachsen mit 3:4 nach Penaltyschießen. So sicherten sich die Crimmitschauer beim Vorjahres-Vizemeister immerhin einen Zähler und bleiben nach fünf Spieltagen weiterhin Spitzenreiter in der zweiten Liga. Am Sonntag empfangen die Eispiraten dann die Wölfe Freiburg im Sahnpark (01.10.2023 – 17.00 Uhr).
Cheftrainer Jussi Tuores musste neben Jannis Kälble (erkältet) und Willy Rudert (in Leipzig) auch auf Oleg Shilin verzichten. Der Goalie der Westsachsen fehlte verletzt und wurde durch Christian Schneider ersetzt, welcher nach nicht einmal einer Minute bereits das erste Mal hinter sich greifen musste. Christopher Fischer wurde vor dem Tor sträflich allein gelassen und ließ Schneider mit seinem Schuss ins kurze Eck keine Abwehrchance (1.). Die Eispiraten erholten sich nach dieser kalten Dusche aber schnell und schlugen postwendend zurück. Die jungen Wilden leiteten den Offensivspielzug ein – Justin Büsing wurde zunächst unsanft abgeräumt, Tamás Kánya schoss schließlich zum 1:1-Ausgleich ein (3.). Das Tor fand nach dem Videobeweis seine Anerkennung und die Pleißestädter blieben fortan weiter am Drücker. Lindberg traf nur die Latte, Böttcher und Kanninen scheiterten folglich am stark agierenden Lunemann im Tor der Kurstädter.
Das zweite Tor der Eispiraten, die einmal mehr das spielbestimmende Team waren, lag also in der Luft. Allerdings dauerte es bis zur 26. Minute, ehe die mitgereisten Crimmitschauer Anhänger ein zweites Mal jubeln durften. Ladislav Zikmund nutzte seinen Freiraum vor Niklas Lunemann, ließ diesen gekonnt aussteigen und schloss überlegt zum 2:1 ein – ein äußerst sehenswerter Treffer, der die mittlerweile redlich verdiente Führung mit sich brachte. Die Nauheimer taten sich hingegen ziemlich schwer, die geduldig und selbstbewusst agierenden Gäste unter Bedrängnis zu bringen. Die Schützlinge von Jussi Tuores verpassten es jedoch, in Form von Toren weiter nachzulegen.
Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Teams zunächst. Nauheim versuchte offensiv immer wieder für die nötige Durchschlagskraft zu sorgen, während die Eispiraten mit Verlauf der Zeit immer seltener zu Nadelstichen kamen. Fast folgerichtig waren es schließlich die Hessen, die in der 50. Minute für den erneuten Ausgleich sorgten. Taylor Vause war mit seinem Rebound erfolgreich und überwand Christian Schneider zum 2:2. Wie schon so oft hatten die Crimmitschauer darauf aber eine schnelle Antwort parat. Colin Smith setzte Max Balinson schön in Szene – der Deutsch-Kanadier blieb cool und bugsierte die Scheibe aus halbrechter Position humorlos zum 3:2 unter die Querlatte (53.).
Die Eispiraten konnten sich aber noch längst nicht in Sicherheit wiegen. Max Balinson, eben noch Torschütze zur erneuten Führung, musste nach einem Bandencheck auf die Strafbank und der EC Bad Nauheim spielte fortan mit sechs Feldspielern gegen die dezimierten Westsachsen. Das Team von Harry Lange hielt den Druck in doppelter Überzahl hoch. Tim Coffman brach schließlich den Bann und sorgte 47 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit für den 3:3-Ausgleich (60.).
Doch auch in der Overtime blieben die Mannen von Jussi Tuores das gefährlichere Team. Sowohl Mario Scalzo als auch Gregory Kreutzer, der die Eispiraten als Förderlizenzspieler aus Bremerhaven erstmals in dieser Saison unterstützte, konnten aus ihren Alleingängen kein Kapital schlagen. Die Entscheidung dieser Partie wurde also ins Penaltyschießen vertagt. Hier traf auf Seiten der Gäste lediglich Max Balinson. Jordan Hickmott schoss zwei Mal für die Nauheimer ein und sicherte den Hausherren den Zusatzpunkt. So mussten die Eispiraten, die lange die Kontrolle über diese Partie besaßen, ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Mit immerhin einem Zähler bleiben die Crimmitschauer aber zumindest bis Sonntag weiterhin der Tabellenführer der DEL2.
Torfolge (1:1, 0:1, 2:1, 0:0, 1:0):
1:0 Christopher Fischer (Tim Coffman, Kevin Schmidt) 00:40 1:1 Tamás Kánya (Justin Büsing) 02:51 1:2 Ladislav Zikmund (Justin Büsing, Tobias Lindberg) 25:41 2:2 Taylor Vause 49:26 2:3 Max Balinson (Tobias Lindberg, Scott Feser) 52:54 3:3 Tim Coffman (Taylor Vause, Kevin Schmidt) 59:17 EA – PP1 4:3 Jordan Hickmott – GWS